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'All Inclusive' - Damit der Urlaubsgenuss nicht zum Verdruss wird

'All Inclusive' - Damit der Urlaubsgenuss nicht zum Verdruss wird

Foto Fotolia.com - © Aleksey Kondratyuk

„All Inclusive“ heißt für viele das Zauberwort für einen gelungenen Urlaub. Gefuttert wird dann oft mehrmals am Tag, ungehemmt und meist viel zu viel, obwohl man ja nur faul am Strand liegt und sich vielleicht doch deutlich weniger bewegt als sonst. Ist ja auch klar, es ist ja alles schon bezahlt, Getränke - auch Alkoholische - inklusive. Zudem ist alles immer Vielfältig und in Mengen optisch und verführerisch angerichtet - und wer möchte nicht gern fast alles mal probieren? Das Ergebnis am Ende des Urlaubs: Die hart erarbeitete schöne Bikinifigur ist schnell dahin und Hüftgold lässt grüßen. Mindestens drei, wenn nicht sogar noch mehr Kilo auf der Waage. Besser geht’s mit folgenden kleinen Tipps: Setzen Sie sich möglichst weit entfernt vom Buffet und benutzen Sie stets kleine Teller mit kleinen Portionen. Schauen Sie sich zunächst alle Speisen an und wählen Sie dann ganz gezielt die leckersten aus. Essen Sie langsam und genießen Sie die Urlaubs-Atmosphäre. Bevor Sie erneut in Richtung Buffet starten, warten Sie mindestens zehn Minuten – vielleicht sind Sie ja gar nicht mehr hungrig. Alkohol in Maßen trinken und ein Spaziergang, oder das Tanzbein schwingen nach dem Essen regt den Stoffwechsel an und hilft, Kalorien zu verbrennen. Tagsüber zuviel Süßes - auch in Getränkeform reduzieren - denn hier verstecken sich die meisten Kalorien. Tagsüber viel in Bewegung bleiben, ob Wandern, Biken, Schwimmen, Fitness, Tennis, Surfen oder ganz andere neue Sportarten, die sie sonst zuhause nicht ausüben. Neues fordert ihren Körper, die Muskulatur, den Bewegungsapparat und treibt den Energiestoffwechsel an. Danach wirken sich kleine Sünden am Büffet am Ende des Urlaubs halb so schlimm auf der Waage aus!

(Quelle Text abda Postingservice / Foto Fotolia.com  © Aleksey Kondratyuk/ Text & Foto erstellt und überarbeitet von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 8/2017) 

Kind krank? Freistellung & Kinderkrankengeld für berufstätige Eltern

Kind krank? Freistellung & Kinderkrankengeld für berufstätige Eltern

Ist das Kind krank und muss gepflegt werden, unterstützt die AOK berufstätige Eltern mit dem Kinderkrankengeld, um den Verdienstausfall auszugleichen. Alexandra Richter, Referentin Krankengeld im AOK-Bundesverband, sagt, welche Voraussetzungen gelten, um Kinderkrankengeld zu bekommen. AOK-Versicherte, die ein krankes Kind betreuen, werden hierfür von der Arbeit freigestellt. Bleibt das Gehalt des Arbeitgebers in dieser Zeit aus, springt die AOK ein und zahlt Kinderkrankengeld. Jeder Elternteil kann diese Freistellung samt Krankengeld für zehn Tage pro Kalenderjahr und Kind in Anspruch nehmen. Sind beide Elternteile gesetzlich krankenversichert, gibt es auch die Möglichkeit, Anspruchstage gegenseitig zu übertragen. Wichtig ist jedoch, dass der Arbeitgeber mit der längeren Freistellung einverstanden ist. Die Anzahl der Freistellungstage beider Elternteile zusammen erhöht sich dadurch nicht. Alleinerziehende erhalten bis zu 20 Arbeitstage Kinderkrankengeld. Gehören mehr als zwei Kinder zur Familie, erhöht sich die Zahl der Freistellungstage auf insgesamt 25 pro Elternteil; für Alleinerziehende auf maximal 50 Tage im Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass

  • der Arzt bescheinigt, dass das Kind aufgrund einer Erkrankung betreut werden muss,
  • niemand sonst im Haushalt das Kind betreuen kann,
  • der Elternteil aufgrund der Betreuung an seiner Arbeitsleistung gehindert ist,
  • das Kind gesetzlich krankenversichert und unter zwölf Jahre oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist,
  • die AOK-Mitgliedschaft des betreuenden Elternteils den Anspruch auf Krankengeld beinhaltet.

Gibt es ein entsprechendes ärztliches Attest, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Gab es in den zwölf Monaten vor der Freistellung eine Einmalzahlung wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, egal in welcher Höhe, sind es sogar 100 Prozent. Das Kinderkrankengeld ist in der Höhe begrenzt. Es darf 70 Prozent der kalendertäglichen Beitragsbemessungsgrenze nicht überschreiten. Dies sind derzeit (Stand: April 2017)  pro Tag 101,50 Euro. Davon sind noch Versichertenbeiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zu zahlen. In der Krankenversicherung besteht in der Zeit Beitragsfreiheit. Kinderkrankengeld können nicht nur leibliche Eltern, sondern auch Stief-, Pflege-, Adoptiv- und Großeltern erhalten. Voraussetzung ist, dass diese Personen für den Unterhalt des Kindes sorgen und es bei ihnen lebt.

(Quelle Text & Foto AOK Medienservice / aok-bv.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 7/2017)

Abschied vom Glimmstängel - Junge Frauen liegen dabei vorne

Abschied vom Glimmstängel - Junge Frauen liegen dabei vorne

Jedem zweiten Raucher reicht‘s: 44 Prozent der Raucher planen den Abschied vom Glimmstängel. Junge Frauen liegen dabei vorne: 53 Prozent der Frauen wollen sich das Rauchen abgewöhnen, aber nur 37 Prozent der Männer. Je jünger ein Raucher ist, desto eher sucht er den Ausstieg: 49 Prozent der Menschen bis 29 Jahren, aber nur 41 Prozent der Über-65-jährigen wollen aufhören. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Meinungsumfrage im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft hat dafür telefonisch 3415 Bundesbürger ab 16 Jahren befragt.

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt: „Der Wille ist entscheidend, um mit dem Rauchen aufzuhören. Aber gerade in der ersten Zeit brauchen Viele noch Unterstützung, um nicht wieder rückfällig zu werden. Die wohnortnahen Apotheken engagieren sich in der Prävention und helfen auch beim dauerhaften Rauchstopp.“

Bundesweit rauchen etwa 28 Prozent der Bundesbürger. Je älter, desto weniger wird gepafft: Nur 11 Prozent der Menschen über 65 Jahren rauchen. In der Altersgruppe von 16 bis 29 Jahren sind es hingegen 38 Prozent. Das gelegentliche Rauchen, etwa auf Partys, ist in dieser Altersgruppe aber häufiger als bei den Senioren. 

Am meisten gequalmt wird in Nordrhein-Westfalen: Hier rauchen 33 Prozent der Menschen ab 16 Jahren. Zufrieden mit ihrer Nikotin-Abhängigkeit sind aber längst nicht alle, denn hier wollen 41 Prozent aufhören. Die wenigsten Raucher gibt es in Hessen, hier rauchen nur 21 Prozent der Einwohner. 60 Prozent von ihnen planen einen Rauchstopp.

(Quelle Text & Foto Pressemitteilung abda.de / abda Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 7/2017) 

Sommersonnenwende am 21. Juni - Tag des Sonnenschutzes

Sommersonnenwende am 21. Juni - Tag des Sonnenschutzes

Der 21. Juni (20. Juni in Schaltjahren) ist der längste Tag des Jahres im gregorianischen Kalender. Nach dem 172. Tag ( bzw. 173.) des Jahres verbleiben noch 193 (bzw. 192) Tage bis zum Jahresende. Auf der nördlichen Erdhalbkugel wird an diesem Tag u.a. die Sommersonnenwende gefeiert, oder der Tag des Schlafs und der Tag des Sonnenschutzes. Gerade in den letzten Tagen und Wochen haben viele schon unter den Auswirkungen der großen Hitze und hoher UV-Strahlung gestöhnt. Die Freude über die sommerlichen Temperaturen ist groß, aber der erste fiese Sonnenbrand lässt meist nicht lange auf sich warten. Um dem vorzubeugen, ist der richtige Schutz gefragt - doch welche Mittel helfen mir am besten? Am Tag des Sonnenschutzes wird über verschiedene Möglichkeiten, Produkt-Neuerungen und die richtige Anwendung informiert. Auch in unserer Apotheke können Sie sich jederzeit zum Thema Sonnenschutz beraten lassen! Viele weitere nützliche Informationen und Tipps rund um das Thema ' Tag des Sonnenschutzes' finden Sie auf der Webseite http://www.sonnenschutz-sonnenklar.info/tag-des-sonnenschutzes/ !

(Quelle Text & Foto abda Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 6/2017)

Jeder dritte Fernreisende ist von Reisedurchfall betroffen

Jeder dritte Fernreisende ist von Reisedurchfall betroffen

Reisedurchfall ist die häufigste Erkrankung bei Fernreisen – etwa jeder Dritte ist betroffen. „Dementsprechend groß ist das Halbwissen. Es ist aber wichtig abzugrenzen, ob ein Durchfall durch eine Infektion im Reiseland verursacht wurde oder nur zufällig während der Reise auftritt“, sagte Prof. Dr. Thomas Weinke beim pharmacon, einem Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Weinke ist Chefarzt der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie und Infektiologie am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam.

Durchfall verschwindet in der Regel nach zwei bis vier Tagen von selbst. Hält der Reisedurchfall länger als 10 bis 14 Tage an oder tritt er erst nach der Rückkehr ins Heimatland auf, sollte der Arzt durch eine mikrobiologische Diagnostik einen Befall von Parasiten ausschließen.

Bei Reisedurchfall empfiehlt Weinke in erster Linie das Trinken von Elektrolytlösungen. Dadurch wird eine drohende Austrocknung vermieden, die Dauer des Durchfalls aber nicht beeinflusst. In der Selbstmedikation können kurzfristig Motilitätshemmer wie Loperamid oder Sekretionshemmer eingesetzt werden. „Aber wenn gleichzeitig zum Durchfall Fieber oder kolikartige Bauchschmerzen auftreten oder dem Stuhlgang Blut beigemischt ist, sind diese rezeptfreien Medikamente nicht sinnvoll“, sagte Weinke. Falls nötig, können bei Reisedurchfall rezeptfreie Schmerzmittel mit Paracetamol oder rezeptpflichtige Schmerzmittel eingenommen werden. Rezeptfreie Schmerzmittel mit Wirkstoffen wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder Diclofenac sind nicht empfehlenswert. Andere Medikamente gegen Durchfall, etwa mit medizinischer Kohle, Pektinen oder Tanninen, sind laut Weinke nicht empfehlenswert, da zu diesen wenige wissenschaftliche Daten vorliegen.

Der Stellenwert von Antibiotika wird bei Reisedurchfall oft überschätzt. Durchfall wird oft durch Viren oder andere Mikroorganismen ausgelöst, gegen die Antibiotika nichts ausrichten. Wenn überhaupt, sollten die Antibiotika möglichst kurz eingesetzt werden und an die lokale Resistenzsituation angepasst werden.

(Quelle Text & Foto Pressemitteilung abda.de / abda Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 6/2017) 

Verstopfung? Diskrete Beratung des Apothekers nutzen!

Verstopfung? Diskrete Beratung des Apothekers nutzen!

Klicken Sie in das Bild zum download des ABDA Flyer ' Was tun bei Verstopfung' als PDF

Etwa 5 bis 15 Prozent der Bundesbürger leiden unter chronischer Verstopfung. Betroffene leiden über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten unter einer unbefriedigenden Stuhlentleerung und haben zusätzliche Probleme, zum Beispiel starkes Pressen. „Bei Verstopfung ist einerseits der Leidensdruck hoch, andererseits scheuen sich viele Betroffene, offen darüber zu sprechen“, sagte Apotheker Christian Schulz beim pharmacon, einem Internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Jede Apotheke bietet die Möglichkeit einer diskreten und persönlichen Beratung. Diese sollte jeder Patient nutzen. Das ist besser, als aus falscher Scham auf die Beratung des Experten zu verzichten und stattdessen die eigenen Symptome im Internet zu recherchieren. Denn Dr. Google` liefert eher Sorgen als Lösungen.“
Schulz: „Es ist keine Schande, Abführmittel einzunehmen. Bei der richtigen Auswahl des Wirkstoffs und einer angemessenen Dosierung können diese auch über längere Zeiträume eingenommen werden. Der Apotheker informiert gerne darüber, woran Patienten eine Über- oder Unterdosierung selbst erkennen können.“ Unrealistisch ist die Erwartung, täglich zu „müssen“. Auch wenn der Stuhlgang breiig oder flüssig ist, ist die Dosis des Abführmittels möglicherweise zu hoch. Beim Beratungsgespräch hat der Apotheker aber auch Anzeichen eines Arzneimittelfehlgebrauchs im Blick. Dieser liegt zum Beispiel vor, wenn die Dosis des Abführmittels über der Tageshöchstdosis liegt oder wenn es keine klare Diagnose gibt. In diesen Fällen kann der Apotheker als Wegweiser einen Arztbesuch empfehlen.
Zu den wichtigsten Ursachen einer Verstopfung zählen Stress, Bewegungsmangel, eine Ballaststoffarme Ernährung, oder dass zu wenig getrunken wird. Auch Medikamente wie stark wirksame Schmerzmittel, Antidepressiva oder blutdrucksenkende Diuretika kommen als Auslöser in Frage. Verschiedene Krankheiten verlangsamen ebenfalls die Darmtätigkeit, zum Beispiel Parkinson, nicht gut eingestellte Schilddrüsenunterfunktionen oder Nervenschädigungen wie bei einem fortgesetzten Diabetes.

(Quelle Text & Foto & Flyer Pressemitteilung abda.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 5/2017) 

Apotheken unterstützen „Rauchfrei unterwegs – Du und Dein Kind“

Apotheken unterstützen „Rauchfrei unterwegs – Du und Dein Kind“

„Rauchfrei unterwegs – du und dein Kind“ ist das Motto der im vergangenen Sommer gestarteten bundesweiten Aktion der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler. Neben den mittlerweile über 15 Partnern beispielsweise aus der Welt der Mobilität, der Kinder – und Jugendmedizin sowie des Kinderschutzes unterstützt jetzt auch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) die Aktion. Gemeinsam wurde ein Informationspaket erstellt. Bereits über 900 Apotheken aus dem gesamten Bundesgebiet sind dem Aufruf gefolgt und haben bislang über 100.000 Flyer bestellt. Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung: „Kein Kind sollte dem blauen Dunst von Erwachsenen hilflos ausgeliefert sein, schon gar nicht im Auto! Denn dort haben sie keine Chance, dem giftigen Qualm zu entgehen. Auch ein offenes Fenster hilft nichts! Wir wissen heute, dass Kinder und Jugendliche beim Passivrauchen viel mehr leiden als wir Erwachsene, denn sie atmen schneller und können die krebserregenden Substanzen wesentlich schlechter abbauen. Ich begrüße es sehr, dass jetzt auch die ABDA mit an Bord ist, um über dieses wichtige Thema in den Apotheken direkt vor Ort mit den Kunden zu kommunizieren.“ „Wir unterstützen die Aktion der Bundesdrogenbeauftragten gerne.  Apotheken haben großes Potenzial in der Gesundheitsaufklärung und umfassender Nichtraucherschutz ist auch für uns ein wichtiges Anliegen“, betont Friedemann Schmidt, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA): „Deshalb bin ich mir sicher, dass viele Apotheken in ganz Deutschland das Thema „Rauchfrei unterwegs“ mit kommunizieren werden.“Deutschlandweit beteiligen sich immer mehr Einrichtungen und Verbände an der Aktion „rauchfrei unterwegs“, um auf unterschiedlichen Wegen Eltern und die Öffentlichkeit über das  Thema zu informieren. Partner sind seit Beginn der Aktion auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), welche gemeinsam auf die gesundheitlichen Gefahren für Kinder durch Passivrauchen im Auto hinweisen.Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler: „Ich werde nicht nachlassen, darüber aufzuklären, wie schädlich das ungewollte Einatmen von Zigarettenrauch, das Passivrauchen ist. Gerade Kinder und Jugendliche gilt es vor den giftigen Schadstoffen des Tabakrauches zu schützen, denn jedes Jahr sterben in Deutschland allein durch das Passivrauchen 3000 Menschen.“

(Quelle Text & Foto Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung / abda Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 5/2017) 

Pollenallergie - Wettertief sorgt für kurzzeitige Entspannung

Pollenallergie - Wettertief sorgt für kurzzeitige Entspannung

Allergiker können momentan etwas aufatmen. Durch das derzeitige Wettertief hat sich die Situation etwas entspannt beim Pollenflug. Doch die warmen Temperaturen im März sorgten schon für viele früh blühenden Blumen, Sträucher und Bäume. Sobald die Temperaturen wieder nach oben gehen fliegen sie wieder: Pollen, die jedem Allergiker das Leben schwer machen.
Dabei sind die Symptome oft unterschiedlich stark ausgeprägt: Manch einer kommt mit leicht geröteten Augen davon, andere leiden sehr viel intensiver. Zählen auch Sie zu den Betroffenen? Dann beugen Sie vor und kontaktieren Sie bitte regelmäßig Ihren Arzt. Denn aus einem harmlosen Heuschnupfen kann sich schnell ein allergisches Asthma entwickeln. Erste Anzeichen sind oft juckende Augen und Reizungen in der Nase. Schleimhäute schwellen bei dauerhafter Belastung an. Reaktionen des Körpers: verstärkter Tränenfluss und Niesen, oder die Nase verstopft nach und nach.
Häufigste Symptome sind:
- Schnupfen mit stark wässriger Sekretbildung und häufigem Schnäuzbedarf
- Verstopfte Nase durch geschollenen Schleimhäute, Atembeschwerden
- Unkontrollierte Niesattacken
- Juckreiz der Augen. Bei verstärkter Reibung Rötung und Entzündung der Lidränder 
- Bei anhaltender Belastung oft Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit.
Sollte dies über einen längeren Zeitraum anhalten können Atemnot, Husten oder sogar Asthma und allergische Hautausschläge als Reaktionen hinzukommen. Mit vorbeugenden Maßnahmen und Mitteln kann dies sogar verhindert oder zumindest gemindert und erträglich gelindert werden für Betroffene. Befragen sie dazu unbedingt Ihren Arzt oder holen Sie sich Rat in Ihrer Apotheke zu bewährten Antiallergiemitteln. Wir beraten sie gerne!

(Quelle Text & Foto abda Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 4/2017) 

Ampel-Kennzeichnung auf Lebensmitteln soll helfen

Ampel-Kennzeichnung auf Lebensmitteln soll helfen

Bei Rot bleib steh’n, bei Grün kannst du geh’n! Was schon kleine Kinder im Straßenverkehr lernen, soll nun auch beim Essen kommen: Eine Ampel-Kennzeichnung auf Lebensmittel-Verpackungen soll Verbrauchern künftig dabei helfen, sich gesund zu ernähren. Die Idee: Nährwertangaben werden gut ersichtlich rot, gelb oder grün gekennzeichnet. Der Haken: Die Angaben beziehen sich auf eine Portion. Aber wie bemisst man diese? Ist eine Handvoll Chips zu wenig, ein Glas Cola zu viel? Das ist für jeden unterschiedlich. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte deshalb auch auf die Angaben pro 100 Gramm oder 100 Milliliter achten.

(Quelle Text & Foto abda Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 4/2017)

Gesetzesentwurf Medikamentenhandel aus dem Ausland scheitert

Gesetzesentwurf Medikamentenhandel aus dem Ausland scheitert

Verschreibungspflichtige Medikamente dürfen weiterhin durch ausländische Versandhändler in Deutschland vertrieben werden. Ein Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Gröhe, der das ändern sollte, ist im Koalitionsausschuss der Regierungsparteien vorerst durchgefallen. Das ist schlecht für Deutschlands Apotheken und Patienten: Seit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aus dem letzten Oktober dürfen ausländische Versandhändler die Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente unterlaufen und verschaffen sich damit einen Wettbewerbsvorteil. Das gefährdet die Existenz von Vor-Ort-Apotheken in ländlichen Regionen und somit auch die flächendeckende Versorgung der Patienten.

(Quelle Text & Foto abda Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 4/2017)

Heuschnupfen bei Kindern rechtzeitig behandeln

Heuschnupfen bei Kindern rechtzeitig behandeln

Kaum verabschiedet sich der Winter, beginnt bei Pollenallergikern wieder die Leidenszeit: Juckende und tränende Augen sowie eine laufende Nase sind die Hauptsymptome für Heuschnupfen. Wird dieser nicht behandelt, kann sich daraus ein allergisches Asthma entwickeln. Die Apotheker in Bayern raten daher, Heuschnupfen vor allem bei Kindern rechtzeitig zu behandeln.

In der Apotheke gibt es Medikamente, die vorbeugend wirken. "Diese benötigen aber rund zwei Wochen Zeit, bis sie im Körper einen Schutzwall gegen die einfliegenden Pollen aufbauen können", erklärt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Bayerischen Landesapothekerkammer (BLAK) und des Bayerischen Apothekerverbandes (BAV). Er rät Pollenallergikern daher dazu, rechtzeitig mit der Einnahme der Mittel zu beginnen.

Im akuten Heuschnupfenanfall lindern Augentropfen oder Nasensprays mit sogenannten Antihistaminika wie Loratadin und Cetirizin die Symptome. Aber nicht jedes Nasenspray ist für die langfristige Anwendung geeignet. Zudem brauchen Kinder geringere Dosierungen als Erwachsene. "Eltern sollten sich deshalb in der Apotheke beraten lassen", empfiehlt Schmitt.

Bei Atemwegserkrankungen werden oft Medikamente eingesetzt, die man inhaliert. So können sie gezielt in der Lunge wirken. Schmitt weist darauf hin, dass dabei die richtige Inhalationstechnik entscheidend ist. Diese könne sich von Präparat zu Präparat unterscheiden. "In der Apotheke gibt es Hilfsmittel, die die richtige Inhalation erleichtern und speziell auf Kinder abgestimmt sind", so Schmitt.

Neben den Mitteln aus der Apotheke hilft es, den Kontakt zu den Pollen zu vermeiden. So kommt es erst gar nicht zu den Heuschnupfenattacken. Schmitt sagt: "Ich weiß, dass man den Pollen nicht komplett aus dem Weg gehen kann." Trotzdem gebe es einige Maßnahmen, um den Kontakt mit ihnen zu reduzieren. Wie man sein Zuhause pollenfrei hält, lesen Sie im Beitrag Pollen sollen draußen bleiben hier auf aponet.de.

(Quelle Text & Foto abda Postingservice / aponet.de / BLAK/BAV/FH / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  3/2017) 

Motto des Weltgesundheitstag: „Depression - Lass uns reden“

Motto des Weltgesundheitstag: „Depression - Lass uns reden“

„Depression - Lass uns reden“ lautet das Motto des diesjährigen Weltgesundheitstages am 7. April.
Damit will die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf eine Krankheit aufmerksam machen, die weltweit das Leben von 322 Millionen Menschen beeinträchtigt. Zehn Jahre zuvor waren es noch 18 Prozent weniger. Einer der Gründe für die Zunahme ist laut WHO die steigende Lebenserwartung: Ältere Menschen sind häufiger von Depressionen betroffen. Die Kampagne „Lass uns reden“ soll auch dazu beitragen, die immer noch vorhandene Stigmatisierung von depressiven Menschen zu überwinden.
(Quelle Text & Foto abda Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 4/2017) 

Parkinson durch Stärke des Händedruck überwachen

Parkinson durch Stärke des Händedruck überwachen

Ein einfacher Test, mit dem die Stärke des Händedrucks gemessen wird, hilft verlässlich dabei, das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit zu verfolgen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der University of British Columbia in Kanada.

Die Daten aus drei einfachen Tests, mit denen die Schnelligkeit des Gangs, die Kraft des Händedrucks oder die Balance bestimmt wurden, sind den Ergebnissen zufolge ebenso aussagekräftig wie die langwierige Aufzeichnung der Muskelaktivität mithilfe einer Elektromyographie. Im Vergleich zu letzterer waren die drei Tests jedoch für alle Beteiligten sehr viel einfacher durchzuführen, sagt Studienautor Gareth Jones. Wie Jones und Kollegen in der Fachzeitschrift Archives of Physical Medicine and Rehabilitation berichten, ließ sich anhand der Kraft beim Greifen die beste Voraussage auf die Muskelaktivität von Parkinson-Patienten treffen.

Ein Dynamometer zur Messung der Griffkraft sei leicht erhältlich, einfach zu benutzen und zuverlässig, resümiert Jones die Vorteile der Handkraftmessung. Gerade wenn es darum gehe, das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit zu überwachen, könne mithilfe solcher Messgeräte ein Abbau der Muskelkraft leicht erfasst werden. Parkinson-Patienten leiden unter Symptomen wie unkontrollierbarem Zittern, dem sogenannten Tremor, verlangsamten Bewegungen und Problemen mit dem Gleichgewicht, der Koordination und dem Laufen. Für Ärzte ist es wichtig, erste Anzeichen eines funktionellen Abbaus schon früh zu erkennen. Die einfachen Tests könnten dabei helfen, die Gesundheit betroffener Menschen besser zu überwachen und Stürze, die mit der Krankheit zusammenhängen, möglicherweise zu vermeiden, so die Forscher.

Die Daten aus drei einfachen Tests, mit denen die Schnelligkeit des Gangs, die Kraft des Händedrucks oder die Balance bestimmt wurden, sind den Ergebnissen zufolge ebenso aussagekräftig wie die langwierige Aufzeichnung der Muskelaktivität mithilfe einer Elektromyographie. Im Vergleich zu letzterer waren die drei Tests jedoch für alle Beteiligten sehr viel einfacher durchzuführen, sagt Studienautor Gareth Jones. Wie Jones und Kollegen in der Fachzeitschrift Archives of Physical Medicine and Rehabilitation berichten, ließ sich anhand der Kraft beim Greifen die beste Voraussage auf die Muskelaktivität von Parkinson-Patienten treffen.

Ein Dynamometer zur Messung der Griffkraft sei leicht erhältlich, einfach zu benutzen und zuverlässig, resümiert Jones die Vorteile der Handkraftmessung. Gerade wenn es darum gehe, das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit zu überwachen, könne mithilfe solcher Messgeräte ein Abbau der Muskelkraft leicht erfasst werden.
Parkinson-Patienten leiden unter Symptomen wie unkontrollierbarem Zittern, dem sogenannten Tremor, verlangsamten Bewegungen und Problemen mit dem Gleichgewicht, der Koordination und dem Laufen. Für Ärzte ist es wichtig, erste Anzeichen eines funktionellen Abbaus schon früh zu erkennen. Die einfachen Tests könnten dabei helfen, die Gesundheit betroffener Menschen besser zu überwachen und Stürze, die mit der Krankheit zusammenhängen, möglicherweise zu vermeiden, so die Forscher.

(Quelle Text & Foto abda Postingservice / aponet.de / HH / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  3/2017) 

Patientenratgeber: Medizinisches Cannabis aus der Apotheke

Patientenratgeber: Medizinisches Cannabis aus der Apotheke

Bald können Ärzte im Rahmen ihrer Therapiefreiheit im Einzelfall medizinischen Cannabis verordnen. Ein entsprechendes Gesetz soll noch im März in Kraft treten. „Jede Apotheke kann dann nach einer ärztlichen Verordnung Rezepturarzneimittel mit Cannabis herstellen und abgeben“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer.

Der Arzt bestimmt unter anderem die Dosis und die Art der Anwendung. Cannabis kann in verschiedenen Formen verordnet werden, zum Beispiel als Blüten. Cannabisblüten sind in unverarbeitetem Zustand ungleichmäßig und nicht korrekt zu dosieren. Die Apotheken mahlen die unzerteilten Blüten unter definierten Bedingungen und geben sie als Rezepturarzneimittel an die Patienten ab. Der Patient kann die pulverisierten Blüten mit einem kleinen Dosierlöffel, den er von der Apotheke bekommt, genau abmessen. Für kleine Einzelgaben und den individuellen Bedarf können die Apotheken das Pulver in Papierkapseln abfüllen „Das Abmessen von Cannabisblüten ‚nach Gefühl‘ ist für eine medizinische Anwendung nicht zu verantworten, denn das führt zwangsläufig zu Über- oder Unterdosierungen“, sagt Kiefer, der auch Vorsitzender des Neuen Rezeptur-Formulariums (DAC/NRF) ist. Das DAC/NRF hat zu Cannabis mehrere Arbeitsanweisungen für Apotheken entwickelt.

Nicht nur über die Dosis, auch über die Anwendungsform entscheidet der Arzt. Apotheker geben ihren Patienten bei der Abgabe des Rezepturarzneimittels entsprechende Anweisungen mit. Kiefer: „Ein ‚Probieren geht über Studieren‘ hat in der rationalen Arzneimitteltherapie mit Cannabis keinen Platz. Deshalb haben wir Anleitungen für die Anwendung entwickelt, die für Patienten leicht umzusetzen sind und zu einheitlichen und wiederholbaren Ergebnissen führen.“ Cannabis kann von Patienten inhaliert oder nach einer wässrigen Abkochung („Tee“) getrunken werden. Für die Inhalation gibt es elektrische Verdampfer, die die Cannabisblüten unter definierten Bedingungen erhitzen. Der Patient kann dann den Dampf nach und nach vollständig inhalieren. Kiefer: „Das Rauchen von Cannabis zusammen mit Tabak als ‚Joint‘, die Teezubereitung mit fetthaltigen Flüssigkeiten, wie Sahne, oder das Einbacken in Kekse sind für medizinische Zwecke völlig ungeeignet, da die Dosis nicht reproduzierbar wäre.“ Besser als mit Cannabisblüten kann dem individuellen Bedarf des Patienten entsprechend mit dem Cannabis-Hauptwirkstoff, dem Dronabinol oder kurz „THC“, behandelt werden.

Liegt eine entsprechende Genehmigung vor, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für ärztlich verordnete Rezepturarzneimittel mit Cannabis oder Dronabinol. Für Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung fällt nur die Zuzahlung an, die pro Arzneimittel höchstens 10 Euro beträgt.

Medizinisches Cannabis wird immer auf einem gelben Betäubungsmittelrezept verordnet. Da es nach der Ausstellung nur eine Woche lang gültig ist, sollten Patienten dieses Rezept umgehend in einer Apotheke einlösen. Kiefer: „Rezepturarzneimittel mit Cannabis bekommt man nicht im Versandhandel, aber die wohnortnahen Apotheken versorgen ihre Patienten auch in diesem Fall schnell und sicher.“

(Quelle Text & Foto abda Postingservice / Pressemitteilung abda.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  3/2017) 

Ältere und chronisch Kranke - Zuzahlungsbefreiung beantragen

Ältere und chronisch Kranke - Zuzahlungsbefreiung beantragen

Für chronisch kranke Patienten - hier sind häufig ältere Menschen und Rentner betroffen - empfiehlt es sich, schon zu Jahresbeginn einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung bei ihrer jeweiligen Krankenkasse zu stellen. In Frage kommt dies für alle gesetzlich Krankenversicherten, die ein planbares Einkommen haben und zahlreiche Zuzahlungen auf ärztlich verordnete Arzneimittel oder andere Leistungen erwarten, die höher sind als ein Prozent ihres Bruttoeinkommens.

Für nicht chronisch Kranke gilt dies ab zwei Prozent, Kinder und Jugendliche sind bis 18 Jahre grundsätzlich befreit. Bei bestimmten Gesundheitsleistungen, darunter die Arzneimittelabgabe, ist eine gesetzliche Zuzahlung der Patienten vorgesehen. In bestimmten Fällen oder bei bestimmten Arzneimitteln sind gesetzlich Versicherte jedoch davon befreit.
Seit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) aus dem Jahr 2004 gilt für die gesetzliche Zuzahlung bei Medikamenten: Alle volljährigen Patienten müssen bei Arzneimitteln, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden, zuzahlen. Erst nach Erreichen der Belastungsgrenze von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens bzw. einem Prozent bei chronisch kranken Patienten können sich Versicherte von den Zuzahlungen befreien lassen. Die Patienten müssen dazu einen entsprechenden Antrag bei ihrer jeweiligen Krankenkasse stellen. Zuweilen ist dies auch schon zu Jahresbeginn möglich, wenn sich absehen lässt, dass die Belastungsgrenze im Kalenderjahr erreicht wird. Kinder und Jugendliche sind dagegen bis zu ihrem 18. Geburtstag grundsätzlich von der gesetzlichen Zuzahlung zu Arzneimitteln befreit.

Zuzahlungsrechner: Wann bei Ihnen die Zuzahlungsbefreiung greift.
Mit dem Zuzahlungsrechner von aponet.de können Sie ermitteln, wie hoch Ihre jährliche Belastungsgrenze für Zuzahlungen ist.
Besonders preiswerte Medikamente bevorzugt
Zuzahlungsbefreiungen, die nichts mit dem Einkommen zu tun haben sind durch das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) aus dem Jahr 2006 möglich geworden. Dieses Gesetz erlaubt dem Spitzenverband der Krankenkassen, besonders preisgünstige Arzneimittel von der Zuzahlung durch die Patienten zu befreien. Diese Regelung gilt gleichermaßen für die Versicherten aller gesetzlichen Krankenkassen. Das Gesetz soll helfen, die Ausgaben zu dämpfen, indem es Ärzte dazu anhält, bei der Rezeptausstellung stärker auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten und gegebenenfalls zuzahlungsbefreite Präparate zu verordnen. Noch ausführlicher lesen Sie darüber hier. Welche Arzneimittel aktuell von der Zuzahlung befreit sind, können sie der Zuzahlungsbefreiungsliste entnehmen, die alle zwei Wochen neu erscheint.
Kassen erlassen Zuzahlung für bestimmte Präparate
Ergänzend gilt noch eine andere Art der Zuzahlungsbefreiung: Das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG) aus dem Jahr 2007 hat die Möglichkeit eröffnet, dass jede Krankenkasse sogenannte Rabattverträge mit Arzneimittelherstellern abschließen kann. Die Versicherten der Krankenkasse werden dann ausschließlich mit den vertraglich festgelegten Medikamenten versorgt.
Aufzahlungen sind immer zu leisten

Von den gesetzlichen Zuzahlungen zu unterscheiden sind die sogenannten Aufzahlungen (Mehrkosten). Wenn der Preis eines Medikaments über dem Festbetrag liegt, muss der Patient nicht nur die Zuzahlung leisten, sondern auch die Differenz zwischen Festbetrag und tatsächlichem Preis des Arzneimittels entrichten. Auch in diesem Fall kann der Apotheker den Patienten bei der Suche nach einer nicht-aufzahlungspflichtigen Alternative helfen.

(Quelle Text & Foto abda Postingservice abda.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  2/2017) 

Deutschland droht Apothekensterben - Videointerview

Apotheken vor Ort sind nah am Menschen - 820.000 Notdienstrezepte für Ihre Kinder

Apotheken vor Ort sind nah am Menschen - 820.000 Notdienstrezepte für Ihre Kinder

Mit täglich 1.300 Notdienstschichten, 250.000 Botendiensten und 3,6 Millionen Patientenkontakten garantieren die 20.000 Apotheken und ihre 155.000 Beschäftigen eine schnelle, sichere und wohnortnahe Arzneimittelversorgung. Vor allem aber sind sie für Menschen jedes Alters und Geschlechts kompetente und vertrauensvolle Anlaufstelle in Gesundheitsfragen. "Unsere Apotheken sind damit ein gelebtes Stück Sozialwesen. Denn sozial ist, was nah an den Menschen ist", sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, angesichts öffentlicher Diskussionen um den Wert wohnortnaher Apotheken im Vergleich zum Arzneimittelversandhandel.

Schmidt weiter: "Wer im Ausland sitzt, leistet keinen Nachtdienst in der Nachbarschaft, stellt keine Rezepturarzneimittel her, kann kein dringendes Rezept innerhalb kürzester Zeit bedienen, keinem Patienten die Anwendung eines Asthmasprays mit eigenen Händen demonstrieren. Es fehlt der persönliche Kontakt, die menschliche Zuwendung, die gerade bei Krankheit so wichtig wird. Die Apotheke vor Ort bietet all das." Nach repräsentativen Umfragen hätten deshalb 90 Prozent der Bürger ein hohes Vertrauen in die Apotheker. 88 Prozent der Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel einnehmen, hätten eine Stammapotheke.

Schmidt verwies auf die besonderen Versorgungsleistungen der Apotheken: Jede Nacht sowie jeden Sonn- und Feiertag sind 1.300 Apotheken bundesweit jederzeit erreichbar. Pro Jahr kommen 484.000 Notdienste zusammen (Stand: 2015). Bei den 20.000 Fällen, die jede Nacht im Notdienst versorgt werden, handelt es sich vor allem um Familien: Kinder unter 12 Jahren machen nur 10,3 Prozent der Bevölkerung aus, doch für sie werden 21,8 Prozent aller Notdienstrezepte eingelöst - das sind 820.000 Verordnungen pro Jahr. "Und wenn der Patient nicht mehr in die Apotheke kommen kann, kommt die Apotheke zu ihm. Wir bringen jeden Tag 250.000 Menschen ihre Medikamente nach Hause. Deswegen geht die Vorstellung, man bräuchte zusätzlich den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, um die Versorgung vor Ort zu verbessern, komplett an der Realität vorbei."

(Quelle Text & Foto abda.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  12/2016) 

 

 

Richtige Kompressionsstrümpfe - Individuelle Beratung wichtig

Richtige Kompressionsstrümpfe - Individuelle Beratung wichtig

Ob geschwollene Beine wegen eines Venenleidens, einer Bindegewebsschwäche oder auch zur Vorbeugung von Thrombosen: Bei manchen Gesundheitsproblemen verschreibt der Arzt Kompressionsstrümpfe.
Sie verhindern mit einem einfachen Prinzip, dass sich Blut oder Wasser in den Beinen sammelt: Durch kontinuierlichen Druck vom Knöchel aufwärts wird die Flüssigkeit von unten nach oben transportiert. Damit das funktioniert, müssen die Strümpfe optimal sitzen und individuell angemessen und angepasst werden.
Eine fachliche und individuelle Beratung wie in Ihrer Hochwald-Apotheke Stein hilft, die richtigen Strümpfe zu finden und mögliche Probleme zu verhindern. In unserem Gesundheitszentrum wird zunächst exakt Maß genommen. „Je nachdem, ob der Arzt einen Kniestrumpf, einen Oberschenkelstrumpf oder eine Strumpfhose verschrieben hat, wird das Bein an fünf bis zehn Punkten vermessen - von unten nach oben”, erklärt Apotheker Jürgen Stein. „Der Strumpf darf nicht einschnüren und keine Falten werfen.” Ganz wichtig ist auch: Es muss morgens gemessen werden. Direkt nach dem Aufstehen sind die Beine noch nicht wieder dick.
Den meisten Menschen passt ein Serienstrumpf. „Etwa 80 Prozent der Patienten kann man mit Modellen „von der Stange” versorgen”, sagt Waltraud Stein, zertifizierte Kompressionstherapeuten aus der Hochwald-Apotheke. „Bei etwa 20 Prozent müssen die Strümpfe nach Maß angefertigt werden.” Dazu werden die Messdaten auf eine Maßkarte eingetragen und zum Strumpfhersteller geschickt. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen Männer- und Frauenstrümpfen: „Die Modelle sind Unisex.”
Kompressionsstrümpfe werden in vier Klassen hergestellt. Je höher die Klasse, desto fester ist das Material. Am häufigsten verschreiben die Ärzte Strümpfe der Klasse zwei, weiß Frau Stein. Das empfinden die meisten Patienten schon als lästig, denn Kompressionsstrümpfe lassen sich nicht einfach an- und ausziehen wie normale Strümpfe. Kompressionsexpertin Stein empfiehlt Gummihandschuhe mit Noppen zu verwenden: „Damit rutscht man nicht so leicht ab. Außerdem kann man so verhindern, dass spitze Fingernägel die elastischen Fäden des Strumpfes beschädigen.”
Wir bieten außerdem verschiedene Anziehhilfen an. „Es gibt zum Beispiel kurze Strümpfe aus extrem gleitfähigem Material wie Ballonseide, die bis zum Knöchel gehen und über die man die Kompressionsstrümpfe gleiten lassen kann”, erklärt Waltraud Stein. Nach dem Anziehen müssen diese Gleithilfen aber wieder entfernt werden. Das funktioniert nur bei Kompressionsstrümpfen, die an den Zehen oder an der Ferse offen sind. Bei unten geschlossenen Strümpfen kann man Gleitgestelle verwenden: Dort wird der Strumpf eingespannt. Man steigt hinein und zieht den Strumpf an Hebeln und Bügeln nach oben.
"Gerade ältere Menschen, die das nicht alleine schaffen, können sich morgens und abends eine Pflegedienst kommen lassen, der beim An- und Ausziehen der Strümpfe hilft. Wenn es vom Arzt verordnet ist, übernehmen die Kassen die Kosten. In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen zweimal im Jahr die Kosten für ein Paar Strümpfe. Wenn es eine besondere ärztliche Begründung gibt, werden unter Umständen auch die Kosten für zweimal jährlich zwei Paar Strümpfe getragen. Die Strümpfe sollten möglichst jeden Abend nach dem Tragen gewaschen werden. Am besten mit Handwäsche, weil das die elastischen Fäden schont”, empfiehlt Frau Stein.
„Die Strümpfe sollten wirklich jeden Tag getragen werden, sonst helfen sie nicht”, sagen nicht nur Ärzte, sondern auch Patienten. "Gerade an heißen Tagen empfinde ich die Strümpfe oft als lästig, wenn man unter dem Material schwitzt. Hinzu kommen für mich als Frau auch modische Aspekte", verriet uns eine Dame im Gesundheitszentrum der Hochwald-Apotheke Stein. "Inzwischen bieten die Hersteller Kompressionsstrümpfe in immer mehr Farben an und wer es ganz individuell möchte kann Farbton oder z.B. eine bestimmte Aufnaht als Extrawunsch bestellen. Allerdings musste ich diese Strümpfe dann selbst bezahlen", verriet uns die Dame mit einem Lächeln aber dennoch sichtlich zufrieden.
In der Regel werden Kompressionsstrümpfe gut vertragen. „Wenn man unter den Strümpfen stark schwitzt, kann man sie etwas befeuchten oder anderes Gewebe ausprobieren”, erklärt Waltraud Stein. Für Menschen mit empfindlicher Haut gibt es Strümpfe mit Baumwollbeimischung oder Strümpfe mit besonderer Strickart, die die Haut weniger strapazieren. Solche Modelle werden aber erst dann verschrieben, wenn man merkt, dass der Standardstrumpf nicht passt, erklärt die Kompressionstherapeutin von der Hochwald-Apotheke Stein in Kell am See.

(Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / Caroline Mayer dpa / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  11/2016) 

 

 

Bei verschluckten Fremdkörpern immer den Arzt aufsuchen

Bei verschluckten Fremdkörpern immer den Arzt aufsuchen

Verschluckte Gegenstände können den Magen-Darm-Trakt schädigen. Selbst wenn sie keine unmittelbaren Beschwerden verursachen, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dies gilt auch für große, feste Essensbrocken, die in der Speiseröhre stecken geblieben sind. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hin. Eine neue Leitlinie fasst jetzt zusammen, wie Fremdkörper schonend wieder aus dem Körper gelangen.

"Erwachsene kommen am ehesten wegen eines in der Speiseröhre festsitzenden Fleischstücks in die Notaufnahme, während bei Kindern eher verschluckte Münzen oder Spielsachen im Vordergrund stehen", berichtet Leitlinienkoordinator Professor Dr. med. Alexander Meining, Vorsitzender der DGVS-Sektion Endoskopie. Bei einem kompletten Verschluss der Speiseröhre könne es zu schwerwiegenden Schäden an der Schleimhaut kommen, so Meining. Er empfiehlt, in solchen Fällen stets medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Ärzte schaffen dann Abhilfe, indem sie das Hindernis sanft mit dem Endoskop in den Magen vorschieben und anschließend die Ursache der Verengung, meist eine Entzündung, abklären.

Hat ein versehentlich verschluckter Gegenstand die Speisröhre bereits passiert, gilt es für die Mediziner hingegen, abzuwägen. "Ob wir eingreifen müssen oder nicht, hängt vor allem von der Größe und Form des Fremdkörpers ab", erklärt Meining. Bei kleinen, rundlichen Dingen, wie etwa Münzen oder Knöpfen, ist die Gefahr eher gering. Diese passieren den Magen-Darm-Trakt meist, ohne Schäden anzurichten, und verlassen ihn dann in den nächsten Tagen auf natürlichem Weg wieder. "Etwa ein Fünftel können wir mithilfe eines Endoskops bergen, und nur selten – bei weit weniger als einem Prozent – ist tatsächlich eine Operation notwendig", sagt er Experte. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Arzt einen festsitzenden Gegenstand mit dem Endoskop nicht erreichen kann oder dieser bereits Schäden verursacht hat.

Entsprechend der neuen Leitlinie sollten spitze, scharfe oder lange Gegenstände, wenn möglich, per Röntgenaufnahme lokalisiert und innerhalb von 24 Stunden endoskopisch entfernt werden. Auch Knopfbatterien, aus denen ätzende Flüssigkeiten austreten können oder die durch lokalen Stromfluss im feuchten Milieu die Schleimhaut schädigen, dürfen nicht im Körper verbleiben. Dasselbe gilt für Magnete, die sich – sofern es mehrere sind – über eine Darmschlinge hinweg anziehen und so die Darmwand schädigen können.

(Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / DGVS/NK / www.aponet.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  10/2016)

 

Keine "Erwachsenen" Schmerzmittel einfach für Kinder verwenden

Keine "Erwachsenen" Schmerzmittel einfach für Kinder verwenden

Wenn Kinder Schmerzen haben, könnten diese natürlich mit Schmerzmittel gelindert werden. Allerdings ist unbedingt zu beachten, dass Kinder Schmerzen anders empfinden und kommunizieren als Erwachsene und nicht alle Wirkstoffe gleich gut verträglich sind. Auch besteht die Gefahr, dass eine andere Erkrankung vorliegt und durch Verabreichung von Schmerzmitteln nicht oder zu spät erkannt wird.
1. Schmerzen bei Kindern im Vorschulalter
Kinder spüren Schmerzen genauso wie Erwachsene. Doch das Problem ist, dass sie je nach Alter und Schmerzerfahrung nicht unbedingt sagen können, wo es Ihnen wehtut. Bei kleinen Kindern ist zunächst alles Bauchweh. Um den Schmerz richtig zu lokalisieren, müssen Eltern das Kind beobachten. Hält es den Kopf mit den Händen fest, greift es sich ans Ohr, mag es nicht schlucken, auftreten oder laufen? Ist irgendwo ein blauer Fleck zu sehen? Dann ist der Bauch sicherlich nicht der Ort des eigentlichen Schmerzgeschehens. Für Bauchschmerzen sprechen hingegen diese Symptome: Das Kind mag nicht essen, krümmt sich zusammen, hat eine harte  Bauchdecke, Fieber oder Brechreiz. Aufmerksam muss man auch sein, wenn es sich anders verhält oder apathisch ist.
2. Schmerzen bei Schulkindern
Kinder im Schulalter kommunizieren ihre Schmerzen in der Regel schon besser. Neben Bauchschmerzen, die oftmals in Aufregung, Anspannung oder Erwartungshaltung begründet liegen, kommen auch schon Kopfschmerzen vor. Wie bei Erwachsenen können es Spannungskopfschmerzen sein: dumpf, drückend und nicht pulsierend. Diese Kopfschmerzen treten nach Stress, Aufregung, Schlafmangel, zu viel Fernsehen oder Computerspielen auf, aber auch nach zu viel Sport. Ebenso leiden auch schon Kinder unter Migräne mit den klassischen Symptomen wie Einseitigkeit, Übelkeit, Blässe und Lichtscheu. Hier hilft zunächst Ruhe, dennoch muss eine genaue Diagnose erfolgen. Ohne Medikamente kommt man bei Migräne selten aus.
3. Arztbesuch
Wenn man sich im Geringsten unsicher bei der Beurteilung der Schmerzen ist, ist immer ein Gang zum Arzt notwendig. „Eine Behandlung ohne Diagnose ist gefährlich. Ein verabreichtes Schmerzmittel wird im Idealfall jeden Schmerz verschwinden lassen, aber eine Krankheit kann sich so ideal weiterentwickeln, ohne dass der Schmerz als Warnsignal auf die Gefahr aufmerksam macht", warnt Erika Fink.
4. Hausmittel vor Schmerzmitteln
Eltern sollten zunächst nach der Lokalisierung des Schmerzes mit Hausmitteln helfen, bevor sie zu Arzneimitteln greifen. Vielfach lindert schon Wärme oder das Kühlen der betroffenen Stelle den Schmerz. Wenn Kinder im Schulalter an Kopfschmerz leiden, hilft neben Ruhe auch ein kalter Umschlag, Pfefferminzöl auf der Stirn oder einfach etwas zu essen oder zu trinken. Schlagen die Hausmittel nicht an und Eltern möchten unbedingt ein Schmerzmittel geben, dürfen niemals die eigenen Medikamente verwendet werden, sondern nur explizit für Kinder zugelassene Arzneimittel. Für Kinder gibt es Schmerzmittel in Form von Tabletten, Zäpfchen und Säften, die sehr individuell zu dosieren sind. Als Wirkstoffe kommen nur Paracetamol oder Ibuprofen in Frage, da zum Beispiel Acetylsalicylsäure von Kindern nicht immer vertragen wird und schädlich sein kann! Wichtig ist, sich immer an die Einnahmevorschriften von Arzt und Apotheker zu halten, damit es nicht zu Überdosierungen kommt.

(Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / Landesapothekenkammer Hessen / www.meine-gesundheit.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  9/2016)



Lavendel - Ätherisches Öl wirkt beruhigend und fördert Schlaf

Lavendel - Ätherisches Öl wirkt beruhigend und fördert Schlaf

Wer noch nicht selbst dort war, hat sicherlich schon Fotos von blühenden Lavendelfeldern in Südfrankreich gesehen. Besonders die Region um den kleinen Ort Grasse ist bekannt dafür. Der Lavendel (Lavandula angustifolia) wird hier hauptsächlich für die Parfümindustrie angebaut.

Das ätherische Öl seiner leuchtend violetten Blüten besitzt einen ganz charakteristischen Geruch und ist Bestandteil vieler Duftkompositionen und Seifen. Es wirkt darüber hinaus auch beruhigend und fördert den Schlaf. Deshalb legt man sich seit alters her kleine Kissen, die mit Lavendelblüten gefüllt sind, auf den Nachttisch oder unter das Kopfkissen. Aus ihnen wird Lavendelöl freigesetzt, was nicht nur gut riecht, sondern auch schläfrig macht.

Diese erfahrungsmedizinische Anwendung wird durch mehrere wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt. Diese zeigen bei einer Aromatherapie mit Lavendelöl schlafverbessernde Eigenschaften. Allerdings handelte es sich dabei meist um Studien mit kleinen Teilnehmerzahlen, deren Aussagekraft begrenzt ist.

Auch die mit Pflanzenheilkunde betraute Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes beurteilt Lavendelblüten gegen Unruhezustände und Einschlafstörungen positiv. Zudem bescheinigt das Expertengremium den Blüten auch Wirkungen gegen nervöse Darmbeschwerden, Reizmagen oder Meteorismus, also Blähungen.

Ein Lavendeltee lässt sich aus 1 bis 1,5 Gramm Lavendelblüten (ein bis zwei Teelöffel) zubereiten, die Blüten dazu mit 150 Millilitern kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten bedeckt ziehen lassen. Davon täglich drei Tassen trinken. Sehr gut gegen Schlafprobleme hilft auch ein Lavendelbad, denn hierbei ergänzen sich das heiße Badewasser und der Lavendelduft in ihrer beruhigenden Wirkung.

(Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / Heilpflanzenlexikon / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  9/2016)

 

Häufig müde und abgeschlagen? - Volkskrankheit Eisenmangel

Häufig müde und abgeschlagen? - Volkskrankheit Eisenmangel

Müdigkeit, brüchige Nägel und Konzentrationsprobleme: Jedem Vierten mangelt es an Eisen. Wer den Verdacht hegt, sollte zum Arzt gehen. Am besten vorbeugen lässt sich mit gezielter Ernährung. Steht dem Körper genug Eisen zur Verfügung, speichert er den Mineralstoff erst einmal in Leber, Milz, Muskeln oder Knochenmark, um ihn in Notzeiten zu mobilisieren. "Insofern kann es relativ lange dauern, bis sich ein Eisenmangel bemerkbar macht", sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Im ersten Stadium des Mangels sind lediglich die Eisenreserven aufgebraucht, körperlich spürbar ist das noch nicht. Fehlt der Mineralstoff dem Organismus jedoch länger, kann das Blut die Körperzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Häufig zeigt sich das durch Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche, aber auch Kopfschmerzen, Blässe, brüchige Fingernägel oder Haarausfall können die Folgen sein. Jeder Vierte hat Eisenmangel "Weltweit leiden 25 Prozent der Menschen an Eisenmangel, 80 Prozent von ihnen sind weiblich", erklärt der Hamburger Internist Wolfgang Wesiack. Dass Frauen so viel häufiger betroffen sind, ist der Natur geschuldet: Da sie durch die Regelblutung jeden Monat Eisen verlieren, liegt ihr Bedarf über dem der Männer. Während sie täglich 15 Milligramm benötigen, kommen Männer mit 12 Milligramm Eisen am Tag aus. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf sogar auf 30 Milligramm täglich. Bleibt der Eisenmangel unbehandelt, droht eine Blutarmut. Wer den Verdacht hat, dass es bei seiner Eisenversorgung hapert, sollte trotzdem keinesfalls "mal eben im Supermarkt ein Eisenpräparat kaufen und einnehmen", warnt Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein. Eine solche Selbstmedikation birgt die Gefahr, dass zu viel des Spurenelements aufgenommen wird. Das kann ebenfalls schaden.
Deutlich ratsamer ist, zuerst beim Hausarzt abzuklären, ob tatsächlich ein Eisenmangel vorliegt. Bestätigt sich der Verdacht, müssen Arzt und Patient gemeinsam nach der Ursache suchen. "Eisenmangel kann beispielsweise durch Zahnfleischbluten, durch einen Blutverlust im Zuge einer Operation oder auch durch unbemerkte Blutungen im Darmbereich entstehen", erläutert Wesiack. Als weitere Auslöser kommen häufiges Blutspenden oder eine gestörte Eisenverwertung infrage. "Auch eine unausgewogene beziehungsweise fleischlose Ernährung kann zu einem Eisendefizit führen", sagt Gahl.
Die Art der Therapie hängt von der Ursache ab. Häufig verschreibt der Arzt für einige Wochen Tabletten, die die leeren Eisendepots wieder füllen. Nur in sehr seltenen Fällen wird das Eisen gespritzt."Eisentabletten sollten, wenn möglich, morgens auf nüchternen Magen mit viel Flüssigkeit eingenommen werden, da sie dann am besten wirken", sagt Engelen. Er empfiehlt, die vom Arzt verschriebene Dosierung genau einzuhalten, um unliebsame Nebenwirkungen zu verhindern. Der Stuhlgang kann infolge der Präparate für einige Zeit schwarz werden. "Das ist aber völlig normal".
Gute Kombination: Vollkorn und Vitamin C

Am besten vorbeugen lässt sich Eisenmangel mit einer ausgewogenen Ernährung. "Wichtige Eisenquellen sind Leber, Rind- und Schweinefleisch, aber auch Eier, Geflügel und Fisch", sagt Gahl. Allerdings sollte nicht zu einseitig auf tierische Produkte gesetzt werden, zumal diese oft viel Fett enthalten. "Pro Woche sollten nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst auf dem Speiseplan stehen", so die Ernährungsexpertin. Vegetarier können ihren Eisenbedarf auch über Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Rote Bete und grüne Gemüsearten wie etwa Grünkohl oder Spinat decken. Ebenfalls eisenhaltig sind unter anderem Pfifferlinge und Haferflocken. Werden pflanzliche Eisenträger zusammen mit Vitamin C aufgenommen - etwa Vollkornprodukte mit frisch gepresstem Orangensaft - verbessert das die Eisenbilanz zusätzlich. Der Grund: Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen im Darm.
Auf das Trinken von Kaffee und schwarzem Tee direkt zu den Mahlzeiten sollte hingegen verzichtet werden, da die darin enthaltenen Gerbstoffe die Eisenaufnahme im Körper hemmen können. Als Eisenräuber gilt außerdem das Kalzium in Milchprodukten. Deshalb sollte zwischen der Aufnahme von Eisen und Kalzium eine Pause eingelegt werden - am besten von etwa einer halben Stunde.(Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / SPIEGEL ONLINE unter spiegel.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  8/2016)

Rund 63.000 Apotheker versorgen Sie mit Medikamenten

Rund 63.000 Apotheker versorgen Sie mit Medikamenten

In Deutschland gab es Ende 2015 fast 63.000 berufstätige Apotheker und Apothekerinnen. Rund 80 % davon (50.356) arbeiten in öffentlichen Apotheken wie der Hochwald-Apotheke Kell am See. Der Frauenanteil hier beträgt 71,2 %. Approbierte Pharmazeuten arbeiten aber auch in der Industrie, Verwaltung und Wissenschaft (10.189). Ein deutlich kleinerer Anteil der studierten Apotheker/innen ist in Krankenhausapotheken angestellt (2212). Eine genaue Arbeitsplatzverteilung und den Frauenanteil finden Sie in der unten stehenden Grafik der © ABDA-Statistik Die Apotheke - Zahlen, Daten, Fakten 2016. (Text & Grafik erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 8 / 2016)

Endlich Sonne - Augen, Haut, Haare und Lippen richtig schützen

Endlich Sonne - Augen, Haut, Haare und Lippen richtig schützen

Sommer, Strand und Sonnenschein: heitere Aussichten für einen erholsamen Urlaub. Bevor es losgeht, heißt es Kofferpacken. Was Ihnen in den Ferien am Strand gute Dienste leistet, bringen Sie am besten schon von zu Hause mit. Hier ein paar Tipps.
Sonnenschutz
Haut:
Knackige Urlaubsbräune mag fast jeder gerne. Bevor man ohne Reue Sonne tanken kann, braucht die Haut Schutz. Wer sich unvorbereitet der intensiven UV-Strahlung am Strand aussetzt, riskiert einen schmerzhaften Sonnenbrand und mehrere Tage im schattigen Hotelzimmer. Also zu Beginn des Urlaubs eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF größer 25) wählen und den Körper großzügig damit einreiben. Nach dem Baden die Creme erneut auftragen, selbst wenn "wasserfest" auf der Tube steht. Nach einigen Tagen hat sich die Haut an die UV-Strahlung gewöhnt, sodass je nach Hauttyp meist ein geringerer Lichtschutzfaktor (LSF 15 bis 25) ausreicht. Für Menschen mit Sonnenallergie gibt es spezielle fett- und emulgatorfreie Sonnencremes.
Lippen:
Sie gelten wie der Nasenrücken als "Sonnenterrassen" des Gesichts und brauchen besonderen Lichtschutz – nicht nur am Strand. Farblose Lippenstifte mit hohem Lichtschutzfaktor gehören in jede Handtasche.
Haare:
Das intensive Sonnenlicht strapaziert auch die Haare. Den besten Schutz garantiert ein Sonnenhut oder Kopftuch.
Augen:
Da UV-Strahlung die Netzhaut belastet, eine Sonnenbrille mit 100-prozentigem UV-Filter mitnehmen! Finger weg von Supermarktbrillen. Ob die UV-Filterangabe hier stimmt, weiß niemand. Lieber ein paar Euro mehr beim Optiker ausgeben. Dafür bekommt man auch ordentliche Gläser.
Nach dem Sonnenbad
Wenn man sich nach einem Strandtag Sand und Salz abgewaschen hat, freut sich die Haut über After-Sun-Produkte. Sie kühlen, erfrischen und helfen gegen Rötungen und kleinere Hautschäden. Dafür sorgen unter anderem Zutaten wie Vitamin E, Aloe vera, Dexpanthenol, Hamamelisdestillat oder das Enzym Photolyase. Abends unter der Dusche auch die Haare gut ausspülen und waschen. Ein Shampoo für strapaziertes Haar pflegt und glättet es.
Bei Sonnenbrand
Sprays mit Dexpanthenol kühlen und befeuchten die Haut und reparieren kleinere Hautschäden. Sie lassen sich ohne Berührung auftragen und lindern den Schmerz. Gegen den Juckreiz und die Entzündung helfen Cremes, Gele oder Sprays, die Wirkstoffe wie Antihistaminika oder Hydrokortison enthalten. Diese Mittel nicht großflächig anwenden, also nicht den ganzen Rücken behandeln. Bei stärkeren Beschwerden helfen Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Naproxen zum Einnehmen. Sie schwächen die Entzündung und damit die Sonnenbrandsymptome ab. Sollte die Sonne Verbrennungen mit Blasenbildung auf der Haut, Kreislaufprobleme oder Übelkeit hervorrufen, ist ein Arzt aufzusuchen!
Allgemeines
Wer am Strand gerne kühle Getränke mag und seine belegten Brote und Obst den ganzen Tag frisch halten möchte, braucht eine Kühltasche. Die gibt es in allen Größen: vom handlichen Isoliertäschchen für Singles bis zur robusten Familien-Truhe. Und natürlich: Kühlakkus nicht vergessen. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / aponet.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  7/2016)

Gänseblümchen ist "Heilpflanze des Jahres 2017"

Gänseblümchen ist "Heilpflanze des Jahres 2017"

Das Gänseblümchen hat die Wahl zur "Heilpflanze des Jahres 2017" gewonnen. Besonders bei Kindern wird es gerne eingesetzt.

Das Gänseblümchen, in der Wissenschaft Bellis perennis genannt, trägt jetzt offiziell den Titel «Heilpflanze des Jahres 2017».

Fast jeder kenne das «Liebt mich - liebt mich nicht»-Spiel mit dessen Blättern, doch über die Heilwirkungen der heimischen Blume sei wenig bekannt, teilte der Naturheilverein NHV Theophrastus am Mittwoch in Chemnitz mit.
Der Verein will deshalb stärker über die Heilkraft der Gänseblümchen informieren, die Wiesen mit leuchtenden weiß-gelben Tupfen verzieren. 

Heilpflanze des Jahres 2017: Gänseblümchen hilft bei Erkältung

Eine Prise Gänseblümchen im Tee hat sich laut NHV Theophrastus besonders in der Kinderheilkunde bewährt. Das helfe bei Schwächezuständen, Erkältung und Durchfall. Zudem werde die Pflanze bei Hautausschlägen, Verletzungen und als Hustenmittel genutzt. 

Die Wahl zur «Heilpflanze des Jahres» wird von dem Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, (NHV Theophrastus) initiiert.
(Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / dpa / © augsburger-allgemeine.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  7/2016)

Heuschnupfen - die Pollen fliegen jetzt wieder

Heuschnupfen - die Pollen fliegen jetzt wieder

Des einen Freud, des anderen Leid: Für die meisten ist der Fürhling mit freudigen Frühlingsgefühlen verbunden. Für Heuschnupfengeplagte beginnt dagegen die Zeit der Niesattacken, des Nasenkribbelns und der geröteten Augen. In Deutschland ist etwa jeder Sechste betroffen – mit steigender Tendenz! Auslöser der Heuschnupfen-Attacken sind Pollen von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Getreide. Über die Atemwege gelangen sie in den Körper und lösen bei überempfindlichen Menschen eine allergische Reaktion aus.

Typische Symptome bei Heuschnupfen

Nicht jeder Betroffene reagiert auf jede Pollenart allergisch. Deshalb treten die Symptome zu unterschiedlichen Zeiten auf – je nachdem, wann die entsprechende Pflanze blüht und ihre Pollen verstreut. Manche Allergiker sind nahezu das ganze Jahr vom allergischen Schnupfen geplagt. Erste Beschwerden sind juckende und gerötete Augen und ein Kribbeln in der Nase. Dann schwellen die Schleimhäute an und es kommt zu Tränenfluss, Niesattacken und verstopfter Nase. Hier die Symptome im Überblick:

  • Fließschnupfen mit sehr starker wässriger Flüssigkeitsbildung
  • Verstopfte Nase durch die geschwollene Schleimhaut
  • Heftige, häufige Niesattacken, Juckreiz
  • Am Auge: Rötung, Juckreiz, Brennen, Lichtempfindlichkeit
  • Tränenfluss, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit

Das sind die eher harmlosen Beschwerden einer Pollenallergie. Betroffene mit starken allergischen Reaktionen oder bei denen der Heuschnupfen über eine längere Zeit besteht, können weitere Symptome wie Husten, Atemnot, Asthma bronchiale, Magen-Darm-Störungen, Migräne oder Hautekzeme entwickeln. Allergiker klagen auch häufig über Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und Depressionen.

Diagnose Heuschnupfen

Die Symptome sind so typisch, dass die Verdachtsdiagnose meist schnell feststeht. Hinweise, welche Pollen die allergische Symptomatik auslösen, gibt die Jahreszeit, wann der Heuschnupfen auftritt:

  • Als erstes fliegen Hasel- und Erlenpollen, manchmal schon im Winter. Im April und Mai sind es vor allem Pappel, Weide, Birke, Eiche und Buche.
  • Roggenpollen und von andere Getreidepollen sowie der meisten Süßgräser auf Wiesen und Weiden beginnen Ende Mai bis Juni zu fliegen.
  • Im Juli und August werden die Pollen von Kräutern wie Brennnessel, Beifuß und Wegerich vom Winde verweht. Etwa zur gleichen Zeit finden sich auch die Sporen der Schimmelpilze Alternaria und Cladosporium in der Luft. Sie benötigen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, um ihre Sporen zu bilden. Richtig aktiv werden sie daher an kühlen und feuchten Spätsommerabenden.

Zur Diagnose einer Pollenallergie werden Hauttests durchgeführt, bei denen Pollenextrakte auf die Haut geritzt werden. Blutuntersuchungen (RAST-Test) ergänzen die Diagnose.

Kreuzallergien

Ein Unglück kommt leider auch bei den Allergien selten allein. Wer unter einer Pollenallergie leidet, reagiert häufig auch auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch. Man spricht von Kreuzallergien. Birkenpollenallergiker verspüren beispielsweise beim Biss in den frischen Apfel Kribbeln und Schwellungen im Mund- und Rachenraum. Diese pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien gehören zu den häufigsten Nahrungsmittelallergien.

Birke, Erle, Hasel: Pflaume, Aprikose, Kirsche, Pfirsich, Apfel, Birne, Kiwi, Litschi, Avocado, Haselnuss, Mandel, Karotte, Sellerie, Tomaten, Kartoffel, Pfeffer, Senf, Kümmel, Koriander
Gräser: Getreidemehle, Soja, Erdnuss, Sellerie, Kartoffel, Petersilie, Thymian
Kräuter, z. B. Beifuss, Kamille, Wegerich: Sellerie, Fenchel, Karotten, Anis, Curry, Kümmel, Koriander, Petersilie, Dill, Pfeffer, Muskat und Haselnuss
Naturlatex: Maracuja, Grapefruit, Ananas, Bananen, Ficus benjamini

Therapie von Heuschnupfen

Eine konsequente Behandlung der Pollenallergie ist wichtig, da sich aus dem Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickeln kann. Der Arzt berät Sie auch darüber, welche Möglichkeiten der Behandlung für Sie in Frage kommen. Wichtig ist also, seine Pollenallergie konsequent zu behandeln, damit aus einem Heuschnupfen nicht ein allergisches Asthma wird!

Bei Verdacht auf eine Allergie oder wenn starke Beschwerden wie Nesselsucht oder Atembeschwerden auftreten, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Er berät Sie über Behandlungsmethoden bei Heuschnupfen, kann einen Allergietest machen, und Ihnen gegebenenfalls stärker wirkende antiallergische und entzündungshemmende Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen z. B. mit Kortison verordnen.

Medikamente, die die Symptome lindern

  • Zur Vorbeugung und zur Behandlung verwendet man Kalziumtabletten und Nasenspray oder Augentropfen, die z. B. Cromoglicinsäure enthalten.
  • Sind die Nasenschleimhäute angeschwollen, kann man kurzfristig abschwellende Nasentropfen benutzen.
  • Bei geröteten Augen können kurzfristig Augentropfen gegen Bindehautentzündung helfen.
  • Bei starken, akuten Beschwerden helfen antiallergische Tabletten oder Tropfen – so genannte Antihistaminika.
  • Zur Vorbeugung und Behandlung gibt es auch Mittel auf homöopathischer Basis.
  • Nasenpflege nicht vernachlässigen: Besonders wichtig ist, die Schleimhäute in den Atemwegen feucht zu halten, denn sie stellen einen entscheidenden Schutz gegen Viren und Bakterien dar.

(Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / © gesundheit.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  5/2016)

So wichtig ist Sonnenlicht für Ihre Gesundheit

So wichtig ist Sonnenlicht für Ihre Gesundheit

Wie eng Licht und Gesundheit zusammenhängen, ist in den vergangenen Jahren intensiv erforscht worden. Mit überraschenden Erkenntnissen: Sonnenlicht hilft womöglich sogar Herzleiden zu verhindern.

Pflanzen wachsen schneller, wenn sie genug Sonne bekommen, Hühner legen mehr Eier, wenn man sie hellem Licht aussetzt – das ist alles schon lange bekannt. Dass jedoch auch beim Menschen ein enger Zusammenhang zwischen Licht und Gesundheit besteht, ist erst in den letzten Jahrzehnten genauer erforscht worden. Das neue Wissen wird von der Medizin bereits in der Behandlung von depressiven Verstimmungen genutzt – mit erstaunlichem Erfolg.

Licht ist der stärkste Zeitgeber des sogenannten circadianen Systems. Es steuert die innere Uhr, die den Schlaf-Wach-Zyklus, Körpertemperatur und Hormonhaushalt im Takt hält. Helles Licht wirkt über die Augen auf den Hypothalamus und unterdrückt dort die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Dieser natürliche Stoff wird immer nachts ausgeschüttet, kann müde machen und die Stimmung drücken.

Helles Licht drosselt die Produktion von Melatonin und hellt die Stimmung auf. Weniger Melatonin bedeutet gleichzeitig mehr vom Gute-Laune-Hormon Serotonin. Licht bewirkt also eine bessere Stimmung und steigert den Antrieb.

Die Sonne befeuert auch die geistige Leistungsfähigkeit: Testpsychologen in Philadelphia teilten hundert etwa gleich begabte Studenten in zwei Gruppen ein und ließen sie zwanzig Aufgaben aus verschiedenen Wissensgebieten lösen. Der einzige Unterschiede war: Die eine Gruppe arbeitete nur an Tagen mit Sonnenschein, die andere nur bei Regen. Der Versuch dauerte zehn Tage.

Schwere Störungen durch Vitamin-D-Mangel

Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Die "Sonnenarbeiter" machten 50 Fehler weniger und waren mit den Lösungen 18 Stunden schneller fertig als die Kollegen, die an verregneten Tagen ihren Kopf anstrengen mussten.

Das "Sonnenvitamin"

  • Wirkung
  • Bildung
  • Sonneneinstrahlung
  • Unterversorgung

Das Sonnenlicht möbelt aber nicht nur die Psyche auf, sondern hat auch auf das Immunsystem handfeste Auswirkungen. Die Sonnenstrahlen fördern die Bildung des so wichtigen Vitamin D in der Haut und vermindern damit die Anfälligkeit gegen Infekte.

Ein Mangel an Vitamin D kann dagegen zu schwerwiegenden Störungen führen: Bei Babys und kleinen Kindern zur "Englischen Krankheit" Rachitis (Knochenerweichung), im späteren Alter zur Öffnet externen Link in neuem FensterOsteoporose (Knochenschwund).

Der Einfluss des Lichts auf das Immunsystem könnte sogar bei der Verhütung von Herzkrankheiten eine Rolle spielen. Übers Jahr gesehen tritt nämlich der Tod bei Herz- und Lungenkranken am häufigsten im Winter ein. Auf unserer nördlichen Halbkugel in den Monaten Januar und Februar, südlich des Äquators dagegen im Juli.

Ein weiteres Indiz: Die Bewohner sonniger Länder und von Hochgebirgsregionen mit starker Einwirkung der ultravioletten Strahlen erliegen seltener einem Öffnet externen Link in neuem FensterHerzinfarkt als Menschen in sonnenarmen Gegenden.

Lichtmangel löst sogenannten Polarkoller aus

Wohl jeder kennt die Tatsache, dass die verhangenen Tage der dunklen Jahreszeit auch die Stimmung trüben können. Mangelndes Licht bewirkt aber noch mehr. Bei den Bewohnern nördlicher Regionen oder bei Teilnehmern von Polarexpeditionen treten gegen Ende des monatelangen Polarwinters eine deutliche Leistungsschwäche, Haltungsverfall, erniedrigter Blutdruck und niedrige Blutzuckerwerte auf.

Der Wasserhaushalt ist gestört, es kommt zu Öffnet externen Link in neuem FensterHaarausfall und Schlaflosigkeit. Auch die Psyche ist meist angeschlagen: Die organischen Symptome werden von Beklemmungsgefühl und Öffnet externen Link in neuem FensterDepression begleitet, die besondere, durch Lichtmangel ausgelöste Reizbarkeit ist als "Polarkoller" bekannt geworden.

Auch die sexuellen Funktionen unterliegen den Einflüssen des Lichts: Bei den Bewohnern des Nordens, bei Schweden, Norwegern und Finnen, lässt in den langen dunklen Wintermonaten die Libido deutlich nach. Das in der Dunkelheit produzierte Hormon Melatonin hemmt außerdem den Eisprung. Auf diese Tatsache ist es wohl zurückzuführen, dass die Frauen im nördlichen Finnland in den Wintermonaten viel weniger Kinder empfangen als in den Monaten zwischen Mai und Juli.

Die Psychiater kennen unter ihren Patienten viele Menschen, die unter einer Winterdepression ("saisonal affektive Störung") leiden. "Charakteristisch für diese Störung ist: Im Frühjahr verschwindet sie wieder", sagt Professor Dr. Siegfried Kasper, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Öffnet externen Link in neuem FensterMedizinischen Universität Wien.

Trübe Stimmung durch Mangel an Licht

"Die Betroffenen fühlen sich dann wie ausgewechselt, sind motiviert und fröhlich – bevor sie im nächsten Herbst wieder ins Stimmungstief stürzen. Schätzungsweise bis zu fünf Prozent der Bevölkerung leiden regelmäßig daran. Vom Winterblues, einer leichteren Form, sind bis zu zehn Prozent betroffen."

Lichtmangel führt laut Siegfried Kasper schon bei Gesunden zu messbaren Veränderungen im Serotoninhaushalt, einem Neurotransmittersystem, das die Stimmung beeinflusst. Seine Wiener Arbeitsgruppe hat mittels Positronen-Emissions-Tomografie beobachtet, dass die Intensität der Sonnenstrahlen die Ursache ist, wie stark die Serotoninrezeptoren an den Nervenzellen den Botenstoff an sich binden. Nach dunklen Tagen nahm die Bindung bis zu 30 Prozent ab, was zur Trübung der Stimmung geführt hat.

Damit seine innere Uhr richtig tickt, braucht der Mensch täglich etwa zwei Stunden helles, weißes Licht, das wie das Sonnenlicht alle Wellenlängen enthält, sagt der Wiener Psychiater. Schwermütige Patienten, die mit einer entsprechenden Lichttherapie behandelt werden, berichten über eine angenehme, beruhigende und entspannende Wirkung und über eine Besserung der Stimmung.

Einige bemerken allerdings eine ungewöhnliche Betriebsamkeit, einen erhöhten Wachzustand, innere Unruhe und ein Aufgedrehtsein, wie nach zehn Tassen Kaffee. Bei der Lichttherapie setzen sich die Patienten jeden Morgen mindestens eine halbe Stunde vor eine Lichtlampe mit einer Intensität von 5000 bis 10.000 Lux. Zum Vergleich: Normale Zimmerlampen kommen auf 300 Lux.

Natürliches Licht stellt die innere Uhr richtig

Unsere innere Uhr steuert so ziemlich alles, was in unserem Körper mit einem täglichen Rhythmus abläuft: zum Beispiel die besten Zeiten zum Einschlafen, Aufwachen, Lernen, Essen, Konzentrieren, oder Joggen.

Leider ist dieser Zeitgeber anfällig für äußere Einflüsse: Empfindliche Menschen reagieren schon auf kleinere Zeitverschiebungen, was sich auch in der alljährlich aufflammenden Diskussion über Nutzen oder Schaden des Wechsels zur Sommerzeit widerspiegelt.

Bereits eine Zeitverschiebung von einer Stunde hat Auswirkungen auf die innere Uhr: Die Funktionen des Organismus sind phasenverschoben und benötigen mindestens einen ganzen Tag zur Anpassung an die tatsächliche äußere Zeitgebung. Bekannte Nebenwirkungen sind z. B. Übelkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und schlechte Stimmung.

Aktuelle Forschungen verdeutlichen, dass der sogenannte circadiane Rhythmus in erster Linie vom Zeitgeber Licht beeinflusst wird, der unsere biologische Uhr organisiert. Einen aktuellen Beitrag dazu lieferte kürzlich Dr. Kenneth B. Wright mit seinem Team vom Labor für Chronobiologie und Schlaf der Öffnet externen Link in neuem FensterUniversität Colorado in Boulder mit acht freiwilligen Versuchspersonen (veröffentlicht im Fachblatt Öffnet externen Link in neuem Fenster"Current Biology").

 

Tag-Nacht-Rhythmus um 2 Stunden verschoben

Die Forscher untersuchten ihre Probanden zunächst im üblichen Alltag und maßen den Melatoninspiegel im Blut. Melatonin wird nachts von der Zirbeldrüse im Gehirn gebildet und ist an der Regulation des Tag-Nacht-Rhythmus beteiligt.

Es stellte sich heraus, dass der Tagesrhythmus der acht Freiwilligen um etwa zwei Stunden gegenüber dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus im Sommer verschoben war – wie das für moderne Menschen in einer elektrisch erleuchteten Umgebung typisch ist. Das heißt: Die Innere Uhr ging um zwei Stunden nach. Die Probanden neigten dazu, bis Mitternacht wach zu bleiben und erst um etwa acht Uhr morgens aufzustehen.

Anschließend verbrachte die Gruppe eine Woche beim Campen in den Rocky Mountains. Dort flackerte abends und nachts nur das Licht des Lagerfeuers, es gab kein elektrisches Licht und auch Mobiltelefone, Taschenlampen und andere elektrische Geräte waren Tabu.

Und siehe da: Im Laufe der sieben Tage verschwand die zweistündige Zeitverspätung. Der nun gemessene Melatoningehalt begann etwa bei Sonnenuntergang anzusteigen und fiel am Morgen gleich nach Sonnenaufgang, noch bevor die Probanden wach wurden.

Dabei schliefen die campierenden Versuchskaninchen in der Wildnis genauso lange wie zu Hause, sie wurden abends jedoch schneller müde und wachten morgens im natürlichen Tageslicht früher auf.

Die Frühjahrsmüdigkeit existiert wirklich

Fazit des Studienleiters Dr. Wright: "Mit mehr Sonnenlicht und weniger Kunstlicht können wir unsere innere Uhr zurückstellen und morgens vermutlich leichter aufstehen".

Das Wissen um die Rolle des Tageslichts in der Regulierung des Tag-Nacht-Rhythmus ist auch von großer praktischer Bedeutung, so zum Beispiel für Menschen, die Schichtarbeit leisten müssen: Sie sollten sich auf dem Heimweg nach der Arbeit mit einer Sonnenbrille vor dem Tageslicht schützen und im Schlafzimmer für Dunkelheit sorgen, empfehlen Experten. Nur so kann ihr Gehirn das müde machende Melatonin produzieren, das ihnen auch tagsüber zu einem erholsamen Schlaf verhilft.  (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice  / welt.de/ Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  5/2016) 

Schmerzmittel: Einnehmen oder eincremen?

Schmerzmittel: Einnehmen oder eincremen?

Wenn jede Bewegung weh tut, schränkt das die Lebensqualität erheblich ein. Jetzt ist wirksame und verträgliche Schmerzlinderung gefragt.

Mit Enkeln toben, Handarbeiten ausführen, im Garten werkeln oder Wandern und Nordic Walken als Herz-Kreislaufsport und Erholung: Vielen älteren Menschen ist all das kaum noch ohne Schmerzen möglich. Auch alltägliche Hausarbeiten wie zum Beispiel Kartoffelschälen oder Bettenmachen fallen zunehmend schwerer.

Wenn es bei bestimmten Bewegungen zwickt und schmerzt, versucht man meist automatisch, sich zu schonen und so dem Schmerz aus dem Weg zu gehen. Doch zu viel Schonung kann die Beschwerden verschlimmern. Daher ist es wichtig, trotz der Schmerzen in Bewegung zu bleiben. Hier eignen sich insbesondere gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Rad fahren, Walking oder Aqua-Gymnastik, um die Muskulatur zu stärken und den Körper fit zu halten.

Äußerliche Anwendung hat Vorteile Um akute Schmerzen zu lindern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Gut verträgliche Schmerzmittel wie zum Beispiel Ibuprofen können innerlich und äußerlich angewandt werden. Vorteil der äußerlichen Anwendung: Das Mittel belastet nicht den gesamten Organismus, sondern bekämpft den Schmerz dort, wo er entsteht. Bleibt die Frage, ob man lieber zu einer Schmerz-Salbe oder zu einem Schmerz-Gel greifen sollte.

Gel-Zubereitungen enthalten in der Regel Alkohol: Der verdunstet nach dem Auftragen, deshalb wirkt ein Gel angenehm kühlend. Eine Schmerzcreme oder -salbe wiederum hat den Vorteil, dass sie für die längerfristige Anwendung auch bei älterer und empfindlicher Haut geeignet ist. Eine Creme trocknet die Haut nicht aus und kann zusätzlich pflegende Eigenschaften haben. Für einen Salbenverband eignen sich nur Cremes und Salben, Gele sollten grundsätzlich nicht unter einem Verband aufgetragen werden.
(Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / ratgerbergesund.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  5/2016) 

BfArM warnt erneut vor Red Rice-Nahrungsergänzungsmitteln: Produkte ab einer Tagesdosis von 5 mg Monakolin K gefährlich

BfArM warnt erneut vor Red Rice-Nahrungsergänzungsmitteln: Produkte ab einer Tagesdosis von 5 mg Monakolin K gefährlich

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt erneut vor dem Verzehr von „Red Rice“-Produkten („Roter Reis“) mit dem Inhaltsstoff Monakolin K. Monakolin K ist identisch mit dem Wirkstoff Lovastatin, der in zugelassenen und verschreibungspflichtigen Fertigarzneimitteln zur Senkung des Cholesterinspiegels enthalten ist. Daher können Zubereitungen mit Rotem Reis die gleiche Wirkung entfalten wie Arzneimittel mit Lovastatin. In Studien mit verschiedenen Red Rice-Produkten wurde bereits bei Dosierungen ab 5 mg pro Tag eine nennenswerte pharmakologische Wirkung nachgewiesen.

Monakolin K selbst kann zahlreiche unerwünschte Wirkungen hervorrufen wie Schädigungen der Skelettmuskulatur und der Leber. So kann es insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme dieser Nahrungsergänzungsmittel und Cholesterinspiegel-senkender Arzneimittel zu Nebenwirkungen wie Muskelschädigungen kommen. Das BfArM hatte bereits 2002 vor dem Verzehr von Red Rice-Produkten als Nahrungsergänzungsmittel gewarnt.

Vor diesem Hintergrund begrüßt das BfArM die aktuelle Stellungnahme der Gemeinsamen Expertenkommission zur Einstufung von Stoffen, die als Lebensmittel oder Lebensmittelzutat in den Verkehr gebracht werden, von Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und BfArM. Die unabhängige Kommission, die u.a. aus behördenexternen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besteht, kommt zu dem Ergebnis, dass Red Rice-Produkte ab einer Tagesdosis von 5 mg Monakolin K aufgrund der nennenswerten pharmakologischen Wirkung als zulassungspflichtige Arzneimittel einzustufen sind. Diese Produkte dürfen dementsprechend in Deutschland nicht als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben werden. Eine pharmakologische Wirkung ist nach den gesetzlichen Regelungen ausschließlich Arzneimitteln vorbehalten. Zulassungspflichtige Arzneimittel dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn in einem behördlichen Zulassungsverfahren Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Qualität belegt worden sind.

Rotschimmelreis ist ein Fermentationsprodukt von gewöhnlichem Reis mit bestimmten Schimmelpilzstämmen. Während der Fermentation entstehen u.a. rote Farbstoffe und verschiedene potenziell pharmakologisch und toxikologisch wirkende Inhaltsstoffe wie Monakoline. Roter Reis wird in Asien traditionell zur Behandlung von Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und des Herz-Kreislauf-Systems sowie zum Färben, Aromatisieren und Konservieren von Lebensmitteln eingesetzt. In Europa ist eine Verwendung von Rotschimmelreis in üblichen Lebensmitteln dagegen nicht bekannt. In einigen EU-Mitgliedstaaten wird Roter Reis in unterschiedlichen Dosierungen als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben. Auch wenn für Rotschimmelreis in der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 eine gesundheitsbezogene Angabe für entsprechende Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen wurde, steht dies nicht im Widerspruch zu einer Einstufung als Arzneimittel, da die Verordnung nur in den Fällen zur Anwendung kommt, wenn das entsprechende Produkt im betreffenden Mitgliedstaat der EU auch als Lebensmittel eingestuft ist. Die Listung in der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 hat somit keinen Einfluss auf die Einstufung als Arzneimittel oder Lebensmittel.(Quelle Foto abda.de Postingservice / Text Pressemitteilung BfArM 3/16 www.bfarm.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  4/2016) 

Chronische Verstopfung - Eine Änderung der Ess- und Lebensgewohnheiten reicht zur Behandlung meist nicht aus

Chronische Verstopfung - Eine Änderung der Ess- und Lebensgewohnheiten reicht zur Behandlung meist nicht aus

Chronische Verstopfung ist entgegen dem Vorurteil nicht nur eine harmlose Befindlichkeitsstörung ohne Krankheitswert. Laut ärztlicher Leitlinie ist sie weder selbst verschuldet noch leicht zu korrigieren“, sagte Apothekerin Hiltrud von der Gathen beim internationalen Fortbildungskongress pharmacon. „Oft wird Patienten suggeriert, dass sie ihre Verstopfung allein durch eine Änderung ihrer Lebensgewohnheiten in den Griff bekommen könnten. So einfach ist es aber leider nicht.“ So unterstütze eine Steigerung der Trinkmenge nur dann die Verdauung, wenn ein Mensch zuvor ausgetrocknet sei.

Bei chronischer Verstopfung ist eine dauerhafte medikamentöse Behandlung deshalb oft unumgänglich. Die verschiedenen Arzneistoffe werden nach einem Stufenschema eingesetzt. Basis sind Allgemeinmaßnahmen wie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, ballaststoffreiche Ernährung sowie Bewegung. Reicht das nicht aus, können zusätzliche Ballaststoffe wie Flohsamen(schalen) oder Weizenkleie eingenommen werden. In der nächsten Stufe kommen Medikamente hinzu, die im Darm Wasser binden und den Darminhalt dadurch weicher und voluminöser machen. Eingesetzt werden dafür u.a. die Arzneistoffe Macrogol, Bisacodyl und Natriumpicosulfat. Von der Gathen: „Auf die Dosis kommt es an: Der Stuhl muss durch die Medikamenteneinnahme nur geformt und nicht flüssig wie bei einem Durchfall sein.“ Reichen diese Abführmittel nicht aus, kann der Arzt rezeptpflichtige Abführmittel verordnen.

Wie häufig ein Mensch Stuhlgang hat, ist sehr unterschiedlich. Eine chronische Verstopfung liegt vor, wenn über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten drei oder weniger Stuhlgänge pro Woche die Regel sind und wenn andere Beschwerden wie harte Stühle oder heftiges Pressen hinzu kommen. Die für eine vollständige Entleerung des Darms notwendige Stuhlmenge wird von Patienten meist überschätzt: Normal ist eine Menge von 150 bis 200 Gramm, das entspricht etwa dem Inhalt eines kleinen Joghurtbechers.

Als Ursachen für eine chronische Verstopfung kommen verschiedene Krankheiten in Frage, etwa eine Parkinson-Erkrankung, Nervenschäden oder ein Schlaganfall. Auch Krankheiten, die die Bewegungsfähigkeit einschränken, wirken sich auf den Stuhlgang aus. Dazu gehören starke Schmerzen oder rheumatische Veränderungen. Verstopfung kann auch eine Nebenwirkung sein, z.B. von starken Schmerzmitteln, Antidepressiva oder Entwässerungsmitteln.
(Quelle Text & Foto abda.de Pressemitteilung  & Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  3/2016)

Mit Erkältung und Medikamenten am Steuer birgt Gefahren

Mit Erkältung und Medikamenten am Steuer birgt Gefahren

Eine Krankschreibung bei Erkältungen können sich die meisten Berufstätigen nicht leisten: Mobilität und stete Einsatzbereitschaft werden bei vielen einfach vorausgesetzt. Und auch Mütter oder Väter müssen häufig trotz dickem Schnupfen ins Auto steigen, um den Nachwuchs zur Schule oder zum Sport zu bringen. Wenn die Nase dicht ist, der Hals kratzt und der Schädel brummt, leisten rezeptfreie Kombinationspräparate aus der Apotheke oft Abhilfe. Ihre Einnahme kann jedoch dann problematisch sein, wenn das Mittel den schleimhaut-abschwellenden Wirkstoff Pseudoephedrin enthält.

Verlangsamte Reaktionsgeschwindigkeit

Denn Pseudoephedrin kann als Nebenwirkung die Reaktionsgeschwindigkeit verlangsamen. Deutliche Warnzeichen des Körpers sind Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit und eine eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit. Sollten diese Symptome auftreten, ist es sicherer, das Auto stehen zu lassen.

Zudem stellen ein Medikamenten-Mix oder die Kombination von Arzneimitteln und Alkohol ein erhöhtes Risiko dar – und sollten deshalb vermieden werden.

Fragen Sie Ihren Apotheker

Lassen Sie sich auch beim Kauf eines Erkältungspräparats bezüglich der möglichen Nebenwirkungen beraten. Das geschulte Personal in der Apotheke weiß, welches Medikament zuverlässig hilft und sich bestmöglich in den individuellen Alltag integrieren lässt. Außerdem können mögliche Wechselwirkungen und eventuelle Beeinträchtigungen für bestimmte Berufsgruppen direkt besprochen und Fragen dazu vor Ort geklärt werden. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice  /  ratgebergesund.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  3/2016)

Eine Shisha-Session heißt 25-mal mehr Teer als eine Zigarette

Eine Shisha-Session heißt 25-mal mehr Teer als eine Zigarette

Der Weg zur Lunge muss geteert sein, sagen manche Raucher zynisch, wenn sie zum Glimmstängel greifen. Eine Shisha sehen viele als gesündere Variante an und schreiben dem Wasser eine filternde Wirkung zu – was so offenbar nicht stimmt. Beim Rauchen einer orientalischen Wasserpfeife, einer Huka oder Shisha, wird der Rauch des Tabaks durch das Wasser gezogen und erst danach inhaliert. Gesünder wird der Rauch dadurch jedoch nicht. So liefert eine Shisha-Session 25-mal mehr Teer als eine einzige Zigarette. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der University of Pittsburgh im Rahmen einer Metaanalyse, in die Daten aus 17 Studien eingegangen waren. Sisha-Raucher atmen der Studie zufolge größere Mengen an Giftstoffen ein, als vielen bewusst ist. Verglichen mit einer Zigarette liefere eine Shisha-Session etwa 125-mal mehr Rauch, 25-mal mehr Teer, die 2,5-fache Menge an Nikotin und zehnmal mehr Kohlenmonoxid, schreiben Dr. Brian Primack und Kollegen online in der Fachzeitschrift Public Health Report.

Dass der Vergleich nicht ganz optimal ist, geben die Forscher zu. Schließlich sei das Rauchen von Wasserpfeifen und Zigaretten sehr verschieden. So könne ein Raucher zum Beispiel 20 Zigaretten über den Tag verteilt rauchen. Dagegen dauere eine Shisha-Session bis zu 60 Minuten, so dass Shisha-Raucher deutlich seltener zur Wasserpfeife greifen. Wegen dieser Unterschiede lasse sich nicht sagen, was von beidem insgesamt schlechter für die Gesundheit sei. Die Ergebnisse belegen jedoch, dass sich Wasserpfeifen-Raucher deutlich mehr Giftstoffen aussetzten, als viele der oft jungen Raucher vermutlich glauben. Dies sei eine wichtige Botschaft, denn Shisha-Rauchen ist nicht nur in den USA oder im arabischen Raum beliebt. Wie das Robert Koch-Institut im vergangenen Jahr vermeldete, haben in Deutschland rund 29 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen schon einmal Wasserpfeife geraucht. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice  /  Autor HH / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  3/2016)

Bei Erkältung Sport treiben, geht das? Wichtige Gesundheitstipps!

Bei Erkältung Sport treiben, geht das? Wichtige Gesundheitstipps!

Darf man bei einer Erkältung Sport machen? Bei dieser Frage gehen die Meinungen auseinander. Die einen sagen, Sport hilft gegen eine Erkältung, andere warnen vor gesundheitlichen Risiken wie einer Herzmuskelentzündung, wenn man trotz Erkältung Sport treibt. Wir erklären, was man in puncto Sport beachten sollte, wenn man erkältet ist und wann man lieber eine sportliche Pause einlegt.
Sport bei leichter Erkältung
Generell gilt: Bei einer Erkältung sollte man sich schonen. Trotzdem ist eine harmlose Erkältung ohne Fieber, Husten oder Halsschmerzen zunächst kein Grund für ein Sportverbot. In der Regel kann man auch Sport treiben, wenn man leicht erkältet ist – falls man sich selbst fit genug fühlt. Wer erkältet Sport macht, sollte sich allerdings nicht zu stark belasten und lieber nur ein moderates Trainingsprogramm wählen. Außerdem ist es ratsam, vorher durch einen Arzt abklären zu lassen, ob ein Infekt vorliegt. Fühlt man sich erschöpft, sollte man lieber auf Sport verzichten. Hören Sie auf Ihren Körper und gönnen Sie sich im Zweifel lieber eine Pause.
Wann besser kein Sport?
Geht die Erkältung über einen kleinen Schnupfen hinaus, ist Sport tabu und es ist Bettruhe angesagt. Das Immunsystem hat mit der Bekämpfung der Erkrankung bereits genug zu tun. In dieser Situation stellt Sport nur zusätzlichen Stress für den Körper dar und kann die Immunabwehr überfordern. In folgenden Fällen kann Sport eine Gefährdung für die Gesundheit darstellen:

  • bei Fieber
  • bei einer Virusinfektion oder bakteriellen Entzündung
  • bei Grippe oder einem starken grippalen Infekt
  • bei Halsschmerzen, da diese Vorbote einer Mandelentzündung sein können
  • während der Einnahme von Antibiotika oder schmerzstillenden und fiebersenkenden Medikamenten

Fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt, ob Sport in Ihrem Fall ratsam ist.
Risiken durch Sport bei Erkältung 
Wer bei einer Bakterien- oder Virusinfektion mit Fieber Sport treibt, riskiert damit seine Gesundheit. Denn die sportliche Betätigung könnte bewirken, dass die Viren oder Bakterien durch den Körper wandern und andere Organe befallen, um dort eine Entzündung auszulösen. Im schlimmsten Fall gelangen die Erreger zum Herz. Dann droht eine lebensbedrohliche Herzmuskelentzündung (Myokarditis). Auch bei einer leichten Erkältung ist es wichtig, es mit dem Sport nicht zu übertreiben. Eine zu starke Anstrengung wird schnell zur Belastung für das Immunsystem und kann zu Folgeerkrankungen wie Bronchitis, Angina oder Lungenentzündung führen.
Hilft Sport gegen Erkältung?
Bei Gesunden stärkt Sport nachweislich die Abwehrkräfte. Oft wird daher angenommen, dass Sport gut gegen Erkältung ist. Manche sagen sogar, eine Erkältung ließe sich durch Sport "rausschwitzen". Experten raten aber von einer starken körperlichen Belastung bei einer Erkältung dringend ab. Für eine Schwitzkur gegen Erkältung ist Sport daher genauso ungeeignet wie ein Saunabesuch. Zum Schwitzen sollte man sich lieber ins Bett legen. Trotzdem kann auch während einer Erkältung ein wenig körperliche Betätigung helfen, das Immunsystem zu unterstützen. Die Bewegung durchblutet den ganzen Körper und damit beispielsweise auch die angegriffenen Schleimhäute. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich nur um eine sehr leichte Erkältung ohne Fieber handelt und dass man sich fit genug fühlt, um Sport zu machen.
Welche Sportarten eignen sich bei Erkältung?
Das Fitnessstudio sollte man bei einer Erkältung lieber meiden – auch, um niemanden anzustecken. Wenn das Wetter stimmt, eignen sich bei einer harmlosen Erkältung vor allem moderate Ausdauersportarten im Freien wie zum Beispiel Walking oder leichtes Joggen. Wer sich nicht ganz fit fühlt, sich aber trotzdem bewegen möchte, kann einen Spaziergang an der frischen Luft machen. Sonne regt die Produktion von Vitaminen und Hormonen an und beschleunigt so die Genesung.
Temperaturen und Kleidung beachten
Auch bei einer leichten Erkältung sollte man große Anstrengungen vermeiden. Dazu zählen nicht nur kraftraubende Sportarten, sondern auch die äußeren Bedingungen: Extreme Temperaturen oder zu warme und zu kalte Kleidung belasten das Immunsystem. Achten Sie darauf, nicht auszukühlen und kleiden Sie sich am besten nach dem Zwiebelprinzip.
Sportpause nach einer Erkältung
Wie lange die Pause nach einer Erkältung dauern sollte, hängt von der Erkrankung ab. Generell gilt: Je schwerer der Infekt, desto länger die Sportpause. Nach einer leichte Erkältung oder einem bisschen Schnupfen kann man das Training wieder aufnehmen, wenn die Symptome verschwunden sind und die Krankheit auskuriert ist. Nach einer fiebrigen Infektion ist es ratsam, mindestens eine Woche lang keinen Sport zu machen. Denn auch wenn die Symptome – etwa durch Medikamente oder Schonung – gelindert wurden, kann der Körper durch die abklingende Erkrankung noch geschwächt sein. In jedem Fall sollte man nach einer Erkältung langsam wieder einsteigen und mit einem leichten Ausdauerprogramm beginnen. Im Verlauf mehrerer Tage kann man sich dann gemächlich steigern. Wer zu früh wieder zu viel macht, kann schnell einen Rückfall erleiden. Herzrasen bei der kleinsten Anstrengung kann dann ein Anzeichen einer Herzmuskelentzündung sein.
Kinder und Schwangere
Für Kinder gilt bei Erkältung genau wie für Erwachsene: Ein leichter Schnupfen ist kein Grund, auf Sport zu verzichten, solange sich das Kind fit genug fühlt. Geht die Krankheit über eine kleine Erkältung hinaus, helfen ein warmes Bett, viele Vitamine und viel Trinken, schnell wieder gesund zu werden. In der Schwangerschaft ist Ausdauersport wie Schwimmen oder Radfahren zwar ein gutes Mittel, um einer Erkältung vorzubeugen. Kommt die Erkältung dann trotzdem, sollten Schwangere aber besser auf Sport verzichten, da die Anstrengung das Immunsystem sonst zu stark belasten würde. Kurze Spaziergänge sind in Ordnung, solange die Außentemperaturen weder zu hoch noch zu niedrig sind.
Erkältungsrisiko nach dem Sport
Einem gesunden Körper hilft Sport nicht immer, einer Erkältung vorzubeugen. Sportliche Betätigung kann eine Erkältung auch begünstigen. Denn wer beim Training in der warmen Sporthalle ordentlich geschwitzt hat, erkältet sich besonders in der kalten Jahreszeit leicht auf dem Rückweg. Der Grund ist das sogenannte "Open-Window-Phänomen": Nach intensiver Belastung ist der Körper besonders anfällig für Erreger. Daher sollten Sie sich nach dem Sport besonders gut vor Kälte schützen, um einer Erkältung vorzubeugen. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice  / Gesundheit.de / Autor Silke Haman / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  2/2016)

Zika-Viren: Reisen nach Lateinamerika für Schwangere tabu

Zika-Viren: Reisen nach Lateinamerika für Schwangere tabu

Wegen der grassierenden Zika-Viren raten nun auch deutsche Experten Schwangeren von Reisen in die betroffenen Länder Lateinamerikas ab. Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG) und das Auswärtige Amt empfehlen, Reisen in die Ausbruchsgebiete «möglichst zu vermeiden». Sollten Reisen unvermeidlich sein, müssten sich Schwangere konsequent vor Mückenstichen schützen. 
Experten nehmen an, dass der von bestimmten Mücken übertragene Erreger bei Embryos im Mutterleib möglicherweise zu Schädelfehlbildungen führen kann. Zuletzt wurden Fälle von Zika-Infektionen aus mehreren Ländern und Regionen Mittel- und Südamerikas gemeldet, darunter Brasilien, Kolumbien und Mexiko.   Auf die DTG-Empfehlung verwies das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) jüngst in seinem Bulletin. Da es für Reisehinweise selbst nicht zuständig ist, empfiehlt das Institut Schwangeren, sich vor einer Reise medizinisch beraten zu lassen. Wenn schwangere Frauen bereits in betroffenen Gebieten unterwegs gewesen seien, sollten sie ihren Frauenarzt bei der Vorsorgeuntersuchung darauf hinweisen. Bei Erwachsenen verlaufen Zika-Infektionen in der Regel relativ harmlos mit leichtem Fieber und Hautausschlag.  
Auch in den USA ist das Zika-Virus inzwischen aufgetaucht. Reisende haben den Erreger eingeschleppt. Im Bundesstaat Florida gebe es drei Fälle, teilte das örtliche Gesundheitsamt jetzt mit. Zwei Infizierte hätten im vergangenen Dezember Kolumbien besucht, ein weiterer Patient Venezuela. In den gesamten USA gibt es nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) etwa ein Dutzend Fälle. Alle Betroffenen hätten sich im Ausland angesteckt. Gegen die Erkrankung gibt es weder eine Impfung noch ein Heilmittel. Auch die US-Behörde CDC hatte Schwangeren kürzlich von Reisen nach Lateinamerika und in die Karibik abgeraten.  
Allein in Brasilien wurden seit Oktober vergangenen Jahres mehr als 11.000 Ansteckungen mit Zika-Viren nachgewiesen, hatte das Gesundheitsministerium des Landes kürzlich mitgeteilt. Parallel dazu meldeten brasilianische Behörden einen sprunghaften Anstieg von  Schädel-Fehlbildungen bei Säuglingen. Ein Zusammenhang mit Zika wird vermutet. Allerdings kann eine Mikrozephalie verschiedene Ursachen haben, etwa eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft oder Genmutationen. Die Regierung in Kolumbien teilte am Donnerstag mit, dass bislang 560 nachweislich mit dem Zika-Virus infizierte Schwangere registriert wurden. Mehr als 100 hätten ihre Kinder bereits zur Welt gebracht, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Fernando Ruiz. Mikrozephalie-Fälle seien dabei bisher nicht bekannt geworden. Möglicherweise würden neurologische Schäden aber erst innerhalb der nächsten Monate festgestellt. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice/ pharmazeutische-zeitung.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 2/2016)

Kalt-warme Wechselduschen regen die Abwehrkräfte an

Kalt-warme Wechselduschen regen die Abwehrkräfte an

Wer eine Erkältung vermeiden will, sollte sich mehrmals täglich die Hände waschen. „Dabei die Hände eine halbe Minute lang einseifen, auch zwischen den Fingern. Seife reicht - Desinfektionsmittel sind in der Regel nicht nötig“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Auch kalt-warme Wechselduschen können die Abwehrkräfte stärken und so Viren & Co es schwer machen. Die Auslöser von Erkältungen sind in der Regel Viren. Sie werden über Gegenstände übertragen, die von vielen Menschen berührt werden, etwa Türgriffe oder Treppengeländer. Händewaschen unterbricht diesen Infektionsweg. Die Hände sollten das Gesicht außerdem möglichst wenig berühren, um die Viren von Mund, Nase und Augen fernzuhalten. Auch wenn es viele Menschen drinnen kuschelig-warm mögen: Heizungsluft in Büros und Wohnungen trocknet die Schleimhäute aus. Dies erleichtert den Erkältungsviren, in den Körper einzudringen. In geschlossenen Räumen kann die Zahl der Viren zudem leicht ansteigen. Das Büro oder die Wohnung deshalb drei- bis viermal am Tag für jeweils zehn Minuten durchlüften, das sorgt für ein gesundes Raumklima. Idealerweise sollte die Raumtemperatur im Winter nicht über 19 bis 20 Grad liegen. Abhärten kann man sich mit äußerlichen Wasseranwendungen. Kalt-warme Wechselduschen kosten Überwindung, regen aber die Abwehrkräfte an. Aufhören sollte man immer mit einem kalten Guss, das löst die wichtige Erwärmungsreaktion aus. Wer davor zurückschreckt, sich von Kopf bis Fuß kalt-warm zu duschen, kann sich auf die Arme oder Unterschenkel beschränken. Auch ein Spaziergang bei kaltem Wetter stärkt die Abwehrkräfte. Man sollte sich aber gut in Schal und Mütze einpacken, damit der Körper nicht zu stark auskühlt. Wer noch mehr für seine Abwehrkräfte tun will: In der Apotheke gibt es pflanzliche Medikamente, die die Abwehrkräfte steigern und vorbeugend eingenommen werden. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  2/2016)

Flyer Wechselwirkungen von Medikamenten und Lebensmitteln

Flyer Wechselwirkungen von Medikamenten und Lebensmitteln

Flyer abda.de. Klicken Sie in das Bild zum downlaod des Flyer als PDF

Achtung Wechselwirkungen! Alkohol und Medikamente bedenklich

Achtung Wechselwirkungen! Alkohol und Medikamente bedenklich

Achtung auf Wechselwirkungen! Alkohol und Medikamente – das verträgt sich überhaupt nicht gut. Besonders Patienten, die Schlaf- oder Beruhigungsmittel, Antidepressiva oder Psychopharmaka einnehmen, sollten auf Wein, Bier oder Schnaps verzichten. Alkohol kann die Wirkstoffe in gefährlichem Maße verstärken – mögliche Folgen sind Sprach- oder Sehstörungen. Wer Schmerzmittel gleichzeitig mit Alkohol konsumiert, läuft Gefahr, seine Magenschleimhaut zu schädigen.



Wie relevant ist Alkohol?
46 % der Bundesbürger haben innerhalb der vergangenen Woche Alkohol getrunken. 89 % haben schon einmal von der Wechselwirkung zwischen Alkohol und bestimmten Medikamenten gehört.
Wieso Wechselwirkung?
Vielfältige Wechselwirkungen sind möglich: Alkohol verstärkt die Wirkung einiger Medikamente, z.B. von Schlafmitteln, oder deren Nebenwirkungen. Einige Medikamente hemmen den Alkoholabbau im Körper. Dadurch kommt es zu Unverträglichkeitsreaktionen, z.B. mit Übelkeit, Durchfall, Atemnot.
Was hilft?
Kommt auf das Medikament an. Einige Medikamente vertragen einen moderaten Alkoholgenuss. Bei anderen Medikamenten sollte Alkohol strikt gemieden werden. Deshalb: Fragen Sie Ihren Apotheker nach Wechselwirkungen zu ihrem Medikament mit Alkohol!
Alle Zahlenangaben stammen aus einer Meinungsumfrage von TNS-EMNID im Auftrag der ABDA –Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Befragt wurden im März 2014 rund 3000 Bundesbürger ab 18 Jahren. (Quelle Text & Foto abda.de Pressemitteilung / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 1/2016)

Achtung Wechselwirkungen - Kampagne: Sicher is(s)t Sicher

Achtung Wechselwirkungen - Kampagne: Sicher is(s)t Sicher

Quelle Foto abda.de Postingservice

Fast jeder genießt zumindest ab und zu eines dieser Lebensmittel – und sie können die Wirkung von Medikamenten verändern. Egal ob Antibabypille oder Antibiotikum, Blutdrucksenker oder Gerinnungshemmer: Die Wirkung von Medikamenten wird durch verschiedene Lebensmittel verringert, verstärkt oder verändert. Das Thema ist wichtig. Viele Bürger nehmen regelmäßig Medikamente ein und müssen dabei mindestens eine Wechselwirkung beachten.

Deshalb informierten Apotheken über Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Lebensmitteln mit einem Flyer. Das Motto der Kampagne lautet ‚Sicher is(s)t sicher‘: Jeder Patient soll sicher sein, dass seine Medikamente im Alltag so wirken wie vorgesehen.

Wie lassen sich Wechselwirkungen vermeiden? Auf das Medikament zu verzichten wäre der falsche Weg. Deshalb sollte jeder, der Medikamente braucht, seinen Apotheker oder seine Apothekerin fragen: Welche Wechselwirkungen sollten individuell berücksichtigt werden?

Reicht es aus, eine Pause zwischen dem Medikament und dem Lebensmittel zu machen – der muss man komplett auf das Lebensmittel verzichten? Diese und weitere Fragen beantworten die Apothekenteams ihren Patienten kompetent und unabhängig. (Quelle Text & Foto abda.de Pressemitteilung / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 1/2016)

Achtung Wechselwirkungen! Goji-Beeren

Achtung Wechselwirkungen! Goji-Beeren

Goji-Beeren sollen Alterungsprozesse aufhalten, das klingt erst einmal gut und gesund. Doch wer Blutverdünner nehmen muss, sollte auf die kleinen Früchte besser verzichten. Denn diese verstärken die blutverdünnende Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten und können das Risiko für Blutungen erhöhen.

In unserer Apotheke checken wir gerne Ihre Medikamente und beraten zu weiteren Wechselwirkungen.



Goji-Beeren (Bocksdornbeeren)
Wie relevant sind Goji-Beeren?
3 % der Bundesbürger haben innerhalb der vergangenen Woche Goji-Beeren verzehrt. 7 % haben schon einmal von dieser Wechselwirkung gehört.
Welche Medikamente?
Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen (Vitamin K-Antagonisten).
Wieso Wechselwirkung?
Die Wechselwirkung setzt einige Tage nach dem Verzehr der Beeren ein. Der Mechanismus ist noch unklar.
Welche Folgen?
Die Medikamente wirken stärker und Blutungen sind möglich.
Was hilft?
Auf Goji-Beeren verzichten, wenn man Medikamente für die Blutgerinnung einnehmen muss.
Alle Zahlenangaben stammen aus einer Meinungsumfrage von TNS-EMNID im Auftrag der ABDA –Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Befragt wurden im März 2014 rund 3000 Bundesbürger ab 18 Jahren. (Quelle Text & Foto abda.de Pressemitteilung / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 1/2016)

Vorsicht - Die Grippeviren feier an Karneval auch mit

Vorsicht - Die Grippeviren feier an Karneval auch mit

Helau und Alaaf! Die tollen Tage sind da – und mit ihnen die Grippegefahr. Bei kalter Winterluft, Menschenansammlungen und dem guten alten „Bützen“, dem Küsschen auf den Mund, haben Erkältungsviren leichtes Spiel.
Die gute Nachricht: Man kann sich schützen! Warme Kleidung, viel Bewegung, Alkohol in Maßen und gute Handhygiene helfen bei der Vorbeugung. Ein handliches Desinfektionsspray für unterwegs gibt es in Ihrer Apotheke!

(Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 2/2016)

Guter Neujahrsvorsatz 'Nichtrauchen' - So geht's leichter

Guter Neujahrsvorsatz 'Nichtrauchen' - So geht's leichter

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Mit dem Rauchen aufzuhören ist einer der häufigsten Neujahrsvorsätze. „So gut wie jeder Raucher hat schon mal versucht aufzuhören. Das dauerhafte Aufhören fällt aber vielen schwer, weil Nikotin körperlich abhängig macht“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Beim Rauchen aktiviert Nikotin das Belohnungszentrum im Gehirn innerhalb weniger Sekunden. Der Raucher fühlt sich kurzzeitig wach und entspannt. Aber nach einiger Zeit entsteht eine körperliche Abhängigkeit: Ohne die regelmäßige Dosis Nikotin entstehen Entzugssymptome wie Unruhe oder Reizbarkeit. Um diesen unangenehmen Empfindungen aus dem Weg zu gehen, stecken sich viele Aufhörwillige die nächste Zigarette an.

Rezeptfreie Arzneimittel mit Nikotin können die körperlichen Entzugssymptome abmildern. Benkert: „Nikotinersatzmittel sind nur für eine Übergangszeit gedacht. Sie reichen alleine meist nicht aus, um sich dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden. Wer aufhören will, muss vor allem seine innere Einstellung ändern.“ Wer zu Neujahr einen Rauchstopp plant, sollte sich diese Medikamente rechtzeitig besorgen. Je nach Rauchverhalten sind verschiedene Arzneiformen wie Kaugummis oder Pflaster empfehlenswert. Kaugummis eignen sich vor allem für Raucher, die zu bestimmten Gelegenheiten geraucht haben. Nikotinpflaster eignen sich eher für Raucher, die regelmäßig über den ganzen Tag geraucht haben. Die Pflaster sorgen für eine konstante Nikotinkonzentration im Blut; sie haben eine Wirkdauer von etwa 16 bis 24 Stunden.

Vor einem geplanten Rauchstopp sollte man sich klar machen, welche Gewohnheiten man mit dem Rauchen verbindet und wie diese ersetzt werden können. Ist das Rauchen an bestimmte Situationen gekoppelt, etwa nach dem Essen, sollte man neue Rituale finden, zum Beispiel, sich nach dem Essen die Zähne zu putzen. Ist das Verlangen nach der Zigarette an Schlüsselreize wie Kaffee gebunden, hilft es, in der ersten Zeit auf ein anderes Getränk umzusteigen. Wird das akute Verlangen zu groß, helfen die drei ‚A-Tipps‘: Erstens Aufschieben – etwa zehnmal tief durchatmen. Zweitens Ausweichen, zum Beispiel den Raucherbereich im Bahnhof meiden. Drittens Ablenken, zum Beispiel jemanden anrufen. Statt einer Zigarette kann man auch einen Lutscher in den Mund nehmen. Dann sind auch die Hände und die Lippen beschäftigt. Außerdem sollte man keinen Zigarettenvorrat mehr griffbereit zuhause haben.(Quelle Text & Foto abda.de Pressemitteilung / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 12/2015)

Sanfte Wege aus dem Stimmungstief an grauen, trüben Tagen

Sanfte Wege aus dem Stimmungstief an grauen, trüben Tagen

Graue, trübe Tage und sinkende Temperaturen können bei Menschen eine echte Winterdepression auslösen. "Sad" heißt auf Englisch traurig und die drei Buchstaben umschreiben gleichzeitig die offizielle Diagnose für die Winterdepression.
SAD steht für die saisonal abhängige Depression. Darauf macht der Landesapothekerverband Baden-Württemberg aufmerksam. Betroffene Menschen fühlen sich antriebslos, ständig bedrückt, müde und klagen über Heißhungerattacken auf Süßes wie Kuchen oder Schokolade und dadurch bedingte Gewichtszunahme. So unterscheidet sich die Winterdepression von normalen Depressionen, bei denen eher anhaltende Nervosität, Ängste, Schlaflosigkeit und Gewichtsabnahme als Symptome auftreten.
Leichteren Formen der Winterdepression kann man mit einer bewussten Lebensstiländerung begegnen oder durch die Einnahme pflanzlicher Stimmungsaufheller entgegensteuern. Bei anhaltender, starker Traurigkeit und wenn Winterdepressionen nicht das erste Mal auftreten, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.
Das mangelnde Tageslicht scheint für die Wissenschaft der entscheidende Auslöser für die Winterdepression zu sein. "Lichtmangel erhöht die Ausschüttung von Melatonin. Dieser Nervenbotenstoff macht uns schläfrig und er bewirkt noch dazu, dass unser körpereigener Stimmungsaufheller Serotonin nicht mehr wirkt", erklärt Wolf Kümmel, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, die Zusammenhänge. "Gegen das Stimmungstief hilft am besten, sich auch an trüben Tagen draußen aufzuhalten. Ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause und an den freien Tagen liefert auch bei bedecktem Himmel genügend Licht, um die Botenstoffe besser ins Lot zu bringen." Auch sogenannte Lichtduschen können eine Besserung bringen. Sie sollten aber morgens, noch in der Dämmerung, angewendet werden.
Bei leichten Formen der Winterdepression können Vitamin-D3-Präparate oder pflanzliche Wirkstoffe, wie entsprechend hoch dosiertes Johanniskraut, ergänzend helfen. Wolf Kümmel: "Beachtet werden muss aber auch, dass Johanniskraut mögliche Wechselwirkungen zu anderen Arzneimitteln hat. Sprechen Sie hierzu Ihren Apotheker an.
Als Empfehlung bei alternativen Therapien taucht immer wieder eine Pflanze namens Rosenwurz auf. Sie ist von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zwar nicht als Arzneimittel zugelassen worden, aber sie gilt als stimmungsaufhellend, ausgleichend und auch konzentrationsfördernd. Mit diesen Eigenschaften könnte sie das Stimmungstief lindern." (Quelle Text & Foto abda Postingservice aponet.de LAV/PEF/ Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 12/2015)

Echte Lebensmittelallergie - oder nur eine Unverträglichkeit?

Echte Lebensmittelallergie - oder nur eine Unverträglichkeit?

Rund 20 Prozent der Deutschen glauben, sie reagieren allergisch auf ein oder mehrere Lebensmittel. "Nach gründlicher Untersuchung bleiben aber nur ungefähr zwei Prozent übrig, die eine echte Lebensmittelallergie haben", sagt Jörg Kleine-Tebbe, Allergologe am Allergie- und Asthma-Zentrum Westend in Berlin. Von 100 Deutschen wähnen sich also rund 20 als Allergiker - 18 von ihnen irren.

Zu einem ähnlichen Schluss kommt auch eine amerikanische Expertenkommission in ihrem jüngst vorgestellten Bericht für das US-Nationalinstitut für Allergien und Infektionskrankheiten in Bethesda (Maryland). Demnach reagieren etwa vier Prozent der Erwachsenen und fünf Prozent der Kinder in den USA allergisch auf Lebensmittel; bis zu 30 Prozent der Amerikaner sind aber davon überzeugt, eine Nahrungsmittelallergie zu haben.

Diese haben sie oft durch allzu penible Selbstbeobachtung schlicht falsch diagnostiziert oder aber zweifelhaften Tests vertraut. Das Resultat sind Restaurantbestellungen, die die Nerven der Kellner strapazieren: Einmal den "Bunten Sommersalat", aber bitte ohne Paprika und Zwiebeln, wenn Sellerie drin ist, bitte auch weglassen, und nur wenig Tomaten.

Der Spaß am Essen bleibt so über kurz oder lang auf der Strecke. Ohnehin sollte der Speiseplan möglichst bunt sein, solange sich noch keine Allergie entwickelt hat - das gilt vor allem für kleine Kinder. Lange galt die Doktrin, Babys im ersten Lebensjahr keine potentiell Allergie auslösenden Lebensmittel zu geben; doch zahlreiche aktuelle Studien zeigen, dass damit eher das Gegenteil erreicht wird. "Langes Meiden scheint das Allergierisiko sogar zu erhöhen", erklärt Torsten Schäfer, Allergologe in Ratekau und Mitautor der aktuellen Leitlinie zur Allergieprävention.

Statt zur Abstinenz in den ersten Lebensmonaten raten Allergologen nun dazu, Kindern möglichst früh jene Lebensmittel zu füttern, die als besonders Allergie auslösend gelten. So schützt Fisch - jahrelang in Babynahrung gefürchtet - offenbar sogar vor der Entwicklung von Allergien. "Das ist ein nachgewiesenermaßen präventiv wirksames Lebensmittel", sagt Schäfer. Das gilt vor allem für fettreiche Seefische wie Makrele, Lachs und Hering mit ihrem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Ob auch Erwachsene durch vorschnelles Vermeiden eine Nahrungsmittelallergie erst auslösen, ist noch umstritten. (Quelle Text & Foto abda Postingservice / Autor Claudia Füssler Quelle sueddeutsche.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 12/2015)

Glutenfreie Ernährung nur bei Zöliakie erforderlich

Glutenfreie Ernährung nur bei Zöliakie erforderlich

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Viele Menschen kaufen ohne Not teure glutenfreie Produkte. Haben sie irgendeinen Vorteil von der Nahrungsumstellung? "Weizenwampe", "Dumm wie Brot", "Achtung, Weizen!": Eine zunehmende Zahl von Büchern verteufelt das Getreide und verspricht "Siegernahrung" in Form von glutenfreien Speisen.

Dabei sind Produkte ohne Gluten eigentlich nur für Menschen gedacht, die an Zöliakie leiden. Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist betroffen. Bei ihnen bildet der Organismus Antikörper gegen das Klebereiweiß aus dem Getreide. Diese Antikörper schädigen den Dünndarm, das Organ kann nicht mehr genügend Nährstoffe aufnehmen. Der Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel ist für Zöliakie-Patienten unabdingbar - doch was als Therapie begann, ist zum Lifestyle geworden.

"Dass glutenfreie Ernährung ein Modetrend ist, ist natürlich kein Zufall", sagt Daniel C. Baumgart, Oberarzt am Zentrum für Innere Medizin an der Charité in Berlin. "Sie ist unter anderem auch ein Milliardenmarkt." Die Hersteller wollten sich einen Marktvorteil verschaffen, indem sie dieses Attribut auf ihre Produkte druckten. Und das funktioniert: Der Umsatz des Branchenführers Dr. Schär steigt Jahr für Jahr. 2014 lag er bei 260 Millionen Euro. Der Markt ist interessant, weil glutenfreie Produkte mehr kosten. "Die Nudeln sind viel teurer, das Brot ist viel teurer", sagt Maria Boumezrag von der Deutschen Zöliakigesellschaft (DZG).

Im Online-Shop von Dr. Schär kostet ein Päckchen Nudeln 2,49 Euro, ein 500 Gramm Vollkornbrot ganze 7,29 Euro. Die für Zöliakie-Patienten notwendige Diät belastet den Geldbeutel ungemein, Hartz-IV-Empfänger bekommen deswegen monatlich 70 Euro zusätzlich, wenn sie an der Krankheit leiden.  (Quelle Text & Foto abda Postingservice / Autor Jan Hellmut Schwenkenbecher Quelle sueddeutsche.de / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 12/2015)

Ständiger Harndrang kann verschiedene Ursachen haben

Ständiger Harndrang kann verschiedene Ursachen haben

Symbolfoto Quelle abda.de Postsingservice

Wenn sich die Blase füllt, ist es normal, dass mit der Zeit Harndrang entsteht. Doch wenn der Harndrang ständig auftritt oder besonders stark ist, kann dies auf eine Störung der Blase hindeuten. Hinter den Beschwerden können verschiedene Ursachen stecken, unter anderem kommt eine Blasenentzündung oder eine vergrößerte Prostata in Frage. Wichtig für die Diagnose ist, ob der Harndrang tagsüber oder während der Nacht auftritt und wie viel Urin beim Wasserlassen austritt. Lesen Sie hier, welche Ursachen hinter häufigem Harndrang stecken können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Nicht immer liegt eine Erkrankung vor

In unserem Körper werden jeden Tag etwa 1 bis 1,5 Liter Urin gebildet. Wie viel Urin genau produziert wird, ist vor allem von der aufgenommenen Flüssigkeitsmenge abhängig. Der Urin wird in den Nieren hergestellt und sammelt sich anschließend in der Blase an. Ist diese voll, verspüren wir durch den Druck der Flüssigkeit auf die Blasenwand Harndrang. Beim Wasserlassen werden mit dem Urin auch Giftstoffe und Abbauprodukte aus dem Körper gespült. Wenn Sie viel trinken oder große Mengen an wasserreichen Lebensmitteln – beispielsweise Wassermelonen, Gurken oder Tomaten – zu sich nehmen, ist ein häufiger Harndrang normal. Allerdings sollte beim Wasserlassen dann auch viel Urin aus der Blase kommen. Generell gilt, dass bis zu zehnmal Wasserlassen am Tag noch als normal einzustufen ist. Müssen Sie häufiger auf die Toilette, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Häufiger Harndrang: Ursachen bei Mann und Frau

Bei häufigem Harndrang werden generell drei verschiedene Formen unterschieden:

•Polyurie

•Pollakisurie

•Nykturie

Bei einer Polyurie werden täglich große Urinmengen von etwa zwei bis drei Litern ausgeschieden. Dies ist deutlich mehr, als der Norm entspricht. Oftmals tritt gemeinsam mit dem häufigen Harndrang ein starkes Durstgefühl auf ¬– dies ist besonders bei Diabetes mellitus der Fall. Daneben kann eine Polyurie aber auch durch einen übermäßigen Alkohol- oder Kaffeekonsum sowie Medikamente wie Diuretika, die einen entwässernden Effekt haben, ausgelöst werden. Ebenso kommen Erkrankungen wie Nierenversagen oder Herzinsuffizienz als Ursache in Frage. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass durch extreme seelische Belastungen ein häufiger Harndrang hervorgerufen wird.

Pollakisurie als Ursache

Liegt ein häufiger Harndrang vor, bei dem jedoch kein oder nur wenig Urin abgegeben werden kann, wird dies als Pollakisurie bezeichnet. Bei Männern deutet dieses Phänomen meist auf eine Erkrankung der Prostata hin. Bei Frauen tritt ein häufiger Harndrang, bei dem lediglich kleinere Urinmengen abgegeben können, häufig in der Frühphase der Schwangerschaft auf. Ebenso kann eine Pollakisurie aber auch auf eine Reizblase oder eine Blasenentzündung hindeuten. Typisch für eine Blasenentzündung sind Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen. Neben einer Blasenentzündung kommen auch andere Erkrankungen des Harntraktes wie eine Nierenbeckenentzündung als Ursache in Frage.

Nächtlicher Harndrang

Gerade bei älteren Menschen kommt es besonders während der Nacht zu häufigem Harndrang. Von einer Nykturie spricht man, wenn die Blase regelmäßig während der Nacht mehr als zweimal entleert werden muss. Dadurch wird der Schlaf erheblich gestört und es kann über Tag zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit kommen. Bei Frauen ist oftmals eine Infektion der unteren Harnwege wie eine Blasenentzündung Ursache der Beschwerden. Bei Männern deutet häufiger nächtlicher Harndrang dagegen meist auf eine gutartige Vergrößerung der Prostata hin. Durch die Einengung der Harnröhre können sie beim Wasserlassen nicht den gesamten Urin aus der Blase entleeren. Anschließend füllt sich die Blase durch den verbleibenden Restharn schneller wieder und es wird erneut Harndrang ausgelöst.

Richtige Diagnose stellen

Leiden Sie unter häufigem Harndrang, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und die Ursache der Beschwerden abklären lassen. Zu Beginn wird der Arzt meist ein ausführliches Gespräch mit Ihnen führen und folgende Fragen abklären:

•Wann tritt der Harndrang auf (tagsüber oder nachts)?

•Kommt beim Wasserlassen viel Urin oder eher weniger?

•Haben Sie ein starkes Durstgefühl?

•Nehmen Sie bestimmte Medikamente wie beispielsweise Diuretika ein?

•Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich, besonders in Form von Kaffee oder Tee?

Eventuell wird Ihnen der Arzt empfehlen, ein sogenanntes Miktionstagebuch zu führen. Darin können Sie vermerken, wie oft und in welchen Situationen der Harndrang auftritt. Schreiben Sie zudem auf, wie viel und was Sie zuvor getrunken haben.

Untersuchung von Blut und Urin

Im Anschluss an das Gespräch kann der Arzt eine Untersuchung der Blut- und Urinwerte sowie der Konzentration des Blutes (Osmolarität) anordnen. Ebenso können ein Ultraschall der Harnwege sowie der Prostata, eine Röntgenuntersuchung oder eine Blasenspiegelung der Blase sinnvoll sein. Je nach Verdacht muss eventuell auch die Funktion anderer Organe wie beispielsweise des Herzens untersucht werden. n einigen Fällen wird auch eine urodynamische Untersuchung durchgeführt. Dabei wird unter anderem gemessen, welche Urinmenge die Blase speichern kann und ob es zu einem unwillkürlichem Urinverlust kommt. Auch die Funktion der Beckenbodenmuskulatur kann auf diese Weise überprüft werden.

Was hilft gegen häufigen Harndrang?

Wenn Sie sehr häufig zur Toilette müssen, sollten Sie dies immer von einem Arzt abklären lassen. Meist stecken harmlose Ursachen hinter den Beschwerden, es sind aber auch ernste Erkrankungen wie Diabetes, Prostatakrebs oder eine Herzinsuffizienz möglich. Welche Therapie bei häufigem Harndrang genau durchgeführt wird, ist maßgeblich von der zugrunde liegenden Erkrankung abhängig. Liegt keine organische Ursache vor, sollten Sie versuchen, Ihre Blase gezielt zu trainieren. Gehen Sie nicht beim ersten Einsetzen des Harndranges zur Toilette, sondern unterdrücken Sie diesen bewusst eine Zeit lang. So gewöhnt sich Ihre Blase langsam wieder an größere Füllmengen. Auf keinen Fall sollten Sie weniger trinken, nur weil Sie häufig zur Toilette müssen. Damit schaden Sie Ihrem Körper langfristig nämlich nur.

Medikamente lindern die Beschwerden

Wird durch den häufigen Harndrang Ihre Lebensqualität stark eingeschränkt, können zur Behandlung auch Medikamente eingesetzt werden. Anticholinergika oder Spasmolytika sorgen beispielsweise dafür, dass die Kontraktionsbereitschaft der Blase herabgesetzt wird. Für Männer sind außerdem sogenannte Alphablocker empfehlenswert, die die Muskulatur der Prostata entspannen. Für Frauen sind dagegen eher Östrogene hilfreich. Lassen Sie sich zudem von einem Arzt oder Apotheker beraten, ob auch pflanzliche Mittel für die Therapie in Frage kommen. So können bei einer Reizblase beispielsweise die Beschwerden durch den Verzehr von Kürbiskernen gelindert werden. (Quelle Text & Foto abda Postingservice / Autor Kathrin Mehner Quelle gesundheit.de /Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 11/2015)

Multitalent Zitrone - Gesunde Frucht mit viel Vitamin C

Multitalent Zitrone - Gesunde Frucht mit viel Vitamin C

Symbolfoto Zitronen Quelle abda.de Postsingservice

Zitronen sind echte Multitalente: So soll eine heiße Zitrone aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehaltes bei Erkältungen und Halsschmerzen helfen. Daneben soll Zitronensaft aber auch gut für die Haare sein und gegen Pickel helfen. Doch was ist dran an den ganzen Behauptungen? Wir verraten, warum Zitronen so gesund sind und bei welchen Beschwerden sie tatsächlich eine positive Wirkung haben.

Gesunde Frucht mit viel Vitamin C

Zitronen sind äußerst gesund. Dies liegt vor allem daran, dass sie große Mengen an Vitamin C enthalten. Vitamin C stärkt das Immunsystem und kann somit der Entstehung von Erkältungen vorbeugen. Daneben agiert das Vitamin im Körper aber auch als Radikalfänger: Es fängt freie Radikale ab und sorgt dadurch für einen verbesserten Zellschutz. In 100 Gramm Zitronen-Fruchtfleisch können bis zu 50 Milligramm Vitamin C stecken. Damit ist der Tagesbedarf an Vitamin C bereits zur Hälfte gedeckt. Mehr Vitamin C steckt nur in wenigen Obstsorten – unter anderem in Acerola-Kirschen, Guaven, Papayas oder schwarzen Johannisbeeren. Neben Vitamin C sind in Zitronen außerdem erwähnenswerte Mengen an Kalium, Magnesium und Kalzium enthalten.

Heiße Zitrone bei Erkältung und Halsschmerzen

Gerade im Winter ist eine Heiße Zitrone ein beliebtes Getränk, um Erkältungen und Halsschmerzen vorzubeugen. Vitamin C ist nämlich besonders wirksam, wenn es vorbeugend eingenommen wird. Aber auch wenn der Infekt bereits ausgebrochen ist, können Sie sich noch eine Heiße Zitrone machen. Der Infekt heilt dadurch zwar nicht unbedingt schneller ab, das Immunsystem profitiert aber trotzdem. Wenn Sie sich eine Heiße Zitrone frisch zubereiten, sollten Sie den Zitronensaft keinesfalls mit kochendem Wasser übergießen. Vitamin C ist nämlich sehr hitzeempfindlich und geht ansonsten eventuell schon kaputt, bevor es in den Körper gelangt. Süßen Sie das heiße Getränk mit etwas Honig anstatt Zucker, denn auch Honig wird eine positive Wirkung bei Erkältungen – insbesondere bei Halsschmerzen – nachgesagt.

Wirkungsvoll gegen Pickel?

Zitronen werden häufig nicht nur bei Erkältungen, sondern auch zur Pflege der Haut angewendet. Da das enthaltene Vitamin C freie Radikale abfängt, sollen die sauren Früchte einen Anti-Aging-Effekt haben. Zitronen sollen die Haut aber nicht nur jung halten, sondern auch gegen unschöne Pickel helfen. Trotz ihrer desinfizierenden Wirkung ist der Einsatz von Zitronen gegen Pickel jedoch nicht zu empfehlen, da der Saft gerade bei empfindlicher Haut zu starken Hautreizungen führen kann. Zitronensaft wird nicht nur gegen Pickel, sondern auch zum Aufhellen der Haare verwendet. Dazu reicht es, etwas Zitronensaft ins feuchte Haar zu geben, zu verteilen und anschließend die Haare trocken zu föhnen. Allerdings ist der Saft relativ aggressiv und die Haare können durch die Säure austrocknen. Deswegen sollten Sie diese Methode zur Haaraufhellung besser nicht anwenden.

Abnehmen mit Zitronensaft

Zitronen werden auch gerne als Mittel zum Abnehmen eingesetzt. So soll durch eine Mischung aus lauwarmem Wasser und frischgepresstem Zitronensaft die Verdauung angekurbelt werden. Radikale Anhänger der Zitronensaft-Diät verzichten dabei einige Tage völlig auf feste Nahrung und ernähren sich nur von Zitronen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine sehr extreme Methode, die langfristig nicht gesund ist. Durch die Einseitigkeit der Diät drohen negative gesundheitliche Folgen: So kann beispielsweise schnell ein Mangel an Ballaststoffen, Eiweißen und Fetten entstehen. Da zudem keine Umstellung der Ernährung erfolgt, ist außerdem mit einem Jojo-Effekt nach dem Ende der Diät zu rechnen. Setzen Sie Zitronensaft deswegen nur wohl dosiert und als ergänzende Maßnahme zum Abnehmen ein.

Was Zitronen noch alles können

Neben den bereits genannten Wirkungen sollen Zitronen noch bei einer Reihe von weiteren Problemen helfen können. Probieren Sie am besten selbst aus, ob die saure Frucht für Sie in den folgenden Situationen hilfreich ist:

•Erste Hilfe bei Kopfschmerzen: Ein frisch gekochter Kaffee mit einem Spritzer Zitrone gilt als wirksames Hausmittel gegen Kopfschmerzen.

•Erste Hilfe bei mangelnder Konzentration: Laut einer japanischen Studie hat die Zitrone eine positive Wirkung auf die geistige Leistungsfähigkeit: Ihr Geruch soll belebend wirken und Konzentrationsstörungen bekämpfen.

•Erste Hilfe bei Hornhaut: Geben Sie reichlich Zitronensaft auf ein kleines Tuch und legen Sie dieses anschließend auf die von Hornhaut betroffene Stelle. Anschließend kann die Hornhaut vorsichtig mit einem Bimsstein entfernt werden. Zum Schluss die Stelle großzügig mit einer fetthaltigen Creme einreiben. (Quelle Text & Foto abda Postingservice / Autor Kathrin Mehner Quelle gesundheit.de /Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 11/2015)

 

Digitaler Burnout durch Smartphones - 53 Unterbrechungen pro Tag

Digitaler Burnout durch Smartphones - 53 Unterbrechungen pro Tag

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Smartphones machen abhängig, unproduktiv und unglücklich: Das ist das Fazit einer neuen Studie, für die Handy-Nutzungsdaten von 60.000 Personen ausgewertet wurden. Vor allem die ständigen Unterbrechungen für einen kurzen Blick auf das Handy seien schuld daran.

Rund 300.000 Personen haben mittlerweile die App "Menthal" heruntergeladen, die im vorigen Jahr von Informatikern und Psychologen der Universität Bonn zu Forschungszwecken entwickelt wurde. Die App zeichnet die Smartphone-Nutzung auf und übermittelt die Daten anonymisiert an die Server der Forscher. Die 60.000 Datensätze, die bisher ausgewertet wurden, zeigen: Im Durchschnitt aktivierten die Besitzer 53 Mal am Tag ihr Handy und unterbrechen so alle 18 Minuten die Tätigkeit, mit der sie gerade beschäftigt sind. "Smartphone-Apps funktionieren wie Glücksspielautomaten. Wir betätigen sie immer wieder, um uns einen kleinen Kick zu holen", sagt Alexander Markowetz, Juniorprofessor für Informatik an der Universität Bonn und Autor des Buches "Digitaler Burnout". Dieses Verhalten ziehe sich durch alle Altersgruppen und soziale Schichten. Dramatisch seien dabei besonders die ständigen Unterbrechungen. Sie erlaubten es nie, sich einer Tätigkeit vollauf zu widmen. Die Folgen: Unproduktivität und ein mangelndes Glücksempfinden.

Besonders Jugendliche seien extrem auf ihr Handy fixiert. Die 17- bis 25-jährigen Teilnehmer der Studie nutzten ihr Smartphone noch häufiger, insgesamt drei Stunden. Auch die Wirtschaft habe laut Markowetz noch nicht erkannt, was auf sie zukomme. Es geht Markowetz nicht darum, Smartphones abzuschaffen oder zu verteufeln. "In einem ersten Schritt haben wir die Geräte geschaffen, in einem zweiten müssen wir uns nun gesunde Umgangsformen angewöhnen", so der Forscher. Während es etwa in Fragen der Ernährung eine riesige Auswahl an Diäten gebe, seien zum Umgang mit dem Internet so gut wie keine praktischen Hilfen vorhanden. Die Automatismen könne man durch konkrete Techniken loswerden. Etwa, indem man das Schlafzimmer zur Handy-freien Zone erkläre oder die Regel aufstelle, das Smartphone nur auf einem unbequemen Küchenschemel zu nutzen. (Quelle Text & Foto abda Postingservice aponet.de/ NK /Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 11/2015)

ABDA startet Nachwuchs-Webseite www.apotheken-karriere.de

ABDA startet Nachwuchs-Webseite www.apotheken-karriere.de

Screenshot der Nachwuchs-Webseite www.apotheken-karriere.de START4PUBLICITY

Junge Menschen können sich über eine neue Webseite über Apothekenberufe informieren. „Wir haben www.apotheken-karriere.de gestartet um zu zeigen, wie vielfältig die Berufe in den öffentlichen Apotheken sind. Wir sprechen in erster Linie junge Menschen in der Berufsorientierungsphase an, aber auch Eltern und Lehrer können sich hier informieren“, sagt Dr. Reiner Kern, Pressesprecher der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. In Apotheken arbeiten neben Apothekerinnen und Apothekern auch Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) und Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA).

Apotheken bieten motivierten jungen Menschen mit der entsprechenden Ausbildung einen abwechslungsreichen, verantwortungsvollen und zukunftssicheren Beruf. Die Webseite ist für die Nutzung über mobile Endgeräte konzipiert. Kern: „Ein Internetangebot ist wichtig, aber es kann den persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Deshalb verlinken wir unsere neue Webseite auf die Apothekensuche vor Ort, die regionalen PTA-Schulen oder die Fachbereiche an den jeweiligen Universitäten.“ Der Nutzer findet auf einen Klick alle regionalen Ausbildungswege, die in die Apotheken führen. Die Seite hat auch einen stark regionalen Bezug: Beim Modul: „Länderwebsites“ wird auf alle Landesapothekerkammern und deren regionale Stellenmärkte verlinkt.

Neben berufsspezifischen Informationen bietet die Seite auch Bewerbungstipps. Mit dem Eignungsquiz können sich Nutzer spielerisch mit der Karrierewelt der Apotheke beschäftigen und herauszufinden, wie gut der Beruf zu den eigenen Karrierewünschen passt. Die Quizergebnisse können auf Facebook geteilt und Freunden zum Mitmachen eingeladen werden. (Quelle Text Pressemitteilung ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände / Text & Screenshot erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 10/2015) Link www.apotheken-karriere.de/start.html _blank

"Vergissmeinnicht" - Neue App für Frauen: Erinnerung an regelmäßige Einahme der Pille sowie Infos zu Verhütung und Verhütungspannen

"Vergissmeinnicht" - Neue App für Frauen: Erinnerung an regelmäßige Einahme der Pille sowie Infos zu Verhütung und Verhütungspannen

Symbolfoto Packung Pille Quelle abda.de Postingservice

Regelmäßig die Pille einzunehmen, klingt ganz selbstverständlich - ist aber gar nicht so einfach. Was tun, wenn eine Pillenpanne eingetreten ist? Wie und wo bekomme ich die „Pille danach“? Zu Fragen wie diesen hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Kooperation mit der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und dem pro familia Bundesverband die App „Vergissmeinnicht“ entwickelt und macht anlässlich des Weltverhütungstages darauf aufmerksam. Die kostenlose und werbefreie App erinnert rechtzeitig und diskret an die nächste Pilleneinnahme und gibt Hinweise, was bei einer Verhütungspanne getan werden kann.

„Das Vergessen der ‚Pille‘ kann Frauen und Paare in eine schwierige Situation bringen, weil sie sich eventuell um eine Notfallverhütung kümmern müssen. Umso wichtiger ist es, Frauen Unterstützung bei der regelmäßigen Einnahme anzubieten. Die gemeinsam entwickelte App ‚Vergissmeinnicht’ leistet diesen Service nun kostenlos und werbefrei“, sagt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Richtig angewendet schützt die Pille sehr sicher vor einer ungewollten Schwangerschaft - aber es gibt auch Verhütungspannen. Laut einer repräsentativen Studie der BZgA (2015) geben 24 Prozent der 14- bis 25-jährigen Mädchen und jungen Frauen an, die „Pille danach“ schon einmal eingenommen zu haben. In der überwiegenden Mehrheit nur ein einziges Mal. Zwei Drittel der Betroffenen benennen eine Verhütungspanne als Grund: Die Einnahme der normalen Verhütungspille wurde vergessen, das Kondom ist gerissen oder verrutscht. Mehr als ein Drittel der befragten Mädchen und jungen Frauen hat schon einmal vergessen, die Pille einzunehmen.

Bei einer Pillenpanne gibt es die Möglichkeit, die „Pille danach“ einzunehmen. „Je früher Notfallverhütungsmittel eingenommen werden, desto zuverlässiger wirken sie“, sagt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. „Die ‚Pille danach‘ ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Durch den flächendeckenden Nacht- und Notdienst der Apotheken erhalten Frauen dieses Notfallmedikament schnell, unkompliziert und mit fachlicher Beratung.“

"Vergissmeinnicht" wurde für Android-Geräte entwickelt und kann unter www.bzga.de/vergissmeinnicht heruntergeladen werden. Die App funktioniert denkbar einfach: Je nachdem, welches Pillenpräparat die Frau einnimmt, kann sie in den Einstellungen zwischen einer 21- oder 28-Pillen-Packung wählen. Dann muss nur noch mittels der Kalenderfunktion der aktuelle Zyklustag eingegeben und die gewünschte Einnahmezeit eingestellt werden. Das "Memo" von "Vergissmeinnicht" erinnert dann täglich zur festgelegten Zeit an die Pille.

Zu dem neuen Informationsangebot erklärt Prof. Dr. Daphne Hahn, Vorsitzende des pro familia Bundesverbandes: „Viele Mädchen und Frauen haben ständig wechselnde Tagesabläufe, zum Beispiel bei Schichtdienst oder beruflicher Reisetätigkeit. Insbesondere in diesen Fällen kann die Erinnerungs-App hilfreich sein, um Verhütungsfehler durch vergessene Einnahme zu vermeiden und dadurch die Verhütungssicherheit der Pille zu gewährleisten."

Weitere Informationen und Hinweise zur Pilleneinnahme und zu Verhütungspannen gibt es im Internet unter www.familienplanung.de, einem Portal der BZgA. Dort gibt es auch eine interaktive Information dazu, was zu tun ist, wenn die Pille vergessen wurde: www.familienplanung.de/pille-vergessen. (Quelle Text und Foto adda.de Postingservice / Gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und des pro familia Bundesverbandes / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 10/2015)

ABDA Quiz-App „Quizzin“ mit Comedian Bernhard Hoëcker

ABDA Quiz-App „Quizzin“ mit Comedian Bernhard Hoëcker

Quiz-App „Quizzin“ mit Comedian Bernhard Hoëcker. Quelle Foto abda.de

Ab heute gibt es die neue Quiz-App „Quizzin“ der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Wir wollen mit unserer Imagekampagne auch jüngere Menschen für Gesundheitsfragen bzw. die Arbeit der Apotheken interessieren“, sagt Dr. Reiner Kern, Leiter Kommunikation der ABDA. „Spiele-Apps sind dafür ein gutes Mittel, zumal sie auch die Einbindung der Apotheken in soziale Medien wie Facebook unterstützen.“ Ständiger Begleiter der Quiz-Spieler ist der Comedian und Kampagnen-Testimonial Bernhard Hoëcker. Die App ist ab heute kostenfrei bei Google play und in Kürze auch im Appstore erhältlich.

Bei Quizzin spielen immer zwei Spieler gegeneinander. Dazu fordern sich die Spieler gegenseitig auf bzw. laden sich gegenseitig ein. Auf kurzweilige und humorvolle Weise können sie das eigene Gesundheitswissen unter Beweis stellen und erfahren kuriose und überraschende Fakten. Jede Aufgabe hat einen Gesundheitsbezug. Es gibt verschiedene Fragekategorien, z.B. Auswahl-, Wahr-oder-unwahr- oder Schätzfragen. Bislang gibt es mehr als 3000 Fragen, die überwiegend von Pharmaziestudierenden entwickelt wurde. Infos auch unter www.quizzin.de (Quelle Text & Foto abda Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 10/2015)

Zwei Drittel aller Kinder haben gelegentlich Magen-Darm-Beschwerden

Zwei Drittel aller Kinder haben gelegentlich Magen-Darm-Beschwerden

Foto abda.de Postingservice.Auch für Kinder gibt es gut verträgliche rezeptfreie Medikamente bei Magen-Darm-Beschwerden in Ihrer Apotheke

Übelkeit, Durchfall und Magenschmerzen sind die häufigsten Verdauungsprobleme, unter denen Kinder leiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens forsa im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Befragt wurden 460 Eltern von Kindern unter 12 Jahren zu Beschwerden im Lauf des vergangenen Jahres. Nur ein Drittel aller Kinder (36 %) hatte laut Wissen der Eltern keine Verdauungsprobleme. Hingegen litt fast jedes zweite Kind (44 %, Mehrfachnennung) gelegentlich an Übelkeit oder Erbrechen inklusive Reiseübelkeit. Vier von zehn Kindern hatten Durchfall, zwei von zehn Magenschmerzen.

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt: „Die meisten Eltern warten erst einmal ab, ob sich die Beschwerden von selbst bessern oder versuchen, ihrem Kind mit Hausmitteln zu helfen. Wenn das nicht ausreicht, gibt es auch für Kinder gut verträgliche rezeptfreie Medikamente. Die Apothekerinnen und Apotheker übernehmen deshalb bei der Beratung der Eltern viel Verantwortung.“ Jedes zehnte Kind mit Magenschmerzen erhält rezeptfreie Medikamente ohne vorherigen Arztbesuch. Bei anderen Verdauungsbeschwerden ist die Selbstmedikation etwas häufiger (Durchfall: 13 %, Verstopfung: 11 % der Kinder).

Ob ein Verdauungsproblem in der Selbstmedikation behandelt werden sollte oder ob ein Arztbesuch empfehlenswert ist, hängt auch vom Alter des Kindes ab. Durchfall sollte bei Kindern bis 2 Jahren immer ärztlich behandelt werden, denn er kann leicht zu einer Austrocknung führen. Diese zeigt sich bei Kindern z.B. durch Teilnahmslosigkeit oder eingefallene Wangen und Augen. Deshalb ist es wichtig, Kindern bei Durchfall eine Elektrolytlösung zu geben. Das Hausmittel ‚Cola mit Salzstangen‘ ist dafür aber ungeeignet: Es enthält zu viel Zucker, wichtige Salze wie Kalium fehlen hingegen.

Auch für die Selbstmedikation anderer Magen-Darm-Beschwerden gelten Altersgrenzen: Wenn ein Kind unter sieben Jahren Sodbrennen oder Magenschmerzen hat, ist eine Selbstmedikation ohne vorherigen Arztbesuch nicht empfehlenswert. Bei Verstopfung liegt die Grenze bei sechs Jahren. (Quelle Text & Foto abda Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 9/2015)

Trockener Sommer kann zu vermehrter Bildung von Bitterstoffen in Gemüse wie Kürbis und Zucchini führen - Erster Vergiftungsfall mit Cucurbitacine

Trockener Sommer kann zu vermehrter Bildung von Bitterstoffen in Gemüse wie Kürbis und Zucchini führen - Erster Vergiftungsfall mit Cucurbitacine

Foto abda.de Postingservice. Durch den trockenen Sommer könnten selbst angebaute Zuccini und Kürbisse Giftstoffe entwickelt haben, die zu Vergiftungen führen.

Nach dem Tod eines 79-jähriger Mannes aus Baden-Württemberg warnen Behörden vor bitteren Zucchini und Kürbissen aus privatem Anbau. Sie könnten gefährliche Giftstoffe entwickelt haben. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) warnt vor dem Verzehr bitterer Zucchini und Kürbisse. Vermutlich bedingt durch große Trockenheit scheint es in diesem Jahr vermehrt zur Bildung darmschädigender Bitterstoffe, der so genannten Cucurbitacine, in Zucchini und Kürbis aus privatem Anbau zu kommen.

Je nach aufgenommener Menge können Durchfallerkrankungen bis hin zu lebensgefährlichen Darmschäden auftreten. In bayerischen Kliniken sind dieses Jahr zum Teil schwerwiegende Vergiftungsfälle aufgetreten. Das LGL gibt deshalb folgende Verzehrempfehlung: Verzichten Sie auf den Verzehr bitter schmeckender Kürbisse oder Zucchini - unabhängig davon, ob roh oder gekocht. Cucurbitacine sind Bitterstoffe, die natürlich in verschiedenen Kürbisgewächsen, den sogenannten Cucurbitaceaen, vorkommen können. Insbesondere die große Trockenheit in den vergangenen Wochen konnte dazu führen, dass Pflanzen cucurbitacinhaltigere Früchte tragen. Dies ist eine mögliche Erklärung für die berichtete Häufung von Vergiftungsfällen in diesem Jahr. Diese Giftstoffe sind in Kürbissen oder Zucchini jedoch durch Züchtung nur mehr in sehr geringem Umfang vorhanden.

Durch Rückkreuzung mit Zierkürbissen, die noch in hohem Maße Cucurbitacine enthalten, können auch Zucchini- oder Kürbissamen entstehen, aus denen wieder Pflanzen mit stark cucurbitacinhaltigen Früchten wachsen. Zu einer solchen Rückkreuzung kann es insbesondere dann kommen, wenn in Hobbygärten Zierkürbisse und essbare Kürbisgewächse in unmittelbarer Nachbarschaft wachsen. Es sollten daher keine Samen, die von Zucchini und Kürbissen aus dem eigenen Garten gewonnen werden, für den weiteren Anbau eingesetzt werden. Bei der Aussaat handelsüblicher Samen von Zucchini und Kürbis ist mit dem Auftreten gesundheitsschädlicher Früchte in der Regel nicht zu rechnen. (Quelle Text & Foto abda Postingservice / LGL/NK / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 8/2015)

Schmerzmittel nicht über längere Zeit verwenden

Schmerzmittel nicht über längere Zeit verwenden

Fotos abda.de / Fotomontage START4PUBLICITY

Selbst wenn Schmerzmittel ohne Rezept erhältlich sind, rät die Apothekerkammer Niedersachsen, diese nie bedenkenlos anzuwenden. In der Selbstbehandlung sollen die Präparate nicht länger als drei bis vier Tage hintereinander und an nicht mehr als zehn Tagen pro Monat eingenommen werden.

Im Gespräch mit dem Apotheker lassen sich überdies gefährliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten erkennen und ausschließen. Überschreiten Patienten in der Selbstbehandlung mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS) oder Diclofenac die empfohlene Dosierung oder nehmen sie diese zu lange ein, steigt das Risiko für Magengeschwüre und Nierenschäden. Andere Schmerzmittel, z. B. Paracetamol, können in zu hohen Dosen die Leber schädigen. Werden gleichzeitig zu den Schmerzmitteln vom Arzt verordnete Mittel eingenommen, sind Wechselwirkungen möglich. So kann die Kombination von Cortison mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln zu Magenreizungen oder -blutungen führen. Zudem können Schmerzmittel, in höherer Dosis verabreicht, die Wirkung von Blutdrucksenkern verringern. Therapien, die die Blutgerinnung hemmen, werden ernsthaft gefährdet, nimmt der Patient gleichzeitig ein Medikament mit ASS ein.

Die Beratung durch einen erfahrenen Apotheker bei der Selbstmedikation ist stets empfehlenswert. Im höheren Maße gilt das vor allem für Kinder, Asthmatiker, Allergiker, chronisch Kranke, Schwangere, ältere Menschen, Nierenkranke und für Menschen, die mehrere Medikamente einnehmen müssen. Apotheker sind darin geschult, die Wirkung unterschiedlicher Schmerzmittel einzuordnen, eine passgenaue Medikation sicherzustellen und die Betroffenen umfassend zu beraten. (Quelle Text & Foto abda Postingservice / AK Nds/RF / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 8/2015)

Sommer, Sonne, Ferien, Freizeit - 7 Tipps für mehr Spaß und Freude

Sommer, Sonne, Ferien, Freizeit - 7 Tipps für mehr Spaß und Freude

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Freizeit, Ferien, Freibad – das gehört einfach zum Sommer. Mit den folgenden Tipps gibt es dabei keine Spaßverderber mehr.

1.Sonnenbrand

Vorbeugung: Die Sonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden. Etwa dreißig Minuten, bevor es in die Sonne geht, ein Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20 (Kinder: ab 30) auftragen, empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz. Nach dem Baden nachcremen. Schützen sollte das Mittel gegen UV-A- und UV-B-Strahlung. In Apotheken gibt es Sonnenschutzmittel für alle Hauttypen und eine gute Beratung zu Sonnenschutz. Erste-Hilfe-Maßnahmen: Bei geröteter Haut sofort aus der Sonne gehen und viel trinken. Quarkwickel können Linderung bringen. Quark mit etwas Buttermilch vermischen, die Masse etwa fingerdick auf ein Tuch streichen. Dieses umschlagen und mit der einlagigen Stoffseite auf die gerötete Hautpartie legen – bei Bedarf mit einer Binde fixieren. Den Wickel 30 Minuten auf der Haut belassen. Auch feuchte, kühlende Umschläge eignen sich als Sofortmaßnahme. Hilfreich für die entzündete Haut sind überdies Wundheilcremes beispielsweise mit Dexpanthenol, Cremes mit Kortison oder kühlende Gele mit Antihistaminika aus der Apotheke. Wenn man nach Aufenthalten in der Sonne Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Fieber oder Schüttelfrost verspürt oder wenn die Haut Blasen wirft – ab zum Arzt!

2.Fußpilz

Vorbeugung: Ein guter Schutz vor Pilzinfektionen sind Badeschuhe. Nach dem Bad die Füße besonders in den Zehenzwischenräumen gut abtrocknen. Desinfektionssprays wirken optimal, wenn sie erst nach dem Duschen und Abtrocknen der Füße verwendet werden. Möglichst Handtücher und Socken nach dem Schwimmbadbesuch bei mindestens 60 Grad Celsius waschen. Luftige Schuhe anziehen, am besten aus Leder oder durchlässigem Mikrofasermaterial. Schuhe zu Hause gut auslüften. Behandeln: Wer sich infiziert hat, sollte ein eigenes Handtuch nur für die Füße benutzen und dieses täglich wechseln und waschen, genauso die Socken. Zur Pilzbekämpfung gibt es in der Apotheke Antipilzmittel, sogenannte Antimykotika. Wichtig: Bald mit der Behandlung beginnen. Und sie, auch wenn die Beschwerden dank der Mittel bald nachlassen, trotzdem so lange wie vom Arzt oder Apotheker empfohlen anwenden – Fußpilze sind hartnäckig.

3.Augenbrennen

Vorbeugung: Gechlortes Wasser im Schwimmbad reizt die Augen. Schutz bietet eine gut sitzende Schwimmbrille. Sie bewahrt die Augen auch vor im Wasser vorhandenen Keimen, die eine Infektion der Bindehaut des Auges auslösen können. Erste-Hilfe-Maßnahmen: Augentropfen beispielsweise mit Euphrasia beruhigen gereizte, brennende Augen. Fangen die Augen in den Tagen oder Wochen nach dem Schwimmbadbesuch an, sich stark zu röten, zu jucken oder Sekret abzusondern, ist der Gang zum Augenarzt unausweichlich.

4.Erkältung

Vorbeugung: Nach dem Baden gleich abtrocknen und raus aus den nassen Badesachen. Je länger diese am Körper bleiben, desto größer ist die Gefahr, sich eine Erkältung einzufangen. Erste-Hilfe-Maßnahmen: Viel trinken, ausruhen, bei Bedarf Schleim verflüssigende Mittel aus der Apotheke nehmen, die das Abhusten von Schleim erleichtern. Wenn die Nase verstopft ist, können für begrenzte Zeit abschwellende Nasentropfen oder -sprays helfen. Treten Fieber und/oder ein starkes Krankheitsgefühl auf – ab zum Arzt!

5.Blasenentzündung

Vorbeugung: Wichtig ist, sich nicht auf einen kühlen Untergrund zu setzen. Nasse Badekleidung sollte man nach dem Verlassen des Wassers nicht lange am Körper belassen, sondern sich besser umziehen. Eine zusätzliche Möglichkeit, vorzusorgen: zweimal täglich 150 Milliliter Cranberry-Saft oder Cranberry-Dragees aus der Apotheke einnehmen. Das kann helfen, einer Neuinfektion vorzubeugen. Erste-Hilfe-Maßnahmen: Bei leichten Blasenentzündungen hilft es, viel zu trinken, am besten warmen Blasen- und Nierentee. In schwereren Fällen helfen nur noch Antibiotika. Wenn die Beschwerden nicht nach wenigen Tagen nachlassen – ab zum Arzt!

6.Insektenstiche

Vorbeugung: Repellentien, die man in der Apotheke bekommen kann, halten Stechmücken oder Bremsen für eine Weile auf Abstand. Erste-Hilfe-Maßnahmen: Bei einem Stich helfen kühlende Salben oder Gele mit Antihistaminika, die den Juckreiz nehmen. Eine Salbe mit Hydrocortison kann die Hautentzündung eindämmen. Sehr gut gegen die Schwellung und den Juckreiz an der Stichstelle wirken auch Eiswürfel oder feuchte Umschläge. Wer auf Stiche von Bienen, Wespen oder Hornissen stark allergisch reagiert, sollte stets ein Set mit Notfallmedikamenten nach Maßgabe des Arztes dabeihaben und sich vor allen Dingen hyposensibilisieren lassen!

7.Kleine Verletzungen und Prellungen

Vorbeugung: Um im Schwimmbad auf glatten Flächen nicht auszurutschen, helfen Badeschuhe. Am Badesee oder Strand verhindern sie, dass man mit bloßem Fuß auf spitze oder scharfe Gegenstände wie etwa Glasscherben tritt. Erste-Hilfe-Maßnahmen: Wunden desinfizieren. Erreger, die sich in der Wunde ausbreiten könnten, lassen sich auch mit einem Tyrothricin enthaltenden Gel bekämpfen. Die Wunde dann mit einem Pflaster abdecken. Bei Prellungen oder Zerrungen helfen Salben beispielsweise mit Beinwell- oder Arnikaextrakt, aber auch mit entzündungs- und schmerzlindernden Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Diclofenac. Wichtig, um Schwellungen zu verhindern: gut kühlen und betroffene Körperteile schonen, wenn möglich auch hochlagern. Bei großflächigen oder tiefen Wunden, bei unsicherem Tetanusschutz oder bei anhaltend schmerzenden Gelenken – ab zum Arzt! (Quelle Text & Foto abda Postingservice / Narimaan Nikbakht / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 8/2015)

 

Auch Medikamente muss man vor zu großer Hitze schützen

Auch Medikamente muss man vor zu großer Hitze schützen

Was für Mensch und Tier gilt, gilt auch für Medikamente. An heißen Sommertagen sollten Medikamente vor Hitze geschützt werden. Wer mit dem Auto unterwegs ist, etwa bei einem Campingurlaub oder auf längeren Reisen, sollte entsprechend vorsorgen.

„Ob Arzneimittel wärmeempfindlich sind, können Patienten in der Apotheke erfragen. Hitzeempfindliche Medikamente können unterwegs gut in einer Kühltasche ohne Kühlelemente verstaut werden“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Bei Medikamenten wie Insulin, die Zuhause im Kühlschrank gelagert werden sollten, gelten unterwegs besondere Regeln. Das Insulin sollte in einer Kühlbox mit Kühlakku lagern. Würde das Insulin zu kalt gelagert und einfrieren, würde es nach dem Auftauen seine Wirkung verlieren. Um das Einfrieren zu verhindern, darf das Insulin deshalb keinen direkten Kontakt mit dem Kühlelement haben. Deshalb sollte man es mit einem Handtuch umwickeln.

Benkert: „Apotheker informieren ihre Patienten gerne über alles, was im Urlaub bei der Lagerung von Medikamenten zu beachten ist.“ Große Hitze kann auch einigen Medikamenten schaden, die normalerweise bei Raumtemperatur gelagert werden. Einige Arzneiformen wie Dosieraerosole oder Zäpfchen können im Sommer durch Hitze unbrauchbar oder unwirksam werden. Durch eine zu starke Erwärmung können Spraydosen aufreißen oder explodieren. Zäpfchen wiederum können schmelzen. Beim Abkühlen verteilt sich der Wirkstoff in der Zäpfchengrundlage ungleichmäßig, wodurch die Wirkung des Arzneimittels beeinflusst werden kann.

Idealerweise werden die meisten Arzneimittel unter 25 Grad Celsius gelagert. Wenn ein Auto bei 30 Grad geparkt wird, können die Temperaturen im Inneren auch im Schatten auf über 70 Grad ansteigen. In der prallen Sonne sind noch höhere Temperaturen möglich. Hutablagen und Armaturenbretter werden erfahrungsgemäß am heißesten. Das Innere eines geschlossenen Handschuhfachs kann sich auf über 40 Grad erwärmen. Relativ kühl bleibt es hingegen unter den Vordersitzen. (Quelle Text & Foto abda Postingservice / Pressemitteilung / Erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 8/2015)

Auto kann im Sommer zur Hitzefalle für Hunde werden

Auto kann im Sommer zur Hitzefalle für Hunde werden

Foto abda.de Postingservice

Im Sommer kann das Auto zur tödlichen Falle für Tiere werden. Lassen Sie deshalb z.B. Ihren Hund nicht alleine im Fahrzeug zurück, warnt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF). In praller Sonne heizt sich der Innenraum eines Autos schnell auf, und dem Tier drohen schon nach wenigen Minuten schwere Herz- und Kreislaufstörungen, die im schlimmsten Fall zum tödlichen Hitzschlag führen können.

"Hunde können nicht schwitzen, deshalb halten sie Temperaturen ab 40 Grad höchstens 15 Minuten lang aus", sagt Norbert Holthenrich, Präsident des ZZF. Die Tiere können überschüssige Wärme lediglich durch Hecheln abgeben. Ein offenes Schiebedach oder ein Spaltbreit geöffnetes Fenster reichen zur Abkühlung nicht aus. Lange Autofahrten bei Hitze bekommen Hunden daher oft nicht gut. Manche Tiere empfinden das Abreiben mit feuchten Tüchern als angenehme Erfrischung. Auch Kühlelemente, die in Tücher gewickelt sind, können helfen. Es gibt auch Hunde, die gerne ein Bad nehmen oder sogar im See schwimmen. Wichtig ist im Sommer laut ZZF eine ausreichende Fellpflege. Regelmäßiges Kämmen und Bürsten sorgt bei den Tieren für Abkühlung. Nur so kann Luft an die Haut kommen und es entstehen keine Verfilzungen. Das Fell der Tiere lieber nicht zu kurz scheren, denn es schützt vor der Sonne. Im Gegensatz zu Hunden verkraften Katzen hohe Temperaturen besser, denn Hauskatzen stammen ursprünglich aus dem Orient. Doch direkte Sonneneinstrahlung mögen sie ebenfalls nicht. Um sich zu erfrischen, lecken Katzen sich das Fell nass. "Deshalb sollte ein gefüllter Napf mit frischem Wasser stets bereit stehen", rät Holthenrich. (Quelle Text & Foto abda Postingservice / RF / START4PUBLICITY 7/2015)

Durchfall kann sehr unangenehm sein und schwächt zudem den Körper erheblich durch den Verlust von Flüssigkeit und Mineralien

Durchfall kann sehr unangenehm sein und schwächt zudem den Körper erheblich durch den Verlust von Flüssigkeit und Mineralien

Durchfall ist keine eigenständige Krankheit, sondern weist auf andere Beschwerden hin. Ursachen können verdorbene Lebensmittel, Stress oder Nebenwirkungen von Medikamenten sein. Der Verlust von Flüssigkeiten und Mineralien schwächt den Körper. Jetzt muss gezielt nach den Auslösern gesucht und gehandelt werden. Was Sie gegen den Durchfall tun können, erfahren Sie bei uns – in Ihrer Apotheke. (Quelle Text & Foto abda Postingservice / abda.de / START4PUBLICITY 6/2015)

Die Hitzewelle ist da - Kühlung tut gut, kann aber auch Infekte auslösen

Die Hitzewelle ist da - Kühlung tut gut, kann aber auch Infekte auslösen

Vorsicht mit Klimaanlagen. Foto abda.de Postingservice

Heiß, heißer, Sommer: Da wirken angenehm gekühlte Räume besonders verlockend. Doch Vorsicht: Klimaanlagen und Ventilatoren können den Temperaturausgleich des Körpers durcheinanderbringen und so grippale Infekte begünstigen. Unser Tipp: Senken Sie die Temperatur im Auto oder Büro nur moderat. Denn auch im Sommer sind Erkältungen möglich oder Klimaanlagen und lange Sonnenbäder machen Sie anfälliger für eine Sommergrippe. Sie tragen dazu bei, dass die Schleimhäute austrocknen und dadurch ihre Abwehrfunktion verlieren. "Dort setzen dann die Viren an", erklärt Peter Walger vom Bundesverband Deutscher Internisten (BDI). Vorbeugend hilft viel Trinken und das Meiden von Zugluft. Viren gelangen entweder über Tröpfchen in der Luft oder direkten Kontakt, zum Beispiel mit verschmierten Türklinken, in den Körper. Einmal infiziert, helfen Medikamente gegen Schmerzen und Fieber, Gurgeln und Nasentropfen. Walger rät außerdem, viel zu trinken, um die Schleimhäute feucht und durchblutet zu halten. Verschiedene Grippeviren entwickeln sich je nach Temperatur. "Jedes Virus hat seine eigene Ökologie", erklärt der Infektiologe. Deshalb kann es auch in warmen Gefilden zu Grippeinfektionen kommen. (Quelle Text & Foto abda Postingservice / n24.de / START4PUBLICITY 7/2015)

Auch Kinderaugen benötigen zum Schutz eine Sonnenbrille

Auch Kinderaugen benötigen zum Schutz eine Sonnenbrille

Ob Sand- oder Pflasterstrand, Grünanlage oder Gebirgswiese: Draußen spielen ist für Kinder das Größte. Sonnencreme und Kopfbedeckung bekommen die Kleinen meist verpasst, auf die Sonnenbrille denken dagegen nur wenige Eltern. Zu unrecht, denn die Kinderaugen sind besonders empfindlich und schutzbedürftig. Die Augen von Kindern sind klarer und lichtdurchlässiger als die von Erwachsenen: Pigmente, die dem Auge einen natürlichen Eigenschutz gegen Licht und UV-Strahlung verleihen, entwickeln sich erst mit den Jahren. Daher können Kinderaugen den gefährlichen kurzwelligen Strahlen nur wenig entgegensetzen. (Quelle abda Postingservice / Gesundheit.de / START4PUBLICITY 6/2015)

Mehr zum Thema: www.gesundheit.de/familie/kindheit-und-jugend/sport-und-spiel/sonnenbrille-schutz-fuer-kinderaugen

Gefälschte Arzneimittel aus dem Internet bergen ein sehr hohes Restrisiko Eine sichere Versorgung garantiert Ihnen Ihre Apotheke vor Ort

Gefälschte Arzneimittel aus dem Internet bergen ein sehr hohes Restrisiko Eine sichere Versorgung garantiert Ihnen Ihre Apotheke vor Ort

Griechen sind Spitzenreiter bei der Apothekendichte in Europa

Griechen sind Spitzenreiter bei der Apothekendichte in Europa

Wussten Sie schon, dass Deutschland bezüglich der Apothekendichte unter dem europäischen Durchschnitt liegt? 100.000 Einwohner teilen sich hierzulande 25 Apotheken, im EU-Schnitt sind es 31. Spitzenreiter sind die Griechen, die sich über 99 Apotheken pro 100.000 Einwohner freuen können. Am anderen Ende der Skala finden sich unsere Nachbarn aus dem Norden: Gerade mal sechs Apotheken versorgen durchschnittlich 100.000 Dänen. Die Grafik gibt eine Übersicht zur Apothekendichte im europäischen Vergleich. (Quelle Text & Grafik abda.de Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY 6/2015)

Heuschnupfen bei Kindern rechtzeitig behandeln

Heuschnupfen bei Kindern rechtzeitig behandeln

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Pollenallergiker haben jetzt wieder Leidenszeit: Juckende und tränende Augen sowie eine laufende Nase sind die Hauptsymptome für Heuschnupfen. Wird dieser nicht behandelt, kann sich daraus ein allergisches Asthma entwickeln. Die Apotheker in Bayern raten daher, Heuschnupfen vor allem bei Kindern rechtzeitig zu behandeln. In der Apotheke gibt es Medikamente, die vorbeugend wirken. "Diese benötigen aber rund zwei Wochen Zeit, bis sie im Körper einen Schutzwall gegen die einfliegenden Pollen aufbauen können", erklärt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Bayerischen Landesapothekerkammer (BLAK) und des Bayerischen Apothekerverbandes (BAV). Er rät Pollenallergikern daher dazu, rechtzeitig mit der Einnahme der Mittel zu beginnen. Im akuten Heuschnupfenanfall lindern Augentropfen oder Nasensprays mit sogenannten Antihistaminika wie Loratadin und Cetirizin die Symptome. Aber nicht jedes Nasenspray ist für die langfristige Anwendung geeignet. Zudem brauchen Kinder geringere Dosierungen als Erwachsene. "Eltern sollten sich deshalb in der Apotheke beraten lassen", empfiehlt Schmitt.

Bei Atemwegserkrankungen werden oft Medikamente eingesetzt, die man inhaliert. So können sie gezielt in der Lunge wirken. Schmitt weist darauf hin, dass dabei die richtige Inhalationstechnik entscheidend ist. Diese könne sich von Präparat zu Präparat unterscheiden. "In der Apotheke gibt es Hilfsmittel, die die richtige Inhalation erleichtern und speziell auf Kinder abgestimmt sind", so Schmitt.

Neben den Mitteln aus der Apotheke hilft es, den Kontakt zu den Pollen zu vermeiden und sein Zuhause pollenfrei zu halten. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / aponet.de BLAK/BAV/FH / Erstellt von START4PUBLICITY 5/2015)

 

Besser als sein Ruf: Kaffee in allen Variationen

Besser als sein Ruf: Kaffee in allen Variationen

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Lange Zeit wurde der Kaffee verfemt. Jetzt entdecken Mediziner, dass das Getränk wohl die Herzgefäße vor Verkalkung schützt. Und das ist nicht der einzige Vorteil.

Ein Kaffee im richtigen Moment ist eines der wichtigsten Schmiermittel für ein gelungenes Sozialleben. Ohne die morgendliche Anfangsdosis Koffein wäre so mancher Zeitgenosse am Frühstückstisch nicht zu ertragen. Und im Berufsleben hält die Kaffeepause nicht nur den Blutkreislauf, sondern auch Klatsch und Tratsch in Schwung und befeuert die Illusion, durch das Heißgetränk auf sprühende Ideen zu kommen.

Dennoch wurden und werden dem Bohnenextrakt allerlei Risiken für Leib und Seele angedichtet. "C-A-F-F-E-E, trink nicht so viel Caffee", warnt ein Kinderlied - "schwächt die Nerven, macht dich blass und krank", sind demnach die drohenden Folgen. Dabei finden Wissenschaftler in jüngster Zeit immer mehr Belege dafür, wie Kaffee die Gesundheit fördert.

Ärzte und Epidemiologen aus Südkorea zeigen in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Heart (online), dass moderater Kaffeekonsum gut für Herz und Kreislauf ist und offenbar vor Gefäßverkalkung schützt. Wer drei bis fünf Tassen am Tag zu sich nimmt, so das Fazit der Autoren, weist die geringsten Ablagerungen in den Arterien auf.

Die Wissenschaftler aus Seoul hatten mehr als 25 000 gesunde Erwachsene nach deren Gewohnheiten befragt und alle ein bis zwei Jahre die Kalkablagerungen in ihren Herzkranzgefäßen erfasst. Viele Koreaner gehen regelmäßig zum Arzt, um sich gründlich untersuchen zu lassen. Der Kalkanteil in den Koronararterien ist ein Maß dafür, wie schnell die Kranzgefäße vorzeitig zu verstopfen drohen und ein Infarkt bevorsteht.

Bei der Mehrzahl der Probanden mit einem Durchschnittsalter von 41 Jahren fanden sich noch keine Kalkschichten in den Koronarien. Unter denen, die davon betroffen waren, zeigten sich die stärksten Kalkschichten bei jenen Teilnehmern, die entweder weniger als eine oder mehr als fünf Tassen täglich zu sich nahmen.

Wer ein bis drei Tassen trank, hatte weniger Kalk in den Kranzgefäßen; am wenigstens fand sich jedoch bei jenen, die auf drei bis fünf Tassen täglich kamen. "Es gibt offenbar eine U-förmige Beziehung zwischen Kaffeekonsum und Verkalkung", so die Forscher. "Das Risiko für einen Verschluss der Arterien ist bei jenen erhöht, die gar keinen oder besonders viel Kaffee trinken."

Die Wissenschaftler können nicht kausal begründen, warum Kaffee die Adern geschmeidig halten könnte. Es gibt zwar Hinweise darauf, dass die als Endothel bezeichnete Gefäßinnenhaut durch Inhaltsstoffe des Kaffees elastischer bleibt, günstige Auswirkungen auf andere Risikofaktoren könnten aber auch den positiven Gefäß-Effekt erklären. So konnten Forscher zeigen, dass Kaffee einer Diabetes-Neigung entgegenwirkt und die Insulinempfindlichkeit der Zellen verbessert. Dies trägt dazu bei, dass der im Blut zirkulierende Zucker besser und schneller verstoffwechselt wird. Die Adern von Diabetikern verhärten schneller. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice /Werner Bartens sueddeutsche.de / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 5/2015)

 

Deutschlands rund 20.000 Apotheken versorgen täglich etwa 3,6 Millionen Patienten und machen 250.000 Botendienste mit Arzneien pro Tag

Deutschlands rund 20.000 Apotheken versorgen täglich etwa 3,6 Millionen Patienten und machen 250.000 Botendienste mit Arzneien pro Tag

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Die gut 20.000 Apotheken in Deutschland hatten im Jahr 2014 eine Milliarde Patientenkontakte zu verzeichnen. Das bedeutet, dass im Durchschnitt täglich 3,6 Millionen Menschen in die Apotheke gekommen sind. Immobile Patienten wurden in 250.000 Botendiensten pro Tag versorgt. Diese und weitere Informationen zu den Leistungen der Apotheken, zur Apothekendichte, Beschäftigung in der Pharmazie und Entwicklung der Arzneimittelversorgung sind in der neuen Ausgabe der Statistikbroschüre "Die Apotheke: Zahlen, Daten, Fakten 2015" zu finden, die die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände heute veröffentlicht hat. Die aktuelle Ausgabe der Publikation, die in elektronischer Form auch auf www.abda.de zur Verfügung steht, wurde neu gestaltet, umstrukturiert und um zusätzliche Daten erweitert. Unter anderem geben die "Zahlen, Daten, Fakten" auch Auskunft über den Nacht- und Notdienst, über den die Apotheken in Deutschland eine flächendeckende Arzneimittelversorgung rund um die Uhr sicherstellen. Rund 1.400 Apotheken versorgen demnach pro Nacht 20.000 Patienten. Pro Jahr werden in mehr als 500.000 Notdiensten rund 7 Millionen Arzneimittel außerhalb der regulären Öffnungszeiten abgegeben. Dabei handelt es sich etwa zu gleichen Teilen um rezeptpflichtige und rezeptfreie Präparate. Mit dem "Apothekenfinder 22 8 33" steht den Patienten ein bundesweiter Notdienstinformationsservice zu Verfügung, der im Jahr 2014 mehr als 7,5 Millionen Mal genutzt wurde. (Text & Foto abda.de / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 5/2015)

Apotheken stellten 2014 mehr als 12 Millionen Rezepturarzneimittel her

Apotheken stellten 2014 mehr als 12 Millionen Rezepturarzneimittel her

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Im Jahr 2014 haben die öffentlichen Apotheken 12 Millionen Rezepturen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hergestellt. Das ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) durch die Auswertung von Verordnungen. „Insgesamt dürfte die Zahl sogar noch deutlich höher liegen, weil Rezepturen für Privatversicherte oder auf direkte Nachfrage gar nicht erfasst werden. Das zeigt: Rezepturarzneimittel sind und bleiben eine notwendige Ergänzung zu industriell hergestellten Arzneimitteln“, sagte Dr. Andreas Kiefer, Vorstandsvorsitzender des DAPI und Präsident der Bundesapothekerkammer. „Rezepturarzneimittel sind in vielen Fällen unersetzlich, zum Beispiel wenn ein Kind ein Medikament in einer Dosis braucht, für die es kein industriell hergestelltes Arzneimittel gibt.“

Der Großteil der 12 Millionen maßgefertigten Medikamente für gesetzlich Versicherte entfiel 2014 auf so genannte ‚allgemeine Rezepturen‘ (7,5 Mio. Arzneimittel), z.B. Kapseln oder Salben. Jede Apotheke kann solche allgemeinen Rezepturen herstellen. Davon abgegrenzt werden so genannte Spezialrezepturen, z.B. für die Heroinersatz- oder Krebstherapie sowie die parenterale (unter Umgehung des Darms) Ernährung. Auch bei den Spezialrezepturen ist davon auszugehen, dass die Zahl der tatsächlich hergestellten Rezepturen über den erfassten Werten liegt.

Die Anforderungen an die Herstellung von Rezepturarzneimitteln sind in den letzten Jahren gestiegen. So ist seit 2012 u.a. vorgeschrieben, dass der Apotheker bei jeder einzelnen Rezeptur die Plausibilität der Verordnung überprüfen und dokumentieren muss. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 4/2015)

Mit Erkältung oder offenen Wunden sollte man eher nicht in die Sauna gehen

Mit Erkältung oder offenen Wunden sollte man eher nicht in die Sauna gehen

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Mit einer Erkältung in die Sauna: Das verordnen sich manche als Therapie. Sie wollen den lästigen Schnupfen ausschwitzen. Ob das wirklich hilft, darüber klärt ein Wellness-Experte auf. Erkältungen haben wieder einmal Hochsaison. Manch einer versucht, den lästigen Schnupfen in der Sauna auszuschwitzen. Das funktioniert aber nicht, sagt Lutz Hertel Vorsitzender des Deutschen Wellness Verbandes. "Man beschleunigt höchstens, dass die Krankheit rauskommt", erklärt er. "Schneller wieder weg geht sie durch die Sauna aber nicht." Allerdings können regelmäßige Saunagänge, etwa ein- bis zweimal pro Woche, Erkältungen vorbeugen. Bei erhöhter Temperatur ab 37,5 Grad sollte man die Sauna meiden. "Der Wechsel von heiß zu kalt bringt die autonome Regelung der Körpertemperatur durcheinander", betont Hertel. Auch mit Entzündungen oder offenen Wunden sollte man sich den Saunagang verkneifen. Bei Herzproblemen klären Betroffene am besten mit ihrem Arzt, ob die Sauna für sie infrage kommt. Erkältet zu sein, ist eigentlich schon schlimm genug. Zu allem Überfluss ekeln sich aber auch noch manche Mitmenschen vor vielen Gepflogenheiten der Betroffenen. Das ergab eine repräsentative GfK-Umfrage. Benutzte Taschentücher rumliegen lassen? Bloß nicht, wenn man es sich nicht mit seinen Mitmenschen verscherzen will: Davor ekeln sich 96,1 Prozent der Befragten. Zur Begrüßung die frisch vollgenieste oder vollgehustete Hand geben gilt den Befragten als genauso abstoßend (96 Prozent). Die Hand gar nicht vor den Mund halten ist aber keine Alternative - das können 91,4 Prozent nicht leiden. Weitere No-Gos sind geräuschvolles Nasehochziehen (80,1 Prozent), Taschentücher mehrfach benutzen und wieder einstecken (60 Prozent) und demonstrativ lautes Husten (59,8 Prozent). Im Auftrag des Online-Portals der Zeitschrift "Apotheken Umschau" befragte die GfK in persönlichen Interviews 2051 Menschen ab 14 Jahren. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / N24.de & DPA / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 5/2015)

 

Diabetes: Tests in Apotheken mit einem Tropfen Blut liefern schon Hinweise

Diabetes: Tests in Apotheken mit einem Tropfen Blut liefern schon Hinweise

Diabetes-Test in Ihrer Apotheke. Copyright Foto abda.de Postingservice

Um Diabetes erstmalig zu erkennen, kann bereits ein Test mit einem Tropfen Blut aus der Fingerkuppe wichtige Hinweise liefern. Apotheken bieten solche Tests an und verweisen die Patienten bei auffälligen Werten weiter zum Arzt.

Typ-1-Diabetes ist zwar selten, aber durch seine Symptomatik wie Müdigkeit, Gewichtsverlust, starker Durst verbunden mit häufigem Wasserlassen für Ärzte leicht zu diagnostizieren.

"Der Typ-2-Diabetes ist tückischer, weil er lange unerkannt bleiben kann", sagt Apothekerin Annkathrin Fischer, Pressesprecherin des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz e. V. - LAV. "Eine Ermittlung des Blutzuckerspiegels kann Klarheit verschaffen, wenn ich zur Risikogruppe mit Übergewicht und Bluthochdruck gehöre. Erste Anhaltspunkte kann solch ein Test schon in der Apotheke bringen."

Ein Tropfen Blut von der Fingerkuppe reiche dazu aus. Wird hier ein erhöhter Wert festgestellt, bespricht man das Thema möglichst zeitnah mit dem Hausarzt. Für alle an Diabetes Erkrankten ist es wichtig, die Blutzuckerwerte kontinuierlich zu kontrollieren. Dafür gibt es unterschiedliche Geräte in Apotheken. Die richtige Handhabung wird auf Wunsch mit den Kunden geübt.

An der Volkskrankheit Diabetes leiden nach Schätzungen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung hierzulande aktuell rund 6 Millionen Menschen - der Großteil davon am Typ-2-Diabetes. Falsche Ernährung, oft in Kombination mit Bewegungsmangel, ist sehr häufig dafür verantwortlich. Bei der weitaus selteneren Form Typ-1-Diabetes versagt die körpereigene Insulinbildung durch eine Autoimmunreaktion - oft bereits im Kindesalter. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / aponet.de LAV/RF / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 4/2015)

Apotheker-Tipps gegen jetzt aufkommende Frühjahrsmüdigkeit

Apotheker-Tipps gegen jetzt aufkommende Frühjahrsmüdigkeit

Symbolfoto Frühjahrsmüdigkeit abda.de Postingservice

Jeder Zweite kennt das Phänomen: Der lang ersehnte Frühling ist da, aber man fühlt sich schlapp und antriebslos. Landläufig wird das als Frühjahrsmüdigkeit bezeichnet. Was dahinter steckt und wie man sie überwindet, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen.

Sobald die Tage wieder länger werden, stellt der Körper den Hormonhaushalt um. Im Winter schüttet er verstärkt das schlaffördernde Hormon Melatonin aus. Im Frühjahr sorgt der Botenstoff Serotonin für einen Umschwung im Organismus. Zudem setzen milde Tagestemperaturen verbunden mit noch kalten Nächten den Körper starken Temperaturschwankungen aus, was eine ständige Erweiterung und Verengung der Blutgefäße bewirkt.

Zusätzlich muss sich der Körper der instabilen Wettersituation und den veränderten Lichtverhältnissen neu anpassen. Diese Umstellung strengt an. Die Folge: Viele klagen über Kopfschmerzen, Blutdruckschwankungen, Wetterfühligkeit, Verdauungsstörungen oder Müdigkeit.

Das A und O gegen Frühjahrsmüdigkeit ist eine gesunde Balance: Bewegung an der frischen Luft, viel Licht, ausgewogene Kost, genug trinken und ein geregelter Schlafrhythmus helfen, die Umstellung gut zu meistern. Leber, Darm und Nieren mussten im Winter oft reichhaltige Nahrung verarbeiten.

Diese Entgiftungsorgane kann man gerade in der Übergangszeit mit einer vitamin- und ballaststoffreichen Ernährung unterstützen, sagen die Apotheker aus Niedersachsen. Dadurch werde der Stoffwechsel stabilisiert und das Wohlbefinden gesteigert. Ein vitaminreiches Frühstück bringt den Kreislauf zusätzlich in Schwung. Auch der maßvolle Genuss von koffeinhaltigen Getränken ist, solange keine medizinischen Bedenken vorliegen, als Muntermacher erlaubt.

Nach einer Umstellungsphase von rund zwei Wochen sollte die Frühjahrsmüdigkeit überwunden sein. Halten die Beschwerden an, empfehlen Apotheker, einen Arzt hinzuzuziehen. Hintergrund der Symptome könnten auch Krankheiten wie Depressionen oder Leberprobleme sein. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / AK-Nds/RF / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 4/2015)

Nebenwirkung von Medikamenten: Trockenheit der Haut, Augen, Mund

Nebenwirkung von Medikamenten: Trockenheit der Haut, Augen, Mund

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Viele Medikamente können zu Trockenheit im Mund, in den Augen oder an der Haut führen. „Bei den betroffenen Medikamenten ist eine Befeuchtung eine sinnvolle Therapieergänzung. Der Apotheker weiß, wie Betroffene ihre Lebensqualität verbessern können“, sagte Apothekerin Dr. Hiltrud von der Gathen beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer.Mundtrockenheit belastet Patienten oft sehr: Kauen, Schlucken und Sprechen werden erschwert. Die Folge sind Zahnprobleme und ggf. auch Unterernährung. Mundtrockenheit tritt oft als Begleitsymptom von Krankheiten auf, z.B. von Rheuma, Parkinson oder Depressionen. Sie ist zusätzlich eine Nebenwirkung einiger Medikamente. Von der Gathen: „Gegen einen trockenen Mund hilft das Lutschen von Pastillen oder einem Oliven- oder Kirschkern oder Kaugummikauen. Wenn das nicht ausreicht, können Apotheker künstlichen Speichel empfehlen oder sogar selbst anfertigen.“Außerdem gibt es rezeptpflichtige Medikamente, die die Augen austrocknen. Dazu gehören u.a. einige Medikamente gegen Blasenschwäche, Depressionen, Parkinson, Bluthochdruck, Akne und stark wirksame Schmerzmittel. Auch bei Rheuma und in den Wechseljahren wird oft zu wenig Tränenflüssigkeit gebildet. Trockene Augen brennen oft und beeinträchtigen die Sehleistung. Gegen trockene Augen helfen Augentropfen mit Filmbildnern wie Hyaluronsäure, Hypromellose oder Povidon, auch künstliche Tränen genannt.Eine trockene Haut ist im Alter und bei Krankheiten wie Diabetes oder Allergien ein häufiger Nebeneffekt. Die Haut juckt und schuppt sich. Abhilfe schaffen Ölbäder, Duschöle oder Pflegecremes mit Feuchthaltefaktoren wie Urea (Harnstoff) oder Dexpanthenol. „Wer trockene Haut hat, lässt die Haut nach dem Waschen am besten an der Luft trocknen“, riet die Apothekerin. Durch das Abtrocknen mit Handtüchern werden Pflegesubstanzen von der Haut abgerubbelt. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 3/2015)

Dienstag 5. Mai ist Welt-Asthma-Tag - Jedes zehnte Kind betroffen

Dienstag 5. Mai ist Welt-Asthma-Tag - Jedes zehnte Kind betroffen

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Der 5. Mai ist Welt-Asthma-Tag. Auch in Deutschland sind rund fünf Prozent der Erwachsenen und jedes zehnte Kind betroffen. Im Kinder- und Jugendalter ist Asthma die häufigste chronische Erkrankung. Asthmatiker sollten sich unbedingt über die richtige Inhalationstechnik ihrer Medikamente informieren. Viele Systeme sind kompliziert und werden nicht immer richtig bedient. Das gilt besonders, wenn ein Patient ein neues System verschrieben bekommt – dies erfordert oft eine andere Handhabung als gewohnt. Kommen Sie zu uns in Ihre Hochwald-Apotheke – wir beraten Sie gern. (Quelle Text & Foto abda.de Postingservice / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 5/2015)

Augenärzte warnen: Sonnenfinsternis nur mit Spezialbrille beobachten

Augenärzte warnen: Sonnenfinsternis nur mit Spezialbrille beobachten

Copyright Foto und Fotomontage START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 3/2015

Wenn am 20. März 2015 der Neumond die Sonne verdunkelt, wollen viele Menschen dieses Himmelsschauspiel beobachten. Doch der ungeschützte Blick in die Sonne kann die Netzhaut verbrennen.  Augenärzte warnen vor bleiben Schäden. Finger weg von rußgeschwärzten Glasscherben, superdunklen Sonnenbrillen oder schwarzer Folie! Ohne einen geeigneten Schutz für die Augen sollte niemand die Sonnenfinsternis an diesem Freitag beobachten. Augenärzte warnen eindringlich davor ohne eine spezielle Schutzbrille mit Filter in die Sonne zu gucken. Dem Sprecher des Berufsverbands der Augenärzte, Georg Eckert, wäre es sogar am liebsten, wenn es regnet.

Was passiert bei einer Sonnenfinsternis mit den Augen?

Wenn jemand der Versuchung erliegt und bei der Sonnenfinsternis diese Dunkelsonne betrachten will, dann besteht eine große Gefahr für die Augen, weil eine Verbrennung der Netzhaut vorkommen kann. Das heißt: Die Stelle des scharfen Sehens wird dabei beschädigt und das ist größtenteils unwiderruflich. Genau bedeutet das: Durch die Hornhaut des Auges und durch die Augenlinse wird das Licht so stark gebündelt, dass es zu Verbrennungen der schärfsten Stelle des Sehens kommen kann.

Wie schütze ich dann meine Augen bei einer Sonnenfinsternis?

Seine Augen kann man schützen, indem man eine zertifizierte Sonnenbrille verwendet. Keine normale, keine handelsübliche Sonnenbrille, sondern die Sonnenbrille muss genau für dieses Ereignis ausgelegt sein. Der normale Augenoptiker sollte angesichts dieses Ereignisses solche Sonnenbrillen vorrätig haben.

Was droht mir, wenn ich keine Brille anziehe?

Dann sollte man auf keinen Fall in die Sonne schauen. Dann schauen Sie die Sonnenfinsternis lieber im Fernsehen. Wenn Sie dennoch ohne Schutz in die Sonne schauen, empfehlen wir einen Besuch beim Augenarzt.

Wer sollte sich die Sonnenfinsternis lieber nicht anschauen?

Kinder sind besonders gefährdet. Sie müssen besonders vorsichtig sein. Kinder sind ja neugierig und daher könnten sie dazu geneigt sein, sich das Spektakel genauer anzugucken. Davon sollte man sie nach Möglichkeit abhalten. Mit einer Augenkrankheit ist außerdem von dem Ereignis abzuraten. Wir hoffen aber für die Augengesundheit unserer Mitbürger, dass es am Tag der Sonnenfinsternis regnet wie schon bei der letzten Finsternis 2006. Augenarzt Georg Eckert ist 67 Jahre alt und praktiziert in Senden bei Ulm. Er ist Sprecher des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA).

So können Sie ohne Sofi-Brille das Himmelsschauspiel erleben

 Wer das Himmelsspektakel dennoch annähernd live miterleben will, sollte sein Handy mitnehmen und filmen. Auf dem Display könne man die Sonnenfinsternis gefahrlos ansehen. Allerdings: Keinesfalls durch direkt den Sucher einer Digitalkamera blicken!

 

Hochwaldregion kann ab ca. 9.30 bis etwa 11.45 Uhr beobachten

 

Ganz egal wo sie in Mitteleuropa beobachten: stets wird der Mond von rechts (Westen) nach links (Osten) durch die Sonnenscheibe wandern. In unserer Region Hochwald ist mit einer Kontaktzeit ab ca. 9.30 Uhr zu rechnen und das Maximum der Finsternis soll etwa gegen 10.40 Uhr erreicht werden. Das Ende wird etwa gegen 11.45 Uhr sein. Wer mit einem - durch entsprechende Objektivfilter geschützten - Fernglas oder Teleskop die Sofi beobachtet, oder mit der Projektionsmethode arbeiten, achten Sie auf etwaige Sonnenflecken, die vom Mond "verschluckt" und später wieder freigegeben werden. Das Profil des Mondrandes mit seinen Bergen und Tälern erschließt sich erst mit Hilfe eines etwas größeren Teleskops. Falls Sie selber nicht über ein geeignetes astronomisches Instrument verfügen, brauchen Sie sich trotzdem nicht auf die Betrachtung der Finsternis mit einer SoFi-Brille zu beschränken. Nahezu alle Volkssternwarten und astronomischen Vereine werden zu dieser eindrucksvollen Sonnenfinsternis öffentliche Beobachtungen anbieten.

( Quelle abda Postingservice / Merkur-Online / sofi2015.de / Foto und Fotomontage  Jürgen Slowik / Erstellt von START4PUBLICITY 3/2015)

Fastenzeit: Nur 40 % würden auf Zigarette verzichten - Alkohol & Süßes vorn

Fastenzeit: Nur 40 % würden auf Zigarette verzichten - Alkohol & Süßes vorn

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Kein Bier, kein Bonbon, kein Bildschirm: Am Aschermittwoch beginnen viele Menschen mit dem Fasten. Mehr als jeder zweite Deutsche hat schon einmal gezielt für mehrere Wochen auf bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet. Bei den 30- bis 44-Jährigen haben fast 70 Prozent mindestens einmal eine persönliche Fastenzeit eingelegt. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Am häufigsten verzichten die Bundesbürger auf Alkohol und Süßigkeiten. Knapp 30 Prozent lassen lieber ihr Handy oder Internet aus.

Laut DAK-Studie haben 56 Prozent der Deutschen bereits mindestens einmal für mehrere Wochen gefastet. Bei der gleichen Umfrage im Jahr 2012 gaben dies nur 51 Prozent an. Jeder Zehnte hat dies noch nie getan, könnte sich aber gut eine Fastenzeit vorstellen. Für 32 Prozent der Befragten kommt der bewusste Verzicht überhaupt nicht in Frage. „Besonders beliebt ist das Fasten in der so genannten Rushhour-Generation der 30- bis 44-Jährigen“, erklärt Expertin Silke Willms von der DAK-Gesundheit. Hier haben 68 Prozent der Befragten schon einmal gezielt verzichtet, während es in der Altersgruppe über 60 Jahre nur 45 Prozent sind.

27 Prozent lassen Handy und Internet aus

Favorit beim Fasten bleibt Alkohol – hierauf würden 70 Prozent der Befragten am ehesten verzichten. Es folgen Süßigkeiten mit 64 Prozent, der gezielte Verzicht auf Fleisch (41 Prozent) und das Rauchen (40 Prozent). 33 Prozent würden am ehesten den Fernseher auslassen und 27 Prozent auf Handy, Smartphone oder Internet verzichten.

Frauen finden Fasten gesundheitlich sinnvoll

Je nach Alter und Geschlecht wird der gesundheitliche Nutzen des Fastens sehr unterschiedlich bewertet. Vor allem die 30- bis 44-Jährigen und Frauen finden mit 64 bzw. 62 Prozent den gezielten Verzicht auf Genussmittel oder Konsumgüter gesundheitlich sinnvoll. Bei den Männern und in der Altersgruppe der 45- bis 59Jährigen sieht dies nur jeder zweite so. „Wer eine persönliche Fastenzeit einlegt, sollte dies immer aus eigener Überzeugung tun“, erklärt Expertin Silke Willms von der DAK-Gesundheit. „Wenn es mein eigener Wunsch ist, steigen die Chancen zum Durchhalten. Bei einem Erfolg kann die erlebte Selbstwirksamkeit auch auf andere Lebensbereiche übertragen werden.“

Laut Umfrage der DAK-Gesundheit ist Bayern die Fasten-Hochburg in Deutschland. Hier gaben 61 Prozent der Befragten an, dass sie mindestens einmal für mehrere Wochen auf bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet haben. Schlusslicht im Bundesvergleich ist der Osten mit nur 50 Prozent.

Fastenzeit 2015: Hierauf würden die Deutschen am ehesten verzichten

1.Alkohol (70 Prozent)

2.Süßigkeiten (64 Prozent)

3.Fleisch (41 Prozent)

4.Rauchen (40 Prozent)

5.Fernsehen (33 Prozent)

6.Handy, Computer (27 Prozent)

7.Auto (15 Prozent)

* Repräsentative Bevölkerungsbefragung durch Forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit, 2.bis 6. Februar 2015, 1.008 Befragte ( Quelle DAK & abda Posting Service / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 2/2015)

 

Masernwelle in Berlin entlarvt Impflücke - Impfschutz jetzt prüfen

Masernwelle in Berlin entlarvt Impflücke - Impfschutz jetzt prüfen

Impfen oder nicht impfen? Eltern entscheiden für ihre Kinder - gerade auch im Falle der Masern. Quelle Foto abda.de

Der große Masernausbruch in Berlin ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) einer der größten seit Geltung des Infektionsschutzgesetzes aus dem Jahr 2001. Seit Beginn der Ansteckungswelle im Oktober sind in der Hauptstadt inzwischen 574 Menschen erkrankt – über die Hälfte davon Erwachsene. Ein kleinkind ist inzwischen durch eine Maserninfektion verstorben, nachdem es am 18. Februar in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. "Das Kind war wohl geimpft, aber nicht gegen Masern", so bestätigte Berlins Gesundheritssenator Czaja.
Impflücken sind zu groß
Und der Ausbruch hält weiter an: Allein im Januar gab es 254 neue Masernfälle in Berlin. Und 90 Prozent der befragten Patienten gaben an, nicht gegen Masern geimpft zu sein. Mehr als 100 Patienten kamen nach der Statistik des Landesamtes für Gesundheit und Soziales bisher ins Krankenhaus. Die Ansteckungswelle in der Hauptstadt macht deutlich, dass die Pläne der Bundesregierung zur Ausrottung der Masern in diesem Jahr zu ehrgeizig sind – die Impflücken dafür sind immer noch viel zu groß. Ginge es nach den Zielen der Bundesregierung, dürfte es in Deutschland in diesem Jahr nicht mehr als 82 Masernerkrankungen geben – wohlgemerkt bundesweit. Denn auch die Bundesrepublik hat sich bei der Weltgesundheitsorganisation WHO verpflichtet, die hochansteckende Infektionskrankheit bis 2015 auszurotten. Es ist auch sehr viel passiert. Bei Kindern haben sich die Impfquoten seit dem Jahr 2000 erheblich verbessert, wie Untersuchungen zum Schulbeginn belegen. Bei der Erstimpfung liegen sie heute bei 96,7 Prozent, bei der Zweitimpfung immerhin schon bei 92,4. Aber erst ab 95 Prozent kann eine Eliminierung der Krankheit langfristig gelingen. Und noch immer wird jedes dritte Kleinkind in Deutschland einer Studie vom Sommer 2013 zufolge nicht zur rechten Zeit und nicht ausreichend gegen Masern immunisiert.
Herber Rückschlag statt Ausrottung
"Insgesamt ist der Impfstatus in der Bevölkerung weiterhin zu gering", bilanziert Anette Siedler, amtierende Leiterin des Fachbereichs Impfprävention am RKI. "Der Berliner Ausbruch ist ein herber Rückschlag." Einer, der die Impflücken in Deutschland sehr deutlich mache.
Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit
Ulrich Fegeler, Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, wundert der Ausbruch in Berlin trotz aller Fortschritte bei der Prävention nicht. "Die Politik tut einfach noch zu wenig, das ist ein Eiertanz", kritisiert er. 2013 hatte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) laut über eine Impfpflicht bei Masern als letztes Mittel nachgedacht – wie früher, als es um die Ausrottung der Pocken ging. Gehör fand er nicht. Fegeler fände es schon hilfreich, wenn alle öffentlichen Einrichtungen von der Kita bis zur Schule einen Impfnachweis vor der Aufnahme eines Kinder verlangten. Denn seit Langem herrscht Konsens darüber, dass Masern eine der gefährlichsten Kinderkrankheiten weltweit sind. Für Kleinkinder sind Masern sogar eine der häufigsten Todesursachen. "Der Virus greift das Immunsystem massiv an und schwächt es für mindestens sechs Wochen", erläutert RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. Die Krankheit tritt am häufigsten bei Kindern auf, doch nach Angaben des RKI ist die Infektion für Erwachsene besonders gefährlich. "Stecken sich Erwachsene an, verläuft die Krankheit wesentlich schwerer als bei Kindern", so Glasmacher. Etwa jeder zweite Erkrankte müsse dann ins Krankenhaus.
Im schlimmsten Falle drohen geistige Behinderungen
Folgen können im schlimmsten Fall Gehirnentzündungen sein – manchmal mit lebenslangen Schäden wie geistigen Behinderungen. Zwei von 1000 Patienten sterben nach den RKI-Statistiken an den Folgen einer Maserninfektion. Schon für Säuglinge, deren Mütter nicht geimpft sind, kann sie hochgefährlich werden. Denn dann greift kein Nestschutz – und unter elf Monaten sollen Kleinkinder nicht gegen Masern immunisiert werden. Hilflos gegenüber den Erregern, die sich schon durch einfaches Niesen übertragen lassen, können aber alle Menschen mit chronischen Erkrankungen und schwachem Immunsystem sein, ergänzt Fegeler. "Meiner Meinung nach ist es für jeden ein Gebot der Verantwortung, selbst für einen ausreichenden Impfschutz zu sorgen."
(Quelle Text & Foto abda.de Posting Service / Die Welt / Ulrike von Leszczynski / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 2/2015) 

Nicht nur am Valtentinstag: Liebe hält gesund

Nicht nur am Valtentinstag: Liebe hält gesund

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Wenn Kinder sich das Knie aufschlagen, leistet Mama erste Hilfe: Pusten und küssen. Schon geht’s den Kleinen besser. Aber Küsse haben auch im Erwachsenenalter eine heilende Wirkung, so eine Studie der Wiener Uniklinik: Ein leidenschaftlicher Kuss senkt Blutdruck und LDL-Cholesterinwerte. Und Heuschnupfengeplagte verspürten nach einer halben Stunde Küssen deutliche Besserungen ihrer Symptome. Eine ebenso positive Wirkung hat Händchenhalten: Schon zehn Minuten verringern hohen Blutdruck und Pulsanstieg und stärken somit das Herzkreislaufsystem. "Körperliche Berührungen streicheln auch die Seele", sagt Diplom-Psychologin Lisa Fischbach. "Durch Köperkontakt schütten wir das Bindungshormon Oxytocin aus, das beruhigend und Stress reduzierend wirkt." Nicht nur am Valentinstag wirkt Liebe wie ein Gesundheitsserum. Das schönste Gefühl der Welt ist gut für Herz, Kopf und Seele und bringt zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich, dies vor allem für Männer.

Verheiratete Männer sind gesünder

Die Ehe auf Rezept gibt es zwar noch nicht, aber ihre positive Wirkung ist bewiesen: Vor allem Männer scheinen von der Ehe nicht nur emotional, sondern auch gesundheitlich zu profitieren. So leben in den westlichen Industrienationen verheiratete Männer etwa acht Jahre länger als Junggesellen. Witwer und geschiedene Männer haben zudem mehr Entzündungen in den Herzkranzgefäßen und dadurch ein erhöhtes Infarktrisiko. Bei Frauen konnte die positive Wirkung nicht nachgewiesen werden.

Studie Liebeskummer: Herzen können brechen

Migräne, Depressionen, Gewichtsverlust oder erhöhte Infektanfälligkeit – wenn wir Liebeskummer haben, kann unser Körper mit diesen Symptomen reagieren. Eine Studie hat jetzt das Broken-Heart-Syndrom nachgewiesen: Menschen können sogar an gebrochenem Herzen sterben. Zwölf Jahre lang wurden dafür 9.000 Personen zu negativen Beziehungserlebnissen befragt. Das Ergebnis: Je konfliktreicher die Partnerschaft, desto höher das Herzinfarktrisiko. "Wer durch seinen Partner ständigem Streit und negativer Kritik ausgesetzt ist, leidet darunter nicht nur seelisch", fasst Diplom-Psychologin Lisa Fischbach zusammen. "Auch auf körperlicher Ebene machen sich negative Folgen bemerkbar."

Frisch Verliebte sind wahnsinnig

Frisch Verliebte befinden sich im emotionalen und körperlichen Ausnahmezustand: "In der ersten Verliebtheitsphase haben wir nur den geliebten Menschen im Kopf, wir sind oft appetitlos und zum Teil sogar unzurechnungsfähig", so Lisa Fischbach. Schuld daran sind die Hormone. Die werden ordentlich durcheinander gewirbelt, wenn wir unser Herz an jemanden verlieren. Der Mix aus Adrenalin, Endorphinen und Cortisol lässt uns permanent glücklich sein. Zudem ist der Spiegel des Botenstoffes Serotonin bei Verliebten auf dem gleichen Niveau wie bei psychisch Kranken oder Zwangsgestörten. Der Körper würde solche Zustände nicht länger als ein paar Monate aushalten, deshalb pendelt sich die Verliebtheit nach dieser Zeit auf ein normales Niveau ein. "Nach dieser Zeit können wir beginnen, eine ganz normale, alltägliche Beziehung zu führen", so die Psychologin. (Quelle Text & Foto ABDA Postingservice abda.de / Anna Kalisch / Erstellt von START4PUBLICITY 2/2015)

 

Donnerstag 12. März Gewichtsmanagement-Beratung Hochwald-Apotheke

Donnerstag 12. März Gewichtsmanagement-Beratung Hochwald-Apotheke

Pflegereform: Ab Januar 2015 verbesserte Leistungen

Pflegereform: Ab Januar 2015 verbesserte Leistungen

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Mit Inkrafttreten des ersten Pflegestärkungsgesetzes zum 1. Januar 2015 gibt es verbesserte und flexiblere Leistungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Außerdem werden fast alle Leistungsbeträge der Pflegeversicherung um 4 Prozent erhöht.

•Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Leistungen bei vollstationärer Pflege

Alle Beträge erhöhen sich 2015. Das Bundesministerium für Gesundheit hat alle Änderungen in einer anschaulichen Liste zusammengefasst.

•Pflegezeit: Zehn Tage bezahlte Freistellung

Wer berufstätig ist und akut die Pflege eines Angehörigen organisieren oder leisten muss, kann sich ab Jahresbeginn zehn Tage lang vom Arbeitgeber freistellen lassen – ohne dabei auf sein Gehalt verzichten zu müssen. Das neue Pflegeunterstützungsgeld wird mit etwa 90 Prozent des Nettoarbeitsentgelts (aus beitragspflichtigem Arbeitsentgelt) von der Pflegeversicherung gezahlt.

Darüber hinaus kann die schon rechtlich verankerte sechsmonatige Pflegezeit nun mit einem zinslosen Darlehen des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) finanziert werden. Das Darlehen wird nach Ende der Pflegezeit in Raten zurückgezahlt.

•Mehr Geld für Hilfe im Haushalt und Alltagsbegleitung

Auch Pflegebedürftige mit Pflegestufen 1 bis 3 erhalten 2015 einen zusätzlichen Betreuungsbetrag von 104 Euro im Monat. Dieses Geld war früher nur Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz vorbehalten; jetzt steht der Obolus allen zu - zum Beispiel für die Begleitung bei Arztgängen durch ehrenamtliche Helfer, für Unterstützung beim Einkauf oder bei der Haushaltsführung. Niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote können auch anstelle eines Teils der Pflegesachleistung in Anspruch genommen werden. Die neue "Umwidmungsmöglichkeit" gilt bis zu einer Höhe von 40 Prozent des jeweiligen ambulanten Pflegesachleistungsbetrags.

•Flexiblere Gestaltung von Verhinderungs- und Kurzzeitpflege

Verhinderungs- und Kurzzeitpflege sind immer die erste Wahl, wenn pflegende Angehörige eine Auszeit brauchen oder Pflegebedürftige zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt noch über einen kürzeren Zeitraum vollstationär gepflegt werden müssen. Seit Jahresbeginn gibt es auch hierfür mehr Geld: Unabhängig von der Höhe der Pflegestufe erhalten Pflegebedürftige nun für jede dieser Leistungen 1.612 Euro (bisher 1.550 Euro) pro Jahr. Seit Januar 2015 ist eine Ersatzpflege bis zu sechs Wochen pro Kalenderjahr möglich. Außerdem können – unter entsprechender Anrechnung auf den Anspruch auf Kurzzeitpflege – bis zu 50 Prozent des Leistungsbetrags für Kurzzeitpflege (806 Euro) zusätzlich für Verhinderungspflege ausgegeben werden. Zuvor standen für die Verhinderungspflege pro Jahr bis zu 1.550 Euro zur Verfügung; jetzt sind es bis zu 2.418 Euro jährlich sein.

Statt vier Wochen sind nun bis zu acht Wochen Kurzzeitpflege pro Jahr möglich; die Pflegekasse übernimmt dafür bis zu 3.224 Euro; zvor waren es bis zu 3.100 Euro. Das lässt sich verwirklichen, weil Geld, das in der Verhinderungspflege nicht verbraucht wurde, ab 2015 auch für die Leistungen der Kurzzeitpflege eingesetzt werden kann. Der für die kurzzeitige Pflege in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag der Verhinderungspflege angerechnet.

Außerdem können Tages- und Nachtpflege jetzt ungekürzt neben den ambulanten Geld- und Sachleistungen genutzt werden.

•Verbesserungen für Menschen mit erheblicher Einschränkung der Alltagskompetenz

Demenzkranke mit anerkannter erheblicher Einschränkung der Alltagskompetenz, sofern sie nicht in den Pflegestufen 1 bis 3 eingestuft sind, werden der Pflegestufe 0 zugerechnet. Sie erhalten seit Jahresbeginn erstmals Zugang zu allen ambulanten Leistungen der Pflegeversicherung. So haben sie Anspruch auf teilstationäre Tages-/Nachtpflege sowie auf Kurzzeitpflege.

Demenzkranke in ambulanten Pflegewohngemeinschaften haben seit Januar 2015 erstmals auch Anspruch auf Wohngruppenzuschlag in Höhe von 205 Euro pro Monat. Dieser wird jedem Bewohner zur Finanzierung einer Unterstützungskraft gezahlt. Sie soll soziale Aktivitäten organisieren oder zum Beispiel Spaziergänge begleiten. Auch die Anschubfinanzierung in Höhe von 2.500 Euro pro Bewohner zur Gründung einer ambulant betreuten Wohngruppe steht in der Pflegestufe 0 nun zu.

•Höhere Zuschüsse für Umbauten und Pflegehilfsmittel

Umbauten wie Rollstuhlrampen, begehbare Duschen oder die Verbreiterung von Türen ermöglichen es Pflegebedürftigen häufig, im eigenen Zuhause oder in einer Pflegewohngemeinschaft zu bleiben. Seit dem 1. Januar 2015 gibt es für diese Umbauten deutlich höhere Zuschüsse von der Pflegekasse: Statt bis zu 2.557 Euro werden nun bis zu 4.000 Euro pro Vorhaben gezahlt. Leben mehrere Pflegebedürftige gemeinsam in einer Wohnung, können sie bis zu 16.000 Euro (zuvor: 10.228 Euro) pro Umbau erhalten. Außerdem steigen die Zuschüsse zu Pflegehilfsmitteln, die im Alltag verbraucht werden: von früher 31 Euro auf bis zu 40 Euro je Monat.

•Mehr Betreuungskräfte in stationären Einrichtungen

Pflegefachkräfte in Pflegeheimen werden seit dem 1. Januar 2015 von mehr Betreuungskräften unterstützt. Deren Aufgabe ist es, den Bewohnern bei alltäglichen Aktivitäten wie etwa Spaziergängen und Gesellschaftsspielen oder beim Lesen zu helfen. Damit werden die Fachkräfte in der Pflege entlastet. Der Betreuungsschlüssel in den stationären Pflegeeinrichtungen – also wie viele Kräfte für die Betreuung auf einen Pflegebedürftigen kommen – wird ab dem Jahreswechsel verändert: Während es bislang 1:24 sind, werden es in Zukunft 1:20 sein. So kann die Zahl von bislang 25.000 weiteren Betreuungskräften auf 45.000 aufgestockt werden.

•Neuer Pflegevorsorgefonds

Um die Beiträge zur Pflegeversicherung möglichst auch ab 2035 – dem Jahr, ab dem die geburtenstarken Jahrgänge ins Pflegealter kommen – stabil halten zu können, wird ein Pflegevorsorgefonds aufgebaut. Ab dem nächsten Jahr sind darin Einzahlungen von 0,1 Beitragspunkten (rund 1,2 Milliarden Euro) vorgesehen. Der Fonds wird durch die Bundesbank verwaltet.

•Familienpflegezeit

Ab dem 1. Januar 2015 haben alle Beschäftigten Anspruch auf eine Familienpflegezeit von 24 Monaten, wenn sie in häuslicher Umgebung einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen pflegen. Allerdings gilt das neue Recht nur unter zwei Voraussetzungen:

- Arbeitnehmer arbeiten weiterhin mindestens 15 Stunden in der Woche und

- der Betrieb hat mehr als 25 Mitarbeiter.

Zur finanziellen Absicherung können Beschäftige während der Freistellung in der Familienpflegezeit beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ein zinsloses Darlehen beantragen.

Während der Familienpflegezeit genießen die Beschäftigten einen besonderen Kündigungsschutz. Die Familienpflegezeitversicherung, die derzeit noch Pflicht ist, entfällt.

Die Familienpflegezeit muss dem Arbeitgeber acht Wochen vor Beginn mitgeteilt werden. Der Rechtsanspruch gilt auch für die Betreuung eines pflegebedürftigen minderjährigen Kindes. Familienpflegezeit und Pflegezeit können miteinander kombiniert werden, sofern 24 Monate Aus- oder Teilzeit nicht überschritten werden. Soll sich an eine Pflegezeit eine Familienpflegezeit anschließen, muss dies dem Arbeitgeber mindestens drei Monate vorher angekündigt werden.

(Quelle Text & Foto ABDA Postingservice abda.de / Erstellt von START4PUBLICITY 1/2015)

Zuzahlungsbefreiungen für 2015 neu beantragen

Zuzahlungsbefreiungen für 2015 neu beantragen

Beispielfoto ABDA Posting Service abda.de

Gesetzlich krankenversicherte Patienten können bei ihrer Krankenkasse eine Befreiung von der Zuzahlung zu Leistungen beantragen, sobald ihre finanzielle Belastung zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens (bzw. ein Prozent bei chronisch kranken Patienten) überschreitet. Da die Bescheinigung jeweils nur für ein Kalenderjahr gilt, muss eine bisher geltende Zuzahlungsbefreiung neu für 2015 beantragt werden. Mit dem Zuzahlungsrechner auf dem Gesundheitsportal www.aponet.de lässt sich ermitteln, ob die entsprechende Belastungsgrenze schon überschritten wurde oder - bei chronisch kranken Patienten - im Laufe des Jahres überschritten wird. Darauf weist der Deutsche Apothekerverband (DAV) hin. Apotheken sind gesetzlich verpflichtet, die Arzneimittelzuzahlungen einzuziehen und an die Krankenkassen weiterzuleiten, wenn vom verordnenden Arzt kein Befreiungsvermerk auf dem Rezept eingetragen ist oder der Patient keinen entsprechenden Bescheid in der Apotheke vorlegen kann.

In Deutschland sind derzeit 7,5 Millionen Patienten bei ihrer Krankenkasse von der Zuzahlung befreit, darunter 7,0 Millionen chronisch kranke Menschen. Grundsätzlich von der Zuzahlung befreit sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Volljährige Versicherte müssen dagegen grundsätzlich eine Zuzahlung an ihre Krankenkasse leisten, wenn sie Medikamente bzw. Heil- und Hilfsmittel brauchen oder z.B. Fahrtkosten, eine Krankenhausbehandlung oder Rehabilitationsmaßnahmen anfallen. Bei Arzneimitteln belaufen sich die Zuzahlungen auf 10 Prozent des Preises, mindestens aber 5 Euro und höchstens 10 Euro. Beträgt der Preis eines Arzneimittels weniger als 5 Euro, sinkt auch die Zuzahlung auf diesen Betrag. Pro Jahr summieren sich die Zuzahlungen für Arzneimittel in ganz Deutschland auf 2,0 Milliarden Euro. Die Apotheken sind darauf vorbereitet, Quittungen über Zuzahlungen auszustellen - einzeln oder als Sammelbeleg am Jahresende, wenn der Patient zum Beispiel eine Kundenkarte hat. (Quelle Text & Foto ABDA Postingservice abda.de / Erstellt von START4PUBLICITY 1/2015)

Kinder nicht als Boten in die Apotheke schicken

Kinder nicht als Boten in die Apotheke schicken

Begleiten Sie Kinder zur Abholung von Medikamenten in die Apotheke und schicken Sie Kinder nicht als Boten. Quelle Foto abda.de

Eltern sollten ihre Kinder nicht als Boten in eine Apotheke schicken. Das Gesetz verbietet Apothekern zwar nicht grundsätzlich, Arzneimittel an Kinder und Jugendliche abzugeben. Gegen den Botendienst spricht jedoch einiges: Auch vermeintlich "harmlose" rezeptfreie Medikamente können bei falscher Anwendung der Gesundheit schaden oder werden von Jugendlichen absichtlich missbräuchlich verwendet. „Wie soll ein Apotheker einen erwachsenen Patienten beraten, wenn er mit einem Kind spricht? Kinder können beispielsweise Einnahmehinweise nicht verstehen und deshalb auch nicht ausrichten", sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Wenn der Apotheker Fragen zu anderen Medikamenten des Patienten hat, beispielsweise um mögliche Wechselwirkungen zu beurteilen, kann ein Kind diese vermutlich nicht beantworten.

Ein anderer Aspekt ist das Missbrauchsrisiko von Medikamenten. Einzelne rezeptfreie Medikamente, z.B. gegen Husten oder Schlafstörungen, werden von einzelnen Jugendlichen teilweise in hoher Dosierung eingenommen, um Rauschzustände zu erzeugen. Im Internet kursieren entsprechende Anleitungen zum Missbrauch. Benkert: „Die Apotheker fragen bei der Abgabe mehrerer Packungen besonders Jugendliche nach dem Verwendungszweck. Da schwindeln Jugendliche mitunter und erzählen von ihren vielen kranken Geschwistern. Aber die Nachfrage des Apothekers ist keine Schikane, sondern trägt dazu bei, Missbrauch zu verhindern.“ Besteht der Verdacht auf Missbrauch, geben Apotheker keine Medikamente ab.

Grundsätzlich geben Apotheker Kindern und Jugendlichen Medikamente nur unter großem Vorbehalt mit. Besser ist es, wenn Erwachsene die Medikamente selbst abholen oder einen Erwachsenen um den Botengang bitten. Wer auf sich allein gestellt, bettlägerig oder gehbehindert ist, kann in der Apotheke anrufen und einen Botendienst bestellen: Im Einzelfall bringt die Apotheke dringend benötigte Medikamente umgehend bis an die Haustür. (Quelle Text & Foto ABDA Postingservice abda.de / Erstellt von START4PUBLICITY 12/2014)

Vitamin D ist unverzichtbar - aber in den Wintermonaten rar

Vitamin D ist unverzichtbar - aber in den Wintermonaten rar

Gerade in den Wintermonaten gilt es jede Minute draußen zu nutzen um ein paar Sonnenstrahlen einzufangen für die Bildung von Vitamin D. Foto abda.de

Es ist unverzichtbar für das Immunsystem und unterstützt den Knochenbau. Vitamin D brauchen wir alle - nur haben die meisten von uns im Winter zu wenig davon. Um den Mangel zu verhindern müsste es jetzt jeden Tag Lachs oder Hering geben. Denn fetter Fisch ist im Winter der beste natürliche Vitamin-D-Lieferant. Nicht, dass seine Menge ausreichen würde, um den täglichen Bedarf zu decken, aber sie wäre besser als nichts. Denn die Sonne, mit deren Hilfe wir die Substanz in der Haut bilden können, fällt als Hauptquelle aus. Von Solarien raten Experten meist ab: Zu hoch ist die Gefahr für Hautschäden. Was ist die Alternative? Supplemente, also Vitamin-D-Tabletten, nehmen? Darüber sind sich die Experten nicht einig. Aber der Reihe nach. Eins ist sicher: Verzichten kann niemand auf Vitamin D. Es sorgt dafür, dass der Körper Kalzium aufnehmen und in den Knochen einbauen kann. Ein schwerer Mangel führt bei Kindern zu einer Rachitis, jener Krankheit, bei der die Knochen weich bleiben und sich verformen, was zum Beispiel zu X- oder O-Beinen führen kann. Auch Osteoporose, der Knochenschwund, kann eine Folge von zu wenig Vitamin D sein; bei Senioren steigt bei niedrigem Spiegel zudem das Risiko für Stürze oder Knochenbrüche.

Die Bedeutung des Vitamins

Daneben sind noch andere Leiden im Gespräch, die ein Vitamin-D-Mangel möglicherweise begünstigen könnte: etwa chronische Krankheiten wie Krebs oder Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauf-Leiden, Infekte, sogar Alzheimer. Wie ist das möglich? Forscher erklären das so: Vitamin D ist eigentlich kein Vitamin, weil der Körper es selbst herstellen kann - es ist eher ein Hormon. Hormone wiederum sind biochemische Botenstoffe, die über sogenannte Rezeptoren Vorgänge im Körper beeinflussen können. Und tatsächlich: Man hat im Körper viele gewebsspezifische Vitamin-D-Rezeptoren gefunden. Der kanadische Ernährungswissenschaftler Reinhold Vieth von der Universität Toronto vergleicht die Funktion von Vitamin D mit der von Papier: "Papier als solches bewirkt nichts", sagt er. "Es ist ein Kommunikationsmittel. Würde zum Beispiel ein Geschäftsführer beschließen, den Papierverbrauch einzuschränken, um Kosten zu sparen, können Fehler auftreten. Eine wichtige Notiz würde nicht verschickt und daraufhin ein Warnschild nicht rechtzeitig aufgestellt werden." Auf den Körper übertragen heißt das: Fehlt es an Vitamin D, können Zellen unkontrolliert wachsen, Krebszellen zum Beispiel. "Auch für die Abwehr von Erregern ist Vitamin D von großer Bedeutung", sagt der Dermatologe Jörg Reichrath, stellvertretender Klinikdirektor am Uniklinikum Saarland. Das würde erklären, warum Menschen mit Vitamin-D- Mangel anfälliger für Infekte sind. Oder warum kranke Menschen oft einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben.

Keine eindeutigen Beweise

So plausibel das klingt: Bewiesen ist es nicht. "Es ist bekannt, dass kranke Menschen niedrige Vitaminspiegel haben", sagt Ingrid Mühlhauser, Professorin für Gesundheitswissenschaften an der Universität Hamburg. "Unklar ist aber, ob das eine Ursache oder Folge von Veränderungen im Körper ist." Zudem habe man bei anderen Vitaminen erlebt, dass eine zusätzliche Gabe mehr schade als nütze, etwa bei Beta-Carotin, Vitamin A oder Vitamin E. Das Problem ist: Viele Erkenntnisse über Vitamin D stammen aus Beobachtungsstudien, die auf einen Zusammenhang hinweisen, ihn aber nicht beweisen können. Dafür wären klinische Interventionsstudien notwendig, in denen an vielen Teilnehmern über Jahre untersucht wird, ob ein Wirkstoff im Vergleich zu einem Scheinpräparat etwas bewirkt. Die Forderung nach klinischen Studien sei zwar richtig, sagt Dermatologe Reichrath, doch er kritisiert, dass an die Vitamin-D-Forschung oft höhere Maßstäbe angelegt werden als zum Beispiel an Untersuchungen über das Rauchen oder den Lungenkrebs. "Nicht jeder, der raucht, bekommt Lungenkrebs. Dennoch gilt das Rauchen als Risikofaktor, für den es keine klinischen Beweise gibt, sondern nur Assoziationen sowie Labor- und Tierversuche. Das alles haben wir auch für Vitamin D." (Quelle Text & Foto ABDA Postingservice abda.de aus Stern.de Sonja Helms / Erstellt von START4PUBLICITY 11/2014)

Fitnesstipps für's Immunssytem im Kampf gegen Viren und Keime

Fitnesstipps für's Immunssytem im Kampf gegen Viren und Keime

Bewegung an der frischen Luft ist gut für das Immunsystem. Foto abda.de

Schon im Sommer ist man nicht sicher vor ihnen, und im Herbst und im Winter schlagen sie erst recht zu: Erkältungsviren. Um die 200 verschiedene soll es geben. Impfen kann man gegen so viele Keime nicht, aber sein Immunsystem fit machen. Hier einige Tipps:

Viel Bewegung

Spazieren gehen, wandern, walken oder Rad fahren. Wer das dauerhaft zwei- bis dreimal die Woche macht, stärkt Herz und Kreislauf sowie sein Immunsystem. Wenn es kälter wird, kann man drinnen Gymnastik betreiben, sich auf den Hometrainer begeben oder im Hallenbad schwimmen. Sich trotzdem täglich mindestens 30 Minuten im Freien aufzuhalten, ist für die Vitamin-D-Bildung und damit auch für das Immunsystem wichtig.

Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung hält den gesamten Körper fit. Grundregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: vielseitig essen, reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln, fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag, täglich Milch- und Milchprodukte, in Maßen Eier, Fleisch- und Wurstwaren, ein- bis zweimal pro Woche Fisch, wenig Fett und fettreiche Lebensmittel, Zucker und Salz in Maßen, Zeit nehmen fürs Essen.

Genug Vitalstoffe

Eine ausgewogene Ernährung liefert an sich alle wichtigen Nähr- und Vitalstoffe. Einer neuen Analyse der angesehenen Cochrane Collaboration zufolge scheint jedoch die zusätzliche Einnahme von Zink nach Einsetzen von Symptomen einer Erkältung deren Dauer und Schwere zu vermindern. Es gibt auch Hinweise auf vorbeugende Effekte, wenn Zink einige Monate eingenommen wurde. Allerdings muss man Zink sorgsam dosieren und sollte es zeitlich nicht unbegrenzt anwenden. Fragen dazu beantwortet Ihr Apotheker.

Temperaturreize

Arm- und Beingüsse, Wechselarm- und Wechselfußbäder, Wechselduschen und Saunieren trainieren die Blutgefäße und stärken die Abwehr. Den Arzt zuvor fragen, ob solche Anwendungen beispielsweise bei Herzerkrankungen geeignet sind. Bei morgendlichen Wechselduschen erst kurz und kräftig heiß duschen, dann auf temperiert oder kalt wechseln und herzfern, also an Beinen und dann an den Armen, mit dem Abduschen beginnen. Dann kurz Brust, Bauch und Nacken abduschen und sich gut abtrocknen.

Stressabbau

Kaum etwas setzt dem Immunsystem so zu wie Dauerstress. Daher sollte man dem Gefühl, ständig überfordert zu sein, gegensteuern. Dazu dienen Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Yoga, aber auch verhaltenstherapeutische Maßnahmen. Diese kann ein Psychologe vermitteln. Unterstützend können beruhigend wirkende pflanzliche Mittel aus der Apotheke mit Baldrian, Hopfen, Melisse oder Lavendelöl eingesetzt werden. Johanniskraut-Präparate wirken gegen leichte und mittelschwere Depressionen. Halten diese an oder treten sie häufig auf, sollte man einen Arzt oder Psychologen zurate ziehen.

Ausreichend Schlaf

Wer häufig zu wenig Schlaf bekommt, schwächt damit seine Abwehr und erhöht damit das Risiko, Infekte zu erleiden, warnt unter anderem der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte. Das Schlafbedürfnis sei individuell unterschiedlich, doch bei den meisten Menschen wären etwa acht Stunden optimal, so der Berufsverband. Wichtig auch hier: Stressabbau. Den Schlaf fördert zudem ein ruhiges, abgedunkeltes, gut gelüftetes Zimmer. Üppiges Essen, Alkohol oder Koffein sowie starke Aufregung in den drei bis vier Stunden vor dem Zubettgehen erschweren das Ein- und Durchschlafen.

Konsequente Handhygiene

Kaum etwas ist so wichtig für die Abwehr von Erkältungs- oder auch Durchfallkeimen wie regelmäßiges Händewaschen. Es sollte zur Routine werden, wenn man nach Hause oder ins Büro kommt, vor dem Essen, nach Toilettengängen oder vor und nach dem Zubereiten von Speisen. Das Händewaschen sollte stets mit Seife oder einer Waschlotion erfolgen und alle Bereiche der Hände einschließen. Das Landesgesundheitsamt von Baden-Württemberg empfiehlt eine Mindestdauer für den Waschgang von 15 bis 20 Sekunden. Desinfektionsmittel sind für den Hausgebrauch nach Auskunft des Robert Koch-Institutes nicht erforderlich. (Quelle Text & Foto ABDA Postingservice abda.de / Dr. Frank Schäfer / Erstellt von START4PUBLICITY 11/2014)

Deutsche Herzstiftung startet bundesweite Herzwochen

Deutsche Herzstiftung startet bundesweite Herzwochen

Symbolfoto abda.de Postingservice

Unter dem Motto „Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen“ informiert die Herzstiftung vom 1. bis 30. November über Diagnose und Therapie der Volkskrankheit. Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet. Jährlich werden in Deutschland über 400.000 Patienten wegen Herzrhythmusstörungen in eine Klinik eingeliefert. Allein an der häufigsten Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern leiden in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen. Oft besteht große Unsicherheit darüber, ob Herzrhythmusstörungen harmlos oder lebensbedrohlich sind und wie ihre Beschwerden gelindert oder beseitigt werden können. Um über die heutigen Möglichkeiten der Diagnose und Therapie sowie deren Nutzen und Risiken zu informieren, veranstaltet die Deutsche Herzstiftung vom 1. bis 30. November die bundesweiten Herzwochen zum Thema „Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen“ mit über 1.200 Veranstaltungen. Ausgewiesene Herzspezialisten informieren in Herz-Seminaren und im neuen Expertenratgeber der Herzstiftung über den aktuellen medizinischen Kenntnisstand und neue Entwicklungen. Patienten und Interessierte erreichen unter www.herzstiftung.de/herzwochen.html das Info-Angebot zu den Aktionswochen mit aktuellen Veranstaltungsterminen. Wer während der Herzwochen nichts verpassen will, abonniert den kostenfreien Herzstiftungs-Newsletter unter www.herzstiftung.de
Unregelmäßigkeiten des Herzschlages können völlig normal sein. Jeder hat irgendwann in seinem Leben mit Herzrhythmusstörungen zu tun. „Ob Herzrhythmusstörungen harmlos oder lebensbedrohlich sind, kann nur ein Kardiologe nach ausführlicher Untersuchung des Patienten entscheiden“, betont Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung und Kardiologe am Klinikum Stephansplatz in Hamburg. „Der Übergang zwischen normal und krankhaft ist fließend. Krankhaft bedeutet nicht immer gefährlich. Selten sind Herzrhythmusstörungen Vorläufer eines drohenden plötzlichen Herztodes. Oft liegt aber den Herzrhythmusstörungen eine Herzkrankheit zugrunde. Sie beim Facharzt zu erkennen und konsequent zu behandeln ist entscheidend.“

Oft bringen Herzkrankheiten das Herz aus dem Rhythmus
Herzrhythmusstörungen sind in der Regel – wenn sie nicht angeboren sind – keine eigene Erkrankung, sondern meistens die Folge von Herzkrankheiten. Insbesondere Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit (KHK), Herzklappenerkrankungen und Herzmuskelerkrankungen bereiten den Boden für Herzrhythmusstörungen. Bei etwa 70 % der Patienten mit Vorhofflimmern liegt Bluthochdruck vor. Auch andere Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion oder chronische Lungenerkrankungen gehen in erhöhtem Maße mit Vorhofflimmern einher. „Entscheidend für den Therapieerfolg ist die gezielte Behandlung der Grundkrankheit als eigentliche Ursache der Rhythmusstörung.“ Auch kann eine Störung der Zusammensetzung der Blutsalze (Elektrolyte) durch Kalium- und Magnesiummangel sowohl gut- wie auch bösartige Herzrhythmusstörungen auslösen oder verstärken. Ebenso können sich Genussgifte (größere Mengen von Alkohol, Kaffee, Nikotin), üppige Mahlzeiten, Schlafmangel und Stress negativ auf den Herzrhythmus auswirken.

Tückisch: Unbemerktes Vorhofflimmern – Schlaganfallgefahr!
Weil Vorhofflimmern bei der Hälfte aller Patienten ohne Beschwerden auftritt, bleibt es oft unbemerkt. „Unbehandelt sind diese Menschen schutzlos dem Schlaganfall ausgesetzt, weil sie nicht durch gerinnungshemmende Medikamente geschützt werden“, warnt Prof. Meinertz. Bei Vorhofflimmern ziehen sich durch das Flimmern die Herzvorhöfe nicht mehr regelmäßig zusammen. Der Blutstrom verlangsamt sich, Blutgerinnsel können sich bilden, die vom Blutstrom fortgeschwemmt Hirngefäße verschließen: Schlaganfall. Jedes Jahr verursacht Vorhofflimmern ca. 30.000 Schlaganfälle. Um Vorhofflimmern aufzudecken, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel sollte in jedem Haushalt ein Blutdruckmessgerät vorhanden sein. Die meisten dieser Geräte können den unregelmäßigen Herzschlag anzeigen, wenn man den Blutdruck misst. „Patienten können so Unregelmäßigkeiten des Pulses feststellen und sollten dann den Herzrhythmus beim Arzt durch ein EKG überprüfen lassen“, rät Prof. Meinertz.

Fortschritte in der Therapie: Katheterablation, neue Gerinnungshemmer, Psychokardiologie
Große Fortschritte sind besonders in der Therapie des Vorhofflimmerns zu verzeichnen. Wenn bei Patienten trotz der Behandlung mit Medikamenten erhebliche Beschwerden wie Herzrasen, Herzstolpern, Atemnot, Druckgefühl im Brustkorb, Schwindelgefühl oder Beeinträchtigung der körperlichen Belastbarkeit entstehen, kommt die Katheterablation in Betracht. Dieses Verfahren ist in der Medizin längst kein Neuland mehr. Erfahrene Rhythmologen können bei Patienten mit anfallsweisem (paroxysmalem) Vorhofflimmern nach einem einmaligen Eingriff eine Erfolgsrate von bis zu 70 % erreichen. Die Behandlung sollten nur dafür ausgewiesene Spezialkliniken durchführen. In der Schlaganfallvorbeugung bei Vorhofflimmern stehen drei neue Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung zur Verfügung: Pradaxa (Wirkstoff: Dabigatran), Xarelto (Rivaroxaban) und Eliquis (Apixaban). Diese sind den Medikamenten Marcumar/Warfarin in der Verhinderung von Schlaganfällen gleichwertig. Blutungen – die häufigsten Nebenwirkungen aller Gerinnungshemmer, auch von Marcumar – treten bei den neuen Gerinnungshemmern nicht häufiger auf als unter Marcumar. Ein großer Vorteil ist die Einfachheit der Handhabung und der fehlende Zwang, die Gerinnung ständig zu kontrollieren. Ein weiterer Vorteil: Eingriffe können in der Regel am nächsten oder übernächsten Tag durchgeführt werden, wenn die Einnahme unterbrochen wird. „Das Wichtigste: Auch die gefürchteten Hirnblutungen treten deutlich seltener auf als unter Marcumar“, stellt Prof. Meinertz fest. Allerdings: „Bei den neuen Gerinnungshemmern sind manche Fragen noch offen, zum Beispiel zur Behandlung von schweren Blutungen.“ Patienten, die mit Marcumar problemlos und sicher auf einen INR-Wert 2-3 eingestellt sind, sollten bei Marcumar bleiben. Bei stark schwankenden INR-Werten ist die Umstellung auf einen neuen Gerinnungshemmer sinnvoll. „Wenn ein Patient neu auf Gerinnungshemmer eingestellt werden soll, spricht viel für die neuen Medikamente. Die Therapieentscheidung, welches der neuen Medikamente eingesetzt wird, sollte immer für jeden Patienten individuell getroffen werden“, rät Prof. Meinertz.Schon vor der Behandlung mit den neuen Gerinnungshemmern sollten unbedingt die Nieren- und Leberwerte überprüft werden. Während der Behandlung wird empfohlen, die Nieren- und Leberfunktion mindestens einmal jährlich zu kontrollieren, ebenso den Hämoglobinwert, um versteckte Blutungen aufzuspüren. Von der Kardiologie lange vernachlässigt, spielt die Psychokardiologie eine immer wichtigere Rolle für die Behandlung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen. Bekanntlich können Stress und seelische Belastungen Herzrhythmusstörungen auslösen oder verstärken. Psychokardiologen sind z. B. wichtig, wenn Patienten unter Depressionen und Ängsten leiden, weil sie die Schockabgaben ihres implantierten Defibrillators oder dessen Ausfall fürchten.
(Quelle herzstiftung.de / ABDA Postingservice / Erstellt von START4PUBLICITY 11/2014)

Mäßiger Weingenuss schützt Herz nur bei regelmäßiger Bewegung

Mäßiger Weingenuss schützt Herz nur bei regelmäßiger Bewegung

Foto abda.de Posting und Medienservice Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA

Viele Studien deuten darauf hin, dass Wein – in Maßen genossen – dem Herzen guttun kann. Dies bestätigten nun auch tschechische Wissenschaftler in einer Studie. Allerdings fanden sie den positiven Herz-Effekt nur dann, wenn gleichzeitig auch regelmäßig Sport getrieben wurde. Eine positive Wirkung von rotem und weißem Wein zeigte sich nach einem Jahr nur bei Studienteilnehmern, die sich mindestens zweimal pro Woche sportlich betätigten, berichtete Professor Milos Taborsky jüngst auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) im spanischen Barcelona. Bei jenen Teilnehmern stiegen die Werte für "gutes" HDL-Cholesterin an, und die Werte für "schlechtes" LDL-Cholesterin sowie für das Gesamtcholesterin nahmen ab. Diese Effekte schützen die Gefäße und können so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Ohne regelmäßige Bewegung beeinflusste mäßiges Weintrinken, egal ob es sich dabei um Weiß- oder Rotwein handelte, die Cholesterinwerte dagegen nicht. "Es könnte sein, dass es zwischen geringen Mengen an Ethylalkohol aus dem Wein und Sport Synergieeffekte gibt, die vor Herz-Krankheiten schützen könnten", sagte Taborsky. Für die Studie hatten 146 Studienteilnehmer mit leichtem oder mäßig hohem Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung über ein Jahr regelmäßig entweder einem in Tschechien angebauten Weißwein (Chardonnay-Pinot) oder einem Rotwein (Pinot Noir) zugesprochen. Die konsumierten Mengen waren moderat, was nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation 0,2 Liter für Frauen und 0,3 Liter für Männer an höchstens fünf Tagen pro Woche entspricht. Das ganze Jahr über hielten die Studienteilnehmer in einem Tagebuch fest, wie viel Wein oder andere Alkoholika sie tranken, welche Medikamente sie einnahmen und welche Art von Sport sie trieben.
(Quelle Text & Foto Presseinfo Postingservice abda.de / HH / Text & Foto erstellt durch START4PUBLICITY 10/2014)

Keine Angst vor einem lebensrettenden Defibrilator

Keine Angst vor einem lebensrettenden Defibrilator

Foto abda.de barmer-gek.de . In Deutschland sterben jährlich rund 80.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Deshalb gibt es inzwischen an vielen öffentlichen Plätzen Defibrillatoren wie auf unserem Bild zu sehen. Mit ihnen kann jeder zum Lebensretter werden.

Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung sterben allein in Deutschland jährlich rund 80.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Deshalb gibt es inzwischen an vielen öffentlichen Plätzen Defibrillatoren. Mit ihnen kann jeder zum Lebensretter werden. Leider trauen sich zu wenige, das Gerät im Falle eines Falles auch zu benutzen. Wer sich an Flughäfen, U-Bahn-Stationen oder anderen öffentlichen Plätzen genau umschaut, wird es immer öfter sehen: das grüne Schild mit einem weißen Herz, in dem ein Blitz zu sehen ist. Dieses Zeichen verrät, dass hier ein Standort für einen so genannten Laien-Defibrillator ist. "Ein solches Gerät kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern stoppen. Dadurch wird wertvolle Zeit für weitere Wiederbelebungsversuche und einen schneller Transport in die Klinik gewonnen", erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer GEK. Wer also Zeuge einer Herzattacke mit Herz-Kreislaufstillstand und Bewusstlosigkeit wird, sollte sofort den Notarzt alarmieren und anschließend zum Defibrillator greifen.

Narrensichere Anwendung

Vereinfacht ausgedrückt ist ein "Defi" ein Gerät, mit dem jeder Menschen mit akuten Herzproblemen bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe leisten kann. Oder besser gesagt: Erste Hilfe leisten könnte, denn viele haben Scheu beim Einsatz des Geräts möglicherweise etwas falsch zu machen und lassen deshalb die Finger davon. Doch Marschall kann alle beruhigen. "Das Einzige, was man falsch machen kann, ist gar nichts tun. Schließlich sind die Geräte extra so konstruiert worden, dass Laien sie problemlos anwenden können." Konkret bedeutet das: Der Ersthelfer muss im Notfall nur die Elektroden ankleben, danach analysiert eine Software selbstständig den Herzrhythmus und entscheidet, ob der Elektroschock gegeben werden muss. Per Sprachsteuerung werden dem Helfer alle Schritte erläutert, die Anwendung ist also absolut narrensicher. "Jeder sollte sich vor Augen führen, dass in solchen Momenten Sekunden über Leben und Tod entscheiden können. Nur den Notarzt zu alarmieren kann manchmal zu wenig sein. Wer sich jedoch nicht überwinden kann, den 'Defi' einzusetzen, sollte wenigstens die Herz-Druckmassage und Beatmung im Verhältnis 30:2, also 30 mal Drücken, zweimal beatmen, bis zum Eintreffen des Notarztes durchführen", so Marschall.

Tipp: So geht's!

Gerät einschalten und auf Sprachanweisungen achten.

Elektroden des "Defis" auf den Brustkorb der Person kleben – wo genau, ist auf den Elektroden abgebildet.

"Defi" einschalten. Person dabei nicht berühren, da das Gerät elektronisch die Herztätigkeit prüft.

Weiter den Sprachanweisungen folgen. (Quelle Text & Foto Presseinfo Postingservice abda.de / BARMER-GEK.de / Text & Foto erstellt durch START4PUBLICITY 10/2014)

Schmerzgels oder Cremes - Wirkstoff kommt dort an wo er gebraucht wird

Schmerzgels oder Cremes - Wirkstoff kommt dort an wo er gebraucht wird

Schmerzmittel in Form von Gelen oder Cremes taugen nichts? Im Gegenteil: Richtig angewendet sind sie Schmerzmitteln zum Schlucken bei vielen Muskel- und Gelenkbeschwerden ebenbürtig. Das erklärte Professor Dr. Christel Müller-Goymann auf einer Fortbildung für Apotheker. Foto Copyright Medienservie ABDA.de

Schmerzmittel in Form von Gelen oder Cremes taugen nichts? Im Gegenteil: Richtig angewendet sind sie Schmerzmitteln zum Schlucken bei vielen Muskel- und Gelenkbeschwerden ebenbürtig. Das erklärte Professor Dr. Christel Müller-Goymann auf einer Fortbildung für Apotheker. Auf dem Weg zum Wirkort hat ein auf die Haut aufgetragenes Schmerzmittel einige Hürden zu überwinden. Zunächst ist da die tote Hornhautschicht, gefolgt von der darunterliegenden Lederhaut mit den Sinneszellen, Schweißdrüsen und Haarwurzeln. Und schließlich muss der Arzneistoff noch das Unterhautfettgewebe passieren. Wie Müller-Goymann vom Institut für pharmazeutische Technologie an der Universität Braunschweig berichtete, gelangt der Wirkstoff bei den gängigen Präparaten aber trotz dieser Barrieren in ausreichend hoher Konzentration ans Ziel. Schmerzen in den Muskeln, Sehnen und Gelenken können so erfolgreich gelindert werden. Der Clou dieser Anwendungsweise: Auf dem Weg über die Haut kommt laut der Expertin oft sogar mehr Schmerzmittel an, als wenn der Patient eine Tablette schluckt und sich der Arzneistoff seinen Weg erst über Magen, Darm und Blutgefäße bahnen muss. So erklärt sich auch ein weiterer großer Vorteil lokal angewendeter Zubereitungen: weniger Nebenwirkungen bei gleicher Wirksamkeit! Ist ja auch klar, da das Schmerzmittel nur dort landet, wo es benötigt wird. Auf die Zubereitung kommt es an! Doch nicht alle auf die Haut aufgetragenen Präparate und nicht alle Schmerzmittel wirken gleich gut. "Auf die Art der Zubereitung kommt es an", fasste die Technologie-Professorin zusammen. Müller-Goymann zufolge hätten beispielsweise Ibuprofen enthaltende Gele einen Vorteil gegenüber Cremes mit dem gleichen Wirkstoff. Durch die Zusammensetzung der Gele kann der Wirkstoff schneller in die Haut eindringen und dort, wo es schmerzt, früher wirken. Die äußerlich angewendeten Schmerzmittel finden bei Muskel- und Gelenkbeschwerden, Arthrose, Arthritis und Prellungen, Zerrungen und bei anderen Sportverletzungen Verwendung. Die Präparate enthalten Substanzen wie Diclofenac, Ibuprofen, Ketoprofen oder Piroxicam. Eine der Ausnahmen: der so bekannte Wirkstoff Acetylsalicylsäure, kurz ASS. Er ist für die lokale Anwendung ungeeignet.

Drei Tipps zur Anwendung von Schmerz-Gelen und -Cremes:

1.Wenn im Beipackzettel fünf Zentimeter steht, sollte man auch tatsächlich einen Strang aus der Tube drücken, der so lang ist. Ansonsten droht die Gefahr, dass man zu wenig Arzneistoff aufträgt und die Creme/das Gel nicht stark genug wirkt.

2.Die Creme/das Gel flächig auftragen, nicht nur punktuell. So wird der Wirkstoff besser verteilt und kommt schneller in ausreichender Konzentration am Ort des Schmerzgeschehens an.

3.Manche Präparate kann man im Kühlschrank lagern. Wenn man die Creme/das Gel dann auf die Haut aufträgt, wird der kühlende Effekt der Zubereitung intensiver wahrgenommen. Aber Vorsicht: Nicht jeder Zubereitung bekommt der Kühlschrankaufenthalt. Ob man Arzneimittel dort lagern darf, hängt von den Inhaltsstoffen ab. Ketoprofen enthaltende Präparate müssen beispielsweise bei Raumtemperatur gelagert werden. Fragen Sie zu Ihrem bevorzugten Präparat Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker – sie sind die Fachleute für Arzneimittel. (Apotheker Fabian Henkel / Quelle Text & Foto Presseinfo Postingservice abda.de / Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA / Text und Foto erstellt von START4PUBLICITY 9/2014)

Nichtrauchen ist cooler! Wettbewerb "Be smart - Don't Start" für Schulen

Nichtrauchen ist cooler! Wettbewerb "Be smart - Don't Start" für Schulen

Jugendliche darin zu bestärken, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen: Das ist das Ziel von „Be Smart – Don’t Start“, einem bundesweiten Wettbewerb, der seit 18 Jahren erfolgreich Schülerinnen und Schülern vermittelt, dass Nichtrauchen der bessere Lebensstil ist. Eine aktuelle Untersuchung aus dem Jahr 2014 kommt zu dem Ergebnis, dass durch die Teilnahme an „Be Smart – Don’t Start“ jährlich etwa 11.000 Jugendliche mehr rauchfrei bleiben. Im Schuljahr 2014/2015 findet der Wettbewerb vom 10. November 2014 bis Ende April 2015 statt. Anmeldungen sind noch bis zum 8. November unter www.besmart.info möglich. „Be Smart – Don’t Start“ hat mit dazu beigetragen, dass heute deutlich weniger Jugendliche rauchen, als noch vor zehn Jahren. Trotz dieses Erfolges zeigen die aktuellen Zahlen, dass kontinuierliche Aufklärung wichtig ist. Denn: Auch wenn sich der Anteil rauchender Jugendlicher in den vergangenen zehn Jahren mehr als halbiert hat: Es rauchen immer noch zwölf Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren regelmäßig. Zudem drängen neue Produkte wie E-Zigaretten und E-Shishas auf den Markt, die Jugendliche verleiten können, mit dem Rauchen anzufangen. „Be Smart – Don’t Start“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 6: Die Aufgabe ist es, als Klassengemeinschaft für ein halbes Jahr komplett rauchfrei zu bleiben. Klassen, die bis April 2015 rauchfrei bleiben, nehmen an einer Auslosung teil. Als bundesweiter Hauptpreis winkt eine Klassenfahrt im Wert von 5.000 Euro. In einzelnen Bundesländern werden weitere Geld- und Sachpreise vergeben. Auch Klassen, die wiederholt an „Be Smart – Don’t Start“ teilnehmen oder mit besonders kreativen Ideen das Thema Nichtrauchen im Unterricht umsetzen, können bis zu 5.000 Euro gewinnen. Im vergangenen Jahr erreichten über 75 Prozent aller teilnehmenden Klassen das Rauchfrei-Ziel: so viele wie noch nie zuvor. In diesem Schuljahr haben sich auch jetzt schon wieder mehrere tausend Schulklassen für den Wettbewerb angemeldet. „Be Smart – Don’t Start“ wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Krebshilfe e.V., der AOK, der Deutschen Herzstiftung e.V., der Deutschen Lungenstiftung sowie von weiteren öffentlichen und privaten Institutionen gefördert. Alle Informationen zum Wettbewerb, ein Link zur Anmeldung und eine Liste der Ansprechpartner für jedes Bundesland stehen auf der Webseite: www.besmart.info  
(Quelle rauchfrei-info.de / BZGA /Foto ABDA Postingservice / Text & Foto erstellt durch START4PUBLICITY 11/2014)

DAK-Gesundheitsstudie: Schwere Pilzvergiftungen nehmen bundesweit zu

DAK-Gesundheitsstudie: Schwere Pilzvergiftungen nehmen bundesweit zu

Viele Pilze haben giftige Doppelgänger.Wissen aus Büchern, Foren oder Internet reicht nicht aus. Copyright Foto abda. / dak.de

Die Zahl der schweren Pilzvergiftungen in Deutschland ist gestiegen. Aus aktuellen Daten der DAK-Gesundheit geht hervor, dass 2013 gut 41 Prozent mehr Fälle im Krankenhaus behandelt werden mussten als im Jahr zuvor. Die meisten schweren Vergiftungen hat es erneut in Bayern gegeben. Trotz des Spitzenplatzes ging die Zahl der Fälle dort jedoch im Vergleich zu 2012 zurück. Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hingegen zogen nach. Von den bundesweit 34 Fällen, die bei der DAK-Gesundheit erfasst wurden, entfielen neun auf Bayern, vier weniger als im Vorjahr. In Niedersachsen landeten 2013 sechs Pilzsammler im Krankenhaus, vier mehr als 2012. In Nordrhein-Westfalen musste 2013 vier Pilzvergiftung stationär behandelt werden. 2012 gab es dort noch keine Fälle. „Vor allem in Süddeutschland hatten viele Menschen lange Zeit Angst, dass Pilze radioaktiv belastet sein könnten – eine Nachwirkung der Tschernobyl-Katastrophe“, sagt die DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. Doch diese Sorge verschwinde langsam, mehr Menschen sammeln Pilze. „Ich kann unerfahrenen Sammlern nur raten, sehr vorsichtig zu sein“, sagt Thomas. Angelesenes Wissen aus Bestimmungsbüchern oder Pilzforen im Internet reiche nicht aus, um Pilze sicher bestimmen zu können. „Sehr viele Pilze haben giftige Doppelgänger“, warnt die Ärztin. Wer nach einer Pilzmahlzeit unter Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen leidet, sollte sofort den Notarzt (112) rufen oder sich an den Giftnotruf in seinem Bundesland wenden. Keinesfalls sollte man in Eigenregie mit Medikamenten experimentieren. „Trinken Sie viel Wasser“, rät Thomas. „Wenn der Betroffene bewusstlos wird, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage.“ Empfehlenswert sei es, Pilzreste zur Behandlung mitzunehmen. (Quelle Text & Foto Presseinfo Postingservice abda.de und DAK Presse / Die DAK-Gesundheit ist mit 6,3 Millionen Versicherten die drittgrößte Krankenkasse in Deutschland. Text & Foto erstellt durch START4PUBLICITY 10/2014)

Schmerzmittel für Kinder: Gut wirksam, aber nicht harmlos

Schmerzmittel für Kinder: Gut wirksam, aber nicht harmlos

Bei Verwendung von Schmerzmitteln bei Kindern in der Apotheke beraten lassen, denn neben guter Wirkung gibt es auch einige Nebenwirkungen zu beachten und die Dosierung. Copyright Foto Medienservice / Presseinfo ABDA.de

In Deutschland versäumen Kinder jährlich etwa eine Million Schultage wegen Kopfschmerzen. „Es gibt gut verträgliche Schmerzmittel für Kinder. Leider werden rezeptfreie Schmerzmittel in der Werbung oft verharmlost und als ‚speziell für Kinder‘ angepriesen. Eine Daueranwendung von Schmerzmitteln kann aber auch bei Kindern Kopfschmerzen auslösen“, sagte Prof. Dr. Boris Zernikow beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Kinderarzt ist Chefarzt der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln der Universität Witten/Herdecke. Grundsätzlich gilt, dass Schmerzmittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht häufiger als zehnmal pro Monat eingenommen werden sollten. Rezeptfreie Schmerzmittel mit Paracetamol oder Ibuprofen werden bei Kindern oft eingesetzt. Beide Arzneistoffe haben Vor- und Nachteile. Paracetamol ist gut verträglich und auch für die ersten Lebensmonate zugelassen. Es gibt verschiedene Darreichungsformen wie Tabletten, Zäpfchen oder Säfte. Paracetamol wirkt aber nur schwach schmerzhemmend. Da es leicht zu gefährlichen Überdosierungen kommt, darf die gewichtsabhängige Tageshöchstdosis nicht überschritten werden. Zernikow: „Paracetamol ist in vielen Kombipräparaten enthalten. Wer seinem Kind mehrere rezeptfreie Medikamente gibt, etwa gegen eine Erkältung, sollte mit dem Apotheker über die Gesamtdosis an Paracetamol sprechen.“ Ibuprofen wirkt stärker und länger schmerzhemmend als Paracetamol. Gefährliche Überdosierungen sind nicht bekannt. Ibuprofen ist erst für Kinder ab dem 6. Lebensmonat zugelassen. Etwa 7 bis 10 Prozent aller 7- bis 15-Jährigen leiden unter Migräne. Ibuprofen ist Mittel der Wahl und sollte möglichst früh gegeben werden. Die Dosis richtet sich nach dem Körpergewicht des Kindes, maximal dürfen 600 Milligramm pro Tag eingenommen werden. Zusätzlich können Arzneistoffe aus der Gruppe der Triptane bei Migräneattacken helfen. Sie lindern die Begleitsymptome wie Übelkeit und Erbrechen. Laut Zernikow sind Nasensprays mit dem Wirkstoff Sumatriptan derzeit das Mittel der ersten Wahl für Kinder ab 12 Jahren. „Die Handhabung des Nasensprays unterscheidet sich von der eines Schnupfensprays. Eltern und Jugendliche sollten sich die korrekte Anwendung in der Apotheke demonstrieren lassen“, rät Zernikow. (Quelle Text & Foto Presseinfo Postingservice abda.de / Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA / Text und Foto erstellt von START4PUBLICITY 9/2014)

Parkinson-Patienten sollten Einnahmezeitpunkte genau beachten

Parkinson-Patienten sollten Einnahmezeitpunkte genau beachten

Für Kunden unverzichtbar: Arzneimittelberatung in Ihrer Apotheke. Copyright Foto abda.de Medienservice

Patienten, die gegen eine Parkinson-Erkrankung Medikamente einnehmen, sollten sich in der Apotheke über den genauen Einnahmezeitpunkt informieren. „Eine allgemeine Dosierungsempfehlung wie ‚dreimal täglich eine Tablette‘ oder ‚mittags‘ ist oft zu ungenau“, sagte Apothekerin Hiltrud von der Gathen beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Besser ist es, sich die Einnahmezeitpunkte mit genauen Zeitangaben zu notieren und die Medikamente pünktlich einzunehmen.“ Etwa 70 Prozent aller Parkinson-Patienten werden mit dem Wirkstoff Levodopa oder Medikamenten aus der Gruppe der so genannten Dopaminagonisten behandelt. Diese Medikamente gleichen den Mangel des körpereigenen Botenstoffs Dopamin aus, der für die Bewegungsstörungen der Patienten verantwortlich ist. Von der Gathen: „Ich empfehle, Levodopa nicht zum Mittagessen, sondern entweder 30 Minuten vor oder 90 bis 120 Minuten nach einer eiweißreichen Mahlzeit einzunehmen.“ Gelangt das Medikament gleichzeitig mit Milch, Eiern, Fleisch oder anderen eiweißreichen Lebensmitteln in den Magen, wird der Wirkstoff Levodopa nicht ausreichend ins Blut aufgenommen. Die Folge ist, dass die Bewegungsstörungen nicht ausreichend behandelt werden. Die Dopaminagonisten werden hingegen zum Essen eingenommen. Wichtig ist die Beratung in der Apotheke auch, um die Therapietreue der Patienten zu verbessern. „Wenn die Medikamente auch nur eine Viertelstunde später als geplant eingenommen, wirken sie nicht so gut, wie es möglich wäre. Ich rate Patienten auch dringend davon ab, die Dosis auf eigene Faust zu verringern oder das Medikament ohne Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker abzusetzen“, sagte die Apothekerin. Levodopa und Dopaminagonisten sind bewährte Medikamente, die gegen Bewegungseinschränkungen zuverlässig helfen. Wenn die Patienten die möglichen Nebenwirkungen dieser Medikamente kennen, können sie oft besser damit umgehen. „Patienten halten zum Beispiel eine zu Behandlungsbeginn auftretende Übelkeit für eine Unverträglichkeit. Das stimmt aber nicht: Die Übelkeit ist ein Zeichen dafür, dass die Wirkung der Medikamente einsetzt. Diese Nebenwirkung lässt zum Glück innerhalb von ein bis zwei Wochen deutlich nach“, sagte von der Gathen. Auch für andere häufige Begleitbeschwerden wie Verstopfung, Schlaf- oder Kreislaufstörungen kennt der Apotheker Lösungen. ( Quelle Text & Foto Presseinfo abda.de / Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA / Text und Foto erstellt von START4PUBLICITY 9/2014)

Bindehautentzündung nur ein bis zwei Tage selbst behandeln

Bindehautentzündung nur ein bis zwei Tage selbst behandeln

Quelle und Copyright Abda.de / ABDA Posting Service

Zu viel Sonne, gechlortes Wasser oder zu viel Wind: Rote, brennende oder juckende Augen sind oft ein Symptom einer Bindehautentzündung. Sie entsteht, wenn die Augen gereizt werden oder mit Bakterien oder Viren infiziert sind. Nicht immer sind gerötete Augen harmlos. „Eine Behandlung in Eigenregie ist mit rezeptfreien Medikamenten für ein bis zwei Tage möglich. Zum Augenarzt sollte man gehen, wenn die Beschwerden länger als zwei bis drei Tage andauern oder wenn Schmerzen oder Sehstörungen auftreten",  sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Gegen trockene Augen oder bei einem Fremdkörpergefühl im Auge werden „künstliche Tränen“ eingesetzt. Das sind Tropfen oder Gele, die das Auge feucht halten und schmieren. Trockene Augen können eine Nebenwirkung von Medikamenten sein: Zum Beispiel trocknen einige Medikamente gegen Depressionen oder Bluthochdruck die Augen aus. Ist die Rötung durch eine Allergie verursacht, helfen Augentropfen mit antiallergischen Wirkstoffen. Rezeptfreie Augentropfen mit gefäßzusammenziehenden Wirkstoffen können den Blutdruck steigern. Patienten mit Bluthochdruck oder einer Schilddrüsenüberfunktion sollten sie nur nach ärztlichem Rat anwenden. Auch Hausmittel können helfen: Kompressen mit kaltem Wasser werden oft als angenehm empfunden. Kältepackungen aus der Gefriertruhe sind aber nicht empfehlenswert, da sie zu kalt sind. Auflagen mit Kamillen- oder andere Kräutertees sind ebenfalls nicht geeignet, denn sie können Bakterien in die Augen einschleppen. „Sind die Augen gereizt, brauchen sie Ruhe - also besser nicht lange lesen und Bildschirmarbeit vermeiden“, rät Benkert. Auf Kontaktlinsen und das Reiben des Auges sollten Betroffene verzichten.Benkert: „Bei der Anwendung von Augentropfen passieren leicht Fehler. Der Apotheker demonstriert seinen Patienten gerne die korrekte Handhabung.“ Augentropfen sind nach Anbruch nur begrenzt haltbar – je nach Präparat zwischen einem Tag und sechs Wochen. Das Öffnungsdatum deshalb am besten direkt auf der Packung notieren. Einmal-Augentropfen sollten nicht aus falsch verstandener Sparsamkeit länger als einen Tag angewendet werden, sonst kann es zu einer Infektion des Auges kommen. (Quelle Text & Foto Posting Service ABDA.de / Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA / Text und Foto erstellt von START4PUBLICITY 9/2014)

Bei Knoblauch gilt: Keine Wirkung ohne Geruch

Bei Knoblauch gilt: Keine Wirkung ohne Geruch

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Schon im Mittelalter lobte man den Knoblauch (Allium sativum) in Europa wegen seiner Eigenschaften als Heilmittel. Vor allem die Benediktinermönche bauten ihn an, weil sie ihn für ein gutes Mittel gegen Infektionskrankheiten hielten. Sogar vor der Pest sollte er schützen. Heute wird Knoblauch meist gegen Krankheiten empfohlen, die durch die übliche, üppige Ernährung verursacht werden: allen voran zu hohe Blutfettspiegel und die daraus resultierende Arteriosklerose. In Studien senkte Knoblauch deutlich den Gesamt - Cholesterinwert, und auch Ablagerungen in den Gefäßen nahmen nach mehrwöchiger Einnahme von Präparaten aus der aromatischen Knolle ab. Als Hauptwirkstoffe werden die schwefelhaltigen Bestandteile des Knoblauchs angesehen, die auch den typischen Geruch verursachen. Daher gilt: keine Wirkung ohne Geruch. Neben öligen Knoblauchauszügen werden in erster Linie Kapseln eingesetzt, die Knoblauchpulver enthalten. Um das Pulver zu gewinnen, werden frische Knoblauchzehen geschält und klein geschnitten und danach im Luftstrom drei bis vier Tage lang schonend getrocknet. Das Pulver enthält alle wertvollen Inhaltsstoffe der Knolle in konzentrierter Form, daher eignen sich diese Zubereitungen besser für eine arzneiliche Anwendung als frischer Knoblauch. (Quelle Text & Foto Posting Service ABDA.de / Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA / Text und Foto erstellt von START4PUBLICITY 9/2014)

Kopfläuse sind kein Zeichen mangelnder Hygiene

Kopfläuse sind kein Zeichen mangelnder Hygiene

Kopfläuse sind kein Hygieneproblem bei Kindern. Copyright Foto ABDA (www.abda.de).

Kopfläuse befallen meist Kinder, die sie untereinander weiterverbreiten. Entgegen des Vorurteils hat Kopflausbefall nichts mit Unsauberkeit zu tun. Es spielt für die Übertragung keine Rolle, ob man sich häufig die Haare wäscht oder nicht. „Kopfläuse verschwinden nur durch die wiederholte Anwendung eines entsprechenden Präparats und wenn die Haare zusätzlich ausgekämmt werden“, sagt Gabriele Overwiening, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Bundesapothekerkammer. Kopfläuse sind etwa zwei Millimeter große Parasiten, die sich von menschlichem Blut ernähren. Ihre Stiche in die Kopfhaut jucken und können sich entzünden. Bei einem Befall sind mehrere Lebensstadien gleichzeitig zu finden, von den Eiern (Nissen) bis zu erwachsenen Tieren. Weil Kopflausmittel nicht alle Lebensstadien gleichzeitig zuverlässig abtöten, können nach einer einmaligen Behandlung neue Larven schlüpfen. Deshalb ist nach 8 bis 10 Tagen eine Wiederholungsbehandlung unbedingt zu empfehlen. Die korrekte Anwendung der verschiedenen Präparate gegen Kopfläuse ist je nach verwendetem Produkt unterschiedlich. Mögliche Fehler sind zu kurze Einwirkzeiten, zu sparsames oder ungleichmäßiges Auftragen. Um eine starke Verdünnung zu vermeiden, sollten die Mittel nicht im tropfnassen Haar verteilt werden. Die Behandlung mit Kopflausmitteln wird durch Auskämmen ergänzt. Mit einem speziellen, sehr feinen Kamm lassen sich die Nissen entfernen. Weniger schmerzhaft ist das Kämmen, wenn die Haare nass und mit viel Pflegespülung geschmeidig gemacht worden sind. Übertragen werden Kopfläuse durch direkten Kontakt, etwa wenn Kinder beim Spielen die Köpfe zusammenstecken, oder über gemeinsam benutzte Gegenstände wie Bürsten oder Fahrradhelme. Kopfläuse können weder springen noch außerhalb der Haare weite Strecken krabbeln. Da sie nur auf Menschen überleben, werden sie durch Haustiere nicht übertragen. Hat ein Kind Kopfläuse, müssen sich Eltern nicht nur um ihr eigenes Kind kümmern. Sie sind nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtet, zusätzlich die Schule oder den Kindergarten zu informieren. Betroffene Kinder dürfen die Gemeinschaftseinrichtungen erst wieder besuchen, wenn der Kopflausbefall ausgestanden ist. (Quelle Text & Foto Posting Service ABDA / Text und Foto erstellt von START4PUBLICITY 8/2014)

So essen Kinder ihr Gemüse

So essen Kinder ihr Gemüse

Dass Kinder das ihnen vorgesetzte Gemüse verschmähen, ist nicht unabänderlich. © MNStudio - Fotolia

Viele Kinder verschmähen das ihnen vorgesetzte Gemüse, weil es ihnen nicht schmeckt. Dass dies nicht so sein muss, konnten britische Wissenschaftler jetzt in einer Studie zeigen. Ihnen zufolge gilt auch im Hinblick auf Gemüsegeschmack die Devise "früh übt sich". Wer möchte, dass Kinder ihr Gemüse essen, sollte es ihnen zudem nicht nur früh genug vorsetzen sondern vor allem auch immer wieder anbieten, raten die Forscher. Professorin Marion Hetherington von der University of Leeds, Leiterin der Studie, motiviert: "Selbst bei pingeligen Kindern oder solchen, die kein Gemüse mögen, kann es unserer Studie zufolge manchmal helfen, ein Gemüse fünf- bis zehnmal vorzusetzen, um die Einstellung zu ändern." Die Ergebnisse sprächen darüber hinaus dagegen, dass Kinder ihr Gemüse nur dann essen, wenn es ihnen heimlich untergejubelt oder der Eigengeschmack durch Zusätze mit anderen Geschmacksrichtungen überdeckt wird. In ihrer Studie hatten die issenschaftler untersucht, wie Kleinkinder aus Großbritannien, Dänemark und Frankreich auf ein neues Gemüse, genauer gesagt Artischocken, reagierten. Die jüngsten Kinder wurden gerade nicht mehr gestillt, die ältesten waren 38 Monate alt. Alle hatten sie Artischocken-Püree vorgesetzt bekommen, entweder pur, mit Zucker gesüßt oder mit Pflanzenöl angereichert. Nach ihrem Essverhalten teilten die Forscher die Kinder in vier Gruppen ein: Mit 40 Prozent war die Gruppe der "Lerner" am größten. Dies waren die Kinder, die mit der Zeit mehr Artischocke aßen als zu Beginn. Rund 20 Prozent waren "extrem gute Esser", die jedes Mal mehr als drei viertel der vorgesetzten Portion verputzten. 16 Prozent aßen auch nach dem fünften Vorsetzen so gut wie nichts davon, der Rest der Kinder konnte keiner dieser Gruppen eindeutig zugeordnet werden. Insgesamt stellten die Forscher fest, dass jüngere Kinder mehr Artischocken-Püree aßen als ältere Kinder. Die Forscher erklären dies damit, dass Kinder ab etwa zwei Jahren weniger bereit sind, Neues auszuprobieren und damit beginnen, bestimmte Nahrungsmittel zurückzuweisen. Für die verzehrten Mengen machte es außerdem so gut wie keinen Unterschied, ob das Püree pur oder gesüßt auf den Tisch kam. (Quelle Text & Foto aponet.de /HH/ © Foto MNStudio - Fotolia / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 6/2014)

WM: Mit PECH und 11+ gegen Fußball-Verletzungen

WM: Mit PECH und 11+ gegen Fußball-Verletzungen

Nach dem Zwischenfall, der zur Verletzung führte, kümmert sich Mannschaftsarzt Dr. med. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (rechts) um Shkodran Mustafi. © picture alliance / GES-Sportfoto

Die WM ist für Shkodran Mustafi, Verteidiger der Fußball Nationalmannschaft, zu Ende. Er zog sich im Spiel gegen Algerien einen Muskelfaserriss am linken Oberschenkel zu und muss mehrere Wochen aussetzen. Auch Millionen Freizeitsportler kennen das Problem schmerzhafter Verletzungen. aponet.de sagt, was im Falle des Falls zu tun ist und wie man gezielt vorbeugen kann.

Als Mustafis Mannschaftskollege Per Mertesacker in seinem mittlerweile legendären Interview davon sprach, sich jetzt erstmal "drei Tage in die Eistonne" legen zu wollen, hat er damit bereits einen grundlegenden Tipp zur Behandlung von Sportverletzungen umschrieben. Die Sofortmaßnahmen, um Verletzungsfolgen einzudämmen, fassen Sportmediziner in der sogenannten PECH-Regel zusammen: Pause – Eis – Kompression – Hochlagern, in genau dieser Reihenfolge. Das bedeutet: Spiel unterbrechen, betroffenes Gelenk kühlen, Kompressionsverband anlegen und Bein ruhigstellen. Um das Verletzungsrisiko für Spieler schon im Vorfeld zu minimieren, setzt der Weltfußballverband FIFA auf sein Aufwärmprogramm "11+". Es umfasst u.a. Übungen für die Kraft, das Gleichgewicht und zum Laufen. Beim Lauftraining beispielsweise ist es wichtig, geradeaus zu laufen. Der Oberkörper bleibt aufgerichtet, Hüfte, Knie und Füße bilden eine senkrechte Linie. Bei den meisten Übungen kommt es auf die korrekte Kniestellung an, damit das Gelenk nicht nach innen knickt. Alle Übungen des "11+"-Programms finden sie mit Bildern unter www.f-marc.com. Je genauer die einzelnen Übungen ausgeführt werden, desto größer der Effekt. Denn schnelle Richtungs- und Bewegungswechsel, kurze Sprints und spontane Belastungsspitzen sowie Kopfballduelle und Zusammenstöße machen den Sport aus. Eine wissenschaftliche Studie, an der fast 2.000 Nachwuchsspielerinnen teilnahmen, hat ergeben, dass Teams, die das "11+"-Programm mindestens zweimal pro Woche ausführten, 30 bis 50 Prozent weniger verletzte Spieler zu verzeichnen hatten als Mannschaften, die sich wie gewohnt aufwärmten. (Quelle Text & Foto aponet.de /JW / RF/ © picture alliance / GES-Sportfoto/ Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 7/2014)

Länger Leben: Bewegen ist das beste Medikament dafür

Länger Leben: Bewegen ist das beste Medikament dafür

Frauen über 50 profitieren von regelmäßiger Bewegung überdurchschnittlich für ihre Gesundheit © Foto MNStudio - Fotolia

Frauen über 50 würde es gut tun, wenn sie von ihrem Hausarzt ein maßgeschneidertes Sportprogramm verschrieben bekämen. Das legt eine australische Studie nahe, die erhebliche Auswirkungen regelmäßiger Bewegung auf die geistige und körperliche Gesundheit gefunden hat. Zusätzlich zur konventionellen Behandlung von geistigen und körperlichen Gesundheitsproblemen könnten Frauen jenseits der 50 von einem individuell angepassten Trainingsplan profitieren, so die Wissenschaftler von der Technischen Universität Queensland. Sie hatten Studien aus einem Zeitraum von fünf Jahren zusammengetragen und daraus den Einfluss von Sport auf die Gesundheit älterer Frauen überprüft. In allen Studien zeigte sich, dass körperliche Aktivität helfen kann, dem geistigen und körperlichen Abbau entgegenzuwirken. Außerdem könne regelmäßiger Sport zu einem längeren Leben beitragen, insbesondere wenn er Teil eines gesunden Lebensstils sei, berichten die Wissenschaftlerinnen in der medizinischen Fachzeitschrift Maturitas. Während sonst jedoch oft die Rede davon ist, dass schon 30 Minuten leichte körperliche Aktivität pro Tag die Gesundheit deutlich verbessern, glauben die Forscher, dass mehr besser sei. "Ältere Frauen sollten sich fünfmal pro Woche 30 bis 45 Minuten mit moderater bis hoher Intensität sportlich betätigen", sagt Professorin Debra Anderson. "Und damit meinen wir Sport, bei dem man ins Schnaufen kommt." Hierfür seien neben Walking eine ganze Reihe von Sportarten geeignet, die sich positiv auf die Ausdauer auswirken, zum Beispiel Laufen, Wandern, Schwimmen oder Reiten. Damit die Intensität stimme, sei es wichtig, dass das Trainingsprogramm maßgeschneidert und damit den individuellen Bedürfnissen einer Frau angepasst sei. (Quelle Text & Foto aponet.de / HH / © Foto Jenny Sturm - Fotolia / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 8/2014)

Was kann ich bei Allergien tun und wie sich schützen?

Was kann ich bei Allergien tun und wie sich schützen?

So eine blühende Blumenwiese können Pollenallergiker nur bedingt genießen. Lesen Sie hier, was sie tun können und wie Sie sich vor Allergien schützen. © mauritius images

Frühblüher machen Pollenallergikern schon jetzt das Leben schwer. Was gegen Allergiebeschwerden hilft, erklärt Apotheker Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein.
Herr Engelen, hilft eine Hyposensibilisierung kurzfristig? Engelen: Man sollte den Auslösern einer Allergie soweit möglich aus dem Weg gehen. Eine Hyposensibilisierung läuft über mehrere Jahre, sie hilft nicht kurzfristig. Bei anderen Methoden werden die allergieauslösenden Substanzen in niedriger Konzentration beispielsweise in Form von Tabletten unter die Zunge gelegt. Wer mehr zur Hyposensibilisierung wissen will, sollte sich an seinen Arzt wenden.
Welche antiallergischen Präparate sollte man im Hause haben? Engelen: Man sollte Heuschnupfen nicht als Bagatelle abtun. Unbehandelt kann es zu Komplikationen wie einem allergischen Asthma kommen. Viele antiallergische Medikamente können in der Selbstmedikation angewendet werden. Die sogenannten Antihistaminika zum Einnehmen können müde machen. Bei modernen Wirkstoffen ist diese Nebenwirkung aber geringer als bei älteren. Die Langzeiteinnahme ist besser als die Adhoc-Medikation bei Bedarf. Ich rate dazu, auch auf die persönlichen Schwachstellen zu achten und lokal wirkende Allergiemittel anzuwenden. Augentropfen helfen gegen tränende Augen, Nasensprays gegen einen Fließschnupfen. Lokale Antihistaminika wirken schnell, deshalb werden sie in der Regel bei Bedarf angewendet. Die lokal eingesetzten Glucocorticoide, oft vereinfacht Kortison genannt, sind ebenfalls Mittel der ersten Wahl. Man muss aber wissen, dass ihre Wirkung erst verzögert einsetzt. Nasensprays mit Kortison können mit den Heuschnupfenmitteln zum Einnehmen kombiniert werden. Richtig eingesetzt besteht nur ein minimales Risiko für Nebenwirkungen. Bei schweren Allergien kann der Arzt weitere Medikamente verschreiben.
An welchen Urlaubszielen bleibt man als Allergiker einigermaßen beschwerdefrei? Engelen: Wer unter einer Pollenallergie leidet, kann das bei der Reiseplanung berücksichtigen: Günstig sind Urlaubsziele im Hochgebirge und am Meer. Bei einer Hausstauballergie kann man im Hotel nach entsprechender Ausstattung fragen.  (Quelle Text & Foto aponet.de /RF/ © Foto mauritiua images/ Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 3/2014)

Auch bei Gelenkschmerzen immer in Bewegung bleiben

Auch bei Gelenkschmerzen immer in Bewegung bleiben

Um die Gelenke gesund zu erhalten, eignet sich Fahrradfahren hervorragend. © Foto Techniker Krankenkasse

Bei Schmerzen in Gelenken oder der Wirbelsäule riet der Arzt früher, die betreffende Körperregion zu schonen. Heute lautet das Motto: Bewegung hilft –sofern sie vernünftig dosiert ist. Lange Zeit versuchte Sonja T., ihrem Knieschmerz nicht allzu viel Bedeutung beizumessen. Doch das anfängliche Zwicken entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer schmerzhaften Behinderung, die sich immer weniger ignorieren ließ. Der stechende Schmerz bei schnellen Dreh- oder Stoppbewegungen machte es ihr unmöglich, weiter ihrem geliebten Sport, dem Volleyball, nachzugehen. Ihr blieb nur der Gang zum Hausarzt, der sie weiter zu dem Orthopäden Dr. Hermann Schwarz in Freudenstadt überwies. Nach eingehender Untersuchung lautete dessen Diagnose: "Arthrose in beiden Kniegelenken." Dr. Schwarz erklärte Sonja T., dass es sich bei einer Arthrose um eine Erkrankung des Gelenkknorpels handelt. "Dabei kommen zwei Dinge zusammen: zum einen der Verschleiß, der sich im Laufe der Jahrzehnte einstellt, und zum anderen Entzündungsprozesse, die dem Knorpelgewebe im Gelenkspalt weiter zusetzen.

"Darf ich jetzt gar keinen Sport mehr treiben?", fragte Sonja T. ängstlich. Der Orthopäde konnte sie beruhigen. "Sie sollen sich sogar möglichst viel bewegen, aber mit Bedacht. Und weil Sie im Moment akute Schmerzen haben, müssen wir da zunächst besonders vorsichtig sein." In dieser Hinsicht hat bei Orthopäden, aber auch bei Rheumaärzten ein Umdenken stattgefunden. Früher lautete die erste Empfehlung, das Gelenk oder die Wirbelsäule möglichst ruhig zu stellen. Heute weiß man es besser. "Sport und Bewegung können auf verschiedenen Ebenen den Arthroseprozess positiv beeinflussen", sagt der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Professor Dr. med. Wolfgang Rüther. Allerdings, schränkt der Orthopäde ein, sollte der Patient dabei extreme Belastungen vermeiden. Der Grund dieser veränderten Sichtweise liegt in neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Funktionsweise des Knorpels. Rüther: "Der Knorpel besitzt keine Blutgefäße. Die Knorpelzellen werden über die Gelenkflüssigkeit ernährt. Bei Bewegung werden die Nährstoffe quasi in den Knorpel einmassiert." Werden das Gelenk oder die Wirbelsäule zu wenig aktiviert, bekommen die Knorpelzellen nicht ausreichend Nährstoffe und sterben im schlimmsten Fall sogar ab.

Was hilft bei Gelenkschmerzen?

Neben den gängigen Schmerzmedikamenten, zum Beispiel mit den Wirkstoffen Diclofenac, Naproxen oder Ibuprofen, gibt es auch den Versuch, den Gelenkknorpel in seiner Funktionsweise positiv zu beeinflussen. Dafür steht etwa Hyaluronsäure zur Verfügung, die direkt ins Gelenk gespritzt wird und für eine bessere Schmierung sorgt. Das kann den Schmerz lindern. Dafür muss der Schmerz allerdings wirklich im Gelenk lokalisiert sein. Liegt die Schmerzursache bei den Bändern und Sehnen um das Gelenk herum, hilft eine solche Maßnahme nicht. Präparate mit Glucosamin- oder Chondroitinsulfat unterstützen die Versorgung des Knorpelgewebes. Um aber ein stark schmerzendes Gelenk wieder bewegen zu können, sind Schmerzmedikamente vonnöten. Um akute Entzündungen zu lindern, eignen sich schmerzlindernde Arzneistoffe, die auch antientzündlich wirken. Das sind beispielsweise Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac. Auch Spritzen mit Kortison beziehungsweise Kortikoiden können entzündlich bedingte Gelenkbeschwerden deutlich lindern. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, um sich wieder bewegen zu können und um die Gelenke damit zu stabilisieren.

Schonhaltungen vermeiden

Sonja T. bekommt von ihrem Arzt neben Schmerzmitteln Physiotherapie verschrieben. Denn Patienten mit schmerzenden Kniegelenken neigen zu einer Schonhaltung. Diese unnatürliche Haltung belastet jedoch andere Gelenke, Sehnen und Bänder rund um das betroffene Knie. Und die antworten dann ebenfalls mit Schmerzen. Ein Physiotherapeut achtet auf solche Fehlbelastungen, unterstützt ausbalancierte Bewegungen und sorgt mit entsprechenden Übungen für einen Muskelaufbau, der das Knie stabilisiert.

Orthopäde Rüther weiß: "Vor allem bei raschen Bewegungen braucht jedes Gelenk eine sichere Führung durch die Muskulatur." Ist die Muskelsteuerung des Gelenkes mit ihrer feinen Abstimmung der verschiedenen Muskelgruppen gestört, gerät das Gelenk bei Bewegung "ins Schlingern". Das schädigt den Knorpel zusätzlich.

Sanfter Sport schmiert die Gelenke

Die Deutsche Rheuma-Liga empfiehlt möglichst sanfte Sport- und Bewegungsprogramme. Dies richtet sich an alle Menschen mit Gelenk- oder Wirbelsäulenerkrankungen. Denn auch die Bandscheiben, die Puffer in der Wirbelsäule, bestehen aus Knorpelgewebe. Besonders wichtig ist regelmäßige Bewegung. Als gelenkschonend gilt zum Beispiel Schwimmen. Es fördert den Muskelaufbau, steigert generell das Leistungsvermögen, bessert die Beweglichkeit und fördert das Wohlbefinden. Dabei sollte das Wasser nicht zu kalt sein. Ebenso empfehlen die Fachleute Radfahren, weil es eine achsengerechte Bewegung ermöglicht, die Gelenke entlastet und das Herz-Kreislauf-System stärkt. Mountainbiking führt dagegen oft zu erheblichen Erschütterungen und mutet Wirbelsäule sowie Gelenken zu viel zu. Im Gegensatz zum Jogging ist das ruhigere Wandern, eventuell in Form des Nordic Walking, gut bei Verschleißerkrankungen wie Arthrose. Die sanfte, gleichmäßige Aktivität unterstützt sowohl Hüft- als auch Kniegelenke, trainiert die Beinmuskulatur und hilft speziell Menschen mit Rückenschmerzen, Osteoporose oder Fibromyalgie. Tanzen eignet sich ebenfalls sehr gut. Die Musik sorgt nicht nur für positive Stimmung, die tänzerische Bewegung verfeinert auch das Gefühl für den eigenen Körper und unterstützt eine sichere Balance.

Entspannen heißt nicht "nichts tun"

Die Rheuma-Liga sieht ebenfalls Entspannungsübungen als sinnvoll an. Qigong und Yoga helfen beispielsweise mit ihren Atem- und Bewegungsübungen, innere Ruhe und Entspannung zu finden. Eine aufrechte Körperhaltung wirkt falschen Gelenkstellungen entgegen. Und eine bewusste Atmung vermittelt nicht nur zwischen Körper und Geist, sondern kann außerdem Schmerzen lindern. Sonja T. bemüht sich zunächst einmal, das akute Schmerzgeschehen durch Arzneimittel in den Griff zu bekommen. Nachdem der Schmerz auf ein erträgliches Niveau gesunken ist, macht sie Wassergymnastik und geht zum Physiotherapeuten. Mit ihm trainiert sie eine ausgewogene Belastung der Kniegelenke. Hilfreich war für sie auch eine Massage der Sehnenansätze.

Zu ihrem geliebten Volleyball ging sie weiterhin – als Zuschauerin. Erst nach vielen Wochen Aufbautraining traute sie sich, in Abstimmung mit ihrem Orthopäden, selbst wieder mitzuspielen. "Versuchen Sie, eine sanfte Spielart zu entwickeln, mit weniger harten Stopps und Drehungen", rät ihr Dr. Schwarz. "Ich werde mein Bestes tun", verspricht sie ihm. (Quelle Text & Foto aponet.de / Text Reimund Freye / © Foto TKK / (Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY 2/2014)

Behandelt der Arzt ohne elektronische Gesundheitskarte?

Behandelt der Arzt ohne elektronische Gesundheitskarte?

Krankenversicherte sind ab dem 1. Januar 2014 dazu verpflichtet, die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) zu verwenden.

Krankenversicherte sind ab dem 1. Januar 2014 dazu verpflichtet, die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) zu verwenden. Wer zu Jahresbeginn noch keine eGK hat, muss jedoch nicht befürchten, in der Praxis abgewiesen zu werden. Die eGK löst ab Jahresbeginn 2014 die alte Krankenversichertenkarte ab. Das hat der Gesetzgeber so vorgesehen. Ein kleiner Teil der Versicherten besitzt diese neue Karte jedoch noch nicht. Welche Probleme sind zu erwarten? Wer noch keine eGK hat, könne nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung seine alte Karte erst einmal weiter einsetzen, sofern diese vom Aufdruck her noch gültig sei. Sie könne weiterhin eingelesen und Leistungen darüber abgerechnet werden. Ann Marini, stellvertretende Pressesprecherin des GKV-Spitzenverbands, der die Gesetzlichen Krankenkassen vertritt, schränkt jedoch ein, dass es dabei auf das Entgegenkommen des einzelnen Arztes ankommt: "Wenn der Arzt sagt, er akzeptiert die alte Karte noch, dann geht es. Der Patient hat jedoch keinen Anspruch darauf." Nach dem 1. Oktober 2014 bestehe diese Möglichkeit nicht mehr. "Danach dürfte das Problem nicht mehr bestehen, da dann jeder eine eGK haben sollte." Wenn alle Stricke reißen, greift ein Ersatzverfahren, wie es zum Beispiel bei verloren gegangener Versichertenkarte abläuft. Der Patient kann dann innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung einen gültigen Versicherungsnachweis bzw. die eGK nachreichen, damit der Arzt wie gewohnt direkt mit der Kasse abrechnet. Ansonsten stellt der Arzt die Behandlungskosten dem Versicherten privat in Rechnung. Die Kosten für bereits privat bezahlte Behandlungen werden vom Arzt nur dann zurückerstattet, wenn ihm spätestens bis zum Ende des Quartals ein entsprechender Versicherungsnachweis vorliegt. An der eGK ist unter anderem neu, dass sie das Lichtbild des Besitzers trägt. Auf der Rückseite befindet sich die "Europäische Krankenversicherungskarte", die für Behandlungen im EU-Ausland verwendet werden kann. Mit dem integrierten Chip der eGK können in Zukunft medizinische Daten über ein vom Internet getrenntes, elektronisches Netzwerk zwischen Arztpraxen übermittelt werden - vorausgesetzt der Patient stimmt zu. (Quelle Text & Foto aponet.de /RF/ © Foto Robert Kneschke - Fotolia / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 1/2014)

 

Anis ist die Heilpflanze des Jahres 2014

Anis ist die Heilpflanze des Jahres 2014

Heilpflanze des Jahres 2014 ist Anis. Die zahlreichen kleinen weißen Blüten des Anis blühen erst im Juli und August.

Der Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus e.V. (NHV Theophrastus) hat Anis zur Heilpflanze des Jahres 2014 gewählt. Damit möchte der Verein interessierte Menschen auf eine der ältesten Gewürz- und Heilpflanzen aufmerksam machen. Die Jury des Vereins entschied sich mit der Wahl des Anis für eine Pflanze mit einem breiten Spektrum an heilenden Wirkungen. "Die reinigenden Tendenzen der Anisfrüchte können viele chronische Krankheiten positiv beeinflussen", begründet ein Jury-Mitglied seine Entscheidung. Anis wirkt auswurffördernd, schwach entkrampfend, antibakteriell und fördert die Speichel- und Magensaftsekretion. Er wird eingesetzt bei Verdauungsstörungen und Schleimhautentzündungen der oberen Luftwege sowie zur Förderung des Milchflusses bei Stillenden. Arzneiliche Verwendung finden die getrockneten Früchte. Sie enthalten ätherisches Öl. Verwandt aus botanischer Sicht sind Gewürzpflanzen wie Dill, Fenchel oder Koriander aber auch die Karotte als Gemüsepflanze. Bekannt ist der Anis bereits seit der Antike als markantes Gewürz, etwa in Brot und Weihnachtsgebäck. In alkoholischen Spezialitäten wie zum Beispiel dem griechischen Ouzo, dem türkischen Raki oder dem französischen Pastis und Pernod ist er heute auch den reisefreudigen Deutschen vertraut.

Der NHV Theophrastus kürt die Heilpflanze des Jahres seit 2003 und widmet sich mit dieser Aktivität der Bewahrung und Pflege von naturheilkundlichem Wissen. Weitere prominente Vorgänger von Anis als Heilpflanze des Jahres sind unter anderem Salbei, Rosmarin und Ringelblume. Interessante Fakten, Rezeptvorschläge und praktische Anwendungshinweise zu diesen und weiteren Heilpflanzen stellt der Verein im Internet unter www.nhv-theophrastus.de zur Verfügung. (Quelle Text & Foto aponet.de /PZ/NHV Theophrastus/ © Foto WALA Heilmittel GmbH / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 1/2014)

Die Hochwald-Apotheke wünscht besinnliche Feiertage ohne Stress

Die Hochwald-Apotheke wünscht besinnliche Feiertage ohne Stress

Schön, wenn die Weihnachtsfeiertage Gelegenheit zur Ruhe und Besinnung bieten. Hier einige Tipps damit kein Stress und keine Hektik aufkommt.

Eigentlich sollten die Weihnachtsfeiertage Gelegenheit zur Ruhe und Besinnung bieten. Oft aber bringen sie eher Hektik, Stress oder gar Streit. Wie man es ruhiger angehen und mit Freunden und der Familie in Frieden feiern kann, dazu gibt die Theologin Dr. Astrid Giebel von der Diakonie Deutschland Ratschläge. Frau Dr. Giebel, wie kann man organisatorischen Stress an den Feiertagen vermindern? Giebel: Mit verteilten Rollen feiert es sich einfacher! Ein Dessert, ein leckerer Salat, ausgewählte Getränke, ein knuspriger Braten, jeweils von verschiedenen Personen zubereitet und als Geschenk mitgebracht, erleichtern Gastgebern die Arbeit an den Festtagen. Muss Weihnachten alles perfekt sein? Giebel: Das Wichtigste ist, sich auf den Grund des christlichen Weihnachtsfestes zu besinnen. Weihnachten gibt es oft Streit und Stress, weil der Anspruch, nämlich ein Fest der Liebe zu feiern, und die spannungsvolle Wirklichkeit auseinanderklaffen. Manche sind Weihnachten auch allein, weil sie niemanden haben. Vielleicht hilft es, aufeinander zuzugehen? Sich zu überlegen, wer ebenfalls allein ist und mit wem man gemeinsam feiern könnte? Vielleicht wird auch ein Brief an den Partner oder die Kinder, in dem man aufschreibt, was man am anderen liebt und wertschätzt, als kostbarer empfunden als ein teuer erkauftes Geschenk? In jedem Fall kann so ein Brief helfen, Spannungen abzubauen. Wie kann man Stress und Streit während der Festtage vorbeugen oder abbauen? Giebel: Wenn einige Zeit vor dem Fest jeder für sich und auch eine Familie oder der Freundeskreis sich überlegt, was tut mir, was tut uns gut, wie wollen wir miteinander feiern, was wünschen wir uns voneinander, dann stolpern alle Beteiligten vielleicht nicht in eine Weihnachtskatastrophe hinein. Dann besteht die Möglichkeit, Neues auszuprobieren und es wirklich Weihnachten werden zu lassen. (Quelle Text & Foto aponet.de / FS / © Foto MNStudio Fotolia / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 12/2013)

Wichtige Tipps zur richtigen Anwendung von Nasensprays

Wichtige Tipps zur richtigen Anwendung von Nasensprays

Aus Gründen der Hygiene sollten Nasensprays immer nur von einer Person benutzt werden. © absolutimages - Fotolia.de

Was es bei der Anwendung von Nasensprays zu beachten es gibt, darüber informiert die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Wie ein Nasenspray richtig angewendet wird, hängt dabei auch von der Art des Fläschchens ab. Kleine Dosierflaschen müssen vor der ersten Anwendung mehrmals außerhalb der Nase betätigt werden. Knautschbare Quetschflaschen sollten kurz und kräftig zusammengedrückt werden – damit wird erreicht, dass eine fein verteilter Sprühnebel entsteht. Für die Quetschflasche gilt weiterhin, dass man sie weiter zusammendrückt, während man sie aus der Nase zieht. So lässt sich verhindern, dass Nasensekret in die Flasche eingezogen wird. "Am besten verteilen sich Sprays, wenn die Patienten während des Sprühstoßes einatmen", ergänzt Apotheker Dr. Wolfgang Kircher, Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker. "Grundsätzlich verteilen sich Nasensprays leichter als -tropfen in der Nase. Es reicht bei Nasensprays deshalb aus, den Kopf nach dem Einsprühen kurz in den Nacken zu legen." Patienten, die Nasentropfen brauchen, sollten sich unmittelbar nach dem Einträufeln für ein bis zwei Minuten nach vorne beugen – statt nach hinten, wie viele Menschen es tun. Wird der nach vorne gebeugte Kopf nach links und rechts geschüttelt, verteilen sich die Nasentropfen besser auf der gesamte Nasenschleimhaut. Gelangen die Nasentropfen teilweise in den Rachen, sollten die Lösungen nicht verschluckt, sondern ausgespuckt werden. Das gilt besonders für Kinder. Bei Fragen ist der Apotheker der richtige Ansprechpartner. Er demonstriert die richtige Anwendungstechnik auch gerne. Aus hygienischen Gründen sollten Nasensprays und -tropfen immer nur von einer Person benutzt werden. Außerdem sollten alle Teile, die in die Nase eingeführt werden, nach jedem Gebrauch mit einem sauberen Taschentuch abgewischt werden. (Quelle Text & Foto aponet.de / ABDA/FH  / © absolutimages - Fotolia / (Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 11/2013)

Woran Sie einen guten Glühwein erkennen können

Woran Sie einen guten Glühwein erkennen können

Heißer Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt kann ein Genuss sein, wenn er mit guten Zutaten "einfach" hergestellt ist. © Jürgen Fälchle - Fotolia

Passend zur Adventszeit machen Weihnachtsmärkte und Temperaturen um den Gefrierpunkt Lust auf Glühwein, Punsch und Co. Diese verbreiten wohlige Wärme – der am folgenden Tag oft ein Brummschädel folgt. Dies muss nicht nur mit der getrunkenen Menge zusammenhängen. Oft spielt auch die Qualität eine Rolle. Doch woran erkennt man einen guten Glühwein? Das ist gar nicht so einfach. "Bei den Gewürzen fängt es schon an", sagt Herbert Witowski, Apotheker und studierter Weinfachmann im Zentrallabor Alzey, in einem Interview gegenüber dem Onlineportal Lifeline. Statt teurer Gewürze werde häufig eine Mixtur künstlicher Aromen eingesetzt. Außerdem werden oft extrem billige Weine als Basis für den Glühwein verwendet. "Sie können davon ausgehen, dass billig eingekauftes Material auch sehr billig produziert wird", sagt Witowski. Durch mangelnde Sorgfalt und Hygiene könnten zum Beispiel sogenannte Ochratoxine entstehen. Für diese gesundheitsschädlichen Stoffe gebe es Grenzwerte, die auch kontrolliert werden, so der Apotheker. Finden die Kontrolleure diese Stoffe in nennenswerten Mengen, finden sie oft auch unerwünschte höhere Alkoholverbindungen, sogenannte Fuselöle, die für den Glühwein-Schädel verantwortlich seien. Doch wie erkennt man nun auf dem Weihnachtsmarkt einen guten Glühwein? Über den Preis allein funktioniere dies nicht, so Witowski. "Suchen Sie nach dem Stand eines Winzers oder einer Winzergenossenschaft, an dem der eigene Wein ausgeschenkt wird", lautet der Rat des Weinexperten. Auch die Frage, welche Gewürze verwendet wurden, sei durchaus erlaubt. Der Apotheker empfiehlt Weihnachtsmarkt-Besuchern, einem Glühwein den Vorzug zu geben, der mit natürlichen Pflanzen, Pflanzenbestandteilen oder -auszügen hergestellt worden ist. Für die Herstellung zu Hause nehme man: Zunächst einen guten Rotwein als Basis. "Das muss kein besonderer und auch kein teurer sein", sagt Witowski. Hinzu kommen ganz nach Geschmack weihnachtliche Gewürze wie Nelken, Zimt oder Ähnliches. Alternativ könne man auch ein fertiges Glühweingewürz verwenden, wenn es natürlicher Herkunft sei, so Witowski. Dann noch 80 Gramm Zucker pro Liter, das Ganze erwärmen und fertig sei der perfekte Glühwein. (Quelle Text & Foto aponet.de / HH / © Foto Jürgen Fälchle Fotolia / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 12/2013)

HNO-Ärzte: Grippe-Impfung ein wichtiger Schutzfaktor

HNO-Ärzte: Grippe-Impfung ein wichtiger Schutzfaktor

Die Grippe-Impfung bietet Schutz gegen eine Infektion mit Grippe-Erregern und Beschwerden, wie Halsschmerzen, Husten oder Mittelohrentzündung. © Foto KKH

Eine Grippe-Impfung schützt vor starken Halsschmerzen, Husten und anderen Beschwerden, die durch eine Grippe verursacht werden. Darauf macht der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte (BVHNO) aufmerksam. Patienten mit einer richtigen Virus-Grippe, einer Influenza, fühlen sich meist sehr schlapp, haben häufig starke Halsschmerzen, trockenen Husten und hohes Fieber. "Oft sind die Beschwerden so schlimm, dass der Betroffene für mindestens eine Woche arbeitsunfähig ist und das Bett hüten muss. Um sich rechtzeitig vor dieser schweren Infektion zu schützen, sollten sich Erwachsene jetzt gegen Grippe impfen lassen", empfiehlt Dr. Wolfgang Hornberger vom BVHNO. Auch das Risiko einer schmerzhaften Nasennebenhöhlenentzündung oder Mittelohrentzündung kann der Influenza-Impfschutz reduzieren. "Die durch die Grippe-Erreger, die Influenza-Viren, geschädigte Schleimhaut der Atemwege ist ein idealer Nährboden für Bakterien, die nun ungehindert eindringen können. Über die Nase können die Bakterien zum einen in die Nasennebenhöhlen gelangen und dort zu einer Entzündung führen. Zum anderen können sie aber auch über die Ohrtrompete, die den Nasen-Rachen-Raum und das Mittelohr verbindet, aufsteigen, sich vermehren und dort eine Entzündung auslösen", erklärt der niedergelassene HNO-Arzt Hornberger. Da während der kalten Monate die Infektionen im Hals-Nasen-Ohrenbereich insgesamt stark zunehmen, sollten zusätzlich zum Impfschutz alle Möglichkeiten genutzt werden, um das Immunsystem präventiv zu stärken. "Eine ausgewogene vitaminreiche Ernährung, viel trinken, am besten Wasser und Tee, regelmäßige Bewegung und ausreichender Schlaf sind jetzt besonders wichtig", rät Hornberger weiter. (Quelle Text & Foto aponet.de / BVHNO/FH / © Foto KKH / (Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 11/2013)

Gute Hygiene gerade beim Händewaschen beugt Erkältungen vor

Gute Hygiene gerade beim Händewaschen beugt Erkältungen vor

Mehrmals täglich Hände waschen ist sehr effektiv bei der Vorbeugung gegen Erkältungen - wenn man es richtig macht. © Herby ( Herbert ) Me - Fotolia

Wer eine Erkältung vermeiden will, braucht keine Wundermittel. Mehrmals täglich Hände waschen ist sehr effektiv - wenn man es richtig macht. Am besten wäscht man die Hände mehrmals täglich mit Seife. Dabei die Hände eine halbe Minute lang einseifen, auch zwischen den Fingern. "Desinfektionsmittel sind meist nicht nötig", sagt Friedemann Schmidt, designierter Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Auslöser von Erkältungen sind Viren. Sie werden übertragen über Gegenstände, die von mehreren Menschen berührt werden, etwa Türgriffe oder Treppengeländer. Händewaschen unterbricht diesen Infektionsweg. Die Hände sollten das Gesicht außerdem möglichst wenig berühren, um die Viren von Mund, Nase und Augen fern zu halten. Wer niesen muss und kein Taschentuch griffbereit hat, sollte in seinen Ärmel oder Schal niesen, aber nicht in die Hände. So vermeidet man, andere anzustecken. Abhärten kann man sich überdies mit äußerlichen Wasseranwendungen. Kalt-warme Wechselduschen kosten Überwindung, regen aber die Abwehrkräfte an. Den Schluss bildet immer ein kalter Guss, denn er löst die wichtige Erwärmungsreaktion aus. Wer davor zurückschreckt, sich von Kopf bis Fuß kalt-warm zu duschen, kann sich auf die Arme oder Unterschenkel beschränken. Auch ein Spaziergang bei kaltem Wetter stärkt die Abwehrkräfte. Man sollte sich aber gut in Schal und Mütze einpacken, damit der Körper nicht zu stark auskühlt. Wer noch mehr für seine Abwehrkräfte tun will, kann pflanzliche Medikamente ausprobieren. Fragen Sie Ihren Apotheker, was sich zur Vorbeugung von Erkältungen eignet.(Quelle Text & Foto aponet.de / ABDA/RF  / © Herby ( Herbert ) Me - Fotolia / (Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 11/2013)

Ausländische Internetapotheken größte Gefahrenquelle -Video

Ausländische Internetapotheken sind die größte Gefahrenquelle für Arzneimittelfälschungen - Sicherheit gibt es nur in Ihrer Apotheke

Ausländische Internetapotheken sind die größte Gefahrenquelle für Arzneimittelfälschungen - Sicherheit gibt es nur in Ihrer Apotheke

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bis zu 50 Prozent aller in Entwicklungsländern vertriebenen Arzneimittel gefälscht sind. Doch aufgrund des gestiegenen Handelsvolumens von Arzneimitteln über das Internet steigt auch hierzulande das Risiko, an Fälschungen zu geraten. Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Leiter des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL), informierte auf einer Presseveranstaltung, wie die Situation in Deutschland momentan einzuschätzen ist. So wie Geldfälscher am liebsten große Scheine drucken, weil dabei der höchste Profit zu erzielen ist, geben sich auch Arzneimittelfälscher nicht mit kleinen Fischen zufrieden. "Sie konzentrieren sich auf Markenprodukte, die weltweit bekannt und verbreitet sind", erklärte Schubert-Zsilavecz. Dazu zählen vorzugsweise sogenannte Lifestyledrugs wie Potenz- oder Haarwuchsmittel, aber auch AIDS- und Krebsmedikamente oder Antibiotika.

Häufig kein Wirkstoff enthalten

Fälschung ist jedoch nicht gleich Fälschung: Die Palette reicht von Präparaten in gefälschter Verpackung bis zu solchen, die keinerlei Wirkstoff enthalten. Letztere machen mit 60 Prozent den Löwenanteil der Fälschungen aus, sagte der Wissenschaftler. Weitere 16 Prozent kommen mit einem falschen Wirkstoff in den Handel und 17 Prozent mit falscher Wirkstoffmenge. Für den ahnungslosen Verwender oft mit drastischen Folgen, wie zahlreiche Todesfälle wegen gefälschter Antibiotika in den USA oder wegen falscher Impfstoffe in Afrika belegen.

Sicherheit durch Vertrieb über Apotheken

"Die Situation in Deutschland ist momentan noch hervorragend", befand Schubert-Zsilavecz. Das hiesige System der Arzneimittelabgabe mit transparenten Vertriebswegen über Großhandel und Apotheken mache es den Fälschern schwer, ihre Ware in Umlauf zu bringen. Bisher wurden lediglich Einzelfälle bekannt. Als größte Gefahrenquelle nennt er den Bezug von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln über ausländische Internetapotheken. Das zeige unter anderem eine Untersuchung seines Instituts, des ZL in Eschborn. Mitarbeiter hatten testweise ein verschreibungspflichtiges Haarwuchsmittel bei verschiedenen Online-Versendern aus dem Ausland geordert – mit besorgniserregenden Ergebnissen. Die Präparate wurden vielfach ohne gesetzlich vorgeschriebene Verpackung offen in Plastiksäckchen verschickt. Oft fehlte der Beipackzettel, oder es lag nur eine fremdsprachige Version bei. Überdies erwies sich knapp die Hälfte der gelieferten Präparate als gefälscht. Schubert-Zsilavecz: "Der Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln aus dem Ausland sollte aus Verbraucherschutzgründen komplett verboten werden. Ich kann nur davor warnen, Arzneimittel auf diesem Wege zu bestellen." Die Präparate wurden vielfach ohne gesetzlich vorgeschriebene Verpackung offen in Plastiksäckchen verschickt. Oft fehlte der Beipackzettel, oder es lag nur eine fremdsprachige Version bei. Überdies erwies sich knapp die Hälfte der gelieferten Präparate als gefälscht. Schubert-Zsilavecz: "Der Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln aus dem Ausland sollte aus Verbraucherschutzgründen komplett verboten werden. Ich kann nur davor warnen, Arzneimittel auf diesem Wege zu bestellen." (Quelle aponet.de / Text & Video erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 9/2013)

Abnehmen mit Sport: Moderat und häufiger statt hart und gelegentlich

Abnehmen mit Sport: Moderat und häufiger statt hart und gelegentlich

Moderater Sport hilft beim Abnehmen, statt intensives und hartes Fitnesstraining, das eher schlapp macht und demotiviert. Foto © Christian Schwier - Fotolia

Wenn es ums Abnehmen geht, scheint sich moderater Sport - häufiger und regelmäßig ausgeführt - mehr auszuzahlen als hartes und nur gelegentliches Fitnesstraining. Denn dass es dabei nicht nur um das Verbrennen von Kalorien geht, lässt sich aus einer Studie dänischer Forscher schließen. Sie stellten fest, dass eine halbe Stunde Sport am Tag auch eine allgemein gesunde Lebensweise fördert. Die Studienteilnehmer, die moderat und nicht zu intensiv und zu lange Sport trieben, berichteten von mehr Energie und einer höheren Motivation, sich sportlich zu betätigen und im Alltag einen gesunden Lebensstil einzuhalten. Sie nahmen die Treppe statt den Aufzug, drehten mit ihrem Hund eine Extra-Runde oder fuhren mit dem Fahrrad zur Arbeit, wie die Forscher im Scandinavian Journal of Medicine berichteten. Im Gegensatz dazu fühlten sich Männer, die eine Stunde täglich intensiv Sport trieben, nach dem Training erschöpft, demotiviert und weniger offen für gesunde Veränderungen ihres Lebensstils. Dies zeige, dass moderater Sport einen deutlichen Einfluss auf das Alltagsverhalten habe, so die Wissenschaftler. Für die Studie, an der ein Forscherteam aus verschiedenen Fachrichtungen der Universität Kopenhagen beteiligt war, hatten etwas mehr als 60 leicht übergewichtige, aber gesunde Dänen über 13 Wochen hinweg versucht, abzunehmen. Diejenigen, die täglich nur etwa eine halbe Stunde Sport trieben, hatten am Ende durchschnittlich 3,6 Kilogramm weniger auf den Hüften, jene, die eine ganze Stunde für Fitnesstraining investierten, verloren nur 2,7 Kilogramm. (Quelle aponet.de / Text HH / Foto © Christian Schwier - Fotolia / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 9/2013)

Apotheker vertrauen dem Datenschutz in Rechenzentren

Apotheker vertrauen dem Datenschutz in Rechenzentren

Damit Apotheken von den Krankenkassen Geld für erbrachte Leistungen - also die Belieferung der Patienten mit Arzneimitteln - bekommen, müssen sie Rezeptdaten liefern. Diese Daten werden in speziellen Rechenzentren gesammelt, verarbeitet und dann an die Kassen weitergeleitet. © Text/Foto ABDA

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vertraut darauf, dass die Apothekenrechenzentren die ihnen von den Apotheken gelieferten Daten nach Recht und Gesetz weiterverarbeiten. Das teilt die ABDA als Reaktion auf den Bericht "Pillendreher als Datendealer" im SPIEGEL 34/2013 mit. Apotheken in Deutschland sind gesetzlich verpflichtet, Daten zur Rezeptabrechnung an die gesetzlichen Krankenkassen zu liefern. Die Datenlieferungen sind Grundlage für die Abrechnung von Leistungen und müssen elektronisch erfolgen. Das regelt § 300 im Fünften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB V). Wegen des großen Datenumfanges und der hohen Anforderungen an die Qualität der Daten müssen sich die Apotheken hierzu spezialisierter Abrechungsstellen bedienen. Die Daten für die Krankenkassen werden deshalb in den Apothekenrechenzentren gesammelt, verarbeitet und dann an die Kassen weitergeleitet. Bei den im SPIEGEL erhobenen Vorwürfen handelt es sich offenbar um Vorgänge, die mit der eigentlichen Abrechnung nichts zu tun haben. Der Gesetzgeber hat die Verarbeitung anonymisierter Daten "zu anderen Zwecken" ausdrücklich erlaubt, zum Beispiel für Forschungszwecke oder als Grundlage für die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung. Solche Datensätze müssen jedoch anonymisiert sein, d.h. es dürfen keinerlei Rückschlüsse auf Personen (z.B. Patienten, Apotheker, Ärzte) möglich sein. In § 300 SGB V heißt es dazu im Wortlaut: "Anonymisierte Daten dürfen auch für andere Zwecke verarbeitet und genutzt werden." "Deutschlands Apotheker vertrauen darauf, dass die für sie tätigen Dienstleister alle Daten nach Recht und Gesetz verarbeiten", sagt Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes. "Die Apothekenrechenzentren garantieren den abrechnenden Apotheken die korrekte Anwendung sämtlicher Datenschutzvorschriften. Dies ist uns Apothekern von den dienstleistenden Unternehmen immer wieder bestätigt worden. Wir gehen deshalb davon aus, dass sich diese Unternehmen der Sensibilität bei der Verarbeitung von personenrelevanten Daten voll bewusst sind. Am Schutz der Daten haben die Apotheker ein genau so hohes Interesse wie die Patienten." (Quelle aponet.de / Text ABDA Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 9/2013)

Ihre Gesundheit in guten und qualifizierten Händen: Hochwald-Apotheke Stein in Kell erhält als erste im Kreis Trier-Saarburg BAK-QMS-Zertifikat

Ihre Gesundheit in guten und qualifizierten Händen: Hochwald-Apotheke Stein in Kell erhält als erste im Kreis Trier-Saarburg BAK-QMS-Zertifikat

Die Hochwald Apotheke Jürgen Stein in Kell am See ist seit 2013 mit dem Qualitätssiegel der Landes-Apotheker-Kammer Rheinland-Pfalz (LAK RLP) zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008. © Foto/Grafikanimation START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik / © Grafik lak-rlp.de & abda.de

Mit der Einführung eines Qualitäts-Management-Systems (QMS) in der Hochwald-Apotheke Kell am See arbeiten Apotheker Jürgen Stein und seine Mitarbeiter jetzt streng nach den hohen Qualitätsrichtlinien der Bundes-Apothekerkammer (BAK). Die Landes-Apothekenkammer Rheinland-Pfalz (LAK RLP) überprüfte dies nach DIN EN ISO  Norm 9001:2008. Sie stellte Mitte des Jahres 2013 das BAK Qualitäts-Zertifikat offiziell aus. In Rheinland-Pfalz gab es nach Auskunft der Kammer Ende 2012 noch 1085 Apotheken. Die Hochwald-Apotheke Jürgen Stein ist damit laut LAK erst die 81. Apotheke im Land, die ein BAK-QMS-Siegel erhielt und führen darf. Im Kreis Trier-Saarburg ist die Keller Hochwald-Apotheke die einzige Apotheke mit dieser Öffnet externen Link in neuem FensterZertifizierung durch LAK nach BAK-Richtlinien. Nur in der Stadt Trier sind weitere vier Apotheken derzeit durch die Apothekenkammer QMS-geprüft. Die Teilnahme der Apotheke in Kell am See an dieser Überprüfung und Zertifizierung durch die Apothekenkammer Rheinland-Pfalz erfolgte freiwillig und auf Initiative des Inhabers, Apotheker Jürgen Stein: " Damit wollen ich und mein Team die kontinuierliche Verbesserung der hohen Qualität der Versorgung der Bevölkerung in der Verbandsgemeinde Kell am See noch besser gewährleisten. Wir sind stolz darauf, das die Leistungsfähigkeit und Qualität der Apotheke und aller Mitarbeiter jetzt von der der BAK und LAK zertifiziert wurde". Öffnet internen Link im aktuellen Fenster...mehr

Fußball: Ab 1000 Kopfbällen wird's gefährlich

Fußball: Ab 1000 Kopfbällen wird's gefährlich

Bei Fußballern leidet das Gehirn unter Kopfbällen ab 1000 pro Jahr. © biker3 - Fotolia

Fußballmuffel wussten es schon lange: Kopfbälle machen dumm. Forscher des Albert Einstein College of Medicine in New York, USA, drücken das anders aus, meinen aber Ähnliches: "Kopfbälle erhöhen das Risiko für Hirnverletzungen." Sie haben ermittelt, wie dieser Effekt eintritt, und konnten sogar eine Art Grenzwert festlegen, ab wie vielen Kopfbällen pro Jahr es gefährlich wird.  Die Wissenschaftler haben mit einer speziellen Untersuchungsmethode die Hirnstrukturen von Fußballspielern untersucht. Durch die sogenannte diffusionsgewichtete Magnetresonanztomografie können mikroskopisch kleine Veränderungen der weißen Hirnsubstanz sichtbar gemacht werden, die auf Hirnschädigungen hindeuten. In der Studie haben die Wissenschaftler 32 Fußballer auf solche Veränderungen hin untersucht. Dabei erfassten sie auch, wie häufig die Spieler die Bälle köpften. Die Erschütterungen bei einem einzelnen Kopfball führen normalerweise nicht zu einer Schädigung der Hirnzellen. Bei wiederholtem Köpfen würde jedoch eine Kaskade von Mini-Verletzungen ausgelöst werden, die zu einem Abbau der Hirnzellen führen kann, so die Experten. In der Untersuchung entsprachen die Veränderungen in den Hirnstrukturen von Fußballern, die häufig Kopfbälle spielen, denen von Menschen, die unfallbedingte Hirnschäden haben. Solche Veränderungen können dann auch zu einer verminderten Hirnleistung führen. Besonders betroffen waren bei den Kopfball-aktiven Fußballern die Bereiche des Gehirns, die für die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und das Sehen zuständig waren. Das Ausmaß der Schädigung hing dabei von der Kopfballfrequenz ab. Ab einer Anzahl von 1.000 bis 1.500 Kopfbällen im Jahr zeigten sich deutliche Veränderungen. Da Fußball weltweit eine der populärsten Sportarten sei und vor allem auch von Kindern gespielt würde, geben diese Ergebnisse den Experten zufolge Anlass zur Sorge. (Quelle aponet.de / Text KK / Foto © biker3 - Fotolia / Text & Foto erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik 9/2013)

Ferienende und Schulbeginn - Tipps für den perfekten Schulranzen

Ferienende und Schulbeginn - Tipps für den perfekten Schulranzen

Für Schulanfänger beginnt ein aufregender neuer Lebensabschnitt. Da gehört ein cooler Schulranzen dazu. Doch sicher sollte er auch sein. © AOK-Mediendienst

In vielen Bundesländern, so auch in Rheinland-Pfalz, sind die Schulferien schon wieder zu Ende. Für viele Schulanfänger steht nun der Kauf eines Schultornisters an. Worauf man beim Ranzenkauf achten sollte, erklärt Dr. Ursula Marschall von der Krankenkasse Barmer GEK. Wichtig ist, dass die Ranzen genug leuchten und damit im Straßenverkehr sichtbar sind. Das schützt vor Unfällen. "Eltern können sich beim Kauf nach der DIN-Norm 58124 richten", empfiehlt Marschall. Bei diesen Tornistern sind Rück- und Seitenteile mit großen reflektierenden und fluoreszierenden Flächen ausgestattet. Für einen guten Sitz ist es unbedingt erforderlich, dass das Kind den Ranzen anprobiert. "Der Tornister sollte in der Höhe eine Linie mit den Schultern bilden und seitlich nicht darüber hinaus ragen", erklärt Marschall. Verstellbare Gurte, die breit und gut gepolstert sein sollten, sorgen für eine gute Bewegungsfreiheit. Damit der Schulranzen bequem ist, sollte er relativ leicht und die Rückenform körpergerecht sein. Zudem sollte das Polster an mehreren Stellen am Rücken anliegen. Im Alltag ist es hilfreich, den Tornister regelmäßig auszumisten, damit er nicht zu schwer wird.

Bei der Kaufentscheidung hilft diese Checkliste:

  • Ist der Schulranzen inklusive Deckel stabil und regendicht?
  • Kann man den Deckel leicht öffnen?
  • Gibt es eine Trennwand? Ist die Aufteilung der Fächer sinnvoll?
  • Wie gut bleibt der Ranzen stehen? (Sowohl in gefülltem als auch leerem Zustand testen.)
  • Gibt es genügend Platz für Brotdosen und Trinkflaschen in den Seitentaschen?
    (Quelle aponet.de / Text Barmer GEK/JM  Foto: © AOK-Mediendienst / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 8/2013)

Bei Fußpilz: Behandlung mit Cremes und Sprays lange durchhalten

Bei Fußpilz: Behandlung mit Cremes und Sprays lange durchhalten

Endlich wieder barfuß laufen - darauf freuen sich die Füße den ganzen Winter. © lisalucia - Fotolia

Viele Patienten, die Fußpilz mit Medikamenten selbst behandeln, brechen die Therapie zu früh ab. Denn um den Pilz vollständig zu beseitigen, müssen gängige, apothekenpflichtige Pilzmittel mit Bifonazol, Clotrimazol, Econazol oder Miconazol drei bis vier Wochen lang konsequent angewendet werden. Untersuchungen hatten ergeben, dass Patienten die Mittel im Schnitt bereits nach einer Woche absetzen. Um das zu vermeiden, müssten Patienten daher unbedingt zu einer ausreichend langen Therapie ermutigt werden.Eine Alternative mit deutlich kürzerer Behandlungsdauer ist Terbinafin. Salben und Cremes mit diesem Wirkstoff müssen bei Fußpilz nur sieben Tage lang aufgetragen werden. Zur Vermeidung von Fußpilzinfektionen sollten Patienten das Barfußlaufen unterlassen, ihre Füße regelmäßig mit pflegenden Mitteln einreiben, beim Ankleiden die Socken stets vor dem Slip anziehen sowie ihre Strümpfe und Schuhe desinfizieren. Dabei sind Desinfektionssprays mit dem pilztötenden Wirkstoff Octenidin zu bevorzugen. (Quelle Text / Foto aponet.de / Text: PZ/AM  Foto:© lisalucia - Fotolia aponet.de / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 6/2013)

Magnesium: krampflösend bei Muskelschmerzen

Magnesium: krampflösend bei Muskelschmerzen

Viel mineralstoffreiches Wasser trinken, beugt Muskelkrämpfen beim Sport vor. Bei Magnesiummangel können auch Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. © mauritius images

Muskelschmerzen durch Krämpfe kommen oft überraschend: zum Beispiel beim Sport oder einfach nachts im Schlaf. Solche Wadenkrämpfe können sehr unangenehm sein. Was im Akutfall krampflösend wirkt und wie man vorbeugen kann, lesen Sie hier.

Besonders häufig treten Krämpfe in Oberschenkeln, Waden, Fußsohlen oder Zehen auf. Auch die kleinsten Muskeln rund um das Auge können betroffen sein. Tics werden diese flatternden Zuckungen auch genannt, die auf Dauer ziemlich unangenehm sein können.  

Muskeln verkrampfen sich, wenn sie überfordert und müde oder zu wenig mit Mineralstoffen und Flüssigkeit versorgt sind. Besonders wenn es sommerlich warm ist, sollte man beim Sport deshalb regelmäßige Lockerungs- und Dehnübungen einschieben und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Apfelschorlen oder spezielle Elektrolyt-Drinks sind geeignet, um den Wasser- und Mineralstoffmangel auszugleichen.

Bei den Wadenkrämpfen lassen sich vereinfacht drei verschiedene Arten unterscheiden:

  • Der gelegentliche Wadenkrampf, für den man keine genaue Ursache ausfindig machen kann und der unversehens einschießt wie etwa ein Schluckauf.
  • Wadenkrämpfe treten auch auf, wenn der Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt aus dem Lot geraten ist. Durch Erbrechen, Durchfall, spezielle Medikamente wie Diuretika, starkes Schwitzen während der Sommermonate oder einseitige Diäten verliert der Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Mineralstoffe wie Kalium oder Magnesium. Fehlen diese Elektrolyte, ist das Muskelgewebe leichter erregbar und hat eine erhöhte Krampfbereitschaft. Auch in der zweiten Schwangerschaftshälfte machen vermehrt Wadenkrämpfe zu schaffen, weil sich durch das ungeborene Kind die Mineralstoffdepots der Mutter schneller leeren.
  • Wadenkrämpfe können auch ein Indiz für eine zugrunde liegende Erkrankung sein. In Frage kommen etwa Gefäßerkrankungen wie die periphere arterielle Verschlusskrankheit oder Krampfadern, neurologische Störungen wie Borreliose oder Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes.

Schießen Wadenkrämpfe nachts ein, reißen sie einen immer wieder unsanft aus dem Schlaf. Geschieht dies häufig, dauert der Krampf lange oder löst er sich nicht von selbst, muss ein Arzt die Hintergründe abklären. Steckt eine Grunderkrankung dahinter, wird diese behandelt. Lässt sich keine tiefer liegende Krankheit ausmachen, kommen Magnesium-haltige Präparate aus der Apotheke zum Einsatz, die zwischen 200 mg und 400 mg des Minerals enthalten. Eine magnesiumreiche Ernährung, die viel Vollkornprodukte, Haferflocken, Nüsse und magnesiumhaltiges Mineralwasser enthalten sollte, ist zusätzlich hilfreich.

Für den Akutfall gilt: Dehnübungen. Sie lösen die Verkrampfung, steigern die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an. Wer von einem Wadenkrampf belästigt wird, versucht am besten, die Zehen zu umfassen und sie in Richtung des Schienbeins zu ziehen. Linderung verschaffen auch eine warme Dusche oder leichte Massagen und Lockerungsübungen.

(Quelle Text Apothekerin Elke Wolf aponet.de / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 6/2013)

Soforthilfe bei Wadenkrampf

Je nachdem, ob Sie allein sind oder Ihnen jemand im Notfall helfen kann, gibt es zwei verschiedene Methoden gegen den Wadenkrampf. Beide sorgen dafür, dass die Wadenmuskulatur gestreckt wird, wodurch sich der Krampf bald löst:
Allein: Setzen Sie sich und strecken Sie das betroffene Bein aus. Ziehen Sie dann die Zehen zu sich heran.
Mit Helfer: Legen Sie sich auf den Boden und strecken Sie das betroffene Bein der Hilfsperson entgegen. Diese drückt die Zehen in Richtung Ihres Körpers.

Löst ein Virus Morbus Crohn aus?

Löst ein Virus Morbus Crohn aus?

Jedes Jahr erkranken in Schweden etwa 100 Kinder und Jugendliche neu an Morbus Crohn, sagen Forscher aus Uppsala. © lunamarina - Fotolia

Zwischen der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn und dem Auftreten eines speziellen Virentyps könnte es einen Zusammenhang geben. Dies vermuten schwedische Wissenschaftler, die in ihrer Studie bei allen untersuchten Kindern mit Morbus Crohn Enteroviren im Darm gefunden hatten. Im Darm aller Morbus-Crohn-Patienten fanden die Forscher Enteroviren, dagegen keine oder nur wenige im Darm der Kontrollgruppe. Es zeigte sich zudem, dass diese Viren nicht nur in der Darmschleimhaut nachweisbar waren, sondern auch in Nervenknoten in tieferen Bereichen der Darmwand. Es sei vorstellbar, dass diese Viren in Nervenzellen des Darms gespeichert und von dort über Nervenbahnen zu verschiedenen Stellen des Darms gelangen könnten, sagt Alkwin Wanders von der Universität von Uppsala. Dies würde zwei Krankheitsaspekte erklären: Dass sie in periodisch wiederkehrenden Schüben verlaufe und dass sie oft in verschiedenen Abschnitte des Darms auftrete. Der neu gefundene Zusammenhang müsse allerdings noch in größer angelegten Studien bestätigt werden, so die Forscher. An ihren Untersuchungen hatten neun Kinder mit Morbus Crohn im fortgeschrittenen Stadium und 15 Kinder mit beginnenden Krankheitssymptomen teilgenommen. Morbus Crohn ist eine entzündliche Krankheit, die in allen Bereichen des Magendarmtrakts auftreten kann. Sie äußert sich durch Symptome wie Bauchschmerzen, Durchfälle oder starken Gewichtsverlust und kann zur Bildung von Fisteln oder Verengungen des Darms führen. Die Ursachen sind noch nicht bekannt. Zwar scheint es bei Crohn-Patienten genetische Veränderungen zu geben, die jedoch keine ausreichende Erklärung für das Auftreten der Krankheit liefern. Neuere Studien haben allerdings gezeigt, dass einige der Gene, die mit Morbus Crohn zusammenhängen, eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr gegenüber sogenannten RNA-Viren, zu denen auch die Enteroviren zählen, spielen, berichten die Forscher in Clinical and Translational Gastroenterology. Ein Grund für die Forscher, diesen Virentyp und die Rolle, die er bei der Krankheit spielt, genauer zu untersuchen. (Quelle Text HH aponet.de / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 6/2013)

Durchfall kann für den Kreislauf gefährlich werden

Durchfall kann für den Kreislauf gefährlich werden

Für eine nahegelegene Toilette sind von Durchfall geplagte Menschen dankbar. Zum Glück geht er meist nach wenigen Tagen vorüber. © Karin Jähne - Fotolia.com

Auf Reisen oder nach einer ungewohnten Mahlzeit hat das "stille Örtchen" mitunter Hochkonjunktur. Dabei kann der Verlust von großen Flüssigkeits- und Mineralstoffmengen für den Kreislauf gefährlich werden. Die Frankfurter Internistin Dr. Brigitte Weitz-Miesner erklärt, wie man Durchfall am besten behandelt. Der Darm ist eines der größten Abwehrorgane des Menschen: Milliarden kleinster Lebewesen wie Bakterien oder Pilze besiedeln unterschiedliche Darmabschnitte und bilden die Darmflora. Neben der Verdauungsarbeit gehört es zu ihren Aufgaben, den Körper vor aggressiven Schadstoffen zu schützen und zur schnellen Entgiftung die Darmbewegung anzuregen. Zudem kurbeln sie die Immunabwehr an. Der Darm kann kleine oder kurzfristige Belastungen normalerweise gut ausgleichen. Infektionen des Darmtraktes mit Viren, Parasiten oder krankmachenden Bakterien können das Gleichgewicht der Darmflora allerdings so massiv stören, dass es zu Durchfall kommt. Die Keime gelangen beispielsweise über belastetes Leitungswasser, Nahrungsmittel oder direkten Kontakt mit infizierten Personen in den Körper. Die zahlreichen EHEC-Fälle sind ein Beispiel dafür. "Das akute Problem bei einer Durchfallerkrankung ist der Verlust großer Mengen von Mineralstoffen und Flüssigkeit", sagt Weitz-Miesner. "Der Körper trocknet im wahrsten Sinne des Wortes aus." Das bringt den Stoffwechsel durcheinander und kann im Extremfall in kurzer Zeit zu Kreislaufschwierigkeiten führen.

Durchfallmittel gehören in die Hausapotheke

Aus diesem Grund muss man eine akute Durchfallerkrankung rasch behandeln. Durchfallmittel gehören in jede Reise- und Hausapotheke. Oberstes Gebot bei Durchfallerkrankungen: viel trinken, am besten eine Mineralstoff-Glukose-Lösung aus Ihrer Apotheke! Gerade bei Kindern oder älteren Menschen ist dies ganz wesentlich. Wer häufiger Durchfall bekommt oder auf Reisen geht, kann vorbeugen: So lässt sich die Darmflora mit Präparaten, die Darmbakterien enthalten, stabilisieren. So unterstützt medizinische Hefe die Darmschleimhaut,
Bakteriengifte oder andere Krankheitserreger abzuwehren. "Präparate mit Hefezellen sind sowohl zur Vorbeugung als auch zur akuten Therapie von Durchfällen auch für Kinder geeignet", unterstreicht Weitz-Miesner. Auch Milchsäurebakterien, Lactobacillen genannt, sind natürlicher Weise im Darm vorhanden und helfen der Darmschleimhaut, gesund und widerstandsfähig zu bleiben. Ist diese durch den Angriff von Durchfallerregern beeinträchtigt, hemmen Lactobacillen die Vermehrung und Ausbreitung krankmachender Bakterien. Gleichzeitig fördern sie das Wachstum "guter" Bakterien und stärken das darmspezifische Immunsystem. Milchsäurepräparate sind ebenfalls für Kinder geeignet.

Arzneistoffe binden Erreger

Arzneistoffe wie medizinische Kohle oder Pektine sollen die giftigen Abbauprodukte der Keime im Magen-Darm-Trakt binden. Sie wirken nur dort und werden nicht in den Körper aufgenommen. Andere Wirkstoffe, sogenannte Adstringenzien, dichten die Darmschleimhaut ab und sollen die Aufnahme von Giftstoffen verhindern. Es sind vor allen Dingen die Gerbstoffe wie Tannine, denen man diese Wirkung zuschreibt. Desinfizierende Substanzen wie Ethacridinlactat sollen krankmachende Keime direkt vernichten. Ethacridinlactat wirkt besonders gut auf Erreger, deren Giftstoffe die Hauptauslöser von Sommer- und Reisedurchfällen sind. Am schnellsten stoppt Loperamid den Durchfall. Es hemmt nämlich die Darmbewegung. Zwar erleichtert das dem Patienten die Symptomatik, jedoch eignen sich diese Mittel nicht in jedem Falle. Bei Durchfällen, die auf be stimmte bakterielle Infektionen zurückzuführen sind, ist es sinnvoller, dass der Körper die Erreger erst einmal loswird. Den Durchfall so rapide zu stoppen, würde das behindern. Bei den EHEC-Infektionen sollte man Loperamid nicht nehmen.

Im Zweifel zum Arzt

Durchfall geht meist nach wenigen Tagen vorüber. Einige Erreger können jedoch besonders schwere Durchfälle verursachen, die spezielle Therapien erfordern. "Wenn die Durchfälle länger als eine Woche anhalten oder sehr massiv sind, sollten die Patienten umgehend einen Arzt aufsuchen", rät die Internistin. "Das gilt auch, wenn die Erkrankung mit hohem Fieber, starken Bauchkrämpfen und extremer Schwäche einhergeht oder wenn dem Stuhl Blut oder Schleim bei gemengt ist." (Text Apothekerin Jutta Heckmann aponet.de / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 5/2013)

Die 15 besten Tipps gegen und bei Heuschnupfen

Die 15 besten Tipps gegen und bei Heuschnupfen

Frühjahr und Sommer unbeschwert genießen: Das ist für Menschen mit Heuschnupfen alles andere als leicht. Mit den richtigen Maßnahmen und Medikamenten kann es aber gelingen. Quelle aponet.de © mauritius images

Klimaerwärmung bedeutet auch eine längere Heuschnupfenzeit. Bereits am Neujahrstag flogen dieses Jahr die ersten Haselpollen. Und Fachleute rechnen mit einer Verlängerung der Leidenszeit bis in den Oktober. Hier die Top 15 der Schutzmaßnahmen.  

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An erster Stelle im Maßnahmenkatalog gegen Heuschnupfen steht, genau herauszufinden, welche Pollen Beschwerden bereiten. Ein auf Allergien spezialisierter Arzt kann das etwa mit Hauttests feststellen. Steht daraufhin beispielsweise fest, dass es vor allem Birkenpollen sind, zeigt der Blick auf den Pollenflugkalender, dass man von März bis Mai mit Beschwerden rechnen und vorsorgen muss. Frühblüher wie Hasel und Erle verursachen normalerweise von Januar bis April Probleme. Welche Medikamente dann helfen, steht unten in dem grauen Infokasten. Es gibt aber auch viele andere Maßnahmen, die vor Pollen schützen.

2

Schutzgitter verhindern, dass Pollen durchs Fenster eindringen. Sie können die Pollenbelastung in Wohnräumen verringern. Auch Heuschnupfen-Geplagte können dann unbedenklich lüften.

3

Regelmäßiges Saugen und Wischen verringert die Gefahr, dass lose Pollen aufgewirbelt werden, etwa bei Durchzug oder wenn man durch die Wohnung geht.

4

Spezielle Filter für den Staubsauger sorgen dafür, dass beim Saugen möglichst wenig Staub herumgewirbelt wird. Wer noch mehr Schutz möchte, kann einen speziellen Allergiker-Staubsauger mit komplett versiegeltem Gehäuse anschaffen, aus dem praktisch keine staub- oder pollenbelastete Abluft herausdringt. Spezielle Tücher zum Wischen können Staub und Pollen elektrostatisch anziehen und festhalten.

5

Pollenfilter für das Auto bieten Schutz vor Pollenflug durch die Lüftung. Daher empfiehlt es sich, beim Autokauf auf gute Pollenfilter zu achten und diese regelmäßig wechseln zu lassen. Bei Pollenflug müssen dann allerdings die Seitenfenster geschlossen bleiben.

6

Luftreiniger mit moderner Filtertechnologie für Innenräume können helfen, die Pollenkonzentration der Luft zu Hause und im Büro zu reduzieren. Nicht alle Geräte sind jedoch für Allergiker gleichermaßen gut geeignet, daher sollte man sich vor dem Kauf ausführlich beraten lassen. Testberichte und Prüfsiegel etwa des TÜV geben ebenfalls eine Orientierung.

7

Filterwechsel andere machen lassen. Wenn Staubsauger oder andere Geräte gereinigt und Filtereinsätze gewechselt werden müssen, sollte man jemanden darum bitten, der keine Pollenallergie hat.

8

Wäsche nicht draußen trocknen, zumindest nicht in der Pollenflugzeit. So vermeidet man es, pollenbehaftete Kleidung zu tragen oder sich in pollenbelastete Bettwäsche zu legen.

9

Kleidung nicht im Schlafzimmer wechseln, da sonst an der Wäsche haftende Pollen dort aufgewirbelt werden. Das kann zu nächtlichen Allergieschüben führen. Wenn man von draußen hereinkommt und länger im Haus bleiben möchte, die pollenbehaftete Kleidung gegen frische austauschen.

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Wer abends seine Haare wäscht und sich duscht, entfernt damit in den Haaren und auf der Haut haftende Pollen und geht mehr oder minder "pollenfrei" zu Bett.

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Lüften sollte man auf dem Lande eher am Nachmittag oder Abend, da dort die Pollenkonzentration in der Luft morgens vergleichsweise hoch ist. Umgekehrt in der Stadt, daher hier lieber morgens lüften.

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Die Pollenvorhersage warnt vor starkem Pollenflug. Empfindliche bleiben dann eher im Haus und verschieben Sport oder andere Aktivitäten im Freien, etwa Gartenarbeit. Besuch lädt man lieber nach Hause ein, als selbst auszugehen. Die Pollenwarndienste bieten hier auch Hilfe wie unter diesem Link zur Website Öffnet externen Link in neuem Fensterallergieratgeber.de  Für Aktivitäten im Freien sind Regentage ideal, da der Regen die Pollen aus der Luft "wäscht". Hier auch ein Link und Angebot eines Leitet Herunterladen der Datei einPollenflug-Jahreskalender. (PDF 2,3 MB)

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Nicht rauchen, da dies die Schleimhäute zusätzlich reizt. Auch Gäste oder Mitbewohner bitten, im Haus oder in der Wohnung nicht zu rauchen.

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Allergieauslöser aus dem Wohnumfeld wenn möglich entfernen, zum Beispiel Birken, wenn man Birkenpollenallergiker ist. Vielleicht kann man sich auch mit Vermietern und Nachbarn einigen, entsprechende Pflanzen zu beseitigen. Beim Anlegen von Gärten empfiehlt es sich, vorher genau zu bestimmen, gegen welche Pflanzen man allergisch ist.

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Bei Bedarf sollte man eine "Allergie-Impfung", die sogenannte Hyposensibilisierung, durchführen. Das gilt besonders, wenn die Beschwerden merklich zunehmen oder Medikamente nicht mehr so gut wirken. Der unten stehende Infokasten informiert über das Verfahren. (TIPPS - Dr. Frank Schäfer / Quelle Text & Foto aponet.de / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 3/2013)

Zahl der Hundertjährigen hat sich seit 2001 fast verdreifacht

Zahl der Hundertjährigen hat sich seit 2001 fast verdreifacht

Menschen, die 100 Jahre und noch älter werden, sind heute fitter und gesünder als noch vor einem Jahrzehnt. Ihre Zahl hat sich seit 2001 verdreifacht und soll sich laut einer Studie noch weiter erhöhen, denn Männer und Frauen in Deutschland werden auch Dank der medizinischen Fortschritte immer älter. © Starpics - Fotolia

Die Zahl der Hundertjährigen hat sich zwischen 2001 und 2012 verdreifacht. Das geht aus einer Studie hervor, die die Lebenssituation älterer Menschen im Raum Heidelberg betrachtete. Erste Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Universität Heidelberg zeigen, dass sich die Zahl der Hundertjährigen seit 2001 fast verdreifacht hat. Die Zahl stieg in Heidelberg und Umgebung von 210 auf knapp 600 im Jahr 2012. Darüber hinaus entdeckten die Forscher eindeutige Trends. Die Hundertjährigen leben heute häufiger zu Hause und sind geistig und körperlich fitter als die Gleichaltrigen, die in einer ersten Untersuchung im Jahr 2001 befragt wurden. Die Studienergebnisse zeigen, dass das Alter für immer mehr Menschen eine aktive und positive Lebensphase ist. Dieses neue Bild des Alters sichtbar zu machen, ist auch das Ziel des Deutschen Alterspreises. Mit dem mit 120.000 Euro dotierten Preis zeichnet die Robert Bosch Stiftung "die besten Ideen im Alter und für das Alter" aus. Sie sucht dafür Initiativen, mit denen engagierte Menschen die Altersgrenzen auflösen und die besondere Qualität der Lebensphase Alter herausstellen. Bewerben können sich Personen und Projekte aus allen gesellschaftlichen Bereichen, wie zum Beispiel aus der Zivilgesellschaft, aus Forschung und Wissenschaft, aus der Wirtschaft oder aus Kunst und Kultur und den Medien. Das Bewerbungsformular ist unter www.alterspreis.de zu finden. Die Bewerbungsfrist endet am 12. Mai 2013.  (RF / Quelle Text & Foto aponet.de / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 4/2013)

Vitamine sind unentbehrlich - Sie treiben den Stoffwechsel an

Vitamine sind unentbehrlich - Sie treiben den Stoffwechsel an

Frisches Obst und Gemüse sind prallvoll mit Vitaminen. © mauritius images

Vitamine sind für einen reibungslosen Ablauf der Körperfunktionen unentbehrlich und doch braucht der menschliche Organismus sie nur in geringsten Mengen. Wie viel von welchem Vitamin tut gut? Wie bereitet man Lebensmittel vitaminschonend zu? Mehr dazu hier!

Mit Ausnahme von Vitamin D kann der Körper Vitamine nicht selbst produzieren und ist auf eine Versorgung von außen, also über die Nahrung angewiesen. Eine ausgewogene Ernährung mit Getreide- und Milchprodukten, frischem Obst und Gemüse sowie möglichst Fleisch und/oder Fisch sichert in der Regel den täglichen Vitaminbedarf. Mangelzustände können dennoch auftreten, beispielsweise bei einer gestörten Nährstoffaufnahme im Darm. Als Ursachen dafür kommen Darmerkrankungen, die längerfristige Einnahme bestimmter Medikamente wie Antibiotika oder übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum infrage.            

Zu viel des Guten

Die wasserlöslichen B-Vitamine und Vitamin C lassen sich nicht überdosieren. Der Körper bedient sich am vorhandenen Angebot und scheidet Überschüsse einfach wieder aus. Eine Ausnahme bildet Vitamin B12, das in der Leber gespeichert wird.

In Organen und Geweben lagern auch die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Speziell ein Zuviel an Vitamin A und D kann schlimmstenfalls zu Vergiftungserscheinungen führen, die zum Beispiel Erbrechen, Durchfall, Schleimhautblutungen, Knochenbrüchigkeit beziehungsweise Calciumablagerungen in den Blutgefäßen zur Folge haben können.

Einmal Sonderbehandlung, bitte!

Vitamine sind die Mimosen unter den Nährstoffen und lieben weder Hitze noch Licht. Beachten Sie bei der Zubereitung vitaminreicher Lebensmittel daher Folgendes:

  • zu langes Kochen bei hohen Gartemperaturen vermeiden.
  • Kochwasser nicht wegschütten, sondern für Soßen weiterverwenden.
  • Nahrungsmittel wie Gemüse oder Obst nicht lange lagern, sondern möglichst frisch verzehren.
  • Speisen nicht länger warm halten oder wiederholt aufwärmen.
  • Obst und Gemüse nicht zu lange wässern und möglichst ungeschält essen (zum Beispiel Äpfel, Birnen, Gurken, Zucchini).

(CT/RF / Quelle Text & Foto aponet.de / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 5/2013)

Allergiker aufgepasst: Die ersten Pollen fliegen schon

Allergiker aufgepasst: Die ersten Pollen fliegen schon

Wegen der milden Temperaturen fliegen bereits die ersten Pollen. Quelle aponet.de © DOC RABE Media - Fotolia

Wegen des milden Wetters - auch wenn es kurzzeitig wieder kalt werden und Schnee fallen kann - fliegen in Deutschland bereits die ersten Hasel- und Erlenpollen. Trotz der noch geringen Pollenzahl reagieren Allergiker vergleichsweise heftig, heißt es in einer Presseinformation der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Professor Dr. Karl-Christian Bergmann, Leiter der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) erklärt das Phänomen: "Zum einen hatten die Heuschnupfenallergiker über mehrere Monate keinen Kontakt mit Pollen und sind diese Allergene nicht mehr gewohnt. Zum anderen kann die Empfindlichkeit der Nase durch vorausgegangene Infekte wie Erkältungsschnupfen oder Grippe erhöht sein." Während die typischen Allergie-Symptome einige Wochen nach dem ersten Pollenflug erst bei einer Konzentration von fünf bis zehn Haselnusspollen pro Kubikmeter Luft ausgelöst würden, genügten zu Beginn der Saison ein bis fünf Pollen pro Kubikmeter. Hervorgerufen werden die Symptome durch Eiweißstoffe im Innern der Pollen. Wer den Heuschnupfen bemerkt, kann sich in der Apotheke beraten lassen, welche Medikamente die Symptome lindern. Zur Auswahl stehen viele rezeptfreie Präparate. Wo mit welcher Pollenbelastung zu rechnen ist, sagt die Pollenflugvorhersage des Deutschen Wetterdienstes im Internetauftritt der Öffnet externen Link in neuem FensterPharmazeutischen Zeitung. (Quelle Text & Foto aponet.de / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 3/2013)

Vitamin-D-Mangel vorzubeugen ist im Winter auch am Rösterkopf möglich

Vitamin-D-Mangel vorzubeugen ist im Winter auch am Rösterkopf möglich

Um die Vitamin-D-Speicher zu füllen, lautet auch im Winter die Devise: Raus an die frische Luft und Sonne tanken. Im Hochwald ist dies auch sehr schön möglich. Wenn in den Tälern oft noch Nebel liegt, herrscht am Rösterkopf (708 m N.N.) in der Nähe von Kell am See herrliches Sonnen-Winterwetter. Rundwege und derzeit noch genügend Schnee laden zu gesundheitsfördernden Wanderungen ein. © Foto Jürgen A. Slowik

Im Winter wird das Sonnenvitamin D knapp. Doch anders als oftmals behauptet, benötigt der Körper auch in der lichtarmen Jahreszeit keine Extraportion UV-Licht durch Solarienbesuche, betonen deutsche Hautärzte und das Bundesamt für Strahlenschutz in einer gemeinsamen Erklärung und warnen vor den Folgen des künstlichen Lichts.Solarienbesuche, so die einhellige Meinung der Experten, schaden der Haut mehr als sie nützen. "Im Solarium kann die UV-Strahlung so stark sein wie im Sommer zur Mittagszeit am Äquator", so Thomas Jung vom Bundesamt für Strahlenschutz. Dies sei nicht gesund und der Besuch von Solarien für Kinder und Jugendliche daher gesetzlich verboten. Aus einer aktuellen Studie gehe hervor, dass Solariennutzer ein um 20 Prozent erhöhtes Risiko für schwarzen Hautkrebs haben als Menschen, die nicht unters Solarium gehen, heißt es in der Erklärung. Für jene, die sich schon vor dem 35. Lebensjahr mit künstlichem UV-Licht bräunen, steigt die Gefahr demnach sogar um 40 Prozent an. Das Fazit der Experten: Niemand sollte zur Vorbeugung eines Vitamin-D-Mangels ins Solarium gehen. Bestehe ein gravierender Mangel an Vitamin D, gehöre dies vielmehr in die Hände eines Arztes. Dieser kann dann Vitamin-D-Präparate aus der Apotheke verordnen. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für die menschliche Gesundheit, vor allem für die Knochen. Fällt Sonnenlicht auf die unbedeckte Haut, bildet sie das Vitamin selbst. Im Winter ist Sonnenlicht jedoch Mangelware. Neben einer ausgewogenen Ernährung empfehlen Experten daher, schon im Sommer vorzusorgen und die Vitamin-D-Speicher aufzufüllen. Das Rezept: Regelmäßig an die frische Luft gehen, die Ärmel hochkrempeln und das Gesicht in die Sonne halten. Seine tägliche kleine Sonneneinheit - auch im Winter - bekommt man beispielsweise, wenn man die Mittagspause im Freien verbringt oder regelmäßig einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft, zum Beispiel zur Bank, zur Post oder zum Kindergarten, in den Tagesablauf einplant. Dabei sollte man sich jedoch vor Sonnenbränden schützen, die ihrerseits das Hautkrebsrisiko erhöhen, so die Warnung der Hautärzte.(Text HH aponet.de / Foto © J.A. Slowik/ Erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 2/2013)

Gute Laune und Fröhlichkeit erhöht geistige Fähigkeiten

Gute Laune und Fröhlichkeit erhöht geistige Fähigkeiten

Fröhliche Senioren sind geistig fitter. © Günter Menzl - Fotolia. Quelle aponet.de

Mit einem Lächeln im Gesicht fällt vieles leichter – auch das Denken. Wissenschaftler aus Schweden und den USA konnten jetzt nachweisen, dass gute Laune bei älteren Menschen die Entscheidungsfindung und das Arbeitsgedächtnis verbessern kann.Sie hatten in einer kleineren Studie mit 46 Senioren untersucht, wie sich die Stimmung auf die geistige Leistungsfähigkeit der Probanden auswirkt. Die eine Hälfte der Teilnehmer war schon deshalb gut gelaunt, weil sie vor Versuchsbeginn eine Dankeschön-Karte und zwei kleine Beutel mit Süßigkeiten erhalten hatte. Darüber hinaus war ihr Bildschirm mit einem Gute-Laune-Bild hinterlegt. Die anderen Teilnehmer bekamen weder Karte noch Süßigkeiten und hatten einen neutralen Bildschirm. In einem ersten Versuch ging es darum, von acht Kartenstapeln möglichst schnell die vier herauszufinden, bei denen eher Geld gewonnen wurde, oder im Gegenzug die vier zu erkennen, bei denen eher Geld verloren wurde. Die Teilnehmer wussten zu Beginn nichts über die Kartenwerte und lernten lediglich über Versuch und Irrtum. Es zeigte sich, dass gute Laune zu deutlich besseren Ergebnissen führte. Gleiches galt für Versuche zum Kurzzeitgedächtnis. Positiv gestimmte Probanden konnten sich Gruppen von Zahlen und Buchstaben deutlich besser merken, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Cognition and Emotion.Dies zeige, dass einfache Methoden, mit denen die Stimmung verbessert wird, helfen können, dem geistigen Abbau im Alter entgegenzuwirken, so die Forscher. Beim Vokabel-Lernen half gute Laune dagegen leider nicht weiter. (Quelle Text & Foto aponet.de / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 2/2013)

Wie Sie gesund durch die feucht-fröhliche Karnevalszeit kommen

Wie Sie gesund durch die feucht-fröhliche Karnevalszeit kommen

Während der Narrenzeit will man vor allem gute Laune verbreiten, Erkältungsviren dagegen nicht. © Grischa Georgiew - Fotolia

Für Jecken ist der Straßenfastnacht der Höhepunkt des Karnevals. Ein Fest – auch für Erkältungsviren, die dort leichtes Spiel haben, wo sich viele Menschen drängeln. Hier einige Tipps des Apothekerverbands Rheinland-Pfalz, damit Sie die närrische Zeit erkältungsfrei überstehen. Wer draußen feiert, steigt besser in ein warmes Kostüm, besonders wenn die Temperaturen um die null Grad liegen. Damit die Kälte einen beim Warten auf den Faschingsumzug nicht eiskalt erwischt, kleiden sich Narren am besten nach dem Zwiebelprinzip. Dabei werden mehrere Schichten übereinander getragen. Im warmen Sitzungssaal oder beim Feiern in der Kneipe darf es dagegen ruhig ein bisschen mehr Haut sein.Kinderpunsch statt Caipirinha: Entgegen der weit verbreiteten Meinung wärmt Alkohol nicht von innen. Stattdessen erweitert er die Blutgefäße und lässt den Körper schneller auskühlen. Da hilft es auch nicht, wenn die alkoholischen Getränke heiß gemacht werden.Erreger wegwaschen: Händewaschen hilft auch in der Karnevalszeit - je öfter, desto besser. Für unterwegs tue es auch ein Reinigungsgel, das in jede Tasche passe, so der Tipp des Apothekerverbands Rheinland-Pfalz.Für alle, die es trotzdem erwischt hat: Welche Apotheke in der Region gerade Notdienst hat, lässt sich leicht mit dem Apotheken-Notdienstfinder von aponet.de hier rechts auf unserer Seite finden herausfinden. (Text HH aponet.de  & Apothekerverband Rheinland-Pfalz e.V. / Foto © Grischa Georgiew - Fotolia / Erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 2/2013)

Ab 2013 keine Praxisgebühr und direkt zum Facharzt ohne Überweisung

Ab 2013 keine Praxisgebühr und direkt zum Facharzt ohne Überweisung

Für spezialisierte Fachärzte wie Radiologen brauchen Kassenpatienten trotz der Neuregelung weiterhin einen Überweisungsschein. © DAK / Schläger

Dass ab 1.1.2013 die Praxisgebühr beim Arztbesuch entfällt, haben wahrscheinlich schon die meisten gehört. Diese Neuregelung bringt noch einen weiteren Vorteil für Patienten im Hinblick auf die Überweisungen.Brauchte ein Patient die Hilfe eines Facharztes, war es dafür bisher üblich, erst zum Hausarzt zu gehen. Dieser stellte dann eine Überweisung aus. Das ändert sich mit dem neuen Jahr. Durch den Wegfall der Praxisgebühr besteht keine Pflicht mehr, wegen einer Überweisung den Hausarzt aufzusuchen. Als Patient kann man also direkt bei einem Facharzt der Wahl einen Termin vereinbaren. Es gibt allerdings Ausnahmen sagt Roland Stahl, Pressesprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. "Grundsätzlich hat der Patient die freie Arztwahl. Eine Überweisung wird jedoch dann notwendig sein, wenn er sich in Hausarztverträge eingeschrieben hat. Dann verpflichtet er sich nämlich, immer zuerst seinen Hausarzt als 'Lotsen im System' aufzusuchen." Darüber hinaus brauchen Kassenpatienten für spezialisierte Fachärzte wie Radiologen weiterhin einen Überweisungsschein.Weil jetzt nicht mehr vor jedem Facharztbesuch der Hausarzt aufgesucht werden muss und der Verwaltungsaufwand im Zusammenhang mit der Praxisgebühr wegfällt, hoffen viele, dass die Ärzte nun wieder mehr Zeit für ihre Patienten haben werden. Stahl: "Man wird die Entwicklung in den nächsten Monaten verfolgen müssen." Man könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen, ob eventuell mehr Patienten zum Arzt gehen oder die Nachfrage nach ärztlichen Leistungen steigt. (Text RF aponet.de / © Foto DAK / Schläger / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 1/2013)

Der Jahreswechsel wird für gute Vorsätze im neuen Jahr genutzt

Der Jahreswechsel wird für gute Vorsätze im neuen Jahr genutzt

Mehr Zeit für sich selbst nehmen - diesen Vorsatz fürs neue Jahr hat etwa die Hälfte der Deutschen. © Rido - Fotolia

Der Jahreswechsel ist eine gute Zeit, um über das Leben und Gewohnheiten nachzudenken. Vielleicht lässt sich ja für das neue Jahr etwas ändern? Das forsa-Institut befragte im Auftrag der Krankenkasse DAK über 3.000 Menschen, welche guten Vorsätze sie sich für 2013 vorgenommen haben. Vor allem Männer möchten künftig mehr Zeit für ihre Familie haben (57 Prozent). Der Wunsch nach weniger Stress setzt den Trend vergangener Befragungen fort. Die Klassiker der guten Vorsätze, wie mehr Bewegung oder eine gesündere Ernährung, stehen mit 51 Prozent und 44 Prozent ebenfalls weit vorn. Hier die komplette Top 10 der guten Vorsätze für 2013:

  1. Stress vermeiden oder abbauen (59 Prozent)
  2. Mehr Zeit für Familie / Freunde (52 Prozent)
  3. Mehr bewegen / Sport treiben (51 Prozent)
  4. Mehr Zeit für mich selbst (48 Prozent)
  5. Gesünder ernähren (44 Prozent)
  6. Abnehmen (34 Prozent)
  7. Sparsamer sein (30 Prozent)
  8. Weniger fernsehen (14 Prozent)
  9. Rauchen aufgeben (12 Prozent)
  10. Weniger Alkohol trinken (11 Prozent)

Zum Spitzenreiter "Stress abbauen" haben die Forscher genauer nachgefragt. Die beiden größten Stressfaktoren sind demnach der Job sowie Ärger in der Familie: Jeder zweite Befragte gab dies an. Hektik und Stress im Alltag und gesundheitliche Sorgen (jeweils 43 Prozent) rangieren direkt dahinter. Finanzielle Sorgen (32 Prozent) und die Angst vor einem Jobverlust (17 Prozent) haben hingegen in den letzten Jahren abgenommen. Laut Umfrage haben es 2012 rund 50 Prozent der Deutschen geschafft, ihre guten Vorsätze für das neue Jahr sechs Monate und länger durchzuhalten. Besonders gut gelang das den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. (Quelle Text DAK / RF / aponet.de / Foto © Rido - Fotolia / Text & Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 1/2013)

Gesellschaftsklima und Berufskarriere verhindern mehr Geburten

Gesellschaftsklima und Berufskarriere verhindern mehr Geburten

Unter Dreijährige, die nicht zuhause betreut werden: In Ostdeutschland ist die Aktzeptanz dafür größer. © Claudia Paulussen - Fotolia

Deutschland gehört weltweit schon seit Jahrzehnten zu den Ländern mit der niedrigsten Geburtenziffer. Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB) hat nun untersucht, ob die Deutschen einfach nur keine Lust auf Kinder haben und was die wirklichen Gründe sind. Während die Menschen in einer ganzen Reihe von europäischen Ländern in den letzten Jahren wieder mehr Nachwuchs bekommen haben, ist das Kinderkriegen in Deutschland so unattraktiv wie nie zuvor. Aber warum? Die aktuelle Untersuchung des BIB zeigt, dass das vor allem an der schwierigen Vereinbarkeit von Beruf und Elternschaft sowie der fehlenden gesellschaftlichen Anerkennung für berufstätige Mütter liegt. Die Untersuchung zeigt darüber hinaus, dass sich die Ursachen für diese Geburtenentwicklung in West- und Ostdeutschland unterscheiden. In den alten Bundesländern herrscht nach wie vor das kulturelle Leitbild der "guten Mutter" vor. Demnach gehört die Mutter zum Kind. Es sollte bis zum dritten Lebensjahr nicht in Kindertagesstätten betreut werden, weil die Mutter erwerbstätig sein will. Wählen Frauen nicht diesen Weg, gelten sie in Westdeutschland schnell als "Rabenmütter". Daher entscheiden sich viele Frauen im Zweifel gegen ein Kind. Anders in den neuen Bundesländern: Hier bekommen mehr Menschen Nachwuchs. Das liegt daran, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hier größer ist. Zum einen gibt es mehr Betreuungsangebote für unter Dreijährige. Zum anderen ist die Akzeptanz größer, wenn die Kleinen außerhäuslich betreut werden. In Ostdeutschland werden die Kinderzahlen dagegen eher durch die häufiger vorkommenden unsicheren Perspektiven begrenzt.  (Text BIB /FH Quelle aponet.de / Foto © Claudi Paulussen Fotolia/ Text und Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 12/2012)

Fünf Brandschutztipps für eine sichere Adventszeit

Fünf Brandschutztipps für eine sichere Adventszeit

Hat der Adventskranz Feuer gefangen, kann wenige Augenblicke später das ganze Zimmer in Flammen stehen. © Foto Aktion DSH

Die Vorweihnachtszeit birgt durch die Kombination von Kerzen und weihnachtlicher Deko aus Tannenzweigen, Stroh, Papier oder Holz eine erhöhte Brandgefahr. Mit diesen 5 Tipps der Aktion "Das sichere Haus" kommen Sie dennoch sicher durch den Advent. Achten Sie darauf, dass der Kranz frisch gebunden ist, denn trockene Zweige fangen leichter Feuer. Sie sollten daher rechtzeitig gegen frische ausgetauscht werden. Nachts lagern Sie den Adventskranz am besten auf dem Balkon, der Terrasse oder einem anderen kühlen Ort.

  1. Feuerfeste Unterlagen und stabile Kerzenhalter nutzen
    Wählen Sie für den Adventskranz eine Unterlage aus Metall, Glas, Ton, Steingut oder Porzellan. Dort steht er am sichersten. Auch Kerzenhalter sollten aus einem dieser Materialien sein. Zudem müssen sie die Kerze stabil halten.
  2. Kerzen rechtzeitig wechseln
    Achten Sie darauf, die Kerzen zu tauschen, bevor sie ganz niedergebrannt sind. Auf Papiermanschetten im Kerzenhalter sollten Sie verzichten, sie stellen ein zusätzliches Brandrisiko dar. Ein
    Sicherheitsplus sind selbstlöschende Stumpenkerzen. Sie gehen von alleine aus, bevor die Kerze komplett heruntergebrannt ist.
  3. Mit Streichhölzern und Feuerzeugen richtig umgehen
    Für Kleinkinder sind Streichhölzer und Feuerzeuge tabu. Mit Kindern ab etwa fünf Jahren können Eltern dagegen das Anzünden eines Streichholzes und einer Kerze üben. Das benutzte Streichholz sollte dann in einer Tasse mit Wasser oder einem anderen kleinen Gefäß gelöscht werden.
  4. Brennende Kerzen nicht allein lassen
    Wenn Sie den Raum verlassen, sollten Sie vorher alle Kerzen löschen. Gerade Kleinkinder sollten nicht mit brennenden Kerzen allein sein, damit sie nicht der Verlockung zu riskantem Zündeln ausgesetzt sind. (Text DSH/FH quelle aponet.de / Foto © Aktion DSH / Text und Foto erstellt von S4P Marketing PR Sponsoring Jürgen A. Slowik 12/2012)

Ätherische Duftöle wirken nur begrenzt entspannend und beruhigend

Ätherische Duftöle wirken nur begrenzt entspannend und beruhigend

Der Duft von ätherischen Ölen trägt zur Entspannung bei. © contrastwerkstatt - Fotolia

Ätherische Öle, wie sie in der Aromatherapie gegen Stress verwendet werden, sind Balsam für die Seele und wirken beruhigend auf das Herz-Kreislaufsystem – zumindest für eine begrenzte Zeit. Nach einer Stunde kehre sich der positive Herz-Effekt jedoch um, berichten Forscher aus Taiwan in der Zeitschrift European Journal of Preventive Care. Die Forscher hatten an 100 gesunden Mitarbeitern von Spa-Zentren in Taipei, Taiwan, die Wirkung von 100 Prozent reinem Bergamottöl untersucht, das in einem Raum mit Hilfe eines speziellen Luftbefeuchters verdampft worden war. Das Ergebnis: Innerhalb der ersten Stunde sanken die Werte für Blutdruck und Puls der Studienteilnehmer, was die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren dürfte, so die Forscher. Innerhalb dieser Zeitspanne könne das ätherische Öl damit durchaus die Entspannung fördern.Später kehrte sich dieser Effekt jedoch um. Nach zwei Stunden im Aroma-Raum waren die Blutdruckwerte der Studienteilnehmer und auch die Anzahl der Herzschläge pro Minute über den Ausgangswert hinaus angestiegen. So wohltuend Duftöle auch sind: Wer sich ätherischen Ölen länger als eine Stunde aussetze, schade damit seiner Gesundheit unter Umständen mehr, als dass er ihr helfe, schließen die Forscher aus ihren Ergebnissen.Die jetzigen Ergebnisse bestätigen vorangegangene Forschungen des Wissenschaftsteams mit Friseuren in Taiwan. Dort hatte sich gezeigt, dass Friseure, die in ihrem Frisiersalon länger als eine Stunde ätherischen Ölen ausgesetzt waren, einen erhöhten CPR-Wert hatten, der als Entzündungs-Marker verstanden wird. Ein Marker für oxidativen Stress war ebenfalls erhöht. (Text hh / quelle aponet.de /Foto © contrastwerkstatt - Fotolia / Text und Foto estellt von S4P Markting PR SponsoringJürgen A. Slowik  12/2012)

Warum Herpesviren wieder aktiv werden

Warum Herpesviren wieder aktiv werden

"Schon wieder ..." Viele Menschen haben regelmäßig mit Herpesinfektionen zu tun. © studiovespa - Fotolia

Die meisten Menschen hatten schon Kontakt mit ihr - der großen Familie der Herpesviren. Diese verursachen Krankheiten wie Lippenherpes, Gürtelrose, Windpocken, Pfeiffersches Drüsenfieber oder Zytomegalie. Selbst Jahre nach der Erstinfektion können diese Krankheiten erneut ausbrechen. US-amerikanische Forscher sind der Erklärung hierfür ein Stück näher gekommen. Die Wissenschaftler aus den USA konnten jetzt zeigen, wie das Immunsystem die Kontrolle über die Viren verliert, wenn eine Infektion mit neuen Krankheitserregern droht. Sie hatten das Immunsystems von Mäusen, die mit dem Zytomegalie-Virus (CMV) infiziert waren, während einer schweren Bakterieninfektion untersucht. Im Blickpunkt waren die T-Zellen, weiße Blutkörperchen, die der Immunabwehr dienen. Unter normalen Umständen halten sie das Herpesvirus in Schach. Die Forscher fanden jetzt heraus, dass die Menge an T-Zellen bei einer neuen bakteriellen Infektion deutlich verringert war. Damit hatte das Virus die Möglichkeit, sich zu reaktivieren und die Krankheit erneut auszulösen. Vom Immunsystem entdeckt, normalisierte sich anschließend das Niveau der T-Gedächtniszellen wieder und der Körper gewann die Kontrolle über das Virus zurück, berichten die Ärzte in der Fachzeitschrift Journal of Leukocyte Biology.Allen Herpesviren ist gemeinsam, dass sie nach einer überstandenen Infektion lebenslang im Körper verbleiben, wo sie versteckt überdauern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktiv werden können. Dies kann durch ein geschwächtes Immunsystem, sei es durch eine andere Krankheit oder durch medikamentöses Unterdrücken, geschehen. Was genau die Reaktivierung der Viren auslöst, liegt jedoch noch im Dunkeln. hh ( Quelle aponet.de/ Foto © studiovespa - Fotolia / Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 11/2012)

Zeitumstellung: Eine Stunde geschenkt - aber Frauen leiden dennoch

Zeitumstellung: Eine Stunde geschenkt - aber Frauen leiden dennoch

Frauen scheinen stärker unter der Zeitumstellung zu leiden als Männer. © Igor Mojzes - Fotolia

Frauen leiden mehr unter der Zeitumstellung Durch die Zeitumstellung an diesem Wochenende bekommt man eine Stunde "geschenkt". Trotzdem stört das Hin- und Her zwischen Sommer- und Winterzeit kurzzeitig den Schlafrhythmus vieler Menschen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der Krankenkasse KKH-Allianz. Vier von zehn Deutschen haben Probleme durch die Zeitumstellung – Frauen (46 Prozent) deutlich mehr als Männer (36 Prozent). Das ergab die Befragung von 1.014 Menschen. Die Mehrzahl der Betroffenen braucht einige Tage, um wieder in den normalen Schlafrhythmus zu finden. Neun Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer gaben sogar an, unter der Zeitumstellung regelrecht zu leiden.Ganz generell scheint die bevorstehende dunkle Jahreszeit das weibliche Geschlecht und dessen Schlafverhalten vor größere Herausforderungen zu stellen als den männlichen Teil der Bevölkerung: Laut der Umfrage will fast die Hälfte der Frauen im Herbst und Winter mehr schlafen als im Sommerhalbjahr, während dies nur knapp jeder dritte Mann angab.KKH/RF (Quelle  aponet.de/ Foto © Igor Mojzes - Fotolia / Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 10/2012)

Wer gut kauen kann, ist geistig fitter - gerade im Alter

Wer gut kauen kann, ist geistig fitter - gerade im Alter

Ob mit den eigenen Zähnen oder mit Zahnersatz - wer gut kauen kann, ist geistig länger fit. © Picture-Factory - Fotolia

Die Fähigkeit, kraftvoll in einen knackigen Apfel zu beißen, sagt nicht nur etwas über die Zähne aus. Sie gibt auch einen Hinweis auf den Zustand der geistigen Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt ein schwedisches Forscherteam des Karolinska-Instituts in Solna und der Karlstad Universität. In ihrer Studie zeigte sich, dass ältere Menschen, denen es schwerfiel, harte Nahrungsmittel zu kauen, wie etwa einen Apfel, ein deutlich höheres Risiko für kognitive Beeinträchtigungen hatten. Dies betrifft zum Beispiel das Gedächtnis, die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen. Ob die Studienteilnehmer mit ihren eigenen Zähnen oder mit Hilfe von Zahnersatz kauten, war für das Ergebnis unerheblich, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Journal oft the American Getriatrics Society.Schon in früheren Studien hatten Forscher einen Zusammenhang zwischen dem Fehlen von Zähnen und einem Rückgang der geistigen Fähigkeiten beziehungsweise einem höheren Risiko für Demenz festgestellt. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass das Kauen mit wenigen oder im schlimmsten Fall keinen Zähnen schwerfällt und die geringe Kautätigkeit den Blutfluss zum Gehirn verringert, lautet ein Erklärungsansatz. (Quelle Text aponet.de/ Foto  Picture-Factory - Fotolia / Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 10/2012)

Arzneimittelkommission fordert sichere Versorgung mit Grippe-Impfstoffen

Arzneimittelkommission fordert sichere Versorgung mit Grippe-Impfstoffen

Derzeit sind Grippe-Impfstoffe vielerorts Mangelware. © ursule - Fotolia

Für die sichere Versorgung der Bevölkerung mit Grippe-Impfstoffen muss der bewährte Lieferweg von den Herstellern über die Großhändler und Apotheken bis zu den Ärzten wieder zum Standard in Deutschland werden. Das erklärt die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) angesichts der andauernden Lieferengpässe bei Grippe-Impfstoffen. Die Versorgungssicherheit für die Patienten und der Impfschutz gegen Grippe müssen oberste Priorität haben", sagte AMK-Vorsitzender Prof. Dr. Martin Schulz. Wenn Krankenkassen Rabattverträge über Grippe-Impfstoffe auf regionaler Ebene nur an einen Hersteller über den günstigsten Preis vergeben, können Lieferprobleme des jeweiligen Ausschreibungsgewinners zu erheblichen Versorgungslücken führen. Das sei aus heilberuflicher Sicht nicht vertretbar."Die jährliche Grippe-Schutzimpfung ist und bleibt eine wichtige und notwendige Präventionsmaßnahme", erklärte Schulz. Gerade für gefährdete Bevölkerungsgruppen ist sei sie unbedingt zu empfehlen – jeweils in Abstimmung mit dem impfenden Arzt. Der AMK bereitet zunehmend Sorge, dass die Versorgungssicherheit durch das "Ausprobieren" neuer Vertriebswege unnötig aufs Spiel gesetzt werde. Schulz: "Bei Grippe-Impfstoffen dürfen die Patienten nicht auf die Versorgung durch nur einen Hersteller angewiesen sein." Die ausschreibungsbedingt unterschiedlichen Versorgungswege erschweren zudem den Rückruf von Impfstoffen verdächtiger Chargen. Dies kann die Arzneimittelsicherheit beeinträchtigen. ABDA/RF (Quelle Text aponet.de/ Foto © ursule - Fotolia / Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 10/2012)

Zunehmende Allergien: Menschen fehlen "alte Freunde"

Zunehmende Allergien: Menschen fehlen "alte Freunde"

Ist übertriebenes Putzen verantwortlich für Allergien? Nein, sagen britische Forscher, und warnen davor, die Hygiene zu vernachlässigen. © TrudiDesign - Fotolia

Ist übertriebene Hygiene tatsächlich für den Anstieg an Allergien verantwortlich? Britische Wissenschaftler halten dies für einen Mythos. Dass Allergien und chronisch entzündliche Krankheiten zugenommen haben, liege vielmehr daran, dass wir den Kontakt zu unseren "alten Freunden" verloren haben.Unter den "alten Freunden" verstehen die Wissenschaftler Mikroorganismen, die sich zusammen mit dem menschlichen Immunsystem seit der Steinzeit entwickelt haben, darunter manche Bakterien und selbst Würmer. Der neue Erklärungsansatz für die Entstehung von Allergien sowie chronisch entzündlichen Krankheiten geht davon aus, dass der moderne Mensch und sein Immunsystem den Kontakt zu diesen alten Freunden verloren haben, heißt es in einem Bericht der Wissenschaftler. Dies trage neben Faktoren wie vererbter Veranlagung, Ernährung, Stress oder Mangel an Bewegung zur Krankheitsentstehung bei. Der Mikrobenmix, in dem wir leben, habe sich vor allem seit den letzten 200 Jahren verändert, so eine der Autoren Rosalind Stanwell-Smith. Dies hänge unter anderem mit Faktoren wie sauberem Trinkwasser, sicheren Nahrungsmitteln, Sanitär- und Abwasserleitungen und möglicherweise auch einem übermäßigem Gebrauch von Antibiotika zusammen. Während all dies die Menschen zunehmend vor schädlichen Bakterien schützte, haben diese Maßnahmen auch das Vorkommen anderer "guter" Mikroben verändert.In unseren heutigen Haushalten finde sich zudem eine andere und geringere Mikrobenvielfalt als in den Behausungen der Steinzeitmenschen, so Stanwell-Smith. Dies habe nichts mit Reinigungsgewohnheiten und Sauberkeit zu tun, denn Mikroorganismen sind auch dann vorhanden, wenn alles blitzblank aussieht. Vielmehr liege es daran, dass die Mikroorganismen, die von außen hereinkommen, in Städten und Gemeinden andere seien, als auf Bauernhöfen und in ländlichen Gegenden. Die Wissenschaftler warnen daher davor, den Putzlappen aus Angst vor Allergien in den Schrank zu verbannen, und sich und seine Kinder damit der Gefahr, krank zu werden, auszusetzen. (Quelle Text aponet.de/ Foto  TrudiDesign - Fotolia / Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 10/2012)

Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf hilft beim Abnehmen

Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf hilft beim Abnehmen

Ausreichend Schlaf hilft beim Abnehmen. Foto © Robert Kneschke - Fotolia

Abnehmen durch Schlafen – das wäre schön. So einfach geht es zwar nicht, doch spielt ausreichender Schlaf beim Abnehmen zusätzlich zu Ernährung und Bewegung eine wichtige Rolle. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler in der Zeitschrift Canadian Medical Association Journal. Schlafdefizite begünstigen den kanadischen Forschern zufolge eine Gewichtszunahme. Zum einen erhöhe Schlafmangel den Anreiz, etwas zu essen, da die Reizverarbeitung im Gehirn verändert sei. Zum anderen steige der Spiegel appetitanregender Hormone. So hatten Menschen mit zu wenig Schlaf beispielsweise eine geringere Konzentration von Leptin im Blutplasma. Dabei handelt es sich um ein Hormon, das Hunger- und Sättigungsgefühle mitsteuert. Ist der Leptinspiegel im Blut zu niedrig, stellt sich kein Sättigungsgefühl ein und man ist ständig hungrig. Dagegen erhöhen sich unter Schlafmangel die Mengen an Ghrelin, einem appetitanregenden Hormon, und des Stresshormons Cortisol im Plasma. In einer Studie hatte sich gezeigt, dass in Abnehm-Programmen die Studienteilnehmer mit ausreichend Schlaf (8,5 Stunden) rund doppelt so viel Körperfett verloren (1039 Kilokalorien pro Tag) wie jene mit zu wenig Schlaf (5,5 Stunden Schlaf und 573 Kilokalorien pro Tag). Letztere hatten dagegen mehr an fettfreier Masse verloren. Bisherige Empfehlungen für Menschen, die abnehmen wollen, beziehen sich in erster Linie auf eine gesündere, kalorienärmere Ernährung sowie mehr Bewegung. Die Erkenntnisse in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Schlaf und Gewicht sollten jedoch dazu führen, dass zu einem veränderten Lebensstil auch eine Umstellung der Schlafdauer gehören sollte, so der Rat der Forscher. HH  (Quelle Text / Foto  Robert Kneschke - Fotolia / Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 9/2012)

Ganztägiger Apotheken-Warnstreik am 12. September

Ganztägiger Apotheken-Warnstreik am 12. September

Während des Warnstreiks bedienen Apotheker ihre Kunden durch die Notdienstklappe. © B. M. Gensthaler

Über 2.700 Apotheken in Baden-Württemberg sind am Mittwoch 12. September(zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Zeitgleich protestiert auch die Apothekerschaft im Saarland und in Rheinland-Pfalz für eine gerechte Honorierung. Am Warnstreiktag sollen die Arzneimittel nur über die Notdienstklappe abgegeben werden, um die Forderung nach einer Honorarerhöhung zu unterstreichen.  "Wir gehen von einer hohen Beteiligung der niedergelassenen Apotheken aus und  rechnen damit, dass sehr viele Apotheken im Ausnahmezustand sein werden", fasst Fritz Becker, der Präsident des Landesapothekerverbands die Situation zusammen. Insgesamt wurden die Apotheker durch das sogenannte Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz im Jahr 2011 und 2012 mit jeweils rund 400 Millionen Euro belastet, um dem Gesundheitssystem Geld zuzuführen. "Diese Belastung war eindeutig als Sonderopfer der Apotheken ausgewiesen worden. Mittlerweile wissen wir, dass erhebliche finanzielle Überschüsse bei den Krankenkassen aufgelaufen sind. Dadurch hat das Gesundheitssystem wieder einen Gestaltungsspielraum, so dass unsere Forderung nach einer gerechten Entlohnung für unsere umfassende Versorgung der Bevölkerung umsetzbar ist", so Becker.LAV BW (Quelle Text / Foto  Aponet.de und B. M. Gensthaler/ Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 9/2012)

Rapide Gewichtszunahme bei Kindern mit Beginn der Schule

Rapide Gewichtszunahme bei Kindern mit Beginn der Schule

Etwa jedes fünfte Kind in Deutschland ist übergewichtig. Diese vier Erstklässler gehören nicht dazu. © Techniker Krankenkasse

Etwa jedes fünfte Kind in Deutschland ist übergewichtig. Doch wann genau werden Kinder moppelig? Mit dem Beginn der schulischen Laufbahn, lautet die Antwort von Wissenschaftlern der Universitäten Mainz und Tübingen, deren Studienergebnisse in der Fachzeitschrift Obesity veröffentlicht wurden. Die Ergebnisse ihrer Studie: Bis zum Alter von fünf Jahren nehmen die meisten Kinder durch das Wachstum noch genauso an Gewicht zu, wie Kinder vor 20 Jahren. Nur zehn Prozent der Kindergartenkinder sind demnach übergewichtig. Die Zahlen ändern sich allerdings mit dem Verlassen des Kindergartens. Viele Kinder werden kurz nach ihrer Einschulung dick, so die Erkenntnisse des Wissenschaftsteams um den Mainzer Sportmediziner Perikles Simon. Mit acht Jahren schleppen 20 Prozent der Kinder überflüssige Extrapfunde mit sich herum. Im Vergleich: Vor 20 Jahren waren nur zehn Prozent der Kinder in diesem Alter übergewichtig. Diese Quote bleibe dann über die Pubertät hinweg bis zur Volljährigkeit relativ konstant, schreiben die Forscher. Die Wissenschaftler weisen allerdings darauf hin, dass die Gewichtszunahme nicht zwingend mit der Einschulung und dem Schulalltag zu tun habe. Schließlich seien die Kinder auch vor 20 Jahren eingeschult worden, und das schulische Umfeld in Deutschland habe sich in der Zwischenzeit kaum verändert. Sie vermuten die Ursachen vielmehr im häuslichen Umfeld. Darüber hinaus schätzen sie, dass die Grundlagen für die rapide Gewichtszunahme schon im Kindergartenalter gelegt werden. hh (Quelle Text / Foto Aponet.de , Techniker Krankenkasse / Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 8/2012)

Reisekrankheit: Ein Übel, dem man entgegenwirken kann auf Touren

Reisekrankheit: Ein Übel, dem man entgegenwirken kann auf Touren

Bei aufkommender Seekrankheit hilft es, an Deck zu gehen und sich den frischen Wind um die Nase blasen zu lassen. © Foto Taiga - Fotolia

Verreisen könnte so schön sein, gäbe es da nicht die Heimsuchung der Abenteuerlustigen: Die Reisekrankheit. Mit Symptomen wie Erschöpfung, Schwindel, andauernder Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüchen quält sie Reisende schon seit Menschengedenken. Aber es gibt Mittel und Wege, das Übel zu besänftigen. Ob auf hoher See, im Auto, auf Busfahrten oder im Flugzeug, die medizinisch als Kinetose bezeichnete Reisekrankheit tritt immer dann auf, wenn starke Bewegungen das innere Gleichgewicht des Körpers durcheinanderwirbeln. Die Informationen von Auge, Gleichgewichtssinn und Körperempfindungen passen nicht mehr zusammen, was als Ursache für die Reisekrankheit vermutet wird. Ein sehr altes Mittel, das schon seefahrende Matrosen, Missionare und Forschungsreisende vergangener Jahrhunderte benutzten, ist der Ingwer. Er wird oft bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt und soll den Brechreiz lindern. Heute gibt es mit den Antihistaminika, das sind Medikamente, die oft bei Allergien eingesetzt werden, nachgewiesenermaßen wirksame Mittel gegen die Reisekrankheit. Sie machen allerdings auch schläfrig, was vielen Übelkeitsgeplagten sogar ganz recht sein dürfte. Auch wer keine Medikamente einnimmt, sollte vor Reiseantritt auf Alkohol verzichten: Er verstärkt die Empfindlichkeit gegenüber der Reisekrankheit. Schiffsreisende mit Seekrankheit sollten möglichst an Deck gehen, sich den frischen Wind um die grüne Nase wehen lassen und mit den Augen den Horizont oder die Küstenlinie fixieren. Eine andere Möglichkeit ist, sich in seiner Koje oder auf einer Bank flach hinzulegen. Dies hat auch schon der Naturforscher Charles Darwin festgestellt, der unter starker Seekrankheit litt. Nur "eine horizontale Lage" brachte ihm Erleichterung. Auf Schiffspassagen tun empfindliche Menschen gut daran, im Vorfeld eine Kabine in der Mitte des Schiffes in etwa auf der Höhe des Wasserspiegels zu buchen – dort sind die Schwankungen am geringsten. Wer mit dem Bus reist, sitzt am besten im vorderen Teil des Fahrzeugs. Den Blick lieber in die Ferne schweifen lassen, als Bäume, Sträucher und Häuser in der Nähe zu fixieren, die schnell an einem vorbeirauschen. Auch im Auto ist der beste Platz vorne, neben dem Fahrer. Interessanterweise wird den Fahrern im Übrigen nicht übel. Im Flugzeug ist es auf Höhe der Tragflächen am ruhigsten. (Quelle Text / Foto Aponet.de / Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 7/2012)

Flugreisen: So fliegen Sie gesund in den Urlaub und zurück

Flugreisen: So fliegen Sie gesund in den Urlaub und zurück

Damit Sie nicht nur nach erstaunlicher kurzer Zeit am Reiseziel aus dem Flieger steigt, sondern auch noch gesund, hier einige Tipps. © Foto Oskar - Fotolia

Spanien, Türkei, Griechenland: Viele beliebte Reiseziele der Deutschen sind oft nur mit dem Flugzeug bequem und schnell zu erreichen. Was Sie beachten sollten, um an Ihrem Urlaubort fit und gesund aus dem Flieger zu steigen, lesen Sie hier. Flugpassagiere mit einer chronischen Krankheit, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten diese immer im Handgepäck mit sich führen. Zusätzlich sollte eine Bescheinigung des Arztes auf Englisch vorliegen, mit der die Notwendigkeit der Einnahme bestätigt wird. Viele Fluggesellschaften bieten Sondermahlzeiten für chronisch kranke Passagiere an, darunter spezielle Gerichte für Diabetiker, cholesterin-, purin- oder proteinarme Kost, salzarme oder sogar salzfreie Gerichte sowie Mahlzeiten ohne Milchzucker oder Gluten. Einfach nachfragen und rechtzeitig buchen. Unangenehm wird manchem Reisenden der Druck auf den Ohren, der beim Starten oder Landen entsteht. Hier hilft oft Kaugummi-Kauen oder ausgiebiges Gähnen. Manche machen es wie Taucher beim Druckausgleich: Einatmen, dann den Mund zu machen, die Nase zuhalten und vorsichtig so tun, als würde man durch die Nase ausatmen, wobei der so aufgebaute Druck nicht zu stark sein sollte. Bei Menschen mit einer leichten Erkältung können abschwellende Nasentropfen hilfreich sein. Der Platz in Flugzeugen ist eng, besonders auf den billigeren Plätzen der Economy-Class. Dies kann zusammen mit mangelnder Bewegung, geringer Flüssigkeitsaufnahme, aber auch zu enger Kleidung die Blutzirkulation stören. Das kann einen Venenstau und im schlimmsten Fall eine Thrombose nach sich ziehen. Zur Vorbeugung: Weite Kleidung tragen. Viel trinken,  Alkohol ist aber tabu, er verschärft das Problem. Immer mal wieder aufstehen und den Gang auf und ab laufen, oder Gymnastik im Sitzen. hh (Quelle Text / Foto Aponet.de / Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 7/2012)

Ihr Apotheker rät: Reise-Impfung rechtzeitig

Ihr Apotheker rät: Reise-Impfung rechtzeitig

Zu allen Fragen rund um Impfungen und Gesundheit auf Reisen können Apotheker Auskunft geben.

Bald beginnen die Sommerferien. Zeit für alle Urlaubsreisenden, Informationen zu den notwendigen Impfungen einzuholen. Erste Ansprechpartner bei allen Fragen sind Arzt oder Apotheker. Ihre Hochwald Apotheke Jürgen Stein empfiehlt, spätestens sechs Wochen vor Reiseantritt reisemedizinischen Rat zu suchen. Damit am Ende die Zeit nicht davonrennt. Schauen Sie im Impfpass nach, wie lange die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie sowie Masern, Mumps oder Keuchhusten zurückliegen. Je nach Urlaubsziel gibt es darüber hinaus Impfvorschriften und Impfempfehlungen. So zum Beispiel beim Gelbfieber - gerade für Urlauber mit Reiseziel Afrika, Mittel- und Südamerika sowie Süd-Ost-Asien wichtig. Unter Umständen sind die jeweiligen nationalen Vorschriften Bedingung für die Ausstellung eines Visums. Wer am Ende doch später dran ist kann im Einzelfall  kurz vor Reiseantritt noch zur Apotheke zu kommen und sich beraten zu lassen. Denn manche Impfstoffe wirken kurzfristig, und man hat dann den Effekt am Urlaubsort. (Quelle Text / Foto Aponet.de / Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 6/2012)

Durch Zeitnot und Elektronik: Kinder spielen zu wenig

Durch Zeitnot und Elektronik: Kinder spielen zu wenig

Unstrukturiertes, aktives Spielen kommt bei den 8- bis 12-Jährigen häufig zu kurz. © Foto DAK. Quelle aponet.de

Beinahe jedes zweite Kind zwischen acht und zwölf Jahren spielt nicht jeden Tag. In vielen Fällen in Ermangelung eines Spielgefährten oder mitspielender Eltern. Das hat eine Befragung australischer Familien im Auftrag eines Nahrungsmittelherstellers ergeben.
In fast 1400 Interviews wurden australische Kinder zwischen acht und zwölf Jahren sowie ihre Eltern und Großeltern zum Thema Kinder und Spielen befragt. Das Ergebnis: Fast die Hälfte (45 Prozent) der Kinder spielt nicht jeden Tag. Zwar sind fast alle Eltern (94 Prozent) der Überzeugung, dass Spielen wichtig für die kindliche Entwicklung ist. Doch würden viele von ihnen denken, dass dies nur bis zum Alter von acht Jahren der Fall sei, meint die Kinderpsychologin Dr. Paula Barrett von der University of Queensland. Viele Eltern glaubten fälschlicherweise, dass ab diesem Alter regelmäßiges Spielen nicht mehr so wichtig sei. Das Alter von acht bis zwölf sei aber eine kritische Entwicklungsphase, in der unstrukturiertes, aktives Spielen den Kindern viel bringe: Kinder, die spielten, schulten ihre Vorstellungskraft und Kreativität. Außerdem erhöhe das gemeinsame Spielen die Bindung zu den Eltern.

Interessanterweise liegt das Problem nicht unbedingt bei den Kindern. 55 Prozent der befragten Kids wünschte sich, mehr Zeit mit den Eltern beim Spielen zu verbringen, 40 Prozent von ihnen gab an, niemanden zum Spielen zu haben.

Genannte Gründe für das Nicht-Spielen waren ein Mangel an Inspiration, Zeitnot und ein blindes Vertrauen auf die "Elektronik". Die Studie zeigte, dass 37 Prozent der Kinder zur Konsole oder Fernbedienung griff, wenn sie nicht mehr wussten, was man sonst noch spielen könnte oder wenn sie zu müde von der Schule waren (44 Prozent). Auch zu viele Hausaufgaben hielten die Kids vom Spielen ab. Und 43 Prozent der Eltern gab an, nicht die Zeit zu finden, mit ihren Sprösslingen zu spielen. Das Resultat: 47 Prozent der befragten Kinder verbringen ihre freie Zeit mit Fernsehen, Videospielen und anderen elektronischen Geräten. (Quelle Text / Foto Aponet.de und DAK/ Erstellt von S4P Marketing Jürgen A. Slowik 6/2012) 

Nach dem milden Winter geht die Grippesaison jetzt erst los

Nach dem milden Winter geht die Grippesaison jetzt erst los

Copyright Beispielfoto abda.de Postsingservice

Nach dem bislang ungewöhnlich milden Winter hat in Europa jetzt die Grippewelle begonnen. Das meldet die europäische Gesundheitsbehörde ECDC. Zwar ist die Influenza-Aktivität vielerorts noch gering, doch betrug der Anteil positiv auf Grippeviren getesteter Proben in der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres 26 Prozent, was eine zunehmende Aktivität anzeigt. Immer mehr Länder, darunter Großbritannien, Schweden und die Niederlande, melden steigende Fallzahlen. Deutschland gehört bislang noch zu den Ländern mit niedriger Aktivität. Mit 57 Prozent dominiert der Erreger-Subtyp A(H3N2). Das lässt befürchten, dass die Grippewelle heftig werden wird, denn Infektionen mit diesem Influenzaviren-Stamm führen in der Regel zu besonders schwerwiegenden Erkrankungen. Hinzu kommt, dass A(H3N2) zwar im Grippeimpfstoff 2014/15 enthalten ist, der zirkulierende Erreger sich aber von dem Impfstoff-Antigen durch genetischen Drift entfernt hat. Die Vakzine bietet daher keinen vollständigen Schutz gegen diesen Stamm, die Erkrankung verläuft bei Geimpften aber vermutlich weniger schwerwiegend und dauert kürzer als bei Ungeimpften. Deshalb wird sie auch weiterhin empfohlen. (am) (Quelle Text & Foto ABDA Postingservice abda.de und pharmazeutische-zeitung.de / Erstellt von START4PUBLICITY 1/2015)

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