Wirkstoffpflaster in der Apotheke demonstrieren lassen

Patienten sollten sich die Anwendung von Wirkstoffpflastern in der Apotheke erklären lassen. „Verlassen Sie sich nicht alleine auf die Packungsbeilage, sondern lassen Sie sich die korrekte Anwendung in Ihrer Apotheke vor Ort demonstrieren“, sagte Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. „Die Wirkstoffpflaster werden auf die Haut aufgeklebt und entfalten ihre Wirkung im gesamten Körper. Bei diesen erklärungsbedürftigen Arzneiformen passieren leicht Fehler. Zum Beispiel dürfen Schmerzpflaster nicht gleichzeitig auf verschiedene schmerzende Gelenke geklebt, denn dann käme es zu gefährlichen Überdosierungen.“
Wirkstoffpflaster werden pharmazeutisch als Transdermale Therapeutischen Systeme, kurz TTS, bezeichnet. Sie werden unter anderem gegen starke Schmerzen, bei Parkinson oder zur Raucherentwöhnung eingesetzt. Einige Präparate enthalten Hormone und helfen z.B. gegen Wechseljahresbeschwerden. Pro Jahr werden rund 3 Millionen TTS von Apotheken abgegeben.
Ein Forscherteam der Universität Heidelberg hat kürzlich eine Studie zu den Packungsbeilagen von 81 verschiedenen TTS veröffentlicht. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass keine einzige (!) der Packungsbeilagen alle aus pharmazeutischer Sicht notwendigen Anwendungshinweise enthielt.

Bei der Lagerung und Entnahme eines TTS aus der Verpackung, bei der Auswahl der geeigneten Hautstelle und der Applikation sind verschiedene Punkte zu beachten. Apotheker können im Beratungsgespräch auch wichtige Hinweise dazu geben, was während und nach der Behandlung mit dem Arzneimittel und bei seiner Entsorgung zu beachten ist. TTS dürfen beispielsweise nur auf intakte Haut geklebt werden. Diese sollte vorher mit Wasser, aber ohne Seife gereinigt worden sein. Das sorgt dafür, dass das TTS gut haftet und der Wirkstoff langsam über die unverletzte Haut aufgenommen wird. TTS sollten nicht zerschnitten werden: Erstens haften sie dann nicht mehr gut und zweitens kann aus einem beschädigten TTS zu viel Wirkstoff in die Haut gelangen. Nachdem ein Pflaster abgelöst wurde, darf frühestens eine Woche später ein anderes Pflaster auf dieselbe Hautstelle geklebt werden.

(Quelle Text abda Pressemitteilung / abda.de / Bild Abda Postingservice / Erstellt 4/2019 Redaktion)


Machen Sie es zum Beispiel wie die Spanier - Gesünder Essen

Gesünder als die meisten Menschen essen ... Trommelwirbel ... die Spanier! Entsprechend hoch ist die Lebenserwartung auf der Iberischen Halbinsel. Warum das so ist? Die Spanier lieben traditionelle Gerichte wie Gazpacho oder Paella, dazu verzehren sie viel Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Fisch, Olivenöl und etwas Rotwein, aber wenig rotes Fleisch. Diese sogenannte „Mittelmeerkost“, die auch in Italien und Frankreich beliebt ist, wirkt sich positiv auf Herz, Kreislauf und das Gewicht aus – und kann so das Leben signifikant verlängern.

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(Quelle Text & Bild abda Postingservice & stern.de / Erstellt 4/2019 Redaktion)


Rezeptpflichtige Arzneimittel ohne Zuzahlung?

Bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln müssen Patienten 10 Prozent des Apothekenverkaufspreises zuzahlen. Mindestens müssen es 5 Euro, höchstens dürfen es 10 Euro sein. Die Zuzahlung ist immer begrenzt auf die tatsächlichen Kosten des Medikaments. Es gibt jedoch Medikamente, die von der gesetzlichen Zuzahlungspflicht befreit sind – für die Versicherten aller oder bestimmter Krankenkassen.

Das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) aus dem Jahr 2006 erlaubt dem Spitzenverband der Krankenkassen, besonders preisgünstige Arzneimittel von der Zuzahlung durch die Patienten zu befreien. Diese Regelung gilt gleichermaßen für die Versicherten aller gesetzlichen Krankenkassen. Das Gesetz soll helfen, die Ausgaben zu dämpfen, indem es Ärzte dazu anhält, bei der Rezeptausstellung stärker auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten und ggf. zuzahlungsbefreite Präparate zu verordnen.

Damit ein Arzneimittel gemäß AVWG von der Zuzahlung befreit wird, muss es im Vergleich mit gleichwertigen Medikamenten, die denselben Wirkstoff enthalten, im Preis wesentlich günstiger sein, d.h. er muss mindestens 30 Prozent unter dem Festbetrag, einem Erstattungshöchstbetrag, liegen. Außerdem muss der Hersteller das Arzneimittel so günstig anbieten, dass auch die Kasse trotz der wegfallenden Patientenzuzahlung entlastet wird.

Im Gegensatz dazu gilt eine andere Art der Zuzahlungsbefreiung nur für die Versicherten bestimmter gesetzlicher Krankenkassen. Das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG) aus dem Jahr 2007 hat die Möglichkeit eröffnet, dass jede Krankenkasse nach Abschluss eines sog. Rabattvertrages ihre Versicherten zur Hälfte (50 Prozent) oder komplett (100 Prozent) von der Zuzahlung zu den betroffenen Präparaten befreien kann. Je nachdem, bei welcher Krankenkasse ein Patient versichert ist, kann es also sein, dass er für ein und dasselbe Medikament, die vollständige, hälftige oder gar keine Zuzahlung leisten muss.

Die Zahl der zuzahlungsfreien Medikamente kann sich alle 14 Tage ändern, denn die Hersteller können ihre Preise anpassen. So kann jeder Patient bereits beim Arzt nachfragen, ob ein zuzahlungsbefreites Medikament für ihn infrage kommt. Spätestens in der Apotheke wird klar, ob ein Präparat zuzahlungsfrei ist. Der Apotheker wird oft sogar prüfen, ob für den Patienten ein solches Medikament infrage kommt und er es sich statt eines zuzahlungspflichtigen Präparats geben lassen kann. Alle Apotheken sind gesetzlich verpflichtet, die Zuzahlungen für die Krankenkassen einzusammeln und an sie weiterzuleiten.

Von den gesetzlichen Zuzahlungen zu unterscheiden sind die sog. Aufzahlungen (Mehrkosten). Wenn der Preis eines Medikaments über dem Festbetrag liegt, muss der Patient nicht nur die Zuzahlung leisten, sondern auch die Differenz zwischen Festbetrag und tatsächlichem Preis des Arzneimittels entrichten. Auch in diesem Fall kann der Apotheker den Patienten bei der Suche nach einer nicht-aufzahlungspflichtigen Alternative helfen.
Öffnet externen Link in neuem Fenster
Zuzahlungsbefreiungsliste-fuer-medikamente


(Quelle Text abda.de / Bild abda Postingservice / Erstellt 4/2019 Redaktion)


Ihre neuen Angebote der Hochwald-Apotheke Stein März & April

Copyright Produktfotos Hersteller. Fotomontage START4PUBLICITY

Zum kalendarischen Frühlingsbeginn am 1. März bietet Ihnen die Hochwald-Apotheke Jürgen Stein in Kell am See für die Blüten -und Pollenmonate März und April wieder viele rezeptfreie apothekenpflichtige Produkte zu ganz besonders günstigen Konditionen an. Diesmal zahlen Sie sogar bei einigen Produkten nur die Hälfte des empfohlenen Verkaufspreises. Eine gute Gelegenheit seinen aktuellen Bedarf, oder immer wieder benötigte Mittel sehr günstig auch auf Vorrat einzukaufen. Sie erhalten 50 % Rabatt auf folgende Produkte: Cetirizin Hexal  und Lorano akut Allergietabletten. Mit MometaHEXAL Heuschnupfenspray (- 27 %) lindern Sie die Beschwerden Ihrer Nase in der Allergiezeit ab. Weiterhin unschlagbar günstig bleibt mit 44 % Rabatt Gingkobil Ratiopharm und mit 38 % auch die ibutop 400mg Schmerztabletten. Weitere Angebote sind u.a.: 22 % Rabatt auf ratio Grippal Tabletten, oder 33 % Nachlass für die Amorolfin Nagelkur Heumann 5% 3ml. Alle Angebote und ausführliche Informationen  im März und April finden Sie hier Öffnet internen Link im aktuellen Fenster....mehr

(Text & Grafik erstellt von START4PUBLICITY Jürgen A. Slowik  3/2019 / Copyright © Packshots / Produktbilder Hersteller ) 


Noch mehr Verbraucherschutz: Mit securPharm schützt die Hochwald-Apotheke Patienten gegen Arzneimittel-Fälschungen

Die knapp 19.500 Apotheken in Deutschland - darunter auch die Hochwald-Apotheke Jürgen Stein in Kell am See - unterstützen das neue europäische Sicherheitssystem im Kampf gegen Arzneimittelfälschungen. Mit der frühzeitigen Anbindung an den securPharm-Server setzt die Hochwald-Apotheke die am 9. Februar in Kraft tretende EU-Fälschungsschutzrichtlinie gesetzeskonform um. Neben notwendigen Anpassungen bei Hard- und Software (z.B. Scanner) war für jede einzelne Apotheke eine aufwendige Authentifizierung zur Feststellung der Identität erforderlich. Das von der Netzgesellschaft Deutscher Apotheker (NGDA) vergebene N-ID-Zertifikat haben nunmehr 100 Prozent aller Apotheken erhalten. Neben den Apotheken gehören zu den 22.000 Systemnutzern von securPharm auch 400 Krankenhausapotheken, 350 pharmazeutische Unternehmen, 1.000 Großhandlungen sowie 100 sonstige Betriebe. Pro Jahr werden nun in Deutschland rund 750 Millionen rezeptpflichtige Arzneimittel mit securPharm auf ihre Echtheit geprüft.

„Die Arzneimittelversorgung aus Deutschlands Apotheken war bisher schon sehr sicher“, sagt Dr. Hans-Peter Hubmann, securPharm-Verantwortlicher bei der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Nun wird ein weiterer Schutzzaun gegen Arzneimittelfälschungen aufgestellt, um auch in Zukunft gegen Kriminelle gewappnet zu sein – und zwar europaweit. Die Apotheken sind dabei das entscheidende ‚Quality Gate‘, weil sie die Arzneimittel direkt vor der Abgabe an den Patienten noch einmal auf Echtheit überprüfen. Und das ohne Wartezeit – der securPharm-Server reagiert nach weniger als 300 Millisekunden.“ Da Millionen Arzneimittel, die vor dem 9. Februar produziert wurden, als Bestandsware bis zum Verfalldatum abgegeben werden dürfen, nimmt das System schrittweise an Fahrt auf: „Niemand muss sich Sorgen machen, wenn er eine neue Packung mit Siegel und Code erst in ein paar Wochen in den Händen hält. Jeder Patient kann sich auf seine Apotheke verlassen.“

Ab dem 9. Februar dürfen Arzneimittelhersteller ihre rezeptpflichtigen Arzneimittel nur noch mit zwei neuen Merkmalen produzieren: Ein Erstöffnungsschutz (z.B. Siegel oder Perforation) macht die Unversehrtheit einer Packung erkennbar. Eine individuelle Packungsnummer macht jedes Medikament zum Unikat. Sie ist auch in einem zweidimensionalen Data Matrix Code (DMC) enthalten – neben Produktcode, Chargennummer und Verfalldatum. In der Apotheke wird der DMC direkt vor der Abgabe des Medikaments gescannt und aus der securPharm-Datenbank ausgebucht. Ergeben sich Zweifel an der Echtheit, weil z.B. die Packungsnummer schon anderweitig ausgebucht wurde, liegt ein Fälschungsverdachtsfall vor. Der Patient erhält dann eine andere, sichere Packung. Der Apotheker meldet den Fall an die Behörden, wenn er sich nach weiterer Prüfung erhärtet.

(Quelle Text abda Pressemitteilung / abda.de / Bild Abda Postingservice / Erstellt 2/2019 Redaktion) 


Ganz easy - Rezept per App & QR-Code in Ihrer Hochwald-Apotheke

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Optionen der Notdienst- & Apotheken-Suche auf einen Blick

Jährlich leisten Deutschlands Apotheker rund eine halbe Million Nacht- und Notdienste. Sie gewährleisten pharmazeutische Sicherheit und persönliche Versorgung rund um die Uhr.
Durch umfangreiche Angebote können Patienten besonders an Wochenenden und Feiertagen die nächstgelegene geöffnete Apotheke unkompliziert und schnell finden. Ob Patienten mit einem neuen Tablet PC surfen, sich für das aktuellste Android Smartphone entschieden haben oder zu den iPhone-Nutzern gehören - oder ganz auf die bewährte Weise mit dem Festnetztelefon oder einfachen Handy telefonieren oder sich eine SMS schicken lassen wollen: Alle Wege führen zum Notdienst- und Apothekenauskunft der Deutschen Apothekerschaft.

Die aktualisierte “Apothekenfinder“-App der ABDA bietet die ortsbezogene Suche der knapp 20.000 deutschen Apotheken – tagsüber, abends und an Wochenenden und Feiertagen (Notdienst). 
Alle Möglichkeiten der Notdienst- und Apotheken-Suche auf einen Blick:

  • Nutzung der “Apothekenfinder“-App für Apple -, Android - und Windows 8 Smartphones und Tablets sowie Windows 8.1 PCs. (Kostenlos im App Store, GooglePlay sowie im Windows Store zum Download verfügbar)
  • Mobiles Web unter: apothekenfinder.mobi (bei Internetflat keine Extrakosten)
  • Anruf vom Handy (alle Netze) unter: 22833 (69 c/Min)
  • SMS mit der 5-stelligen PLZ (alle Netze) an: 22833 (69 c/SMS)
  • Anruf vom Festnetz unter: 0800 00 22833 (kostenlos)

(Quelle Text & Grafik abda.de / Presseservice / Text & Foto bearbeitet und erstellt von Redaktion 1 / 2018)

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Tricks vom Apotheker: Tabletten leichter schlucken
Samstag, 20. April 2019
Mit diesen zwei Tricks klappt das Herunterschlucken von Kapseln und Tabletten ganz einfach.
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Diese Schlaf-Mythen schaden der Gesundheit
Mittwoch, 17. April 2019
Experten räumen mit Gerüchten auf, von denen einige sogar die Gesundheit gefährden.
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Ultraschall verändert Entscheidungsprozesse im Gehirn
Mittwoch, 17. April 2019
Ultraschallwellen können elektrische Signale im Gehirn erzeugen oder unterdrücken.
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